Horst Steffen (z. Zt. vereinslos)

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Wie schon an anderer Stelle erwähnt: Die sportlich Verantwortlichen (nicht der Aufsichtsrat) haben- wenn ich mich richtig erinnere - mit dem Trainerwechsel angekündigt, dass Trainer- und Systemwechsel durchaus anfangs zu tabellarischen Rückschritten führen könnten.
Das Ziel ist doch eher ein mittelfristiges (ca. 3 - 5 Jahre):
Den Verein durch Jugendförderung und Schaffung von Mehrwertspielern mit entsprechenden Transfers finanziell zu stabilisieren - und wenn möglich, den sportlichen Erfolg auszubauen.
Beispielsweise wäre das im zweiten Jahr unter HS fix unter den Top 10 und sich dort längerfristig etablieren, immer auch mit der Chance, sich für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren zu können.
Da hilft es niemandem, jetzt schon laut ein hoch gestecktes Ziel rauszuposaunen.
Eher so langsam anschleichen und wenn's passt, zuschlagen. Daher wird HS vereinsintern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hinterfragt werden, aber nicht mit dem Ziel der Vertragsauflösung.
Danke! Die 5 Spiele ohne Niederlage (die zusammen damit, dass Coulibaly sich sofort zu Stammspieler mauserte, eines der positiven Aspekte war, nach denen du fragtest @Zille1976 ) machten Werder genauso wenig zu einem Europapokalaspiranten, wie jetzt die 4 sieglosen Begegnungen die Grün-Weißen zu einem der heißesten Abstiegsanwärter. Wobei das Dreigestirn CF, PN und HS selbstverständlich höllisch darauf aufpassen müssen, dass sich daraus nicht eine negative Eigendynamik entwickelt.

Aber auch hier fing der Fisch am Kopf zu stinken an. Denn wenn nach 14 Spielen ein Trainer schon so massiv in der Kritik steht, dann wirft das ein ziemlich schlechtes Licht auf diejenigen, die sich für diese Verpflichtung verantwortlich zeichneten.

Selbstverständlich ist es legitim, in einer solcher Situation über den Trainer bzw. dessen Austauch zu diskutieren. Trainerwechsel sind ja bei Sportchefs, um ihre eigene Haut (bzw. ihren bequemen Chefsessel mit einem vermutlich fürstlichem Gehalt) zu retten, ein beliebter Modus Operandi. Aber wer sollte den Job hier dann machen? Werder Bremen ist zwar noch klangvoller Name, aber für welcher ambitionierter Trainer, der vermeintlich oder tatsächlich fähriger ist als HS, sieht eine Perspektive bei einem Club, der sich in der letzten TP mit Ausnahme eines 10-Mio-€-Talents nur noch Leihspieler leisten konnte? Und somit die Anzahl an Leihspielern so bis zu Grenze des Erlaubten ausgereizt ist, dass damit ein nachhaltigen Aufbau der Mannschaft bedenklich kontakariert wird.

Das heißt selbstverständlich nicht, dass HS unkündbar sein soll. Aber durch das Missmanagement der letzten ca. 10 Jahre ist Werder längst kein Club mehr, bei dem etwaige interessante Trainerkandidaten schlangestehen würden.
 
Das Minimal-Ziel sollte der Klassenerhalt sein. Ich glaube, darüber brauchen wir auch ohne entsprechende Aussagen nicht diskutieren.
Nun wiederhole ich meine Aussage von eben. Klassenerhalt bedeutet immer "sicherer Klassenerhalt" und nicht "wir holen gerade so 30 Punkte und freuen uns, dass 3 andere Vereine weniger holen". Kein Verein dieser Welt wird bewusst in Kauf nehmen, dass man überhaupt in den Abstiegskampf gerät, denn einmal darin ist nur sehr schwer ein Entkommen.

Unser aktuelles Team kennt den Abstiegskampf gar nicht, mit Ausnahme von Schmid, Friedl, Agu und Bittencourt. Naja und Backhaus, aber was will der als Torwart schon rennen und fighten?
Spielen tun davon nur Schmid und Friedl. Und beide waren jetzt nicht so überzeugend beim letzten Mal.

Einen guten Trainer oder auch einen guten Manager erkennt man daran, dass gehandelt wird, BEVOR man in den Sumpf gerät.

Ich muss da immer wieder an das Köln-Spiel denken, was taktisch einfach komplett aufgegeben wurde. Statt das kommende Elend irgendwie zu verhindern, kamen 2 1:1-Wechsel und einer verletzungsbedingt.

Du erfindest Ziele, ich aber würde gerne die sehen, die der Verein offiziell ausgegeben hat.

Überprüfen wir einmal, was denn jetzt noch möglich wäre, außer den Abstieg vermeiden zu können.

Ich behaupte, die Mannschaft ist die spielschwächste der Liga und die Vermeidung des Abstiegs wäre das Wichtigste. Alles was man sich so schön vorher erträumt hatte, wurde niemals auf den Platz gebracht.

Nach oben wird man es nicht mehr schaffen, ansonsten müsste man den Trainer sofort entlassen, einen sehr guten Stürmer verpflichten und einen Ersatz für Steffen finden, der dann das Ruder herumreißt. Beides wird nicht passieren, denn man wird geduldig warten, solange noch irgendwie ein paar Punkte gesammelt werden können. Die Saison ist schon erledigt, Werder nicht 5 - 7 werden und das wissen alle Beteiligten. Nochmals, 0,0 Zweifel am Trainer, Du kannst die Suche nach einem Nachfolger einstellen.
 
Und 'offiziell' gibt es keine Trainer-Debatte:

Bei jedem anderen Verein bedeutet so eine Aussage, dass der Trainer einen Tag nach der nächsten Niederlage freigestellt wird.
 
Klar doch. Jeder Verein mit neuem Trainer und einer Hand voll neuer Spieler geht doch davon aus, dass er in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
Verschwindet? Wir sind in der Bedeutungslosigkeit mMn, immerhin in der ersten Bundesliga.
Unter Werner war immerhin ein stabiler einstelliger Tabellenplatz, das ist doch geil, da rennen dir die Fans die Bude ein (Mist, das machen die ja wirklich).
Dat macht richtig Spaß da oben mal in die Phalanx reinzustoßen zu europäischen Ehren wie einst.
 
Fritz hatte lange nicht damit gerechnet, dass OW seinen Vertrag nicht verlängern würde und musste nun erstmalig einen Trainer suchen. Die Verbundenheit mit Steffen dürfte sich alleine schon deshalb erklären und es wird sich so entwickeln, wie die erste Baumann Verpflichtung von Kohlfeldt. Es geht eben nicht nur um den Trainer, sondern auch um das persönliche Versagen der Manager durch ihre Verpflichtungen.

Persönlich halte ich gar nichts von Steffen, aber darum geht es nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Öhm das Thema ging schon monatelang durch die Medien. Auch Fritzchen dürfte klargewesen sein, dass diese Möglichkeit bestand. So ganz überraschend wird das Thema nicht gewesen sein. ;)

Du unterschätzt die Fähigkeit vieler Menschen, eine offensichtliche Entscheidung, möglichst lange zu ignorieren zu können. Unabhängig davon, ist Steffen sein erster Trainer, eine Entlassung würde ihm angelastet und so hofft er auf eine Wende.
 
Du unterschätzt die Fähigkeit vieler Menschen, eine offensichtliche Entscheidung, möglichst lange zu ignorieren zu können. Unabhängig davon, ist Steffen sein erster Trainer, eine Entlassung würde ihm angelastet und so hofft er auf eine Wende.
Und du unterschätzt gewaltig die interne Kommunikation. Natürlich ist man bis zum Schluss irgendwo davon ausgegangen, dass er verlängern würde, aber du hältst Fritz scheinbar für dämlich. Natürlich wird das ein Thema gewesen sein, auf das man sich gedanklich vorbereitet hat, zumal dann die Entscheidungen zur Freistellung auch die Verpflichtung Steffens sehr schnell über die Bühne gingen.
 
Hört bitte auf mit so einem Unfug. Die späten Transfers oder aber auch der gleichgültige Habitus des Vereines bzgl. Erfolgen kann man sicherlich Fritz mit anlasten. Aber das ihm nicht klar war das OW seinen Vertrag nicht verlängert inkl. der daraus resultierenden Freistellung ist echt Quatsch. Die schnacken vermutlich täglich. Das wußte Fritz und auch schon die meisten Spieler. Auch die Verpflichtung von Steffen war dahingehend vorbereitet und vorbildlich...kann ja keiner wissen das der Friedl als LV aufstellt ....
 
Und du unterschätzt gewaltig die interne Kommunikation. Natürlich ist man bis zum Schluss irgendwo davon ausgegangen, dass er verlängern würde, aber du hältst Fritz scheinbar für dämlich. Natürlich wird das ein Thema gewesen sein, auf das man sich gedanklich vorbereitet hat, zumal dann die Entscheidungen zur Freistellung auch die Verpflichtung Steffens sehr schnell über die Bühne gingen.

Ich halte Fritz für absolut inkompetent, so wie ich vor ihm auch Baumann für inkompetent hielt.

Fakt ist, Fritz hat Steffen geholt, den Trainer, den Du hier im Forum am lautesten kritisierst bzw. entlassen sehen möchtest. Entließe ihn Fritz jetzt, gäbe er sein eigenes Scheitern zu. Das würde an Fritz kleben bleiben und bei nächster Gelegenheit seinen Kopf kosten. Baumann kam mit seinem Scheitern durch, der Kehraus ist damals nicht erfolgt, aber mit Fritz wird man anders umgehen.
 
Danke! Die 5 Spiele ohne Niederlage (die zusammen damit, dass Coulibaly sich sofort zu Stammspieler mauserte, eines der positiven Aspekte war, nach denen du fragtest @Zille1976 ) machten Werder genauso wenig zu einem Europapokalaspiranten, wie jetzt die 4 sieglosen Begegnungen die Grün-Weißen zu einem der heißesten Abstiegsanwärter. Wobei das Dreigestirn CF, PN und HS selbstverständlich höllisch darauf aufpassen müssen, dass sich daraus nicht eine negative Eigendynamik entwickelt.

Aber auch hier fing der Fisch am Kopf zu stinken an. Denn wenn nach 14 Spielen ein Trainer schon so massiv in der Kritik steht, dann wirft das ein ziemlich schlechtes Licht auf diejenigen, die sich für diese Verpflichtung verantwortlich zeichneten.

Selbstverständlich ist es legitim, in einer solcher Situation über den Trainer bzw. dessen Austauch zu diskutieren. Trainerwechsel sind ja bei Sportchefs, um ihre eigene Haut (bzw. ihren bequemen Chefsessel mit einem vermutlich fürstlichem Gehalt) zu retten, ein beliebter Modus Operandi. Aber wer sollte den Job hier dann machen? Werder Bremen ist zwar noch klangvoller Name, aber für welcher ambitionierter Trainer, der vermeintlich oder tatsächlich fähriger ist als HS, sieht eine Perspektive bei einem Club, der sich in der letzten TP mit Ausnahme eines 10-Mio-€-Talents nur noch Leihspieler leisten konnte? Und somit die Anzahl an Leihspielern so bis zu Grenze des Erlaubten ausgereizt ist, dass damit ein nachhaltigen Aufbau der Mannschaft bedenklich kontakariert wird.

Das heißt selbstverständlich nicht, dass HS unkündbar sein soll. Aber durch das Missmanagement der letzten ca. 10 Jahre ist Werder längst kein Club mehr, bei dem etwaige interessante Trainerkandidaten schlangestehen würden.
Also Horst hat ja Recht damit.Nach 5 guten Spielen von Europa zu reden ist genauso Schwachsinn wie nach 4 schlechten den Abstieg herbeizureden .

Stellt euch mal vor die Serie wäre andersrum.Wir hätten dann ganz unten gestanden und wären jetzt Stück für Stück nach oben geklettert.Die Stimmung wäre optimistischer ,und es wären trotzdem " nur " 16 Punkte..


Zu den Trainern.Da gibt es bestimmt unzählige die gerne mal Bundesliga erleben möchten oder denen jeder Job in der Bundesliga recht wäre.

Würde nicht ausschließen,das Urs Fischer auch zu uns gekommen wäre.

Ein Bundesligajob ist für viele attraktiv.
Und Werder ist ein Traditionsverein, tolles Stadion,tolle Fans,ruhiges und familiäres Umfeld.
 
Hört bitte auf mit so einem Unfug. Die späten Transfers oder aber auch der gleichgültige Habitus des Vereines bzgl. Erfolgen kann man sicherlich Fritz mit anlasten. Aber das ihm nicht klar war das OW seinen Vertrag nicht verlängert inkl. der daraus resultierenden Freistellung ist echt Quatsch. Die schnacken vermutlich täglich. Das wußte Fritz und auch schon die meisten Spieler. Auch die Verpflichtung von Steffen war dahingehend vorbereitet und vorbildlich...kann ja keiner wissen das der Friedl als LV aufstellt ....

Das OW´s Abwanderungsgedanken Fritz bekannt waren werden doch gar nicht bezweifelt. Aber wie das so ist, man spricht miteinander, bittet den anderen sich das nochmals gut zu überlegen und man setzt ein Datum. Gedankenspiele gibt es doch in jeder Firma, warum sollte das bei Werder anders gelaufen sein.
 
Das OW´s Abwanderungsgedanken Fritz bekannt waren werden doch gar nicht bezweifelt. Aber wie das so ist, man spricht miteinander, bittet den anderen sich das nochmals gut zu überlegen und man setzt ein Datum. Gedankenspiele gibt es doch in jeder Firma, warum sollte das bei Werder anders gelaufen sein.

Die werden da schön hin und herdiskutiert haben. Ich denke sogar einige Spieler werden aktiv darauf spekuliert haben das OW geht.

Ich glaube das ist einfach dann so gekommen. Vielleicht hatte sogar schon RB angeklopft bei OW. Letztenendes ist mir das egal. Die Trainerverpflichtung lief schnell und geräuschlos. Fand ich super. Ich habe da eher andere Grundsatzprobleme mit dem Habitus von Werder und Fritz ist nunmal das Sprachrohr und Verantwortungsträger von Werder. Daher immer irgendwie im Fokus.

Für mich ist entscheidend das HS nun sie PS auf die Strasse bekommt mit der Mannschaft und er Friedl endlich ins Tor stellt. Da wo er eindeutig am stärksten ist ...

PS ... ich kann die Friedl links Nummer nur noch ver.ar.schen ... ist einfach zu dumm das Ganze
 
Ich habe mir gestern die PK angesehen und muss sagen, dass HS NICHTS aus seinen bisherigen Fehlern gelernt hat.
Er redet immer noch schön, dass Friedl auf links spielt, schließlich haben wir so ja auch Punkte eingefahren.
Wenn ich sowas höre, schwillt mir der Kamm, denn es hätten schöne Spiele mit noch mehr Punkten sein können, ohne Marco auf links.
Dann redet er von einem verlorenen Spiel gegen Stuttgart, auch wegen eines unglücklichen Platzverweises.
Ja, wenn ich den (zu Unrecht) verwarnten jungen Coulibali plötzlich auf links stelle, dann muss ich mich nicht wundern, dass sowas kommt.
Ich könnte die Liste endlos fortsetzen.
Die Diskussion um seine Person "ist eben so".
Er sprach nach gewonnenen Spielen nicht von Europa und so jetzt auch nicht negativ.
Man müsse nur einige Dinge besser machen als zuletzt...
DAS sagt er seit Wochen, nur passiert es nicht.
Eine sehr aufschlussreiche PK wie ich meine, denn noch mehr Rumeierei und Schöngerede geht nicht.
Ich war sehr zuversichtlich als Steffen geholt wurde, allerdings muss ich sagen, dass ich KEINE Entwicklung sehe und die Verantwortlichen sollten und müssen ganz genau hinsehen und wenn nötig handeln, aber das ist wohl Wunschdenken.
 
Fakt ist, Fritz hat Steffen geholt, den Trainer, den Du hier im Forum am lautesten kritisierst bzw. entlassen sehen möchtest. Entließe ihn Fritz jetzt, gäbe er sein eigenes Scheitern zu. Das würde an Fritz kleben bleiben und bei nächster Gelegenheit seinen Kopf kosten. Baumann kam mit seinem Scheitern durch, der Kehraus ist damals nicht erfolgt, aber mit Fritz wird man anders umgehen.
Natürlich würde er das. Viel schlimmer wäre es aber, wenn man seinen Fehler aussitzt. Jeder macht Fehler (und Steffen war damals eine absolut logische Wahl). Die wahre Größe einer Führungskraft erkennt man darin, wie man mit Fehlern umgeht. Entweder steht man dazu oder man kann es wem anders in die Schuhe schieben (^^).

Gerade in diesem Job sind Fehler eigentlich unabdingbar. Spieler können 1A gescoutet sein und dann scheitern sie aus den absurdesten Gründen, weil ihnen kalt ist, sie den Trainer nicht mögen, sie sich verletzen.....
Und das gilt auch für die Trainer-Personalie. Viel wichtiger als fehlerlos zu sein ist es, Fehler zu korrigieren.
 
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