Übrige Spielethread

Sargent erzielt beide Tore beim Spiel von Norwich in Watford. Norwich Chancen auf den Klassenerhalt steigen wenn es zum Sieg reicht.
Freut mich für den Junge.

15 Minuten Nachspielzeit... :lol:
Das Flutlicht ist zwischendurch ausgefallen.

3:0 Sieg für Norwich. Die Chancen auf die Boni für Sargent und Rashica steigen. Wäre da nicht die beschissene Tordifferenz...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie diese "stärkeren" Vereine mit ihrer "Verantwortung" umgehen, hat wir in den letzten Jahren zu Hauf gesehen. HSV, Schalke, Werder... und dieser Bogen lässt sich zeitlich noch weiter spannen, denn mit Ausnahme der Buyern und dem BVB ist in den letzten 30 Jahren jeder Traditionsverein mindestens 1x abgestiegen.
Zweifellos.
Macht es ja, auf niedrigem Niveau auch interessant, dass kleinere mal an den europäischen Plätzen schnuppern, hatten wir aber die letzten Jahre oft.
Union Berlin, mal Mainz, mal Augsburg, Freiburg mal aber die reißen europäisch nix.
Ich wünsche mir einfach eine starke Bundesliga, mit uns natürlich.
Diese Liga ist aber mMn so schwach wie nie, Bayern ist trotz aller Probleme 6 Punkte vor, dann kommt Dortnund und dann 8(!) Punkte dahinter Leverkusen.
Uninteressant, du hast Truppen, die vom Potential her da oben hingehören, Wolfsburg und Gladbach z.B. aber die schmieren völlig ab.
Bei Wolfsburg Wahnsinn, die haben Champions League gespielt und kämpfen nun gegen den Abstieg, haben aber keine personellen Verluste.
Zwei Trainerfehlentscheidungen und du stehst vor einem Scherbenhaufen.
Gladbach ähnlich, möglicherweise haben die auch über deren Verhältnisse gespielt, die kriegen seit dem Roseabgang kaum was auf die Reihe, Hütter scheint da gar nicht zu passen.
Schwierige Zeiten, so viele Vereine, die mir absolut völlig egal sind.
 
Ich wünsche mir einfach eine starke Bundesliga, mit uns natürlich.
Diese Liga ist aber mMn so schwach wie nie, Bayern ist trotz aller Probleme 6 Punkte vor, dann kommt Dortnund und dann 8(!) Punkte dahinter Leverkusen.
Ein Problem ist die Unausgewogenheit gegenüber den internationalen Top-Ligen bzw Top-Vereinen. In Frankreich, England, Spanien oder Italien gibt es die 50+1-Regel nicht, also werden einige Vereine dort mit Geld zugeschmissen und kaufen sich infolgedessen jeden halbwegs talentierten Spieler. Daraus ergibt sich zwingend, dass die deutschen Vereine bestenfalls für zwei, drei Jahre echte Topspieler unter Vertrag halten können, bevor sie verkauft werden. Mit Ausnahme von Bayern. Auch Dortmund kann Spieler wie Bellingham, Haaland oder Sancho nicht wirklich lange halten, jedenfalls nicht lange genug, um sich als dauerhafte Konkurrenz von Bayern zu etablieren.

Solange die 50+1-Regel bestehen bleibt, wird die Schere zwischen den europäischen Topclubs und denen in Deutschland weiter auseinander gehen. Eine Frage wird sein, wie lange Bayern dieser Entwicklung widerstehen kann. Eine andere, ob Dortmund irgendwann vielleicht doch genug Geld hat, um ein ähnliches System wie Bayern aufzubauen.

Man wird sich wohl entscheiden müssen in Deutschland. Will man die 50+1-Regel aufrecht halten, was natürlich im Sinne des Vereinslebens wäre und den Ausverkauf einiger Vereine verhindert, aber die Schere weiter auseinandergehen lässt. Oder will man international erfolgreich sein, kippt die Regel und bekommt dafür eine handvoll (oder mehr) Vereine, die irgendwelchen einzelnen Unternehmern gehören oder Investmentfonds oder sonstwem.
 
Ein Problem ist die Unausgewogenheit gegenüber den internationalen Top-Ligen bzw Top-Vereinen. In Frankreich, England, Spanien oder Italien gibt es die 50+1-Regel nicht, also werden einige Vereine dort mit Geld zugeschmissen und kaufen sich infolgedessen jeden halbwegs talentierten Spieler. Daraus ergibt sich zwingend, dass die deutschen Vereine bestenfalls für zwei, drei Jahre echte Topspieler unter Vertrag halten können, bevor sie verkauft werden. Mit Ausnahme von Bayern. Auch Dortmund kann Spieler wie Bellingham, Haaland oder Sancho nicht wirklich lange halten, jedenfalls nicht lange genug, um sich als dauerhafte Konkurrenz von Bayern zu etablieren.

Solange die 50+1-Regel bestehen bleibt, wird die Schere zwischen den europäischen Topclubs und denen in Deutschland weiter auseinander gehen. Eine Frage wird sein, wie lange Bayern dieser Entwicklung widerstehen kann. Eine andere, ob Dortmund irgendwann vielleicht doch genug Geld hat, um ein ähnliches System wie Bayern aufzubauen.

Man wird sich wohl entscheiden müssen in Deutschland. Will man die 50+1-Regel aufrecht halten, was natürlich im Sinne des Vereinslebens wäre und den Ausverkauf einiger Vereine verhindert, aber die Schere weiter auseinandergehen lässt. Oder will man international erfolgreich sein, kippt die Regel und bekommt dafür eine handvoll (oder mehr) Vereine, die irgendwelchen einzelnen Unternehmern gehören oder Investmentfonds oder sonstwem.

:tnx:

Auch wenn DFB/DFL sowie das Gros der Profivereine in Deutschland, vor allem die Traditionsclubs es nicht wahrhaben wollen, so werden sie den Spagat zwischen Beibehaltung der 50+1 sowie nationaler und internationaler Wettbewerbsfähigkeit nicht hinbekommen. Nicht nur wegen der 50+1 an sich, die durch die Ausnahmeregelungen für die Unternehmens- und Mäzenenvereinen ohnehin verwässert wurden. Sondern v.a. deshalb, weil besonders bei den einst erfolgreichen Traditionsvereinen diese mit ihrem vereinsmeierischen Strukturen, Denk- und Handlungsweisen einen zu großen Einfluss auf die ausgegliederten Profiabteilungen haben, die unter kaufmännischen Aspekten strukturiert, organisiert und geführt werden müssen. Es ist mMn kein Zufall, dass mit Beginn des Turbo-Kapitalismus im Fußball Anfang der 1990er Jahre, beschleunigt durch das Bosman-Urteil 1995, große Traditionsclubs 1.FC Köln, Eintracht Frankfurt, 1.FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach, VfB Stuttgart, Hamburger SV und zuletzt Schalke 04 und Werder Bremen nach Jahrzehnte langer Erstligazugehörigkeit mindestens 1x aus der 1. Bundesliga abgestiegen sind.
 
Das war in Freiburg keine klare Fehlentscheidung. Ich frage mich, warum sich dann Köln einmischt. Den Elfmeter kann man geben, der Stuttgarter hatte sich zwar eingehakt, aber der Freiburger auch ebenso das Bein nach vorne gestellt.
 
:tnx:

Auch wenn DFB/DFL sowie das Gros der Profivereine in Deutschland, vor allem die Traditionsclubs es nicht wahrhaben wollen, so werden sie den Spagat zwischen Beibehaltung der 50+1 sowie nationaler und internationaler Wettbewerbsfähigkeit nicht hinbekommen. Nicht nur wegen der 50+1 an sich, die durch die Ausnahmeregelungen für die Unternehmens- und Mäzenenvereinen ohnehin verwässert wurden. Sondern v.a. deshalb, weil besonders bei den einst erfolgreichen Traditionsvereinen diese mit ihrem vereinsmeierischen Strukturen, Denk- und Handlungsweisen einen zu großen Einfluss auf die ausgegliederten Profiabteilungen haben, die unter kaufmännischen Aspekten strukturiert, organisiert und geführt werden müssen. Es ist mMn kein Zufall, dass mit Beginn des Turbo-Kapitalismus im Fußball Anfang der 1990er Jahre, beschleunigt durch das Bosman-Urteil 1995, große Traditionsclubs 1.FC Köln, Eintracht Frankfurt, 1.FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach, VfB Stuttgart, Hamburger SV und zuletzt Schalke 04 und Werder Bremen nach Jahrzehnte langer Erstligazugehörigkeit mindestens 1x aus der 1. Bundesliga abgestiegen sind.
hm... Wenn alle Trixtilionen Mäuse Investitionen bekommen, steigen trotzdem immer 2 oder 3 ab - jede Saison.
 
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