Sieh es mir nach, wenn ich das -und den restlichen Text- quasi mit einem Einzeiler beantworte: Wenn ich von "Sport(lich)" rede, dann meine ich in aller Regel auch Sport und nicht die Gesamtleitung eines Vereins oder Geschäftsbereichs. Also Training, Taktik, Fitness, Aufstellung etc.
Über den Rest ließe sich streiten, was wäre Lemke ohne Rehagel gewesen (was Allofs ohne Schaaf war, sieht man trotz Money-Cheat)? Was wäre Werder heute, wenn Lemke den Effenberg-Transfer realisiert hätte und Rehagel geblieben wäre? Aber das wäre hier a) offtopic und b) habe ich eher wenig Lust mich an diesen Themen abzuarbeiten. Das machen andere hier doch schon täglich und das muss reichen![]()
Pft. Langweilig

Die Duos Lemke/Rehagel, Allofs/Schaaf sind ja im Fußball eher die Ausnahme. Die Regel ist doch eher, der Sportdirektor bleibt länger und hat in seiner Amtszeit mehrere verschiedene Trainer - dementsprechend würde ich nicht von der Ausnahme ausgehend die Regel definieren, sondern das dann auch als Ausnahme betrachten. Und Taktik/Aufstellung etc. wird ja auch durchaus vom Sportdirektor indirekt vorgegeben, je nachdem, welche Spieler er holt oder welchen Trainer. Und dann finde ich, ist der Sportdirektor auch in diesem sportlichen Bereich die wichtigste Person, weil er ja die große Linie vorgibt - und der Trainer dann versuchen muss, daraus das Beste im Detail zu machen... ich kenne kaum einen Verein, bei dem es sportlich gut läuft, der nicht neben dem Spielfeld gut aufgestellt wäre und wo nicht die richtigen strategischen Entscheidungen getroffen wurden, die diesen Erfolg ermöglicht haben. Und da hapert es bei uns gewaltig... auch dein Beispiel mit Brand: wer hat ihm die Position gegeben? Wer hatte gedacht, das wird gut funktionieren? Wer ist verantwortlich dafür, dass er die Mannschaft aufstellen darf und hat somit maßgeblich Anteil am sportlichen Erfolg/Misserfolg? Aber gut. Hast ja recht, hier gehts um Ole Werner, da müsste man wenn in einem anderen Bereich weiter drüber diskutieren.




