Gesamtsituation der Mannschaft

Ich sage mal so, es hat hier kaum eine Lust auf eine Nouri Gedenk 5er Kette, das will hier überhaupt Keiner!
Der offensive Spielgedanke von Kohfeldt und Mentor Schaaf zielt ja in die richtige Idee, wird aber in meinen Augen viel zu sehr in den spielerischen Vordergrund gedrückt!
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Werders Spielsystem ist nun einmal die Raute. Dazu braucht man einen zentralen spielintelligenten 10er wie Herzog, Micoud, Diego, Özil oder Kruse, die die Zwischenräume erkennen und bespielen. Wenn man dann noch gefährliche Angreifer hat, wird es stimmig. Unser Konzept funktioniert immer nur dann. Und nur dann.
Werder 2019/20 hat einen Osako, der das teilweise kann, aber nicht im ganzen Spiel. Sonst ist Keiner da. Unser Sturm besteht aus einem Greenhorn und einem betagten Sympathieträger. Warum taucht denn ein Ihorst im Kader auf? Das hat doch seinen Grund.
Was wir dort hinten in der Abwehr produzieren, ist pure Verunsicherung. Das begleitet uns bis zum Saisonende. Zum Klassenerhalt wird es reichen, zu mehr nicht.
 
Ich sage mal so, es hat hier kaum eine Lust auf eine Nouri Gedenk 5er Kette, das will hier überhaupt Keiner!
Der offensive Spielgedanke von Kohfeldt und Mentor Schaaf zielt ja in die richtige Idee, wird aber in meinen Augen viel zu sehr in den spielerischen Vordergrund gedrückt!
Korrekt, destruktiven Fußball will keiner sehen. besonders deshalb, weil damit im Gegensatz zu früher kein Blumenpott mehr gewinnen ist.

Der offensive Spielgedanke von Kohlfeldt / Schaaf ist jedoch ebenso ein Irrweg, weil die Balance zwischen Offensive und Defensive nicht stimmig ist. Damit tritt Werder sich damals wie heute mit ausgestreckten Stollen selbst in die Hacken. Es war FK selbst, der vor wenigen Wochen äußerte, daß man nicht immer 3 Tore schießen kann, um zu gewinnen - diese These untermauert die Mannschaft mit ihrem lausigen Defensivverhalten, welches durch eine krude Transferpolitik im Defensivbereich forciert worden ist, von Spieltag zu Spieltag. Zusammen mit Mainz sind wir der einzige Bundesligist, der in jedem Punktspiel mindestens 1 Tor erzielte; selbst der Fünftligist Delmenhorst hat im Pokal gegen uns getroffen. Besserung? Fehlanzeige.
 
Aber nur "ein bisschen" lt. dem Mentor von FK:

Thomas Schaaf in einem Deichstubeninterview über
...Werders Spielphilosophie:
„Wir wollen uns weiterentwickeln, uns besser und sicherer machen. Ich glaube, das kann man nicht, wenn man nur an die Defensive denkt. Die Offensive wird immer ein großes Thema sein. Wir sind total davon überzeugt, dass wir mit der Offensive mehr bewegen können, aber auch für die Spieler ist es ein Anreiz, nach vorne zu gehen. Auf der anderen Seite müssen wir sie defensiv ein bisschen in die Pflicht nehmen – das gehört auch dazu.."

Selbst dieses "bisschen" wird ihm eine Menge Überwindung gekostet haben.
 
Da sollte man meinen, dass die Verantwortlichen ihr Gesamtkonzept hinterfragen. Dann liest man, was TS dazu meint und beginnt zu verstehen.
Wer in einem Elfenbeinturm lebt, wird wohl weder willens noch in der Lage sein, sein Gesamtkonzept zu überdenken, weil der Blick von dort auf die große weite Fußballwelt heraus gescheut wird. Somit verschließt man sich den Veränderungen und daher ist es auch nicht verwunderlich, daß bei Werder nach dem Motto "Was gestern richtig war, kann heute nicht verkehrt sein." verfahren wird.

Der Werder-Weg war lange ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg. Doch die Zeiten haben sich geändert, der Fußball ist wesentlich globaler geworden und hat sich dadurch schneller und wesentlich vielschichtiger entwickelt. Das hat zur Folge, daß individuelle Insellösungen wie der Werder-Weg besonders dann an positiven Einfluss verlieren, wenn man sich gegenüber den sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen zu sehr verschließt.
 
Wer in einem Elfenbeinturm lebt, wird wohl weder willens noch in der Lage sein, sein Gesamtkonzept zu überdenken, weil der Blick von dort auf die große weite Fußballwelt heraus gescheut wird. Somit verschließt man sich den Veränderungen und daher ist es auch nicht verwunderlich, daß bei Werder nach dem Motto "Was gestern richtig war, kann heute nicht verkehrt sein." verfahren wird.

Der Werder-Weg war lange ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg. Doch die Zeiten haben sich geändert, der Fußball ist wesentlich globaler geworden und hat sich dadurch schneller und wesentlich vielschichtiger entwickelt. Das hat zur Folge, daß individuelle Insellösungen wie der Werder-Weg besonders dann an positiven Einfluss verlieren, wenn man sich gegenüber den sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen zu sehr verschließt.
Ich finde Werder verschließt sich nicht gewissen Veränderungen, es bewegt sich ganz viel und man muss schon garnicht jeden Weg mitgehen, wenn man nicht von etwas überzeugt ist oder es schon garnicht der eigenen Philosophie entspricht muss und sollte man auch ganz klar Nein sagen.
Der eingeschlagene Weg ist der richtige, keiner hat gesagt, dass dieser Weg leicht und gerade verläuft und zwischendurch haut es Dir auch mal Äste und Steine in den Weg die Dich auch mal etwas ausbremsen, hauptsache man nimmt diese Stolperfallen ruhig und überlegt an und findet auch gerade dadurch neue Denkansätze und lernt daraus, um im zweiten Schritt eben den Weg verbessert und gezielt einzuschlagen.
Am Ende ärgern wir uns doch alle gleich über diese verkackten Spiele und bitteren Ergebnisse.
Das gewisse Dinge nicht optimal gelaufen sind und ein Risiko da war weiß man.
Aber die Kunst ist es auch und gerade für Kohfeldt genau jetzt mit den vorhandenen Spielern, die bestmögliche Einheit zu bilden die jetzt wichtigen Ergebnisse zu erzielen.
Leicht ist das nicht, aber auch nicht unmöglich.
Es fehlt im Spiel grad einfach die gewisse Grundstabilität um aus den Möglichkeiten vorne dann eben gezielt Profit zu schlagen und daran muss er jetzt wachsen und seine Idee kreativ weiter verfolgen und weiter daran arbeiten, aber er darf eben auch nicht völlig verschlossen gegenüber kleinen Veränderungen agieren, aber das wird er auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch mal: wir schreiben hier über dynamische Prozesse in einem Team. Ein wesentlicher Bestandteil ist gegangen und das Team muss sich neu ordnen. Dann verletzt sich zudem ein ganzer Mannschaftsteil und schon ist die Unordnung da. Nichts anderes ist passiert. Wer Teamprozesse begleitet, kennt das.
Das Problem ist nur, dass die Erwartungshaltung der Fans viel zu hoch war und noch heute ist. Was war hier teilweise zu lesen mit "bei optimalem Verlauf wäre ein Mitspielen um die CL möglich" und Ähnliches. Die Verantwortlichen waren diesbezüglich viel zu euphorisch.
Ich für meinen Teil sehe eine schwache TP, in der ich den roten Faden vermisst habe. Sie erschien mir als Stückwerk und der Not gehorchend; aber auf keinen Fall strukturiert.
Was mich jetzt ärgert, ist ihre Kommunikation. Desolate Auftritte bleiben nun einmal desolat. Schönrednerei bringt gar nichts. Dann hält man lieber die Klappe. Den jetzigen Platz werden sie bis zum Saisonende verteidigen können. Dann werden sie nicht umhin kommen zu reüssieren. Sie sind wieder dort angekommen, wo sie die letzten 10 Jahre waren. Auch ein Ergebnis einer Philosophie und eines Werderweges.
 
Der eingeschlagene Weg ist der richtige, keiner hat gesagt, dass dieser Weg leicht und gerade verläuft und zwischendurch haut es Dir auch mal Äste und Steine in den Weg die Dich auch mal etwas ausbremsen, hauptsache man nimmt diese Stolperfallen ruhig und überlegt an und findet auch gerade dadurch neue Denkansätze und lernt daraus, um im zweiten Schritt eben den Weg verbessert und gezielt einzuschlagen.

Bis heute erkenn ich nicht wirklich , was der eingeschlagene Weg ist .
Weil , WIR haben in dieser Saison noch keine Mannschaft , hier greift nicht das eine Rädchen in das nächste .
Die Mannschaft scheint ja mit FloKo´s Anweisungen , Methoden etc. nicht klar zu kommen .Man komt zum Ergebnis , dass diese ganze Lapptopp -Scheiße , sorry für den Ausdruck , die Spieler überfordert .
Der Einzige der überzeugt , ist unser STRASSENFUßBALLER MILOT , der macht sich nicht groß den Kopp ,zieht sein Ding durch.
Hör immer , der WERDERWEG ist Einzigartig . Dieser Weg wird doch am Ende mit Erfolg oder Misserfolg da stehen .
Die Äste und Steine nennen wir mal die fehlende Kohle , nur damit läuft die Schose noch .Alles andere ist Träumerei .
 
Bis heute erkenn ich nicht wirklich , was der eingeschlagene Weg ist .
Weil , WIR haben in dieser Saison noch keine Mannschaft , hier greift nicht das eine Rädchen in das nächste .
Die Mannschaft scheint ja mit FloKo´s Anweisungen , Methoden etc. nicht klar zu kommen .Man komt zum Ergebnis , dass diese ganze Lapptopp -Scheiße , sorry für den Ausdruck , die Spieler überfordert .
Der Einzige der überzeugt , ist unser STRASSENFUßBALLER MILOT , der macht sich nicht groß den Kopp ,zieht sein Ding durch.
Hör immer , der WERDERWEG ist Einzigartig . Dieser Weg wird doch am Ende mit Erfolg oder Misserfolg da stehen .
Die Äste und Steine nennen wir mal die fehlende Kohle , nur damit läuft die Schose noch .Alles andere ist Träumerei .
Ach mein lieber Benni, der eingeschlagene Weg ist, die Mannschaft schnellstmöglich wieder zurück nach Europa zu führen und den Gedanken und Ausbau der Jugendförderung und Jugendarbeit weiter gezielt voran zu treiben, der Werderweg ist seit Jahren nicht leicht, man sehnt sich immer nach diesem Zauber der "Wunder von der Weser" einfach gemeinsam wieder ganz oben nach und nach die Großen Namen zu ärgern, wir haben es bereits im letzten Jahr wieder gezeigt, dass wir das können, diese Saison ist leider bisher nicht so gelaufen wie gewünscht, aber wenn es immer geradlinig bergauf gehen würde, das wäre Träumerei.
Diese Diskussionen, die Spieler mehr frei laufen zu lassen auf dem grünen Rasen, führen wir auch immer wieder Jahr für Jahr, Kohfeldt hat dieser Mannschaft eben nach und nach eine offensive Handschrift beigebracht, er lebt das voll und ganz und fiebert in jedem Spiel genauso mit wie ich und er ist auch genauso entttäuscht, wenn ein Plan nicht aufgeht.
Aber Kohfeldt ist noch jung, auch er entwickelt sich stetig weiter, auch aus diesem Situationen muss und wird er wachsen und ich sehe eine Entwicklung, auch jetzt in dieser Situation.
Der wird alles machbare dafür tun, damit wir endlich wieder als Sieger vom Platz gehen und das werden wir.
Und der Mannschaft kann man Deine Worte nur von Spiel zu Spiel mit auf den Weg geben: "Und jetzt geht raus und spielt Fussball!"
 
...
Hör immer , der WERDERWEG ist Einzigartig . Dieser Weg wird doch am Ende mit Erfolg oder Misserfolg da stehen ....

Der Werder-Weg ist nichts anderes als ein Marketing-Gag, mit dem Medien gefüttert werden, damit sie prägnante Formulierungen verbreiten können. Was verbirgt sich dahinter? Jugendarbeit verbessern (vulgo: schreien nach neuen Backsteinen in einem NLZ - von neuen Trainings-und Ausbildungsansätzen redet niemand!), gewinnbringende Transfers setzen und ehemalige Spieler versorgen. Was soll daran einmalig sein? So verfährt auch Bayern München, Borussia Mönchengladbach etc etc....
Nur dass Werders Erfolg noch bescheiden ist. In den älteren Jugendjahrgängen ist Werder lange kein Platzhirsch, die Transfers bringen immer wieder wundersame Flops (begleitet von Erscheinungen der medizinischen Abteilung inkl. Physiotherapie) und die Versorgung altgedienter ist kein Garant für die Rückkehr des Erfolgs....sieht man seit dem Schaaf-Abgang quasi jährlich.
Aber so einer Bilanz stellt man sich nicht.
 
Als wenn Werder auch ihr eigenes Süppchen kochen will.
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:D
 
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