Gesamtsituation der Mannschaft

Man ist Werder Fan und denkt an Zeiten, die noch schlechter waren.
Klar sind das Durchhalteparolen. Aber einfach aufgeben? Die Jungs müssen weitermachen, arbeiten und gewinnen.
Die Tatsache, dass Toprak ausfällt bis Jahresende und Moisander auch noch nicht fit ist, lassen unsere Aktien nicht unbedingt steigen.
Aber ich vertraue nach wie vor Kohfeldt. Nun kann er zeigen, was er drauf hat. Aus dieser blöden Situation Werder wieder aufbauen und eine Serie starten.
 
Aber nach 10 Jahren um die goldene Ananas wünscht man sich doch mal ein bisschen mehr.
Du meinst es geht aufwärts und stehst im Prinzip da wo du vorher warst ohne richtige Aussicht auf Besserung.
 
Ich glaube viele haben Einfluss auf FK - alle die sich schon mal verdient haben. Von Sahin bis Schaaf.
TGS will spielen bis sein Körper kaputt ist (seine Aussage bei der Deichstube). Dann versteht man die Vertragsverlängerung. Ist er genau richtig, Toprak war halt einfach schneller...

Muss es richtig knallen oder kann man nicht jetzt handeln ?
Einen guten Mannschaftsarzt finden ? Der den Spielern vorschreibt wie sie ihrer Pflicht der Gesundheitserhaltung nachkommen ? (Lt. Baumann haben sich die Spieler zu früh zu sehr belastet)

Wird alles besser werden. TGS hat einen neuen Vertrag ;) musste er nicht die letzten Spiele der letzten Saison aussetzen weil sein Körper nicht mehr mitgemacht hat ?

Im Moment wird der Fan belastet... Immerhin holen wir jetzt massiv Punkte, Schalke und Wolfsburg sind Gegner wo wir nach oben aufholen und die "leichten" Gegner diejenigen die uns den Abstand zum Abstieg ermöglichen (ca. Wortlauf von FK).

Als Bonus haben wir das Spiel gegen die Bauern, Bonuspunkte mit denen man nicht rechnet.

Und schon sind wir auf Kurs, dann noch eine RR ohne Verletzte und zack kommen Möh und Lücke zurück und keiner kann uns aufhalten... bis auf Düsseldorf. Obwohl wir in den letzten beiden Spielen 1 Tor gemacht haben, Düsseldorf hat nur leider 8 mal getroffen...
 
Könnten meine und mittlerweile auch die Worte vieler Fans sein! :top:

Eigentlich habe ich immer noch ein wenig Hoffnung, aber im Grunde ist diese Saison ist im Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Ich hatte anfangs wegen der Eingespieltheit und weil wir viele Spieler halten konnten sogar die Hoffnung, dass wir richtig weit oben mitspielen könnten und wenn man sich die Teams dort oben ansieht und mit unserer Leistung in der letzten Rückrunde vergleicht, wäre diese Möglichkeit gar nicht so unwahrscheinlich.
Nachdem Düsseldorf am 1. Spieltag kräftig auf meine Euphoriebremse trat, beschlich mich das erste Mal ein leicht schlechtes Gefühl für diese Saison. Das weitete sich Spieltag um Spieltag aus und nun bin ich soweit, dass ich mich bereits dabei erwischte, dass Spiel in Gladbach ohne wirkliche Vorfreude, Spannung oder große Emotionen verfolgt zu haben. Wie gesagt, eigentlich will ich es noch nicht wahrhaben, aber da haben Manager, Trainerteam, ärztliche Abteilung etc. alles für getan, dass es so aussieht, wie es jetzt aussieht.
Ich hätte vielleicht bei der Verpflichtung von Schaaf schon aufhorchen müssen, denn wenn ich jetzt den Namen Fritz lese ... das passt alles wieder ins alte Bild. Der wird sich sehr gut anpassen, hat ja als Kapitän schon nie den Mund aufgemacht. Wir entwickeln uns leider nur sehr bedingt weiter unter diesen Umständen, wenn immer wieder fast nur "verdiente" Werderaner (zurück) ins Team geholt werden. Das ist ja an sich nicht unbedingt schlecht, wenn sie denn auf ihrer Position die notwendigen Fähigkeiten haben, aber leider kann das eben auch zu einer Betriebsblindheit führen. Und m.E. stecken wir darin schon seit einem Jahrzehnt fest.
was haben denn schaaf, fritz u.a. damit zu tuen, daß der trainer seit saison beginn nicht mehr in der lage ist, ein hochqualitatives team optimal einzustellen, daß hoch bezahlte spieler (ja auch bei werder gibts die) nicht in der lage sind, einen freistoß endlich mal so einzuordnen, daß nicht immer der gegner schneller oder höher und vor allem zielsicherer ist - was kann schaaf, der in seiner zeit hervorragende arbeit und erfolge nachweisen konnte, dafür, daß monatelanges fast tägliches training offenbar gar nichts bewirken? und wenn jetzt 12-13 punkte geholt werden, spricht da keiner mehr davon, außer, was für ein toller trainer kohfeld ist, der für seinen job wahrscheinlich besser bezahlt wird als damals schaaf!
 
- was kann schaaf, der in seiner zeit hervorragende arbeit und erfolge nachweisen konnte, dafür, daß monatelanges fast tägliches training offenbar gar nichts bewirken? und wenn jetzt 12-13 punkte geholt werden, spricht da keiner mehr davon, außer, was für ein toller trainer kohfeld ist, der für seinen job wahrscheinlich besser bezahlt wird als damals schaaf!

Dass Schaaf uns fast mit maßgeblich zum Abstieg gebracht hätte wird da mal wieder gerne ausgeblendet....

Es geht um das Gesamtkonstrukt Werder Bremen, das nun endlich mal auf den Prüfstand gehört und da gehören alle Mitarbeiter hinterfragt.
Wie es auch normal ist in einem Unternehmen.
Wenn Erfolge ausbleiben wird geschaut wo man ansetzen muss damit dieser wieder eintritt.
 
...bedenklich...

Das darf doch nicht wahr sein. ...
Jetzt sieht es so aus, dass Fritz die mehr als wichtige Scoutingabteilung führen soll?!
...
Der Kader hätte nun so gezielt und stabil wie nur möglich in die neue Saison gehen müssen und erst dann hätten wir unsere Hausaufgaben im Sommer optimal gemacht und müssen im Winter nicht nachlegen.

Leider ging das in diesem Sommer völlig in die Hose! Und das ist sehr ärgerlich und obendrauf sehr bedenklich!
So manche Thesen glaube ich nicht. So viel Geld werden sie für das NLZ nicht zurückhalten. Sie müssen auch eine Eigenkapitalquote ausweisen, da sie langfristige Verbindlichkeiten aufweisen.
Selbst ein NLZ mit goldenen Wasserhähnen wird hier nicht dafür sorgen, dass Messi 2.0 in Bremen aufschlägt. Der deutsche Nachwuchs ist in den unteren U-Jahrgängen schlecht. Die wenigen Guten kommen nicht nach Bremen sondern gehen nach Leipzig, Hoffenheim, Lev etc.. Trotzdem muss das NLZ neu gebaut werden. Nur alleine die Standortfrage lässt doch an dem Gesamtkonzept zweifeln.
Ich bin schon länger der Meinung, dass der Steidtenabgang weitaus schwerwiegender ist, als ich Initial vermutet habe. Fritz ist die naheliegende Lösung des Werderweges. Aber sicher keine gute.
Die TP im Sommer ohnehin diskutabel. Henrichs wäre toll gewesen, wobei ich gar nicht weiß, ob der in Monaco derzeit groß aufspielt? Meine Meinung zur Füllkrugverpflichtung ist bekannt.
Gregoritsch dagegen erschüttert mich. Der ist 26 J. alt, somit kaum ein Perspektivspieler, dazu viel zu teuer, spielt in Augsburg nur wenige Minuten und scheint sehr weit von seiner Bestform entfernt zu sein. Speziell ihm wurden Wunderdinge nachgesagt. Dann sind die in Augsburg total blind, dass nicht erkennen zu können. Oder der SVW hat eine andere Perspektive.
Persönlich habe ich mit maximal 20 Punkten in der HR gerechnet. Das ist rechnerisch noch möglich. Insofern sind wir im Soll. Europa war hier nicht realistisch.
 
Zumal die Defensive schlicht und ergreifend zum Spiel dazu gehört...

Aber nur "ein bisschen" lt. dem Mentor von FK:

Thomas Schaaf in einem Deichstubeninterview über
...Werders Spielphilosophie:
„Wir wollen uns weiterentwickeln, uns besser und sicherer machen. Ich glaube, das kann man nicht, wenn man nur an die Defensive denkt. Die Offensive wird immer ein großes Thema sein. Wir sind total davon überzeugt, dass wir mit der Offensive mehr bewegen können, aber auch für die Spieler ist es ein Anreiz, nach vorne zu gehen. Auf der anderen Seite müssen wir sie defensiv ein bisschen in die Pflicht nehmen – das gehört auch dazu.."
 
...bedenklich...

Das darf doch nicht wahr sein. Das war mein erster Gedanke über die Info vom Hinrunden aus von Toprak.
Mittlerweile muss ich aber auch mal als Fan die Verantwortlichen stark kritisieren und das sind nicht nur Trainer, Sportdirektor und medizinische Abteilung, sonder auch die Herren darüber.
Das Thema Nachwuchsleistungszentrum schwebt im Hintergrund über allem, ein Ansatz der Zukunftsweisend für den Verein ist, aber ich frage mich mittlerweile, ob zuviel Geld im Sommer zurückgehalten wurde, um das Hauptaugenmerk nur auf das neue NWZ zu legen und die Stabilisierung des Kaders im Sommer aufgrund der Saison 18/19 zu Stiefmütterlich behandelt wurde.
Es fing mit dem Abgang von Tim Steidten an und mit Verpflichtungen von Verstärkungen auf Hauptschwachstellen des Kaders mit Spielern, die durch unseren Medizincheck durchgewunken wurden und somit für Baumann als günstige Verstärkungen (teilweise mit Kaufpflicht etc.) am Markt noch zu haben waren, nachdem man sich extrem lange mit anderen Spielern mit Qualität beschäftigt hat, die am Ende nicht machbar waren.
Vielleicht auch aufgrund von Nichtfreigaben gewisser Geldmittel die für das NLZ zurück gehalten werden.
Am Ende gab es überwiegend nur günstige Gelegenheiten, mit einem gewissen Restrisiko, welches sich leider jetzt bitterböse nicht ausgezahlt hat, an dem wir uns genau jetzt nach 11 Spieltagen gehörig die Finger und leider nicht nur die verbrannt haben.

Erst jetzt sieht man, wie enttäuschend diese Sommertransferphase eigentlich für uns gelaufen ist, die Verstärkungen die eben genau unsere Schwachstellen für die neue Saison verstärken sollten, stehen uns überhaupt nicht zur Verfügung.
Auch eine echte Alternative für Ludde, wurde auch aufgrund der langen Falschdiagnose zwar mit Henrichs ins Auge gefasst, aber am Ende nicht verwirklicht.
Und ein Lang spielt aktuell erst garnicht.

Und das kann man jetzt, wie ich finde, als grob Fahrlässig bezeichnen, denn die Quittung haben wir jetzt bitterböse in den ersten 11 Saisonspielen bezahlt.

Zuviele Langzeitverletzte, durch zu spät erkannte Diagnosen (Ludde), oder dem Spiel mit dem Feuer, durch Verpflichtungen mit Spielern, die medizinisch trotz ausführlicher Vorgeschichten durchgewunken wurden, da sie aufgrund einer nachgewiesenen Qualität die finanziell Machbaren waren und man das Risiko eingegangen ist. (Lücke, Toprak)
Und bei Bentaleb, wurde gerade noch die Notbremse gezogen, nachdem eine OP bei ihm diagnostiziert wurde.

Jetzt sieht es so aus, dass Fritz die mehr als wichtige Scoutingabteilung führen soll?!
Ich habe immer gesagt, wer im Sommer seine Hausaufgaben nicht macht, muss im Winter nachlegen.
Mittlerweile muss man feststellen war dieser Sommer in Sachen Verstärkungen des Kaders eine bitterböse Enttäuschung.
Es ist immer leicht Dinge im Nachhinein zu kritisieren, aber die aktuelle Erkenntnis und Tabellensituation zeigen mit auf, wie fahrlässig und bedenklich diese Sommertransferphase gelaufen ist.

Die Hausaufgaben wurden somit in ALLEN BEREICHEN völlig ungenügend durchgeführt, das kann und muss man jetzt aktuell erstmal so festhalten.

Ich weiß nicht, ob Fritz der richtige Mann für die Leitung der Scoutingabteilung ist.
Ich weiß nicht, ob es aktuell der richtige Weg ist nur an das NLZ zu denken, aber beim Thema Kader verstärken zu fahrlässig agiert wurde, da man Baumann nicht mehr finanzielle Mittel bewilligt hat.
Das Thema NLZ sollte vor allem dann gezielt in den Fokus rücken, wenn der Kader so stabil genug und ausgewogen ist, den Schritt Europa anzugehen und auch zu erreichen, denn der Weg, bis ein NLZ überwiegend den Kader durch Hybridnachwuchs verstärken kann ist noch sehr lang.

Es darf also bei Transfers möglichst kein Risiko eingegangen werden, Verstärkungen müssen möglichst Verstärkungen sein, auch schon rein körperlich und vom Gesundheitszustand, dafür braucht es eben eine hervorragende Scouting Abteilung und auch da volle Rückendeckung für den Sportdirektor gewisse Transfers unabhängig eines geplanten NLZ zu tätigen, denn das Hauptaugenmerk muss der aktuelle Kader sein.
Baumann hat es geschafft, bis zum 30.06.2019 viele Altlasten des Kaders abzubauen,
aber auch Nachwuchsspieler zu halten.
Der Kader hätte nun so gezielt und stabil wie nur möglich in die neue Saison gehen müssen und erst dann hätten wir unsere Hausaufgaben im Sommer optimal gemacht und müssen im Winter nicht nachlegen.

Leider ging das in diesem Sommer völlig in die Hose! Und das ist sehr ärgerlich und obendrauf sehr bedenklich!

Korrekt - aber mal Butter bei die Fische: Ist diese Entwicklung verwunderlich?

Nein!

Denn daß dieser worst case mit den Verletzten entrifft, war zwar nicht zwangsläufig, jedoch von sehr hoher Wahrscheinlichkeit.

Von einzelnen Fällen (z.B. Klaassen, Rashica) abgsehen, bedienen wir uns seit Jahren besonsers in Defensive - wo wir seit Jahren einen Sarnierungsstau vor uns herschieben - von den Lazaretten und Resterampen unserer Ligarivalen. Um damit einzelne personelle Lücken zu schließen, gibt es auch keinerlei Enwände, doch wie FB es jüngst in einem Zeitungsinterview bestätigte, nimmt er das dabei verbundene erhöhte Risiko bei älteren und/oder verletzungsanfälligeren Spielern in Kauf, so daß dies mittlerweile zu einer üblichen Vorgehensweise bei Spielerverpflichtungen geworden ist.

In 18/19 hatten wir mit Augustinsson, Bargfrede, Bartels, Langkamp und Moisander schon 5 Stammkräfte mit einer opulent gefüllten Krankenakte, so daß es schon etwas überraschend ist, daß bis dato mit Bargfrede und Bartels "nur" 2 von ihnen langfristig ausfielen. Hier hätte ein Cut in Form eines temporären Verzichts auf solche Transfers erfolgen müssen, um die erhöhten Risiken von verletzungsbedingen Ausfällen nicht noch weiter zu erhöhen.

Doch stattdessen zockte die sportliche Leitung mit diesen Risiken munter weiter, indem der Kader mit Füllkrug und Toprak die Liste der besonders verletzungsanfälligen Spieler auf 7 erhöht wurde, Das ist in Hinblick auf die Risiken von mehreren (gleichzeitigen) langfrististigen Ausfällen mindestens fahrlässig, wenn nicht sogar Vorsatz. Daß nun alle diese Spieler 7 gleichzeitig von größtenteils langfristigen Verletzungen geplagt waren / sind, mag vielleicht Schicksal sein - jedoch sind diese erhöhten Risiken von der sportlichen Leitung mittels ihrer Transferpolitik billigend in Kauf genommen worden.

Bei der JHV im November kündigte Filbry an, daß Werder sich künftig mehr über Platzierungsprämien als von Transfererlösen finanzieren möchte, doch wie soll das bei diesen signifikant hohem Verletzungsrisiko funktionieren? Das ist in etwa so, als wenn ein Formel-1-Rennstall im oberen Drittel mitfahren will, aber zu viele Teile einbaut, die aufgrund der niedrigeren Preis eher kaputtgehen können. Die eine Hand macht etwas anderes, als die andere Hand braucht bzw. vorgibt. Das kann wenn überhaupt nur schwer funktionieren.

Doch nicht nur die Transfers wirken hier unkoordiniert. Trotz knapper finanzieller Mittel ist die Führungsebene bereit, für den Bau des NLZ in einem Hochwasserschutzschutzgebiet Mehrkosten für den Hochwasserrschutz mind. 8 Mio € mehr zu investieren. Bei dem NLZ wünscht die Führungsetage eine finanzielle Beteiligung der Stadt, mit der sie sich aber gleichzeitig um den besagten Standort streitet und gegen die sie gleichzeitig öffentlich verbale Breitseiten wegen der Mehrkosten für Risikospiele abfeuert.Und in Zeiten der vielen Verletzen geht der erst vor 4 Monaten verpflichtete Mannschaftsarzt "über Nacht" aus privaten Gründen nach Berlin. Beim FC Hollywood oder Schalke gehört so etwas zum Tagesgeschäft, aber für hiesige Verhältnisse ist das zu viel Knarren im Gebälk.
 
Aber nur "ein bisschen" lt. dem Mentor von FK:

Thomas Schaaf in einem Deichstubeninterview über
...Werders Spielphilosophie:
„Wir wollen uns weiterentwickeln, uns besser und sicherer machen. Ich glaube, das kann man nicht, wenn man nur an die Defensive denkt. Die Offensive wird immer ein großes Thema sein. Wir sind total davon überzeugt, dass wir mit der Offensive mehr bewegen können, aber auch für die Spieler ist es ein Anreiz, nach vorne zu gehen. Auf der anderen Seite müssen wir sie defensiv ein bisschen in die Pflicht nehmen – das gehört auch dazu.."
Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln...
 
Korrekt - aber mal Butter bei die Fische: Ist diese Entwicklung verwunderlich?

Nein!

Denn daß dieser worst case mit den Verletzten entrifft, war zwar nicht zwangsläufig, jedoch von sehr hoher Wahrscheinlichkeit.

Von einzelnen Fällen (z.B. Klaassen, Rashica) abgsehen, bedienen wir uns seit Jahren besonsers in Defensive - wo wir seit Jahren einen Sarnierungsstau vor uns herschieben - von den Lazaretten und Resterampen unserer Ligarivalen. Um damit einzelne personelle Lücken zu schließen, gibt es auch keinerlei Enwände, doch wie FB es jüngst in einem Zeitungsinterview bestätigte nimmt das dabei verbundene erhöhte Risiko bei älteren und/oder verletzungsanfälligeren Spielern in Kauf, so daß dies mittlerweile zu einer üblichen Vorgehensweise bei Spielerverpflichtungen geworden ist.

In 18/19 hatten wir mit Augustinsson, Bargfrede, Bartels, Langkamp und Moisander schon 5 Stammkräfte mit einer opulent gefüllten Krankenakte, so daß es schon etwas überraschend ist, daß bis dato mit Bargfrede und Bartels "nur" 2 von ihnen langfristig ausfielen. Hier hätte ein Cut in Form eines temporären Verzichts auf solche Transfers erfolgen müssen, um die Risiken von verletzungsbedingen Ausfällen nicht noch weiter zu erhöhen.

Doch stattdessen zockte die sportliche Leitung mit diesen Risiken munter weiter, indem der Kader mit Füllkrug und Toprak die Liste der besonders verletzungsanfälligen Spieler auf 7 erhöht wurde, Das ist in Hinblick auf die Risiken von mehreren (gleichzeitigen) langfrisistigen Ausfällen mindestens fahrlässig, wenn nicht sogar Vorsatz. Daß nun alle diese Spieler 7 gleichzeitig von größtenteils langfristigen Verletzungen geplagt waren / sind, mag vielleicht Schicksal sein - jedoch ist dieses Risiken von der sportlichen Leitung mittels ihrer Transferpolitik billigend in Kauf genommen worden.

Bei der JHV im November kündigte Filbry an, daß Werder sich künftig mehr über Platzierungsprämien als von Transfererlösen finanzieren möchte, doch wie soll das bei diesen signifikant hohem Verletzungsrisiko funktionieren? Das ist in etwa so, als wenn ein Formel-1-Rennstall im oberen Drittel mitfahren will, aber zu viele Teile einbaut, die aufgrund der niedrigeren Preis eher kaputtgehen können. Die eine Hand macht etwas anderes, als die andere Hand braucht bzw. vorgibt. Das kann wenn überhaupt nur schwer funktionieren.

Doch nicht nur die Transfers wirken hier unkoordiniert. Trotz knapper finanzieller Mittel ist die Führungsebene bereit, für den Bau des NLZ in einem Hochwasserschutzschutzgebiet Mehrkosten für den Hochwasserrschutz mind. 8 Mio € mehr zu investieren. Bei dem NLZ wünscht die Führungsetage eine finanzielle Beteiligung der Stadt, mit der sie sich aber gleichzeitig um den besagten Standort streitet und gegen die sie gleichzeitig öffentlich verbale Breitseiten wegen der Mehrkosten für Risikospiele abfeuert.Und in Zeiten der vielen Verletzen geht der erst vor 4 Monaten verpflichtete Mannschaftsarzt "über Nacht" aus privaten Gründen nach Berlin. Beim FC Hollywood oder Schalke gehört so etwas zum Tagesgeschäft, aber für hiesige Verhältnisse ist das zu viel Knarren im Gebälk.
Eben und es gab ja alternativ sehr gute kreative Transfers, Rashica, Klaassen, Delaney, Ludde, Sargent, Möhwald, Pavlenka, Kapino, etc aber die meisten sogar in einer Phase, als es noch nicht so rosig war mit dem Kader, aber dieser Sommer, war wie sich nun zeigt eine mittlere Katastrophe was das Risiko angeht und das leider zum völlig falschen Zeitpunkt, ob das nun mit dem Steidten Abgang zu tun hat, oder mit einer wir setzen am Ende auf Qualität, aber da es günstig beiben soll nehmen wir auch stark verletzungsanfällige Spieler in Kauf und setzen auf mögliche Leihen, um Geld zu sparen.
Es ist aber einfach nur ärgerlich, dass wir es gerade diesen Sommer zunächst mal völlig verbockt haben, um es mal milde auszudrücken.
Auf Baumann und die Scoutingabteilung wartet viel Arbeit und dieser Bereich muss einfach TipTop sein ab jetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Trainer (FK) würde ich erst einmal den Erfolg an sich suchen, d.h., in der Tabelle nach oben klettern und versuchen, mich oben zu etablieren.
In zweiter Linie könnte man sich dann um den "Markenkern" kümmern, wenn überhaupt. Das Fußballgeschäft einschliesslich der Darsteller ist so schnelllebig, das ggf. für das Branding (um mal im Marketingssprech zu bleiben) kaum Gelegenheit bleibt. Wenn überhaupt entwickelt sich eine Marke erst mit deren Erfolg. Die Marke Werder befindet sich damit erst im Garagenmodus.
Wenn er in dieser Weise auf TS hören sollte, setzt er aufs falsche Pferd, meine Meinung.
 
Was mich immer wieder verwundert, dass man in Bremen seit nunmehr 10 Jahren mehr oder minder staunend zur Kenntnis nimmt, dass andere Clubs wie Mainz, Augsburg und auch Freiburg es schaffen, positiv zu überraschen, an der EL (zwar erfolglos, aber immerhin) teilnehmen, während man hier in Bremen Mantra artig einen off Markenkern medial vertritt und dabei - bis auf letzte Saison - immer gegen den Abstieg spielt. Es ist richtig, dass Clubs wie Mainz oder Augsburg zurzeit wahrlich nicht gut sind, aber sie haben etwas in der jüngeren Vergangenheit geschafft, was hier in Bremen nicht durchführbar ist.
Da sollte man meinen, dass die Verantwortlichen ihr Gesamtkonzept hinterfragen. Dann liest man, was TS dazu meint und beginnt zu verstehen. In der Medizin nennt man das neglecting the disease. Daher fühle ich mich auch mit meinen Prognosen Platz 8-12 als Optimum bestätigt. @Bremen wird zB nicht müde, dass Problem um den Standort NLZ und die Mehrkosten zu beschreiben. Für mich ist das nur ein weiterer Aspekt in der Bewertung des Vereins. Es ergibt im Gegenteil ein stimmiges Gesamtbild. Die Art und Weise passt wunderbar nach Bremen.
 
Als Trainer (FK) würde ich erst einmal den Erfolg an sich suchen, d.h., in der Tabelle nach oben klettern und versuchen, mich oben zu etablieren.
In zweiter Linie könnte man sich dann um den "Markenkern" kümmern, wenn überhaupt. Das Fußballgeschäft einschliesslich der Darsteller ist so schnelllebig, das ggf. für das Branding (um mal im Marketingssprech zu bleiben) kaum Gelegenheit bleibt. Wenn überhaupt entwickelt sich eine Marke erst mit deren Erfolg. Die Marke Werder befindet sich damit erst im Garagenmodus.
Wenn er in dieser Weise auf TS hören sollte, setzt er aufs falsche Pferd, meine Meinung.
Ich sage mal so, es hat hier kaum einer Lust auf eine Nouri Gedenk 5er Kette, das will hier überhaupt Keiner!
Der offensive Spielgedanke von Kohfeldt und Mentor Schaaf zielt ja in die richtige Idee, wird aber in meinen Augen viel zu sehr in den spielerischen Vordergrund gedrückt!
Es fängt ja mit dem bedingslosen rausspielen von Pavlenka an, ich muss doch als gestandener Spieler und Torwart eigenhändig entscheiden, dass ich in einer Situation den Ball einfach nach vorne wegkloppe wenn ich unter Druck gerate und mich dann nicht NUR der Anweisung eines Trainers unterstelle den Ball nur herauszuspielen, weil es so angesagt ist.

Und der offensive Fussball beginnt doch in der aggressiven Spielweise und im Zweikampfverhalten, gefühlt haben wir ausser Bargfrede (der ja auf der Bank sitzt) und in Abstrichen Davy Klaassen und mal Sahin keinen einzigen Spieler der sich in Zweikämpfe reinhaut und defensiv auch mal austeilt, Langkamp, Veljkovic, Friedl, alles junge Burschen, ok Langkamp etwas älter, geben ja fast nur geleit und da gibt es kaum mal richtig körperbetontes Spiel sowohl im Zweikampf, aber auch besonders in der Luft, darum hagelt es ja auch soviele Gegentore, wenn du körperlich nicht dagegen hälst und gemeinsam den Gegner aus dem letzten Drittel rausdrängst und bekämpfst um in Ballbesitz zu kommen und eben vorne Deine Aktionen zu starten,
dann kassierst Du mit diesem offensiven Gedanken eben von Spiel zu Spiel mehr Tore als Du mit aktuell vorhandenem Personal schiessen kannst und wenn dann noch Spieler wie Maxi ohne Pause nur grösstenteils mitlaufen ohne ebenfalls aktiv das Team mit anzutreiben und sich voll in die Zweikämpfe zu stürzen, ja dann wird es eben schwierig in dieser Liga, in der jeder darauf nur lauert, dass andere schwächeln.

Die IV und der MS waren unsere Hauptschwachpunkte, neben dem fehlenden 6er und nach Ludde Ausfall der LV.
LV wurde nicht bedient, MS wurde waren es 3 Spiele erfolgreich bedient und Toprak hat uns bisher garnicht geholfen und das in einer Phase der Verletzungsmisere schlechthin.

Und darum stehen wir nun da, wo wir stehen.
Bargfrede muss endlich spielen im Mittelfeld, ob nun mit oder ohne Sahin ist mir Wurscht, aber diese Art von Spielertyp braucht unsere Mannschaft genau jetzt.
 
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