Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

sorry, mein Bester, aber da biste ein wenig am Ziel vorbei geschossen! ;) auch "überspitzt formuliert" habe ich mit KEINER Silbe von irgendwelchen "SUBVENTIONEN" (monetärer Natur) gesprochen! Es würde schon helfen wenn das Land Bremen Werder mit mehr wohlwollen auf allen Ebenen begegnen würde (Stichworte: "Bundesweit EINMALIGE Gebühren für Polizeieinsätze, Pauliner Marsch)!!! :beer:

Ob es "Subventionen", "Zuwendungen" "Fuchs du hast die Gans gestohlen" oder sonst wie genannt wird, ist doch vollkommen wumpe. Tatsache ist, daß ein einigermaßen gesundes Profifußball-Unternehmen von staatlicher Stelle (mehr als nur eine!) finanzielle Leistung erwartet, obwohl keine wirtschaftliche Notlage besteht. Daß dieses Profifußball-Unternehmen höhere indirekte Steuereinnahmen generiert, ist unumstritten, jedoch würde eine solche Sonderbehandlung eine Ungerechtigkeit gegenüber vor Ort ansässiger Industrie- oder Großhandelsunternehmen mit ähnlichem oder gar höheren direktem Steueraufkommen darstellen.

Man kann der der Politik in Bremen sicherlich vieles zu Recht vorwerfen, aber mit Sicherheit nicht mangelndes Wohlwollen für Werder. Denn sämtliche ab 1977 geleisteten Hilfestellungen und Baumaßnahmen inkl. der Gründung der gemeinsamen Stadiongesellschaft geschahen in Zeiten, in denen der Stadtsäckel durch die Folgen von Lohnsteuerreform und Strukturkrisen bereits leer war. Ohne diese geleisteten staatlichen Zuwendungen würde Werder Bremen in seiner heutigen Form gar nicht mehr existieren.
 
Ich akzeptiere Deinen Standpunkt voll und ganz und Du hast Deine Position auch wieder sehr sauber begründet. Dafür erstmal ein :tnx: (so macht ein Austausch Spass) ..... .
Danke für das Kompliment, welches ich ebenso gerne erwidere :tnx: :beer:


Das war genau der richtige Zeitpunkt dem politischen Bremen klar zu machen .....bei Werder entsteht was und unterstützt uns bitte und schmeißt uns keine Knüppel zwischen die Beine ......
Wie gerade vor wenigen Minuten bzw. schon zu Beginn dieser Diskussion geschrieben, konnte Werder in Notlagen stets mit der Unterstützung der hiesigen Politik auch in Zeiten knapper staatlichen Kassen rechnen. Doch wie bereits ebenfalls mehrfach geschrieben, befindet Werder sich derzeit nicht in einer Notlage, sondern steht im Vergleich zu Stadt bzw. Land Bremen finanziell sogar gut dar, so daß es auch verständlich ist, daß die Politik nicht bereitwillig ein ohnehin fast geleertes Füllhorn über die Pauliner Marsch auszuschütten.
 
eben nicht die spd alleine, sondern zusammen mit grünen und linken.

Auch die Logik erschliesst sich mir nicht. Erinnert mich ein bisschen an Pipi Langstrumpf.

Denn sonst müsstest du von deinen 70% noch AfD und FDP mit nehmen.

Wieso CDU alleine betrachten, aber SPD, grün und Links in einen Topf werfen? Das sind unterschiedliche Parteien mit unterschiedlichen Ansichten. Natürlich auch mit einigen Schnittmengen, aber im Grunde verschieden.

Ich Wähle doch nicht links und freue mich am Ende über einem Chef aus der SPD
 
Wieso CDU alleine betrachten, aber SPD, grün und Links in einen Topf werfen?
weil deine aussage war, dass die partei mit den meisten stimmen auch mit der regierungsaufgabe betreut werden sollte. das wäre eben in dem fall die cdu, obwohl über 70% der wähler diese nicht mit der regierungsaufgabe betreuen wollten. die nun gebildete koalition aus spd, grüne und linke kommt hingegen zusammengenommen auf über 50% der wählerstimmen.
 
weil deine aussage war, dass die partei mit den meisten stimmen auch mit der regierungsaufgabe betreut werden sollte. das wäre eben in dem fall die cdu, obwohl über 70% der wähler diese nicht mit der regierungsaufgabe betreuen wollten. die nun gebildete koalition aus spd, grüne und linke kommt hingegen zusammengenommen auf über 50% der wählerstimmen.

Umso öfter du es schreibst, umso weniger richtig wird es. Es ist totaler Schwachsinn.

Wieso wirfst du 3 Parteien in einen Topf?
Vielleicht will ich als Grünen Wähler ja gar keine SPD.

Irgendwer muss ja Bürgermeister sein.
Diesen Posten sollte derjenige bekommen, dessen Partei die meisten Stimmen bekommen hat.

Und wenn keiner mit der CDU will, dann hätte ich es besser gefunden, wenn man das Modell einer Minderheitsregierung versucht.

Dann hätte die CDU für all ihre Ideen eben entsprechende Mehrheiten suchen müssen. Und die Ideen wäre sicherlich nicht alle so schlecht, dass nicht auch mal eine Linke dafür stimmen würde.
Und wenn die Idee wirklich so dämlich wäre, dann bekommt man diese eben nicht durch, weil sie nicht mehrheitsfähig war.
 
okay, wenn du meine worte nicht verstehst, dann ja vielleicht die worte anderer: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/wahl-bremen-irrtuemer-100.html

es ist einfach blödsinn, zu sagen, die partei mit den meisten stimmen müsse den bürgermeister stellen. hier in diesem fall heißt das nämlich, dass die cdu für sich alleine nur etwas über 26% der wählerstimmen hinter sich hat. daher bilden sich dann koalitionen und bei den im vorfeld stattfindenden koalitionsverhandlungen müssen die parteien aufeinander zugehen und kompromisse bilden, wodurch wiederum gewährleistet wird, dass jede beteiligte partei ein stück weit ihre überzeugungen und ansichten, für die sie gewählt wurde, durchsetzen kann. die spd hat sich ja auch nicht einfach grüne und linke schappen können, sondern musste kompromisse mit diesen vereinbaren, damit die beiden zu einer koalition bereit sind. das heißt also, grünen und linken-wähler können sich ebenso ansatzweise repräsentiert fühlen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich vertrete nur die Meinung, dass wenn eine Partei, welche auch immer, die meisten Stimmen hat, dass diese dann auch entsprechend mit der Regierungsaufgabe betraut werden sollte.

The winner takes it all? Wenn einer 10% der möglichen Gesamtstimmen bekommt, soll er ALLE vertreten? Also ich würde in so einem Land nicht leben wollen.

Ich halte das Thema Minderheitsregierung für gar nicht mal den falschen Ansatz.

Ich auch, aber hierfür existiert in Deutschland keine entsprechende Kultur und damit ist die Diskussion dazu leider akademischer Natur. Aber nehmen wir einfach für den Moment an, Meyer-Heder würde mit seinen 26% eine Minderheitsregierung führen. Woher bekommt er in Sachfragen die fehlenden 25%, ohne dabei seine Agenda zu verraten? Ohne dabei Rot-Grüne Politik machen zu müssen? Er hat einfach nicht genug Stimmen. Nicht für eine Koalition und noch viel weniger für eine Minderheitsregierung. RGR hingegen hat genug Stimmen. Das muss einem ja nicht gefallen, aber das ist nunmal unser System, mit allen seinen Stärken und Schwächen.
 
Wieso CDU alleine betrachten, aber SPD, grün und Links in einen Topf werfen?

Die einen haben es geschafft eine gemeinsame Agenda zu finden, die anderen nicht. Was ist daran so schwierig zu verstehen? Kommst du aus Bremen? Meyer-Heder hat mit den anderen Parteien Sondierungsgespräche geführt. Ohne Erfolg, mit Ausnahme der FDP aber die nimmt hier eh keiner ernst.
 
Die einen haben es geschafft eine gemeinsame Agenda zu finden, die anderen nicht. Was ist daran so schwierig zu verstehen? Kommst du aus Bremen? Meyer-Heder hat mit den anderen Parteien Sondierungsgespräche geführt. Ohne Erfolg, mit Ausnahme der FDP aber die nimmt hier eh keiner ernst.

Die Diskussion würde sich im Kreis drehen.

Ob ich jetzt in einer Minderheitsregierung Kompromisse finden muss um gewisse Themen umsetzen zu können oder es in einer Koalition tue spielt doch keine Rolle.

Da man weniger als 50% hat muss man zwangsläufig auf irgendwen irgendwann zugehen damit man entsprechend überhaupt etwas machen kann.

Ich finde es einfach nicht förderlich, wenn man ca. 25% seiner Wähler verliert (von 32 auf 24) und nur noch 2. stärkste Kraft im Land ist, aber man trotzdem auf seinem Stuhl kleben bleibt.
Das passt aus meiner Sicht überhaupt nicht zusammen, entsprechend bröckelt das Vertrauen in die Politik.

Ich muss doch davon ausgehen, dass da einzelne Personen sich wichtiger nehmen als das Land. So sieht es für mich nämlich aus.
 
Ob ich jetzt in einer Minderheitsregierung Kompromisse finden muss um gewisse Themen umsetzen zu können oder es in einer Koalition tue spielt doch keine Rolle.

Doch, genau das spielt dabei eine Rolle.

Ich muss doch davon ausgehen, dass da einzelne Personen sich wichtiger nehmen als das Land. So sieht es für mich nämlich aus.

Sieling ist zurückgetreten.
 
Doch, genau das spielt dabei eine Rolle.



Sieling ist zurückgetreten.

Ja, aber die Partei ist die gleiche.
Man hätte da geschlossen ein gemeinsames Fazit ziehen müssen.

Das gleiche würde ich im Übrigen auch sagen, wenn das so bei der CDU oder einer anderen Partei wäre.

Wenn man so deutlich verliert und nicht mehr stärkste Kraft ist, dann hat man nichts in einer aktiven Regierung zu suchen.
 

Du hast aber von Personen gesprochen ;)

Wenn man so deutlich verliert und nicht mehr stärkste Kraft ist, dann hat man nichts in einer aktiven Regierung zu suchen.

Ist eine legitime Ansicht, keine Frage. Ich habe das selbe bezüglich der Bundestagswahlen gesagt. Aber das Dilemma ist ja, das du irgendwie dennoch zu einem Kompromiss kommen musst. Im Falle der BTW hat Lindner die Nummer torpediert und in Bremen war zwischen den Grünen und der CDU einfach eine zu große Kluft. Jetzt haben die Grünen aber zwei Optionen und die CDU nur eine. Also warum sollen sich die Grünen ohne Not bewegen? Und so landet man schließlich bei RGR. Ich bin mir im übrigen nicht mal sicher, ob es gereicht hätte wenn die CDU sich stark auf Grün zubewegt hätte, denn die FDP ist ja auch noch da...
 
Ich bin mir im übrigen nicht mal sicher, ob es gereicht hätte wenn die CDU sich stark auf Grün zubewegt hätte, denn die FDP ist ja auch noch da...

Und grün kriegst du nicht mit gelb zusammen. Ist einfach so. Deshalb hat das im Land ja schon nicht funktioniert.

Aber nun wirklich zurück zum Trainer. Der ist zwar auf eine gewisse Art und Weise auch Politiker, aber nur für seinen Club :ugly:
 
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