Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

NATÜRLICH ist und sollte das vorrangige Ziel eines Sportvereins sein Menschen verschiedenster Herkunft und Gesellschaftsschichten zusammen zu führen und sich sozial zu engagieren. Von diesen "Sportvereinen" ist in der Bundesliga aber kaum noch was zu sehen. Eben weil es größtenteils Kapitalgesellschaften geworden sind die längst eher dem Zweck der eigenen Geld bzw. Machtmehrung dienen!
Und genau deshalb muß eine nicht von der Existenzängsten bedrohte, ausgegliederte Profifußball-Kapitalgesellschaft mit mehr finanzieller Eigenverantwortung agieren, statt gegenüber Land bzw. Stadt die Hand aufzuhalten.
;)

Werder steht trotz der hausgemachten Fehlkalkulation Stadionumbau auf einigermaßen gesunden Beinen, auch wenn die Gegebenheiten des Marktes einiges abverlangen. Natürlich ist Werder eines der wenigen positiven Visitenkarten der Stadt und sorgt direkt und indirekt für hohe Steuereinnahmen. Doch kann das ein Persilschein dafür sein, "Subventionen" von der Stadt zu fordern? Das ist - überspitzt formuliert - in Prinzip eine ähnliche Denkweise (oder gar die Arroganz?) derer, die meinen, ohnehin schon so viele Steuern zu zahlen, so daß sie wie z.B. ein Uli Hoeneß große Teile ihres Einkommens an den deutschen Fiskus vorbei auf Konten in sog. Steueroasen vorbeischleusen.

Es ist ein Fluch der Gesellschaft, daß Prestigeobjekte gefördert werden, während die Basis auf der Strecke bleibt. Die Deutsche Bahn AG z.B. "verbrennt" Milliarden für das ICE-Netz und Stuttgart 21, streichte und streicht aber immer mehr Nahvekehrsverbindungen oder in Hamburg wurde zu Lasten von baulichen Zuständen und Personaldecken von öffentlichen Einrichtungen für 866 Mio. € die Elbphilhamonie hochgezogen. Ähnlich ist es auch im Sport: während viele lokale Sportvereine zum Erhalt ihrer gemeinnütziges Angebote, auch deshalb fusionieren müssen, weil sie in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Lobby haben (in Bremen z.B. SG Oslebshausen / TV Grambke, TuS Eintracht /TvdB, SC Vahr / SV Blockdiek, TuS Arsten / VfB Komet), rufen selbst Profifußball-Kapitalgesellschaft mit dreistelligen Millionenumsätze nach staatlicher Unterstützung. Wenn es um die Existenz dieser Vereine geht, dann soll/muß geholfen werden; doch für das Tagesgeschäft bzw. außergewöhnliche Aufwendungen kann nicht der Steuerzahler herhalten.


Es geht hier aber eher darum auch mal anzusprechen das hauptsächlich das Land Bremen für seine Bürger verantwortlich ist und eben NICHT der SV Werder Bremen e.V.! (überspitzt gesagt)

In erster Linie ist jeder Bürger, Unternehmen etc. für sich selber verantwortlich und nicht die staatlichen Institutionen Bund, Land oder Kommune. Hierzu passt ein Zitat von John F. Kennedy bei seiner Antrittsrede als US-Präsident: "Ask not what your country can do for you - ask what you can do for your country."
 
Und genau deshalb muß eine nicht von der Existenzängsten bedrohte, ausgegliederte Profifußball-Kapitalgesellschaft mit mehr finanzieller Eigenverantwortung agieren, statt gegenüber Land bzw. Stadt die Hand aufzuhalten.
;)

Werder steht trotz der hausgemachten Fehlkalkulation Stadionumbau auf einigermaßen gesunden Beinen, auch wenn die Gegebenheiten des Marktes einiges abverlangen. Natürlich ist Werder eines der wenigen positiven Visitenkarten der Stadt und sorgt direkt und indirekt für hohe Steuereinnahmen. Doch kann das ein Persilschein dafür sein, "Subventionen" von der Stadt zu fordern? Das ist - überspitzt formuliert - in Prinzip eine ähnliche Denkweise (oder gar die Arroganz?) derer, die meinen, ohnehin schon so viele Steuern zu zahlen, so daß sie wie z.B. ein Uli Hoeneß große Teile ihres Einkommens an den deutschen Fiskus vorbei auf Konten in sog. Steueroasen vorbeischleusen.

Es ist ein Fluch der Gesellschaft, daß Prestigeobjekte gefördert werden, während die Basis auf der Strecke bleibt. Die Deutsche Bahn AG z.B. "verbrennt" Milliarden für das ICE-Netz und Stuttgart 21, streichte und streicht aber immer mehr Nahvekehrsverbindungen oder in Hamburg wurde zu Lasten von baulichen Zuständen und Personaldecken von öffentlichen Einrichtungen für 866 Mio. € die Elbphilhamonie hochgezogen. Ähnlich ist es auch im Sport: während viele lokale Sportvereine zum Erhalt ihrer gemeinnütziges Angebote, auch deshalb fusionieren müssen, weil sie in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Lobby haben (in Bremen z.B. SG Oslebshausen / TV Grambke, TuS Eintracht /TvdB, SC Vahr / SV Blockdiek, TuS Arsten / VfB Komet), rufen selbst Profifußball-Kapitalgesellschaft mit dreistelligen Millionenumsätze nach staatlicher Unterstützung. Wenn es um die Existenz dieser Vereine geht, dann soll/muß geholfen werden; doch für das Tagesgeschäft bzw. außergewöhnliche Aufwendungen kann nicht der Steuerzahler herhalten.




In erster Linie ist jeder Bürger, Unternehmen etc. für sich selber verantwortlich und nicht die staatlichen Institutionen Bund, Land oder Kommune. Hierzu passt ein Zitat von John F. Kennedy bei seiner Antrittsrede als US-Präsident: "Ask not what your country can do for you - ask what you can do for your country."

…….. und gerade der Basis oder nennen wir hier den Landessportbund als Dachorganisation wurden in
den letzten Jahren die Gelder gekürzt.
Die Vereine waren in der Herrichtung und Unterhaltung ihrer Sportanlagen mehr und mehr sich selbst überlassen. Kürzungen bei den Übungsleiterpauschalen, Kosten für den Spielbetrieb etc.,müssen selbst bei rückläufigen Mitgliedsbeiträgen zusätzlich mitfinanziert werden.
Die zentralen Sportanlagen sind in einem desolaten Zustand. Ich weiß nicht wie man da rechtfertigen will, dass
ein Unternehmen mit Millionenumsätzen noch zusätzlich mit öffentlichen Geldern gefördert werden muss.
Die Vereine sind die eigentlichen Träger des sozialen Friedens. Sie sind in der Lage Integration zu schaffen,
zu vertiefen und zu festigen.
Ich könnte den Aufschrei der Vereinsvorsitzenden verstehen.
 
Daß FK ein solches Statement ablässt, ist sein gutes Recht. Doch wenn sich einer der, wenn nicht sogar der größte Sympathieträgers Werders sich zu diesem Thema äußert - welches nur mal so nebenbei bemerkt nicht in seinem Kompetenzbereich als Coach fällt - dann hinterlässt das unweigerliche den Eindruck, daß - ob damit nun gewollt oder nicht - seitens Werder (auch öffentlicher) Druck auf die Stadt Bremen aufgebaut werden soll, um Werder unter die Arme zu greifen.

Also ich finde es legitim Druck aufzubauen von Werders Seite. Das macht jeder kleine Interessenverband heute mehr oder weniger populistisch. Vollkommen legitimes Mittel, da gibt es nix bei abzuwerten oder zu tabuisieren (hat hier auch keiner gemacht, wollte es nur mal klarstellen ;)) Verwendung von Steuergeldern ist IMMER mit unterschiedlichen Interessen verbunden. Das Interesse Floko s teile ich total.Ich brauch auf jeden Fall keine Fussgängerampel wo schon ne Brücke ist und viele andere Steuers0nden. Da braucht man nur mal ins Schwarzbuch zu schauen........"Dann lieber das Aushängeschild der Stadt unterstützen" ...... im übrigen finde ich das Statement von Floko überaus gemäßigt gemessen an der Polizeikostenattacke Bremens, die nach wie vor Werder treffen könnte.

Anderes Thema, aber @FatTony hat natürlich recht mit dem Steuergesetz, da geht Bremen ne Menge Kohle flöten, da hab ich ganz guten Einblick in den Pendlerverkehr! Aber ist für mich ein anderes Thema. Hätte aus Bremer Sicht nix dagegen, wenn man das ändern würde.

Ansonsten finde ich Floko s Statement zu 100% legitim das Werder auch von Bremen unterstützt werden sollte, denn ..... ..... Werder sollte auf keinen Fall als unabsteigbare Selbstverständlichkeit betrachtet werden, das haben auch schon andere gedacht .......:ueberrascht:
 
Nimm es mir nicht übel, aber das klingt nach einer längst vergangenen Sozialromantik. Die Realität ist, dass die regierenden Parteien zuallererst ihr Klientel zu bedienen haben. Man wählt keine Linkspartei, um Millionäre zu unterstützen. Deren Programm ist diesbezüglich eindeutig. Bei den Grünen geht es um Klimawandel, erneuerbare Energien, Ausbau des ÖPNV usw. Da findet sich kein Platz für Werder.
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:( .. da hat Du natürlich absolut recht ..... zum eine erwarte ich jetzt noch weniger von RRG und zum anderen spüre ich mein Alter wieder .... "längst vergangene Sozialromantik"
 
FloKo hat mit seiner Aussage aber genau den Punkt getroffen .
Nur weil der Senat in all den Jahrzehnten mit den Gelder rumgeaast hat ( wie so in jeder anderen Komunne ) kam man seinerzeit auf die glorreiche Idee :Dafür muß jetzt mal der Fußball herhalten .
 
:( .. da hat Du natürlich absolut recht ..... zum eine erwarte ich jetzt noch weniger von RRG und zum anderen spüre ich mein Alter wieder .... "längst vergangene Sozialromantik"

Es ist zwar total offtopic, aber RRG an der Macht? Die spinnen die Bremer. Und das sowas überhaupt geht... da rotten sich die Verliererpartein zusammen und führen dann ein land zu dritt, statt das der Wahlsieger regiert.

Von RRG kann man Verbote und höhere Kosten für alles und jeden erwarten.
Hier mal die letzte Schlagzeile: „Hafermilch wird derzeit mit 19 Prozent besteuert, Fleisch dagegen nur mit 7 Prozent - völlig falsch, finden Agrarpolitiker von SPD und Grünen. Sie fordern eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch. Die Mehreinnahmen sollen dem Tierwohl zugutekommen.“

Man sieht es doch an deren Ideen. Erst mal eine Steuer Erhöhung. Egal auf was...
Flugpreise im Vergleich zur Bahn zu günstig! Klar, dann erstmal Extra-Steuer auf Flugtickets. Wegen Klima und so. Inlandsflüge ganz streichen.

Verbote und höhere Kosten.

Warum nicht mal wirkliche Ideen? Oder hinterfragen warum ein Flugzeug günstiger ist als die Bahn? Sorry, aber ich kann nicht nachvollziehen mit welcher Begründung Menschen diese Parteien wählen.

Also mich verwundert nicht warum Bremen in gefühlt allen Statistiken am unteren Ende rangiert.
Mich wundert da auch nicht warum die Bayern da gefühlt jede Statistik anführen.

Soll jeder machen wie er will, aber bitte dann am Ende auch nicht meckern.

Zurück zum Trainer: bester Mann im Kader :top:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, sehe ich auch so. Diese gottverdammte Demokratie und ihre Mehrheiten. Ekelhaft!
Na ja, das hat schon ein Geschmäckle, wenn eine Partei nach 73 Jahren abgewählt wird (dabei ist es egal, ob ich wegen einer Stimme oder 1% die Wahl verliere, verloren ist verloren) mir neue Mehrheiten beschaffe, um ja weitermachen zu können.
Der Thread heißt aber FK: der besagte FK fühlte sich aufgerufen, das Land Bremen mehr in die Pflicht für den SVW zu nehmen. Meiner Meinung nach steht ihm das überhaupt nicht zu. Das ist Angelegenheit der GF. Und meine Meinung zum Thema NLZ ist auch bekannt. Pauliner Marsch wird wohl nix werden, anderer Standort innerhalb Bremens nicht in Sicht, demnach ab ins Umland.
 
Ja, sehe ich auch so. Diese gottverdammte Demokratie und ihre Mehrheiten. Ekelhaft!

Man versteht Dinge so wie man sie verstehen will. Oder Hauptsache irgendeinen dummen Kommentar abgegeben?

Fakt ist doch, dass die Mehrheit der Bremer gar nicht die aktuelle Regierung gewählt hat und somit auch nicht will.

Deshalb lieber am Stuhl kleben und irgendwelche faulen Eier akzeptieren um mit zwei anderen Parteien zu regieren, statt eine Wahlniederlage eingestehen und dem Wunsch des Volkes entsprechen.

Das führt zu Politikverdrossenheit und ist am Ende Gift für eine funktionierende Demokratie.

Bitte aber nicht immer bewusst Dinge falsch verstehen wollen. Das ist anstrengend.

Aber stimmt schon, hier geht es um Kohfeldt.
 
Na ja, das hat schon ein Geschmäckle, wenn eine Partei nach 73 Jahren abgewählt wird (dabei ist es egal, ob ich wegen einer Stimme oder 1% die Wahl verliere, verloren ist verloren) mir neue Mehrheiten beschaffe, um ja weitermachen zu können.

Es werden keine Parteien abgewählt. Demokratie bedeutet, sich Mehrheiten zu verschaffen. Und egal was RGR jetzt machen wird: Ich danke den Demokratiegöttern, daß Meyer-Heder nicht in der Lage war eine Mehrheit zu organisieren. Das war aber im Prinzip auch vorher schon klar denn mit dem persönlich kann und konnte es nichts werden.
 
Fakt ist doch, dass die Mehrheit der Bremer gar nicht die aktuelle Regierung gewählt hat und somit auch nicht will.

Man wählt keine Regierung, man wählt Personen und Parteien die sich dann Mehrheiten suchen. Das ist ein Fakt. Ein weiteres tatsächliches Fakt kann ich dir auch noch nennen: Die Mehrheit hat mitte-links gewählt. Und....Überraschung, es hat sich eine Linke Regierung gebildet. Zeig mir gerade mal die Mehrheit, die mitte-rechts gewählt hat. Du wirst keine finden. Noch so ein Fakt.
 
Und genau deshalb muß eine nicht von der Existenzängsten bedrohte, ausgegliederte Profifußball-Kapitalgesellschaft mit mehr finanzieller Eigenverantwortung agieren, statt gegenüber Land bzw. Stadt die Hand aufzuhalten.
;)

Werder steht trotz der hausgemachten Fehlkalkulation Stadionumbau auf einigermaßen gesunden Beinen, auch wenn die Gegebenheiten des Marktes einiges abverlangen. Natürlich ist Werder eines der wenigen positiven Visitenkarten der Stadt und sorgt direkt und indirekt für hohe Steuereinnahmen. Doch kann das ein Persilschein dafür sein, "Subventionen" von der Stadt zu fordern? Das ist - überspitzt formuliert - in Prinzip eine ähnliche Denkweise (oder gar die Arroganz?) derer, die meinen, ohnehin schon so viele Steuern zu zahlen, so daß sie wie z.B. ein Uli Hoeneß große Teile ihres Einkommens an den deutschen Fiskus vorbei auf Konten in sog. Steueroasen vorbeischleusen.

Es ist ein Fluch der Gesellschaft, daß Prestigeobjekte gefördert werden, während die Basis auf der Strecke bleibt. Die Deutsche Bahn AG z.B. "verbrennt" Milliarden für das ICE-Netz und Stuttgart 21, streichte und streicht aber immer mehr Nahvekehrsverbindungen oder in Hamburg wurde zu Lasten von baulichen Zuständen und Personaldecken von öffentlichen Einrichtungen für 866 Mio. € die Elbphilhamonie hochgezogen. Ähnlich ist es auch im Sport: während viele lokale Sportvereine zum Erhalt ihrer gemeinnütziges Angebote, auch deshalb fusionieren müssen, weil sie in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Lobby haben (in Bremen z.B. SG Oslebshausen / TV Grambke, TuS Eintracht /TvdB, SC Vahr / SV Blockdiek, TuS Arsten / VfB Komet), rufen selbst Profifußball-Kapitalgesellschaft mit dreistelligen Millionenumsätze nach staatlicher Unterstützung. Wenn es um die Existenz dieser Vereine geht, dann soll/muß geholfen werden; doch für das Tagesgeschäft bzw. außergewöhnliche Aufwendungen kann nicht der Steuerzahler herhalten.




In erster Linie ist jeder Bürger, Unternehmen etc. für sich selber verantwortlich und nicht die staatlichen Institutionen Bund, Land oder Kommune. Hierzu passt ein Zitat von John F. Kennedy bei seiner Antrittsrede als US-Präsident: "Ask not what your country can do for you - ask what you can do for your country."

sorry, mein Bester, aber da biste ein wenig am Ziel vorbei geschossen! ;) auch "überspitzt formuliert" habe ich mit KEINER Silbe von irgendwelchen "SUBVENTIONEN" (monetärer Natur) gesprochen! Es würde schon helfen wenn das Land Bremen Werder mit mehr wohlwollen auf allen Ebenen begegnen würde (Stichworte: "Bundesweit EINMALIGE Gebühren für Polizeieinsätze, Pauliner Marsch)!!! :beer:
 
welche regierung will denn die mehrheit der bremer?

So wie ich es gerade verstehe, will die Mehrheit der Bremer die Minderheit der Parteien. Äh. Oder so. Weil die Verlierer, die regieren ja jetzt und die Gewinner, also Sympatikus Meyer-Heder und die stets....ähh....ja, lächelnde Lencke Steiner, die gucken dumm aus der Wäsche weil die Mehrheit ja eigentlich sie...naja, also nicht direkt gewählt hat, aber doch wollte. Oder so. Verdammte Demokratie. Ich würde als wohlmeinender Diktator des Landes Bremen einiges besser machen ;)
 
Also ich finde es legitim Druck aufzubauen von Werders Seite. Das macht jeder kleine Interessenverband heute mehr oder weniger populistisch. Vollkommen legitimes Mittel, da gibt es nix bei abzuwerten oder zu tabuisieren (hat hier auch keiner gemacht, wollte es nur mal klarstellen ;)) Verwendung von Steuergeldern ist IMMER mit unterschiedlichen Interessen verbunden. Das Interesse Floko s teile ich total.Ich brauch auf jeden Fall keine Fussgängerampel wo schon ne Brücke ist und viele andere Steuers0nden. Da braucht man nur mal ins Schwarzbuch zu schauen........"Dann lieber das Aushängeschild der Stadt unterstützen" ...... im übrigen finde ich das Statement von Floko überaus gemäßigt gemessen an der Polizeikostenattacke Bremens, die nach wie vor Werder treffen könnte.

Anderes Thema, aber @FatTony hat natürlich recht mit dem Steuergesetz, da geht Bremen ne Menge Kohle flöten, da hab ich ganz guten Einblick in den Pendlerverkehr! Aber ist für mich ein anderes Thema. Hätte aus Bremer Sicht nix dagegen, wenn man das ändern würde.

Ansonsten finde ich Floko s Statement zu 100% legitim das Werder auch von Bremen unterstützt werden sollte, denn ..... ..... Werder sollte auf keinen Fall als unabsteigbare Selbstverständlichkeit betrachtet werden, das haben auch schon andere gedacht .......:ueberrascht:

Daß Werder Druck aufbaut, ist in der Tat legitim - doch das sollte wie auch von @syker1983 bereits erwähnt, von der GF kommen, denn die sind die Verantwortlichen für diese Dinge bzw. die Verhandlungspartner mit der Stadt, nicht der Chefcoach.
 
Man wählt keine Regierung, man wählt Personen und Parteien die sich dann Mehrheiten suchen. Das ist ein Fakt. Ein weiteres tatsächliches Fakt kann ich dir auch noch nennen: Die Mehrheit hat mitte-links gewählt. Und....Überraschung, es hat sich eine Linke Regierung gebildet. Zeig mir gerade mal die Mehrheit, die mitte-rechts gewählt hat. Du wirst keine finden. Noch so ein Fakt.

Darum geht es zwar immer noch nicht, aber lassen wir das. Führt zu nichts.
 

Doch, genau darum geht es:

Und das sowas überhaupt geht... da rotten sich die Verliererpartein zusammen und führen dann ein land zu dritt, statt das der Wahlsieger regiert.

Besser ist das. Du wirst nämlich sehr sehr kreativ werden müssen um zu einer Regierung ohne Mehrheit zu kommen ;)
 
Besser ist das. Du wirst nämlich sehr sehr kreativ werden müssen um zu einer Regierung ohne Mehrheit zu kommen ;)


Muss ich nicht.
Weil es mir nicht um die Regierungsbildung an sich geht.

Ich vertrete nur die Meinung, dass wenn eine Partei, welche auch immer, die meisten Stimmen hat, dass diese dann auch entsprechend mit der Regierungsaufgabe betraut werden sollte.

Wenn man knapp 8% der Stimmen verliert und nur noch 2. Kraft im Lande ist, dann sollte man erkennen, dass man nicht mehr gewünscht ist.

Und sich dann in diesem Zusammenhang nicht einfach Grün und Links schnappen um weiter an der Macht zu bleiben.

Das halte ich für falsch.

Mehrheitsfindung schön und gut, aber wie handlungsfähig ist man mit seinen Vorstellungen und Versprechen, wenn da noch zwei andere mitmischen? Die zudem noch mit ordentlich Rückwind aufwarten, weil man selbst eben der Wahlverlierer ist.

Ich halte das Thema Minderheitsregierung für gar nicht mal den falschen Ansatz. Dann muss man viel häufiger in die Diskussion und sich zu allen Themen seine Mehrheit suchen.
 
Daß Werder Druck aufbaut, ist in der Tat legitim - doch das sollte wie auch von @syker1983 bereits erwähnt, von der GF kommen, denn die sind die Verantwortlichen für diese Dinge bzw. die Verhandlungspartner mit der Stadt, nicht der Chefcoach.
Ich akzeptiere Deinen Standpunkt voll und ganz und Du hast Deine Position auch wieder sehr sauber begründet. Dafür erstmal ein :tnx: (so macht ein Austausch Spass) ..... und jetzt kommt das berühmte ABER, ....... ich hingegen finde es legitim so einen Sympathieträger wie Floko dafür ins Rennen zu schicken, sowohl aus Eigenantrieb oder als konzertierte Aktion des Vereines. Guter Hebel mit entsprechender Wirkung. Heutzutage muss man direkt die ganzen politischen Verbotsprediger und Tabuisierer aus dem Weg räumen, damit Themen zu gelassen werden und dafür ist Floko GANZ GENAU DER RICHTIGE.

Das war genau der richtige Zeitpunkt dem politischen Bremen klar zu machen .....bei Werder entsteht was und unterstützt uns bitte und schmeißt uns keine Knüppel zwischen die Beine ......

Floko = Otto ..... der hat auch überall seinen Senf dazu gegeben. Ist gute alte Werder Tradition...... alt, aber irgendwie modern wie ich finde .....
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss ich nicht.
Weil es mir nicht um die Regierungsbildung an sich geht.

Ich vertrete nur die Meinung, dass wenn eine Partei, welche auch immer, die meisten Stimmen hat, dass diese dann auch entsprechend mit der Regierungsaufgabe betraut werden sollte.

Wenn man knapp 8% der Stimmen verliert und nur noch 2. Kraft im Lande ist, dann sollte man erkennen, dass man nicht mehr gewünscht ist.

Und sich dann in diesem Zusammenhang nicht einfach Grün und Links schnappen um weiter an der Macht zu bleiben.

Das halte ich für falsch.

Mehrheitsfindung schön und gut, aber wie handlungsfähig ist man mit seinen Vorstellungen und Versprechen, wenn da noch zwei andere mitmischen? Die zudem noch mit ordentlich Rückwind aufwarten, weil man selbst eben der Wahlverlierer ist.

Ich halte das Thema Minderheitsregierung für gar nicht mal den falschen Ansatz. Dann muss man viel häufiger in die Diskussion und sich zu allen Themen seine Mehrheit suchen.

Bin da zu 100% konform mit Dir, ich war auch sehr sauer. Schön auch das der Bürgermeister noch so lange bleibt, um diese RRR Regierung aufzubauen (oh sorry, ein Schreibfehler :)), um dann grinsend abzutreten ...... aber warte ab. Schauen wir mal wie weit die Steuererhöher und Verbotsprediger kommen ..... :D
 
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