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dieeeter
Guest
aus der taz:
ich denke, daran orientiert sich die kritik.
und aus dem focus:So bleiben auch zweieinhalb Jahre später viele offene Fragen: Warum hatten die Angreifer so leichtes Spiel, wenn unter ihnen vom Verfassungsschutz beobachtete Neonazis waren? Wie konnte der Angriff geheim geplant werden, wenn schon im Vorhinein bekannt war, dass es Mobilisierungen der bundesweiten rechten Szene gibt? Und: Warum wird zwar wegen schweren Landfriedensbruchs, nicht jedoch in Richtung eines Organisationsdeliktes ermittelt?
Kritik an den Sicherheitsbehörden
Wie Sachsens SPD-Generalsekretärin Daniela Kolbe damals erklärte, hatten die Rechtsextremisten im Vorfeld bundesweit massiv mobilisiert. Sie kritisierte die Behörden scharf: „Wie kann es sein, dass ein Mob von 250 gewaltbereiten Nazis Connewitz zerstört, ohne dass der Verfassungsschutz vor dieser rechten Gefahr warnt?“ Das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz wies die Vorwürfe zurück: Die Polizei sei vorab gewarnt worden.
ich denke, daran orientiert sich die kritik.
die plakate beziehen sich doch recht eindeutig auf orte, an denen sich große rechtsextreme mobs zusammengerottet und gewalt ausgeübt haben (und zumindest teilweise auch der staat bei der verhinderung dessen versagt hat). weiß nicht, was daran so unverständlich ist. steht doch auch auf einem plakat darunter: "der nazimob wütet, der staat spielt mit."
