Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Rudi64
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Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

  • .... richtig

    Votes: 55 74,3%
  • ... egal

    Votes: 8 10,8%
  • ... falsch

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  • Total voters
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Ja ich weiß. Sogar unter dem lächerlichen Vorwand der Solidariät. Einerseits brauchen sie die Bundesliga am Ende halt doch und vor allem andererseits bringt sie ihnen viel Geld. Wenn sich nämlich morgen alle selbst vermarkten dürfen und den Investoren Tür und Tor geöffnet würde, dann war es das mit Bayerns Alleinstellungsmerkmal und Vormachtstellung. RBL gibt ja bereits einen Vorgeschmack darauf.

10x gegen Real, da sind wir doch implizit schon, oder? Für mich jedenfalls hat die CL jeden Reiz verloren. Ob in der wertlosen Vorrunde oder dann den immer gleichen KO-Spielen. Es müsste schon Werder dabei sein, damit ich mir den Zirkus noch mal angucke aber die Gefahr droht ja auf absehbare Zeit nicht ;)
Gut gefällt mir auch, dass HGW in der deichstube Herrn Seifert uneingeschränkt zustimmt. Na dann Werder, dürften weitere Verpflichtungen kein echtes Problem darstellen, weil man sich mehr dem Kommerz öffnen sollte.
 
wie viele hoch gelobte Talente haben uns denn verlassen und sind anschliessend in der Versenkung verschwunden? was ist aus einem Trybull, Ajicek, einem Yildirim, Felix Kroos und und und und geworden?

Trotzdem ist es bei jedem einzelnen Talent schade wenn es uns verlässt, so wie jetzt Poznanski. Ein Spieler der die verschiedenen Auswahlmannschaften durchlaufen hat ist natürlich nie eine Garantie, siehe zum Beispiel Trinks, aber die Wahrscheinlichkeit ist schlicht höher als bei Spielern die in der Jugend nicht unter den besten ihres Jahrgangs waren. Bei den U-17 Europameistern waren Götze, ter Stegen, Leno, Plattenhardt, Mustafi und Malli dabei. Aber auch ein Thy oder, absoluter Leistungsträger....Trinks. Die meisten aus dem Kader haben es nicht bis ganz nach oben geschafft.

Aus dem Kader 2015 hat es interessanterweise bisher nur Geiger geschafft. Zwei weitere bekannte Namen Johannes Eggestein und Niklas Schmidt....aber bevor das Nachwuchsbashing Fahrt aufnimmt: Der neben Jojo beste seines Jahrgangs war auch im Kader, Janni Serra. Den sucht man, auch durch Verletzungen, bisher ebenfalls vergeblich. Und im aktuellen Kader aus Werder-Sicht? Plogmann und Hackethal. Kein Mbom, zu lange verletzt. Aber auch kein Poznanski, beide nur im erweiterten Kader...so wie Keanu Schneider. Keanu! Wie kann man seinem Kind in Deutschland sowas antun, am besten Keanu-Kevin und seine Schwester heißt und spricht sich Schantalle :D
 
Trotzdem ist es bei jedem einzelnen Talent schade wenn es uns verlässt, so wie jetzt Poznanski. Ein Spieler der die verschiedenen Auswahlmannschaften durchlaufen hat ist natürlich nie eine Garantie, siehe zum Beispiel Trinks, aber die Wahrscheinlichkeit ist schlicht höher als bei Spielern die in der Jugend nicht unter den besten ihres Jahrgangs waren. Bei den U-17 Europameistern waren Götze, ter Stegen, Leno, Plattenhardt, Mustafi und Malli dabei. Aber auch ein Thy oder, absoluter Leistungsträger....Trinks. Die meisten aus dem Kader haben es nicht bis ganz nach oben geschafft.

Aus dem Kader 2015 hat es interessanterweise bisher nur Geiger geschafft. Zwei weitere bekannte Namen Johannes Eggestein und Niklas Schmidt....aber bevor das Nachwuchsbashing Fahrt aufnimmt: Der neben Jojo beste seines Jahrgangs war auch im Kader, Janni Serra. Den sucht man, auch durch Verletzungen, bisher ebenfalls vergeblich. Und im aktuellen Kader aus Werder-Sicht? Plogmann und Hackethal. Kein Mbom, zu lange verletzt. Aber auch kein Poznanski, beide nur im erweiterten Kader...so wie Keanu Schneider. Keanu! Wie kann man seinem Kind in Deutschland sowas antun, am besten Keanu-Kevin und seine Schwester heißt und spricht sich Schantalle :D
Interessanter Post. Vieles weiß ich nicht. :beer:
Ich verstehe Nachwuchsspieler nicht, die nach München wechseln. Das die Bayern jedes Jahr in jedem Jahrgang Meister werden wollen, ist bekannt. Der Anspruch der Bayern ist internationale Spitze, nicht nationale. Welcher Nachwuchsspieler hat es denn in den letzten Jahren bei den Bayern geschafft? Ich hatte weiter oben Sinan Kurt genannt. Auch so ein Fall. Jetzt ist er in Berlin und dort der ganz große Leistungsträger, nicht war?
Mit einem Talent wie Messi ist sicher Bayern eine super Adresse aber ohne das gebe ich einem Poznanski keine Chance.
 
Interessanter Post. Vieles weiß ich nicht. :beer:
Ich verstehe Nachwuchsspieler nicht, die nach München wechseln. Das die Bayern jedes Jahr in jedem Jahrgang Meister werden wollen, ist bekannt. Der Anspruch der Bayern ist internationale Spitze, nicht nationale. Welcher Nachwuchsspieler hat es denn in den letzten Jahren bei den Bayern geschafft? Ich hatte weiter oben Sinan Kurt genannt. Auch so ein Fall. Jetzt ist er in Berlin und dort der ganz große Leistungsträger, nicht war?
Mit einem Talent wie Messi ist sicher Bayern eine super Adresse aber ohne das gebe ich einem Poznanski keine Chance.

Alles eine Frage des Cheftrainers. Die lange Dominanz der Bayern und ihr meilenweiter finanzieller Fortschritt ist nicht nur durch strategische Partnerschaften entstanden. Bayern hat insbesondere konsequent auf Nachwuchsspieler gesetzt, was so gar nicht ihrem Ruf entspricht. Aber denken wir an Schweinsteiger, Lahm, Müller, Alaba, Kroos, Badstuber, die hatten das Talent und die haben auch die Chance bekommen. Jeder einzelne hat die Mannschaft geprägt oder tut es noch (Badstuber nur aufgrund von Verletzungen nicht), diese Spieler zu kaufen hätte Bayern viel viel Geld gekostet. Aber nicht nur haben sie dieses Geld "gespart", die Spieler waren auch sehr lange bei Bayern. Sieht man einmal von der Idiotie bei Kroos ab. Mit der Rückkehr von Hoeneß haben deutsche Nachwuchsspieler mit Sicherheit bessere Chancen als vorher, unter Guardiola oder selbst noch Ancelotti. Louis van Gaal war sicherlich perfekt hierfür. Für einen wie Poznanski ist es sicherlich eine Wette, denn der neue Trainer von Bayern steht ja noch nicht fest. Aber eben auch eine Chance. Ich denke man muss ihm schon einiges geboten haben um aus seiner Heimatstadt mit einem der besten Nachwuchsvereine Deutschlands in den Süden zu ziehen um dort sein Glück zu versuchen.
 
Alles eine Frage des Cheftrainers. Die lange Dominanz der Bayern und ihr meilenweiter finanzieller Fortschritt ist nicht nur durch strategische Partnerschaften entstanden. Bayern hat insbesondere konsequent auf Nachwuchsspieler gesetzt, was so gar nicht ihrem Ruf entspricht. Aber denken wir an Schweinsteiger, Lahm, Müller, Alaba, Kroos, Badstuber, die hatten das Talent und die haben auch die Chance bekommen. Jeder einzelne hat die Mannschaft geprägt oder tut es noch (Badstuber nur aufgrund von Verletzungen nicht), diese Spieler zu kaufen hätte Bayern viel viel Geld gekostet. Aber nicht nur haben sie dieses Geld "gespart", die Spieler waren auch sehr lange bei Bayern. Sieht man einmal von der Idiotie bei Kroos ab. Mit der Rückkehr von Hoeneß haben deutsche Nachwuchsspieler mit Sicherheit bessere Chancen als vorher, unter Guardiola oder selbst noch Ancelotti. Louis van Gaal war sicherlich perfekt hierfür. Für einen wie Poznanski ist es sicherlich eine Wette, denn der neue Trainer von Bayern steht ja noch nicht fest. Aber eben auch eine Chance. Ich denke man muss ihm schon einiges geboten haben um aus seiner Heimatstadt mit einem der besten Nachwuchsvereine Deutschlands in den Süden zu ziehen um dort sein Glück zu versuchen.
Das ist alles richtig. aber das war aber auch ein goldener Jahrgang. Die sind nicht umsonst Weltmeister geworden. Unsere derzeitigen U-Jahrgänge in D sind nicht so toll. Scheitern zumeist früh in großen Turnieren. Ich bin mal gespannt, wie viele von den U21-EM letztes Jahr übrig bleiben und die große Karriere starten? Im Nachwuchsbereich werden natürlich mittlerweile Unsummen geboten, wohl auch bei Poznanski? Auf seiner Position tritt er gegen keinen geringeren als Lahm an. Der wirft lange Schatten. Lahm ist seine Benchmark.
 
Aufrüstung heißt viel Geld, viel Geld bedeutet Investoren und somit ahmt man die PL nach. In England ist das von den Fans weitestgehend konsentiert. In D definitiv nicht, vgl. Hannover und Kind.

Diese Akzeptanz der englischen Fans bei Investoren ist auch historisch begründet. Denn die englischen Clubs sind anders als die deutschen Vereine (weil der Civil Code des Vereinten Königreichs den im BGB verankerten Sonderstatus für eigentragene Vereine nicht kennt) schon seit der Gründung Kapitalgesellschaften, deren Anteile früher oder später schon mehrheitlich in die Händen von Investoren(gruppen) oder Unternehmen übergingen - so kaufte z.B. 1901 ein Brauerei-Besitzer den vor der Pleite stehenden Newton Heath Lancester & Yorkshire Railway Football Club und beannte diesen in Manchester United F.C. um - bevor mit der Umwandlung von der Fisrt Divison in die Premier League der große Übernahme-Hype begann. .

Ein weiterer Punkt, daß die Bundesliga der Premier Leagaue finaziell nicht das Wasser reichen kann, ist die vergelichsweise mangelnde Akzeptenz der deutschen Fußball-Fans für Pay-TV,. Denn obwohl das Bezahl-Fernsehen hierzulande schon seit einem Vierteljahundert existiert und die Einwohnerzahl in Deutschland etwa 50% höher als die in England ist, sind die Abonenntenzahlen im Mutterland des Fußball höher.
 
Das ist alles richtig. aber das war aber auch ein goldener Jahrgang. Die sind nicht umsonst Weltmeister geworden. Unsere derzeitigen U-Jahrgänge in D sind nicht so toll. Scheitern zumeist früh in großen Turnieren. Ich bin mal gespannt, wie viele von den U21-EM letztes Jahr übrig bleiben und die große Karriere starten? Im Nachwuchsbereich werden natürlich mittlerweile Unsummen geboten, wohl auch bei Poznanski? Auf seiner Position tritt er gegen keinen geringeren als Lahm an. Der wirft lange Schatten. Lahm ist seine Benchmark.

Ohne Frage war das ein Goldener Jahrgang. Den man aber eben auch fördern muss. Bei Lahm und Kroos ist das mit den Leihen perfekt gemacht worden. Müller durfte mit 17 Jahren bei Bayern ran, ebenso Alaba und Schweinsteiger. Mir ging es an der Stelle nur darum, daß Bayerns Ruf einer Talentsenke nicht aus jeder Perspektive richtig ist. Fraglos, du bekommst dort genau eine Chance. Die nutzt du oder bist raus. Die Fehlgriffe von Bayern sind indes relativ rar gesät, Hummels ist so einer. Mit ganz ganz ganz vielen Abstrichen Wagner, denn der hat ja ein paar mehr Anläufe gebraucht. Aber wer es bei Bayern nicht geschafft hat war häufig auch an anderer Stelle nicht erfolgreich, siehe Ekici zum Beispiel oder Kurt, Rensing. Jetzt kann man sicherlich fragen ob der (frühe?) Gang zu Bayern der Grund war aber anyway, wir sind hier in Bremen und müssen unseren eigenen Goldenen Jahrgang zum Herrenfußball verhelfen ;)
 
OT Keanu Schneider!?!? Klingt ähnlich wie Anakin Kowalski oder TuPac Grabowski....Was soll sowas?
Da denke ich immer zwangsläufig, dass die Eltern aus bildungsfernen Schichten kommen müssen...

BTT Viel Richtiges dabei, ich finde unsere Jugendarbeit auch nicht so schlecht und es ist ja so, wie einige schreiben.
Von den Jungs aus der eigenen Jugend, die abgegeben wurden, ist in letzter Zeit kaum einer woanders raketenmäßig durchgestartet, ich nenne da noch Hartherz und Fröde (kickt mittlerweile bei mir umme Ecke bei den Meiderichern)
Füllkrug hat momentan nen ganz guten Lauf, der aber für mich persönlich doch recht überraschend kommt.

Auf jeden Fall sehr interessant mitzulesen, lernt man doch noch das ein oder andere.

Rein gefühlsmäßig glaube ich, dass da noch ein Offensiver mit "Namen" kommt....
 
Dir ist schon klar, dass Seifert in seiner Rede die Liga auffordert, den Wahnsinn mitzumachen? Da wir nicht vor einem neuen epochalen Fernsehvertrag stehen, bedeutet es u.a. auch, dass er Investoren/Mäzene für die Liga fordert, damit viel Geld in dieses System gespült wird? Damit wird die 50+1 auch nicht mehr lange Bestand haben.
Was ich dem Seifert anrechne, dass er ehrlich ist und offen seine Meinung vertritt. Anders als unsere Funktionäre des DFB.

Die Rede Seiferts schlägt hohe Wellen, weil sich ein großer Teil der Liga offensichtlich ertappt fühlt. Viele Vereine haben sich in einer bestimmten Tabellenregion eingerichtet, der Meistertitel wird großzügig den Bayern überlassen. Ein Aufrütteln der Liga tut Not.

Dennoch ist diese Rede imho sehr scheinheilig.

In These 1 fordert Seifert das Bekenntnis zur Spitze von allen Vereinen, d.h. auch von denen, die durch die Politik der Verbände, also auch der DFL, in den letzten Jahren zunehmend abgehängt wurden. Innerhalb des DFB und der Liga gibt es mehr als eine "Lex Bayern", die sowohl insbesondere dem Rekordmeister als auch den Verbänden nutzen. Nun also soll der Nutzen mehreren zukommen, um eine breitere Spitze zu gewährleisten? Imho eine nachträgliche Rechtfertigung für die Lex "Red Bull"! Sieht er das tatsächlich als "fairen Wettbewerb"?

Zur 2. These: Der Aufruf zu ungezügeltem Kommerz, ohne Heuchlerei. Imho hat Seifert die Zeichen der Zeit völlig verkannt. Die Angst vorm Verlust der Zuschauer wird Imho nicht durch mangelnde sportliche Wettbewerbsfähigkeit gefährdet, sondern durch die zunehmende Abkopplung der Vereine von ihrer Basis. Das Verständnis für die aufgerufenen Summen schwindet, nicht das dafür, dass ein FC Basel den finanziellen Irrsinn Manchester Citys nicht wird mitmachen wollen/können.

Zu These 3:" Die DFL wird immer zu ihrer Verantwortung stehen": Für mich eine reine Schutzbehauptung, die die unter 1 und 2 beschriebenen Versäumnisse, Fehleinschätzungen und Entscheidungen rechtfertigen sollen. Wer profitiert als nächstes von dieser "wahrgenommenen Verantwortung"? Der HSV, oder etwa der SC Freiburg? :kaffee:

These 4 "Mut, zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen"! Hört sich entschlossen an. Diese Rede war es ganz sicher nicht. Es gibt kein ewiges Wachstum, ohne Verdrängung, keine Verdrängung ohne Verlust an Vielfalt, keinen Verlust ohne Konsumeinbuße.

Die Reaktionen der Herren Heidel und Rettig dürften ein Indikator für die sich verändernde Grundstimmung im Profifußball sein. Die haben erkannt, dass das Business nur mit der Unterstützung der Fans gelingen wird, nicht ohne, auch nicht in England. :kaffee:
 
Im Moment sind wir in einer dramatischen Situation und es gilt die Wintertranse zu nutzen um den größtmöglichen Schaden vom Verein fernzuhalten ..... Abstieg.

Das ist momentan Realität und wenn der Abstiegskampf gewonnen ist, dann kann man sich aufmachen in diese Richtung!

Zum wievielten Male eigentlich (gilt auch für den HSV)?

Letztlich wird es dann in der nächsten Saison wieder so weitergehen. Man wird wieder wichtige Spieler verlieren und der Transfermarkt ist überhitzt. Dann wird wieder die Hinrunde in den Sand gesetzt usw.

Aber Du hast recht: Jetzt gilt erstmal alle Konzentration dem Abstiegskampf. Der wird so hart wie nie zuvor werden!
 
Zur 2. These: Der Aufruf zu ungezügeltem Kommerz, ohne Heuchlerei. Imho hat Seifert die Zeichen der Zeit völlig verkannt. Die Angst vorm Verlust der Zuschauer wird Imho nicht durch mangelnde sportliche Wettbewerbsfähigkeit gefährdet, sondern durch die zunehmende Abkopplung der Vereine von ihrer Basis. Das Verständnis für die aufgerufenen Summen schwindet, nicht das dafür, dass ein FC Basel den finanziellen Irrsinn Manchester Citys

Richtig, nur daß die Vereine sich von der Basis abkoppeln, wird von uns Fußball-Fans in ihrer Gesamtheit jedoch auch begünstigt. Solange wir z.B. trotz horrender Ticket-Preise und ggf. schlechter Leistungen selbst gegen Clubs wie Augsburg, Darmstadt, Mainz etc. die Stadien füllen, uns dort das bargeldlose Bezahlen von Getränken und Snacks aufzwingen lassen, Fanartikel kaufen, auf den Webseiten das kostenpflichtige Vereins-TV und/oder Bundesligaspiele im TV abonieren und passive Mitglieder im Verein sind, suggerieren wir den Vereinen doch die Richtigkeit dieses Weges.
 
Zum wievielten Male eigentlich (gilt auch für den HSV)?

Letztlich wird es dann in der nächsten Saison wieder so weitergehen. Man wird wieder wichtige Spieler verlieren und der Transfermarkt ist überhitzt. Dann wird wieder die Hinrunde in den Sand gesetzt usw.

Aber Du hast recht: Jetzt gilt erstmal alle Konzentration dem Abstiegskampf. Der wird so hart wie nie zuvor werden!

:tnx:

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
 
Zum wievielten Male eigentlich (gilt auch für den HSV)?

Ja das ist die Hauptaufgabe nach dem Abstiegskampf .... die ewig gleichen Muster durchbrechen.... bei einigen Dingen fängt Werder ja nun scheinbar an etwas zu verändern ........ ich warte einfach mal ab....... vielleicht starten wir dann auch mal gut in die Saison...........aber im Moment zählt nur München und die Punkte die es dort zu holen gibt!
 
Auch auf die Gefahr hin, wieder gedisst zu werden......ich rechne nicht mit auch nur einem Punkt in München. Das heißt natürlich nicht, dass das Spiel vorher abgeschenkt werden soll. Dennoch wird es IMO nicht reichen.
Nun hat Baumann ja laut RB Eins (klick) doch mehr Zuversicht in Sachen Transfer ausgestrahlt und gesagt, dass er noch damit rechne....lassen wir uns überraschen.
 
Auch auf die Gefahr hin, wieder gedisst zu werden......ich rechne nicht mit auch nur einem Punkt in München. Das heißt natürlich nicht, dass das Spiel vorher abgeschenkt werden soll. Dennoch wird es IMO nicht reichen.
Nun hat Baumann ja laut RB Eins (klick) doch mehr Zuversicht in Sachen Transfer ausgestrahlt und gesagt, dass er noch damit rechne....lassen wir uns überraschen.
:schock:
Er hat Jehova gesagt....
:puck:
 
Die Rede Seiferts schlägt hohe Wellen, weil sich ein großer Teil der Liga offensichtlich ertappt fühlt. Viele Vereine haben sich in einer bestimmten Tabellenregion eingerichtet, der Meistertitel wird großzügig den Bayern überlassen. Ein Aufrütteln der Liga tut Not.
Aus der Perspektive von Seifert hat er absolut Recht. Ich verfolge zwar die CL oder die EL, mangels Interesse kaum noch, bin aber immer wieder erstaunt ob der schlimmen Ergebnisse der Buli gegen Vereine, die europäisch unteres Mittelmass darstellen.
Zur 2. These: Der Aufruf zu ungezügeltem Kommerz, ohne Heuchlerei. Imho hat Seifert die Zeichen der Zeit völlig verkannt. Die Angst vorm Verlust der Zuschauer wird Imho nicht durch mangelnde sportliche Wettbewerbsfähigkeit gefährdet, sondern durch die zunehmende Abkopplung der Vereine von ihrer Basis. Das Verständnis für die aufgerufenen Summen schwindet, nicht das dafür, dass ein FC Basel den finanziellen Irrsinn Manchester Citys nicht wird mitmachen wollen/können.
Zu den anderen Thesen Zustimmung. Die Aufforderung sich dem Kommerz weiter zu öffnen, löst bei mir Verwunderung aus. Das direkte Geschäft mit dem Endkunden Fan im Bereich Merchandising, Ticketpreise etc ist endlich. Da kann man sicherlich Reserven heben, aber um welchen Preis? Auf der anderen Seite haben wir einen explodierenden Gehältermarkt. Die Mehreinnahmen durch den letzten Fernsehvertrag werden diese Kosten kaum bedienen können.
Rosen ruft Hopp an, Mintzlaff Mateschitz und Bayern haben das Geld ohnehin. Schon die Werksclubs VW und Bayer werden jetzt nicht aufgrund der Rede von Seifert auf Vorstandsebene 100 bis 200 Mio mehr freimachen und dabei dieses Geld ihren Aktionären vorenthalten. Das geht gar nicht.
Es geht doch um das WIE. Seifert selbst befürwortet die Abschaffung der 50+1 und somit den Einzug von Investoren. DFB und DFL haben bei Fallen der Regel keine Ein- oder Ausschlusskriterien. Ihre jetzigen wären damit abgeschafft, vgl. 20 Jahre Arbeit im Verein etc.
Vor diesem Hintergrund stimmt ein HGW dem Passus der Rede beim Kommerz uneingeschränkt zu. Werder sieht sich selbst als Bewahrer der Traditionsclubs, ein ausgeglichener Haushalt ist der fundamentale Punkt ihres Werderweges und einer ihrer GF stellt das somit auf den Prüfstand. Angeblich sind sie ja auch in Gesprächen diesbezüglich mit den Fans und den Ultras. Das ist irgendwie an mir vorbeigezogen, wobei ich sicherlich kein Maßstab bin.
Der Markt dereguliert sich immer mehr, wird auch implodieren, wobei das Wann unklar ist, und die Traditionsclubs wie Werder wollen ihre Strategie grundlegend ändern? Das glaube ich im Leben nicht, denn es macht keinen Sinn.
 
Aus der Perspektive von Seifert hat er absolut Recht. Ich verfolge zwar die CL oder die EL, mangels Interesse kaum noch, bin aber immer wieder erstaunt ob der schlimmen Ergebnisse der Buli gegen Vereine, die europäisch unteres Mittelmass darstellen.

Zu den anderen Thesen Zustimmung. Die Aufforderung sich dem Kommerz weiter zu öffnen, löst bei mir Verwunderung aus. Das direkte Geschäft mit dem Endkunden Fan im Bereich Merchandising, Ticketpreise etc ist endlich. Da kann man sicherlich Reserven heben, aber um welchen Preis? Auf der anderen Seite haben wir einen explodierenden Gehältermarkt. Die Mehreinnahmen durch den letzten Fernsehvertrag werden diese Kosten kaum bedienen können.
Rosen ruft Hopp an, Mintzlaff Mateschitz und Bayern haben das Geld ohnehin. Schon die Werksclubs VW und Bayer werden jetzt nicht aufgrund der Rede von Seifert auf Vorstandsebene 100 bis 200 Mio mehr freimachen und dabei dieses Geld ihren Aktionären vorenthalten. Das geht gar nicht.
Es geht doch um das WIE. Seifert selbst befürwortet die Abschaffung der 50+1 und somit den Einzug von Investoren. DFB und DFL haben bei Fallen der Regel keine Ein- oder Ausschlusskriterien. Ihre jetzigen wären damit abgeschafft, vgl. 20 Jahre Arbeit im Verein etc.
Vor diesem Hintergrund stimmt ein HGW dem Passus der Rede beim Kommerz uneingeschränkt zu. Werder sieht sich selbst als Bewahrer der Traditionsclubs, ein ausgeglichener Haushalt ist der fundamentale Punkt ihres Werderweges und einer ihrer GF stellt das somit auf den Prüfstand. Angeblich sind sie ja auch in Gesprächen diesbezüglich mit den Fans und den Ultras. Das ist irgendwie an mir vorbeigezogen, wobei ich sicherlich kein Maßstab bin.
Der Markt dereguliert sich immer mehr, wird auch implodieren, wobei das Wann unklar ist, und die Traditionsclubs wie Werder wollen ihre Strategie grundlegend ändern? Das glaube ich im Leben nicht, denn es macht keinen Sinn.
:tnx:

Die Aussagen Hess-Grunewalds wirken eher befremdlich. War es eine bewusst demonstrierte Loyalität zur DFL, um weitere unangenehme Nachfragen zum Thema und zu Dissonanzen zu verhindern?:kaffee:
 
Aus der Perspektive von Seifert hat er absolut Recht. Ich verfolge zwar die CL oder die EL, mangels Interesse kaum noch, bin aber immer wieder erstaunt ob der schlimmen Ergebnisse der Buli gegen Vereine, die europäisch unteres Mittelmass darstellen.
Verwundert mich ehrlich gesagt nicht, weil diese mittelmäßigen Gegner bewusst oder unbewusst oft unterschätzt werden. War zu Werders Zeiten in der CL nicht anders, z.B. haben wir im Weserstadion Juve, Chelsea. Real und Inter geschlagen und Barca ein Remis abgetrotzt, aber uns ebenso zuhause gegen Piräus, Famagusta, Panathinaikos oder Twente blamiert.

Zu den anderen Thesen Zustimmung. Die Aufforderung sich dem Kommerz weiter zu öffnen, löst bei mir Verwunderung aus. Das direkte Geschäft mit dem Endkunden Fan im Bereich Merchandising, Ticketpreise etc ist endlich. Da kann man sicherlich Reserven heben, aber um welchen Preis? Auf der anderen Seite haben wir einen explodierenden Gehältermarkt. Die Mehreinnahmen durch den letzten Fernsehvertrag werden diese Kosten kaum bedienen können. .
Stellt sich nur die Frage, wann das Ende erreicht ist? Bei der Nationalmannschaft hat die Preisspirale durch die rückläufigen Ticketverkäufe ihr Limit bereits überschritten. Aber in der Bundesliga ist davon noch nichts zu sehen, daran kann auch die einschläfernde Dominanz des FCB an der Tabellenspitze nichts ändern, die Kommerz-Lemminge der Bundesliga-Fans liefern bisher ihr sauer verdientes Geld bei den Vereinen und somit auch bei DFB/DFL weiterhin brav ab. Nur beim Pay-TV halten sie sich zurück, so daß die Buli dahingehend der PL niemals das Wasser reichen kann, auch wenn es vielleicht in den feuchten Träumen bei den Herren von DFB/DFL anders aussieht.


Es geht doch um das WIE. Seifert selbst befürwortet die Abschaffung der 50+1 und somit den Einzug von Investoren. DFB und DFL haben bei Fallen der Regel keine Ein- oder Ausschlusskriterien. Ihre jetzigen wären damit abgeschafft, vgl. 20 Jahre Arbeit im Verein etc.
Wenn die DFL den Antrag von Martin Kind einer Komplettübernahme von Hannover 96 ablehnt, ist davon auszugehen, daß Kind gegen die 50+1 klagen wird, und damit würde der Fall der 50+1 sehr wahrscheinlich forciert werden.


Vor diesem Hintergrund stimmt ein HGW dem Passus der Rede beim Kommerz uneingeschränkt zu. Werder sieht sich selbst als Bewahrer der Traditionsclubs, ein ausgeglichener Haushalt ist der fundamentale Punkt ihres Werderweges und einer ihrer GF stellt das somit auf den Prüfstand. Angeblich sind sie ja auch in Gesprächen diesbezüglich mit den Fans und den Ultras. Das ist irgendwie an mir vorbeigezogen, wobei ich sicherlich kein Maßstab bin. Der Markt dereguliert sich immer mehr, wird auch implodieren, wobei das Wann unklar ist, und die Traditionsclubs wie Werder wollen ihre Strategie grundlegend ändern? Das glaube ich im Leben nicht, denn es macht keinen Sinn.
:tnx:
Das dürfte für Werder ein äußerst schwieriger Spagat werden, denn der uneingeschränkte zugellose Kommerz lässt sich mit dem bisherigen Finanzgebahren von Werder nicht unter einem Hut bringen. Eine solche eierlegende Wollmlichsau wird es nicht geben können.
 
:tnx:

Die Aussagen Hess-Grunewalds wirken eher befremdlich. War es eine bewusst demonstrierte Loyalität zur DFL, um weitere unangenehme Nachfragen zum Thema und zu Dissonanzen zu verhindern?:kaffee:

Schon möglich. Andererseits ist es auch nicht auszuschließen, daß Hess-Grunewald die Ansicht von Marco Bode einer Abschaffung der 50+1 teilt. Denn selbst wenn die DFL dem Antrag von Kind einer Komplettübernahme von Hannover 96 zustimmen sollte, bleibt der Status der 50+1 für die anderen betroffenen Vereine wie Werder unangetastet, so daß ein Ligarivale mehr vorhanden wäre, gegenüber den ein wirtschaftlicher Wettbewerbsnachteil entstanden ist. Das kann nicht im Interesse von Werder sein.
 
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