Bremen
Moderator
Gerade erst wurde hier eindringlich angemahnt, Bode möge zur aktuellen Situation endlich mal Stellung beziehen.
Dir ist schon bewußt, daß zwischen "Stellung beziehen" und "mitmischen" ein Unterschied existiert?
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Gerade erst wurde hier eindringlich angemahnt, Bode möge zur aktuellen Situation endlich mal Stellung beziehen.
TE gilt nun wahrlich nicht als Verantwortlicher, der einem erfolglosen Trainer zu lange den Rücken stärkt. Er hat genug Sachverstand und Urteilsfähigkeit, um auch unangenehme Entscheidungen zu treffen und zu vertreten.
Sind das nicht zwei Seiten der selben Medaille???
Dir ist schon bewußt, daß zwischen "Stellung beziehen" und "mitmischen" ein Unterschied existiert?

Nein, Dir etwa?![]()
M.E. muss TE hier regelmäßig den Spagat zwischen seinen Einschätzungen und den Instruktionen des AR vollziehen.
TE gilt nun wahrlich nicht als Verantwortlicher, der einem erfolglosen Trainer zu lange den Rücken stärkt. Er hat genug Sachverstand und Urteilsfähigkeit, um auch unangenehme Entscheidungen zu treffen und zu vertreten.
Spätestens seit der Beurlaubung von TS sollte das bekannt sein.
Sachverstand braucht man gerade dazu nicht unbedingt. Was er eindrucksvoll bewiesen hat, sowohl bei Werder als auch bei den Kölner Haien.
Nicht zwangsläufig.
Grundsätzlich ja, aber bekanntermaßen sind solche Entscheidungen bei Werder keine Alleingänge, d.h. daß ein TE den AR schon argumentativ überzeugen muß.
Die Haie hat er aus eine üblem Tief wieder zu einem Spitzenteam der DEL gemacht. Die Haie waren finanziell Leck geschlagen und auch sportlich lief da fast nichts mehr.
Er hat beides wieder auf die Reihe gebracht. Dabei hat er tatsächlich einige Trainer durchprobiere müssen, aber letztendlich hat ihm der Erfolg recht gegeben.
Nach seinem Amtsantritt hat er hier auch angefangen aufzuräumen, aber man hat seine Arbeit hier sehr schnell von interessierter Seite eingebremst.
Die gleichen Leute, die unter anderem für das Einleiten des dieser nun bal sechs Jahre andauernden Negativphase verantwortlich zeichnen. Die gleichen Leute, die für bald 100. Mio Euro das Weser-Stadion zurückgebaut haben.
Das sind die gleichen Leute, die irgendwas von Philosophien und Werderweg in der Zeitung faseln. Leute die vermeintlich ihren Posten geräumt haben aber weiter den Puppetmaster geben und auch die perfekten Puppen gefunden haben.

Nach seinem Amtsantritt hat er hier auch angefangen aufzuräumen, aber man hat seine Arbeit hier sehr schnell von interessierter Seite eingebremst. Die gleichen Leute, die unter anderem für das Einleiten des dieser nun bal sechs Jahre andauernden Negativphase verantwortlich zeichnen. Die gleichen Leute, die für bald 100. Mio Euro das Weser-Stadion zurückgebaut haben.
Keine Frage! - Es spricht m.E. aber einiges dafür, dass unser AR das derzeitige Trainerteam länger stärkt, als es für Werder Bremen gut wäre.
Wie ich schon vor ein paar Tagen geschrieben habe, war das Einbremsen bis zu einem gewissen Grad sogar richtig, weil TE gefühlt so wie Aad de Mos jeden Stein umdrehen wollte, was bekanntermaßen in die Hose gegangen ist. Aber daß er ein Externer ist, der sich nicht scheut, unbequeme Fragen zu stellen und zudem höchstwahrscheinlich die treibende Kraft bei der Trennung von TS war, war scheinbar mehr als ausreichend, daß sich sowohl Honoration als auch Teile im Umfeld von Werder sich auf dem Schlips getreten fühlten.

@ Minko
Das Wir-Gefühl, sprich das, was hier als Werder-Familie definiert wird, sollte man nicht über Bord werfen, weil es zu Identifikation mit Werder Bremen wichtig ist. Aber dies darf nicht über die Erfordernisse des modernen Profi-Fußball stehen, in dem es um einen dreistelligen Millionen-Umsatz geht und der unternehmerische Denken fordert, so daß persönliche Interessen, Befindlichkeiten und Animositäten zurückstehen müssen.
Du drückst es moderater aus als ich. Hoffentlich können wir uns in fünf Jahren gegenseitig zitieren und feststellen, dass der richtige Weg für Werder Bremen irgendwo in der Mitte lag und es Verantwortliche gab, die das begriffen haben und entsprechend umsetzen konnten.

Um obiges aufzugreifen: wäre schön, wenn wir in 5 Jahren feststellen, das wir uns geirrt haben, aber derzeit sieht es ganz danach aus.In jedem Fall bedarf es gravierender Änderungen, damit unser Verein erstklassig bleibt. Der jetzige Weg führt in die Sackgasse.
Eichin in der WOL-Spielanalyse:"Wir müssen mutiger agieren."
@ syker1983:
Sinn hatte der Obraniak-Transfer insofern schon, als dass er (ähnlich wie Makiadi) kam um eine jahrelange Problemzone zu beheben. Dass beide Spieler dann dies dann in keinster Weise erfüllen konnten, im Unterhalt nicht gerade günstig waren, und letzendlich verschenkt werden mussten, ist aber natürlich zu kritisieren, ebenso wie dass außer den beiden weder Spieler für die 6 noch für die 10 verpflichten wurden, obwohl klar war, dass Skripnik eine Raute spielen wollte und Werder auf diesen Kernpositionen nicht optimal besetzt war. Dass auf der 6 nichts getan wurde, kann man sogar noch ein Stück weit nachvollziehen, wenn das Trainerteam sich dort mit Bargfrede ausrechend besetzt gesehen hat, auch wenn es da praktisch keine Alternative zum verletzungsanfälligen und oftmals überforderten Bargfrede gibt, aber dass für die 10 kein Spieler geholt wurde, obwohl sich sowohl Aycicek als auch Öztunali in der Vorbereitung nicht in den Vordergrund spielen konnten, und Skripnik Eggestein die Rolle anscheinend nicht zutraut (auch wenn das in der Vorbereitung anders aussah), ist schon grob fahrlässig.
Zum einzigen Neuzugang Wiedwald: Zählst du Ujah und Pizarro da nicht mit zu, weil sie mehr oder weniger als Ersatz für di Santo und Selke gekommen sind? Die beiden wurden ja schon als Verstärkung fürs Profiteam geholt und bekommen regelmäßige Spielzeit, Ujah ist sogar einer der wenigen Leistungsträger der Mannschaft.