Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

M.E. muss TE hier regelmäßig den Spagat zwischen seinen Einschätzungen und den Instruktionen des AR vollziehen.

TE gilt nun wahrlich nicht als Verantwortlicher, der einem erfolglosen Trainer zu lange den Rücken stärkt. Er hat genug Sachverstand und Urteilsfähigkeit, um auch unangenehme Entscheidungen zu treffen und zu vertreten.

Spätestens seit der Beurlaubung von TS sollte das bekannt sein.

Grundsätzlich ja, aber bekanntermaßen sind solche Entscheidungen bei Werder keine Alleingänge, d.h. daß ein TE den AR schon argumentativ überzeugen muß.
 
Sachverstand braucht man gerade dazu nicht unbedingt. Was er eindrucksvoll bewiesen hat, sowohl bei Werder als auch bei den Kölner Haien.

Die Haie hat er aus eine üblem Tief wieder zu einem Spitzenteam der DEL gemacht. Die Haie waren finanziell Leck geschlagen und auch sportlich lief da fast nichts mehr.
Er hat beides wieder auf die Reihe gebracht. Dabei hat er tatsächlich einige Trainer durchprobiere müssen, aber letztendlich hat ihm der Erfolg recht gegeben.

Nach seinem Amtsantritt hat er hier auch angefangen aufzuräumen, aber man hat seine Arbeit hier sehr schnell von interessierter Seite eingebremst. Die gleichen Leute, die unter anderem für das Einleiten des dieser nun bal sechs Jahre andauernden Negativphase verantwortlich zeichnen. Die gleichen Leute, die für bald 100. Mio Euro das Weser-Stadion zurückgebaut haben.
Das sind die gleichen Leute, die irgendwas von Philosophien und Werderweg in der Zeitung faseln. Leute die vermeintlich ihren Posten geräumt haben aber weiter den Puppetmaster geben und auch die perfekten Puppen gefunden haben.


Bei Werder im Moment allerdings schon. Ehrlich gesagt, würde ich mir das nicht geben.
 
Die Haie hat er aus eine üblem Tief wieder zu einem Spitzenteam der DEL gemacht. Die Haie waren finanziell Leck geschlagen und auch sportlich lief da fast nichts mehr.
Er hat beides wieder auf die Reihe gebracht. Dabei hat er tatsächlich einige Trainer durchprobiere müssen, aber letztendlich hat ihm der Erfolg recht gegeben.

Bei der von Minko angesporchenen Kompetenz "Trainerrauswurf, Trainereinstellung" hat er keinen besonders hohen Sachverstand aufzuweisen, weder hier noch dort.


Nach seinem Amtsantritt hat er hier auch angefangen aufzuräumen, aber man hat seine Arbeit hier sehr schnell von interessierter Seite eingebremst.

Die interessierte Seite ist der Verein!

Die gleichen Leute, die unter anderem für das Einleiten des dieser nun bal sechs Jahre andauernden Negativphase verantwortlich zeichnen. Die gleichen Leute, die für bald 100. Mio Euro das Weser-Stadion zurückgebaut haben.

Du meinst Bode? Oder Fuchs? Oder wen? Vermutlich insbesondere Lemke?!

Allofs ist übrgens schon weg, Manfred Müller und K-D. Fischer auch.

Das sind die gleichen Leute, die irgendwas von Philosophien und Werderweg in der Zeitung faseln. Leute die vermeintlich ihren Posten geräumt haben aber weiter den Puppetmaster geben und auch die perfekten Puppen gefunden haben.

Welchen Weg sollte Wrrder Deiner Meinung nach gehen, wenn nicht einen "Werder-Weg"? :confused:
 
Nach seinem Amtsantritt hat er hier auch angefangen aufzuräumen, aber man hat seine Arbeit hier sehr schnell von interessierter Seite eingebremst. Die gleichen Leute, die unter anderem für das Einleiten des dieser nun bal sechs Jahre andauernden Negativphase verantwortlich zeichnen. Die gleichen Leute, die für bald 100. Mio Euro das Weser-Stadion zurückgebaut haben.

Wie ich schon vor ein paar Tagen geschrieben habe, war das Einbremsen bis zu einem gewissen Grad sogar richtig, weil TE gefühlt so wie Aad de Mos jeden Stein umdrehen wollte, was bekanntermaßen in die Hose gegangen ist. Aber daß er ein Externer ist, der sich nicht scheut, unbequeme Fragen zu stellen und zudem höchstwahrscheinlich die treibende Kraft bei der Trennung von TS war, war scheinbar mehr als ausreichend, daß sich sowohl Honoration als auch Teile im Umfeld von Werder sich auf dem Schlips getreten fühlten.
 
Wie ich schon vor ein paar Tagen geschrieben habe, war das Einbremsen bis zu einem gewissen Grad sogar richtig, weil TE gefühlt so wie Aad de Mos jeden Stein umdrehen wollte, was bekanntermaßen in die Hose gegangen ist. Aber daß er ein Externer ist, der sich nicht scheut, unbequeme Fragen zu stellen und zudem höchstwahrscheinlich die treibende Kraft bei der Trennung von TS war, war scheinbar mehr als ausreichend, daß sich sowohl Honoration als auch Teile im Umfeld von Werder sich auf dem Schlips getreten fühlten.

Da kann ich dir nur zustimmen.

Und gerade diese persönlichen Befindlichkeiten müssen endlich aufhören, wenn das Gesamtunternehmen Werder Bremen auch weiterhin in der Bundesliga existieren will.

Der Werder-Weg ist längst antiquiert und nicht mehr konkurrenzfähig. Werder Bremen wird in der Versenkung verschwinden, wenn die Unternehmensspitze ihre Ausrichtung hinter museumsreifen Floskeln versteckt und sich einer modernen Unternehmenskultur verschließt.
 
@ Minko

:tnx:

Das Wir-Gefühl, sprich das, was hier als Werder-Familie definiert wird, sollte man nicht über Bord werfen, weil es zu Identifikation mit Werder Bremen wichtig ist. Aber dies darf nicht über die Erfordernisse des modernen Profi-Fußball stehen, in dem es um einen dreistelligen Millionen-Umsatz geht und der unternehmerische Denken fordert, so daß persönliche Interessen, Befindlichkeiten und Animositäten zurückstehen müssen.
 
@ Minko

:tnx:

Das Wir-Gefühl, sprich das, was hier als Werder-Familie definiert wird, sollte man nicht über Bord werfen, weil es zu Identifikation mit Werder Bremen wichtig ist. Aber dies darf nicht über die Erfordernisse des modernen Profi-Fußball stehen, in dem es um einen dreistelligen Millionen-Umsatz geht und der unternehmerische Denken fordert, so daß persönliche Interessen, Befindlichkeiten und Animositäten zurückstehen müssen.

Du drückst es moderater aus als ich. Hoffentlich können wir uns in fünf Jahren gegenseitig zitieren und feststellen, dass der richtige Weg für Werder Bremen irgendwo in der Mitte lag und es Verantwortliche gab, die das begriffen haben und entsprechend umsetzen konnten.

In jedem Fall bedarf es gravierender Änderungen, damit unser Verein erstklassig bleibt. Der jetzige Weg führt in die Sackgasse.
 
Meine Meinung zu TE ist nicht gut. Ich will das aber auch begründen:
- als Allofs ging wollte WL unbedingt TS in Doppelfunktion und mit einem Rentenvertrag als Anreiz. TS hat dies abgelehnt und WL musste ihm nun einen SD an die Seite stellen. Beiersdorfer und Kosicke haben abgesagt, so dass TE wohl übrig blieb und sich mit 300T€/a zufrieden gegeben hat.
- Die Demission von TS war mit dem ASR abgestimmt und folgerichtig.
- Die Verpflichtung von RD zu der damaligen Zeit war ebenfalls mit dem ASR und der GF (KDF) abgestimmt. Selbst darüber sehe ich noch hinweg.
- Aber er hat kaum sportliche Kompetenz. Obraniaktransfer zB ohne Sinn und Verstand. Vor einem 1 Jahr wurde für Hajrovic angeblich ein 3 Mio € Angebot aus RUS abgegeben?! Warum hat man ihn behalten? Wahnsinn.
- dann wird ihm gutgeschrieben, dass er die Altlasten los geworden ist?! Das fällt unter den Begriff Kaderbereinigung, was den Verein Millionen gekostet hat. Wenn er sie ohne Abfindungen demissioniert hätte, wäre es eine gute Leistung gewesen. So ist es keine Kunst. Bsp.: warum hat er sich nicht entsprechend seinem Ego gegen RD durchgesetzt und EE letzte Saison verkauft, wo es noch einen Markt für ihn gab?
- sportliches Konzept: man verliert seinen kompletten Sturm und holt einen chronisch verletzen Spieler, der -Oh Wunder- dauernd ausfällt. Die neuralgischen Positionen wie def und off MF seit Jahren bekannt sollen durch mittelmässige 18-21 jährige Talente ausgefüllt werden. Letztendlich ist nur Wiedwald als echter Neuzugang gekommen. UG war für die U23 geplant. Es wäre seine Aufgabe gewesen, preiswerte Spieler als Ergänzung zB zu leihen, um die Kaderbreite zu erhöhen. Jetzt wo unsere Stammkräfte samt und sonders ihre Auszeiten nehmen (vgl. Juno, Bartels etc.) fällt das besonders auf. Man reduziert die Kaderkosten, holt keine neue Qualität in den Kader und meint dann, erfolgreicher zu sein. Super Konzept...
- Man hat ein Trainerteam, dass offensiveren Fußball a la Raute wiederbeleben möchte und lässt die gewähren, wobei sehr schnell klar war, dass das Personal dieses gar nicht hergibt. Er muss das Korrektiv zum Trainerteam sein und denen die Richtung vorgeben. Außer markigen Sprüchen kommt dort zu wenig.
Werder 2015 ist identisch mit Werder 2014. Man muss überleben. Das Wie ist mittlerweile zweitrangig.
 
Du drückst es moderater aus als ich. Hoffentlich können wir uns in fünf Jahren gegenseitig zitieren und feststellen, dass der richtige Weg für Werder Bremen irgendwo in der Mitte lag und es Verantwortliche gab, die das begriffen haben und entsprechend umsetzen konnten.

:tnx:

In jedem Fall bedarf es gravierender Änderungen, damit unser Verein erstklassig bleibt. Der jetzige Weg führt in die Sackgasse.
Um obiges aufzugreifen: wäre schön, wenn wir in 5 Jahren feststellen, das wir uns geirrt haben, aber derzeit sieht es ganz danach aus.
 
@ syker1983:

Sinn hatte der Obraniak-Transfer insofern schon, als dass er (ähnlich wie Makiadi) kam um eine jahrelange Problemzone zu beheben. Dass beide Spieler dann dies dann in keinster Weise erfüllen konnten, im Unterhalt nicht gerade günstig waren, und letzendlich verschenkt werden mussten, ist aber natürlich zu kritisieren, ebenso wie dass außer den beiden weder Spieler für die 6 noch für die 10 verpflichten wurden, obwohl klar war, dass Skripnik eine Raute spielen wollte und Werder auf diesen Kernpositionen nicht optimal besetzt war. Dass auf der 6 nichts getan wurde, kann man sogar noch ein Stück weit nachvollziehen, wenn das Trainerteam sich dort mit Bargfrede ausrechend besetzt gesehen hat, auch wenn es da praktisch keine Alternative zum verletzungsanfälligen und oftmals überforderten Bargfrede gibt, aber dass für die 10 kein Spieler geholt wurde, obwohl sich sowohl Aycicek als auch Öztunali in der Vorbereitung nicht in den Vordergrund spielen konnten, und Skripnik Eggestein die Rolle anscheinend nicht zutraut (auch wenn das in der Vorbereitung anders aussah), ist schon grob fahrlässig.

Zum einzigen Neuzugang Wiedwald: Zählst du Ujah und Pizarro da nicht mit zu, weil sie mehr oder weniger als Ersatz für di Santo und Selke gekommen sind? Die beiden wurden ja schon als Verstärkung fürs Profiteam geholt und bekommen regelmäßige Spielzeit, Ujah ist sogar einer der wenigen Leistungsträger der Mannschaft.
 
@ syker1983:

Sinn hatte der Obraniak-Transfer insofern schon, als dass er (ähnlich wie Makiadi) kam um eine jahrelange Problemzone zu beheben. Dass beide Spieler dann dies dann in keinster Weise erfüllen konnten, im Unterhalt nicht gerade günstig waren, und letzendlich verschenkt werden mussten, ist aber natürlich zu kritisieren, ebenso wie dass außer den beiden weder Spieler für die 6 noch für die 10 verpflichten wurden, obwohl klar war, dass Skripnik eine Raute spielen wollte und Werder auf diesen Kernpositionen nicht optimal besetzt war. Dass auf der 6 nichts getan wurde, kann man sogar noch ein Stück weit nachvollziehen, wenn das Trainerteam sich dort mit Bargfrede ausrechend besetzt gesehen hat, auch wenn es da praktisch keine Alternative zum verletzungsanfälligen und oftmals überforderten Bargfrede gibt, aber dass für die 10 kein Spieler geholt wurde, obwohl sich sowohl Aycicek als auch Öztunali in der Vorbereitung nicht in den Vordergrund spielen konnten, und Skripnik Eggestein die Rolle anscheinend nicht zutraut (auch wenn das in der Vorbereitung anders aussah), ist schon grob fahrlässig.

Zum einzigen Neuzugang Wiedwald: Zählst du Ujah und Pizarro da nicht mit zu, weil sie mehr oder weniger als Ersatz für di Santo und Selke gekommen sind? Die beiden wurden ja schon als Verstärkung fürs Profiteam geholt und bekommen regelmäßige Spielzeit, Ujah ist sogar einer der wenigen Leistungsträger der Mannschaft.

Ujah ist ein reiner Selkeersatz, was er sehr gut macht. Die Verpflichtung wurde letzte Saison bekanntgegeben. Pizarro wurde erst durch Investoren möglich, nachdem die TP abgeschlossen war. Zudem ist und war CP ohne Training, was man ihm anmerkt.
Unser def MF besteht aus Bargfrede, Fritz und Kroos. Fahrlässig hier nichts gemacht zu haben. Das rächt sich. Konnte man heute wieder sehen.
Natürlich wäre es sinnvoll gewesen, in einen 10er zu investieren. Aber ohne Geld keine Chance.
Und zu TE noch einmal: VVL von Raphael Wolf diese Saison!!! Den wäre er am Saisonende mit einem Blumenstrauss und warmen Worten losgeworden. Nun bleibt er uns bis 2017 erhalten. So kann man auch Geld verbrennen.
 
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