Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Eine Niederlage in Stuttgart und unser Trainer-Team geht in die Finalrunde!
Ich persönlich hoffe, dass zur Vorbereitung zur Rückrunde ein sehr erfahrendes Trainer-Team verpflichtet werden kann.
Es tut mir leid, aber mit dem aktuellen Team steigt der Verein ab.
Ich sehe kein Konzept, kein Spielplan, keine Philosophie, keine Taktik, keine Motivation und überhaupt wirkt unserer Trainer nur noch total überfordert auf mich!

Bin nur noch entsetzt und wünschte mir eigentlich, dass unser Trainer nach einer Klatsche in Stuttgart von selber zurücktritt!
 
Borowka ? :unfassbar:
Da merke ich, wie sich der Fußball die letzten 20 Jahre doch weiterentwickelt hat.

Ein Spieler wie Uli Borowka würde heute wahrscheinlich mehr Spiele mit Sperren absitzen als auf dem Platz zu verbringen. Aber schon ein "halber" Borowka würde schon reichen, um den Gegener etws mehr Respekt vor unserer Defensive einzuflößen. Seit Jahren gehört Werder zu den Schießbuden der Liga, saisonübergreifend hat Werder 17 (!) Bundesligaspiele in Folge nicht mehr zu Null gespielt, davon 14 in der aktuellen Spielzeit. Nur mal so zum Vergleich: die 108-Gegentor-Defensive von Tasmania Berlin blieb 15 Spiele in Folge nicht ohne Gegentreffer...
 
Scheinbar ist Skripnik nicht tauglich für die Bundesliga. Sah man am Anfang seiner Amtszeit noch, dass sich taktisch gezielt auf die Schwächen des Gegners eingestellt wurde (ich meine z.B. gegen Stuttgart letzte Saison, wo gezielt kurze Bälle des Torwarts verhindert wurden und die langen Abschläge nahezu immer bei uns landeten), ist ein System heute gar nicht zu erkennen.

Ich hatte die Hoffnung, dass mit dem Wechsel zum 4-1-4-1 endlich erkannt wurde, dass wir eher aus einer. für unsere Verhältnisse, stabileren Defensive mit schnellen Vorstößen heraus operieren sollten. Dies wurde völlig ohne Not in der zweiten Halbzeit gegen Wolfsburg und auch heute wieder über den Haufen geworfen. Diese Ergebnisse und die Art und Weise MUSS dem Trainerteam doch auffallen? Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum man offensichtlich zwanghaft versucht ein System zu etablieren, was nicht funktioniert, bzw. was die Mannschaft nicht spielen kann.

Neben dem System fehlt mir weiter eine taktische Weiterentwicklung. Wie gesagt, es wird offensichtlich gar nicht mehr auf Schwachpunkte des Gegners eingegangen. Im Gegenteil, man lässt den Gegner auch noch seine Stärken ausspielen, wie heute gegen Hamburg. Warum will man heute das Spiel machen und läuft den Hamburgern in die Konter? Lasst doch den HSV kommen, das Spiel machen und wir lauern auf unsere Chancen...
 
Scheinbar ist Skripnik nicht tauglich für die Bundesliga. Sah man am Anfang seiner Amtszeit noch, dass sich taktisch gezielt auf die Schwächen des Gegners eingestellt wurde (ich meine z.B. gegen Stuttgart letzte Saison, wo gezielt kurze Bälle des Torwarts verhindert wurden und die langen Abschläge nahezu immer bei uns landeten), ist ein System heute gar nicht zu erkennen....

Warum will man heute das Spiel machen und läuft den Hamburgern in die Konter? Lasst doch den HSV kommen, das Spiel machen und wir lauern auf unsere Chancen...

Was denn jetzt? Pressing oder Konter? Um den gegnerischen Torwart zu weiten Abschlägen zu zwingen, muss der Großteil der Mannschaft nach vorne aufrücken. Wenn hingegen auf Konter gespielt wird, kann der Gegner in Ruhe aufbauen.
Wenn Du erstmal in Rückstand bist, dann ist es schwierig mit einer Kontertaktik. Der Gegner ist nun auch nicht blöd, und passt sein Spiel ebenfalls an.
 
Es gab diese Saison noch keine wirklich überzeugende Leistung von uns. Mit glücklichen Siegen hat man die Krise von fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen überwunden; dass man sofort darauf wieder in die nächste Krise schlittert, zeigt aber, dass man nicht nur durch Pech in die erste Krise gekommen ist (was man ja damals nach den recht knappen und dummen Niederlagen gegen Ingolstadt, Darmstadt und Hannover noch hoffen konnte).
Ganz vielleicht - wer glaubt wirklich daran? - könnte es nächste Woche in Stuttgart einen weiteren glücklichen Sieg geben, aber selbst wenn das Glück uns hold sein sollte, bedeutet das nicht, dass die Manschaft dadurch Selbstbewusstsein tankt und danach endlich einmal befreit aufspielen und einen souveränen Sieg einfahren würde.
VS wird diese Saison, da bin ich mir recht sicher, so oder so irgendwann entlassen - dann ist es besser, es so früh wie möglich zu tun, gerade jetzt, wo Gegner auf Augenhöhe kommen. Was in der Mannschaft stecken kann, haben wir zwar auch dank ihm gesehen (Anfang diesen Jahres), daran, dass er dasselbe nochmal aus der Menschaft herauskitzelt, glaubt aber doch so gut wie keiner mehr.
 
Was denn jetzt? Pressing oder Konter? Um den gegnerischen Torwart zu weiten Abschlägen zu zwingen, muss der Großteil der Mannschaft nach vorne aufrücken. Wenn hingegen auf Konter gespielt wird, kann der Gegner in Ruhe aufbauen.
Wenn Du erstmal in Rückstand bist, dann ist es schwierig mit einer Kontertaktik. Der Gegner ist nun auch nicht blöd, und passt sein Spiel ebenfalls an.

Ließ bitte nochmal meinen Post: In dem Absatz schrieb ich, dass sich gezielt auf Schwächen des Gegners vorbereitet wurde. Der Torhüter wurde in dem Spiel kaum nicht unter Druck gesetzt, allerdings wurde verhindert, dass er den Ball kurz spielen konnte, sprich die Verteidiger wurden schlicht zu gestellt - der Torhüter hatte alle Zeit der Welt. Das hatte zur Folge, dass er immer einen langen Ball spielen musste, der immer bei uns oder im Seitenaus landete. Man hat also vorher diese Schwäche ausgemacht und gezielt genutzt. Das hat nichts mit dem eigentlichen Grundsystem zu tun, denn wenn der Gegner doch in Ballbesitz gekommen ist, wurde sich zurück gezogen und aus einer stabilen Defensive gekontert.

Es gibt nicht halt immer nur schwarz (Pressing) und weiß (Konter). Ich vermisse einfach bzw. sehe es nicht, dass man sich gezielt auf den Gegner oder dessen Schwächen vorbereitet.
 
Scheinbar ist Skripnik nicht tauglich für die Bundesliga. Sah man am Anfang seiner Amtszeit noch, dass sich taktisch gezielt auf die Schwächen des Gegners eingestellt wurde (ich meine z.B. gegen Stuttgart letzte Saison, wo gezielt kurze Bälle des Torwarts verhindert wurden und die langen Abschläge nahezu immer bei uns landeten), ist ein System heute gar nicht zu erkennen.

Ich hatte die Hoffnung, dass mit dem Wechsel zum 4-1-4-1 endlich erkannt wurde, dass wir eher aus einer. für unsere Verhältnisse, stabileren Defensive mit schnellen Vorstößen heraus operieren sollten. Dies wurde völlig ohne Not in der zweiten Halbzeit gegen Wolfsburg und auch heute wieder über den Haufen geworfen. Diese Ergebnisse und die Art und Weise MUSS dem Trainerteam doch auffallen? Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum man offensichtlich zwanghaft versucht ein System zu etablieren, was nicht funktioniert, bzw. was die Mannschaft nicht spielen kann.

Neben dem System fehlt mir weiter eine taktische Weiterentwicklung. Wie gesagt, es wird offensichtlich gar nicht mehr auf Schwachpunkte des Gegners eingegangen. Im Gegenteil, man lässt den Gegner auch noch seine Stärken ausspielen, wie heute gegen Hamburg. Warum will man heute das Spiel machen und läuft den Hamburgern in die Konter? Lasst doch den HSV kommen, das Spiel machen und wir lauern auf unsere Chancen...

:tnx:
sehr gut analysiert.
 
Ließ bitte nochmal meinen Post: In dem Absatz schrieb ich, dass sich gezielt auf Schwächen des Gegners vorbereitet wurde. Der Torhüter wurde in dem Spiel kaum nicht unter Druck gesetzt, allerdings wurde verhindert, dass er den Ball kurz spielen konnte, sprich die Verteidiger wurden schlicht zu gestellt - der Torhüter hatte alle Zeit der Welt. Das hatte zur Folge, dass er immer einen langen Ball spielen musste, der immer bei uns oder im Seitenaus landete. Man hat also vorher diese Schwäche ausgemacht und gezielt genutzt. Das hat nichts mit dem eigentlichen Grundsystem zu tun, denn wenn der Gegner doch in Ballbesitz gekommen ist, wurde sich zurück gezogen und aus einer stabilen Defensive gekontert.
Hab ich sorgfältig gelesen. Nur hat sich Hamburg ebenfalls auf unsere Schwächen eingestellt. Hamburg ist in Führung gegangen und wir waren unter Zugzwang. Ich fand es allerdings auch schwach, dass wir in der 15. Minute hinten total frei waren. So eine Großchance hätten die Hambruger in der 15. Minute noch nicht bekommen dürfen. Da waren wir hinten nicht gut abgesichert.
Es gibt nicht halt immer nur schwarz (Pressing) und weiß (Konter). Ich vermisse einfach bzw. sehe es nicht, dass man sich gezielt auf den Gegner oder dessen Schwächen vorbereitet.
Den Torhüter unter Druck setzen ist für mich eine klassische Variante von Pressing bzw. Forechecking. und damit sehr "schwarz", wenn man die Kontertaktik als "weiss" bezeichnet.
Dann nenne doch mal eine klassische Schwäche der Hamburger. Was haben sie gegen uns bzw. gegen Dortmund besonders schwach gemacht? Wo waren ihre Angriffspunkte?
Warum war es damals gegen Stuttgart richtig den Torhüter zu pressen, aber heute gegen Hamburg auf Konter zu spielen? Ich spiele doch kaum auf Konter, wenn ich einen Gegner auf Augenhöhe habe, und ich quasi das ganze Spiel(3' Minute) in Rückstand bin :confused:
 
Davon war in der 1. Hz nicht viel zu sehen...

Natürlich nicht, wenn man in der zweiten Minute das erste Gegentor bekommt und die Mannschaft grundsätzlich dafür nicht geeignet ist. Wie ist das Tor nochmal zustande gekommen? Achja, ein Konter...

4-4-2 steht bei Skripnik für mehr Dominanz + Ballbesitz und einer offensiveren Grundordnung - egal ob mit Raute oder flacher vier (wie heute). Das sagt er ja auch selbst immer wieder...

4-1-4-1 eher für eine defensivere Grundordnung mit schnellen Vorstößen.

Wie dem auch sei, dass Spiel war schei...
 
Natürlich nicht, wenn man in der zweiten Minute das erste Gegentor bekommt und die Mannschaft grundsätzlich dafür nicht geeignet ist. Wie ist das Tor nochmal zustande gekommen? Achja, ein Konter...

4-4-2 steht bei Skripnik für mehr Dominanz + Ballbesitz und einer offensiveren Grundordnung - egal ob mit Raute oder flacher vier (wie heute). Das sagt er ja auch selbst immer wieder...

4-1-4-1 eher für eine defensivere Grundordnung mit schnellen Vorstößen.

Wie dem auch sei, dass Spiel war schei...

Ja, wenn ich an Skripniks Taktik denke, dann kommen mir auch die Worte Dominanz und Ballbesitz in den Sinn. Das hat die letzten 30 Spiele gut funktioniert.
 
Den Torhüter unter Druck setzen ist für mich eine klassische Variante von Pressing bzw. Forechecking. und damit sehr "schwarz", wenn man die Kontertaktik als "weiss" bezeichnet.


Ich glaube wir haben eine unterschiedliche Auffassung von Pressing. ;-)

Das einfache Zustellen der Passwege ohne den Ballführenden unter Druck zu setzen (und das wurde der Torhüter damals nicht, der hätte auch fünf Minuten mit Ball im 16er hin und her laufen können ;-)), ist für mich kein Pressing. Kirschbaum (war es meine ich damals) hatte aber definitiv die schwäche lange Bälle an den Mitspieler zu bringen. Die landeten bei uns oder im Seitenaus. Sollten die Bälle trotzdem beim eigenen Mann gelandet sein, hat sich Bremen zurück gezogen.

Hamburger Schwächen? Das Hamburger Spiel basiert auf schnellen Gegenstößen oder langen Bällen in die Spitze, wo Lasogga die Bälle festmacht. Dieser verteilt die Bälle oder sucht den Abschluss. Ich vermute, dass sich die Hamburger sehr schwer getan hätten, wenn wir die Räume in unserer eigenen Hälfte eng gemacht hätten und sie dazu gezwungen hätten das Spiel zu machen (zu kontrollieren). Nach dem völlig unnötigen Konter + Gegentor in der zweiten Minute war das natürlich keine Option mehr. So konnte Hamburg kontern und die Schnelligkeit ausspielen (das ist definitiv einer der Stärken vom HSV).
 
Eine Niederlage in Stuttgart und unser Trainer-Team geht in die Finalrunde!
Ich persönlich hoffe, dass zur Vorbereitung zur Rückrunde ein sehr erfahrendes Trainer-Team verpflichtet werden kann.
Es tut mir leid, aber mit dem aktuellen Team steigt der Verein ab.
Ich sehe kein Konzept, kein Spielplan, keine Philosophie, keine Taktik, keine Motivation und überhaupt wirkt unserer Trainer nur noch total überfordert auf mich!

Ich sehe zusätzlich zu Deinen Punkten noch:
-kein Geld
-eine unfähige GF in Hauptperson von Herrn Filbry, der es sogar schaffte, jahrelang im Merchandising Defizite zu machen (:unfassbar:)
-einen Kader, der gerade mal noch ein Dutzend "gestandene" BL-Spieler hat
-jede Menge Nachwuchsspieler, die entweder noch (viel)Zeit brauchen oder denen einfach die Klasse für die BL fehlt

Tolle Aussichten....
 
Ich habe nie behauptet, dass die Mannschaft das umsetzt ;-) Trotz allem ist es seine bevorzugte Spielphilosophie.

Die aber aktuell absolut unangebracht ist!

Warum zum Teufel gibt man ohne Not das zuletzt halbwegs erfolgreiche 4 1 4 1-System auf und bringt wieder zwei Stürmer?

Wir sind in der Defensive dermaßen anfällig, das wir nur mit kompakt defensiver Spielweise erfolgreich sein können. Wurde heute wieder eindrucksvoll demonstriert...
 
Zitat von neuegrünewelle;3205912:
Die aber aktuell absolut unangebracht ist!

Warum zum Teufel gibt man ohne Not das zuletzt halbwegs erfolgreiche 4 1 4 1-System auf und bringt wieder zwei Stürmer?

Wir sind in der Defensive dermaßen anfällig, das wir nur mit kompakt defensiver Spielweise erfolgreich sein können. Wurde heute wieder eindrucksvoll demonstriert...

:tnx::beer:
 
Ich würde sagen es ist mehr ein Einstellungsproblem, als ein Systemproblem.
Sonst hätten wir in den ersten 3 Monaten mit Skripnik 4-4-2 genauso anfällig sein müssen. Der Kader ist in Bezug auf Defensiv-Spieler nicht schlechter geworden. (Nur dass di Santo mehr nach hinten gearbeitet hat, als Pizarro)

Egal, ob nun 4-4-2, oder 4-1-4-1 die Grundformation ist.
Zum Zeitpunkt der Konter sieht es eher aus wie 1-3-6 :ugly:
 
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