Allgemeiner Politik Thread

:D

Volkswagen hatte nur das Pech, dass man ihnen auf die Schliche gekommen ist.

:tnx:

Rein zufällig war es vermutlich nicht, da es mit VW den größten Automobil-Hersteller der Welt betrifft.

Ich habe im Laufe der Woche dieses Interview im Spiegel gelesen, welches Deine Aussage aber sonst durchaus bestätigt:

Umweltexperte zum Abgasskandal: "Es ist nur Zufall, dass es VW als Erstes erwischt hat"

mm.de: Haben die Enthüllungen Sie schockiert?

Friedrich: Nein. Das ist ja im Grunde nichts Neues. VW ist ja nicht der erste Hersteller, der deswegen Ärger am Hals hat. Alle möglichen Hersteller, darunter auch Hyundai und Toyota, hatten schon solche Probleme und haben deshalb zum Teil sogar schon Millionenstrafen gezahlt. Neu ist nur, dass es in diesem Fall auch für Dieselfahrzeuge gilt.

mm.de: Heißt das, Sie gehen davon aus, dass auch in Europa getrickst wird?

Friedrich: Ja. Es ist nur Zufall, dass es Volkswagen als Erstes erwischt hat. In Europa gibt es noch eine ganze Reihe anderer Fälle. Nur bei uns prüft keiner nach. Wir machen die Augen zu und tun so, als sei alles in Ordnung.

Ich verwette mal einfach meinen Popo, dass die Fachwelt in den nächsten Tagen oder Wochen erstaunt feststellt, dass alle anderen Autohersteller auch nicht besser sind.

Das ist im Grunde genommen schon bekannt, siehe oben.

Hier geht es nicht um VW, es geht um gezielte Attacken der Amerikaner gegen die "Diesel-Lobby" und damit gegen Konkurrenten ihrer eigenen PKW-Hersteller. Die Amerikaner schwören auf Benzin-Verbrenner, gern auch auf solche mit exorbitant hohem Verbrauch. Um Umweltbelange kann es also nur vordergründig gehen.

Imho geht es einerseits um einen demonstrativen Politikwandel in den letzten Zügen der Präsidentschaft Obamas, nachzulesen hier:

VW als Exempel: Der lange Arm der US-Justiz

Die USA als globale Justitia

Wieder einmal erweisen sich die USA als globale Justitia, die knallhart gegen weltweite Betrüger vorgeht. Das traf schon viele zuvor: britische Währungsschwindler, russische Geldwäscher oder fragwürdige Fifa-Funktionäre - sie alle hatten oder haben Ärger mit den USA. Auch die Autobranche blieb nicht verschont: Dem japanischen Toyota-Konzern brummte das US-Justizministerium 2014 im tödlichen Skandal um klemmende Gaspedale 1,2 Milliarden Dollar Strafe auf.


Und nun also Volkswagen, Symbol deutscher Ingenieurskunst. Doch ausgerechnet wegen Umweltbetrugs? In einem Land, das nicht gerade als flammender Klimaschützer bekannt ist? Darin steckt bittere Ironie.

Die Wolfsburger hatten Pech. Mit ihrer Abgas-Trickserei gerieten sie in einen perfect storm - das seltene Zusammenspiel widriger Umstände, zumindest aus VW-Sicht. Eine ambitionierte EPA, ein aufgefrischtes Justizministerium, private Umweltaktivisten und ein klimabewusster, scheidender US-Präsident, der nichts mehr zu verlieren hat: All das verschärft die Lage für VW.

Dem VW-Schwindel wäre die EPA ohne privaten Anstoß aber kaum auf die Spur gekommen.

Der EPA kam das gerade recht. Als deren Chefin McCarthy Mitte 2013 antrat, wurde sie zum Gesicht der Klima-Ambitionen von Präsident Barack Obama: Dieser hofft, von Politzwängen befreit, in die Geschichtsbücher einzugehen.

Lange hat die US-Justiz Wirtschaftskriminelle weitgehend unbehelligt gelassen, allen voran die Drahtzieher der Finanzkrise.

Dumm für VW: Justizministerin Loretta Lynch, erst seit April im Amt, schlägt einen härteren Kurs ein. Per internem Memo sorgte sie dafür, dass sich die Fahnder vermehrt um die "individuelle Verantwortung" für Wirtschaftsdelikte kümmern. VW soll ein erstes Exempel sein.


Europäische Autmobil-Hersteller woll(t)en die Diesel-Technologie, bei deren Entwicklung sie selbst führend sind, neben der japanischen Hybrid-Technologie (insbesondere Toyota) den Amerikanern als besonders nachhaltig "verkaufen". Durch die Manipulation hat man sich nun selbst geschnitten,...

...und das nicht nur in den USA.

Imho ist dieser Skandal auch ein Vorgeschmack auf das, was uns wirtschaftlich im Zusammenhang mit einem TTIP-Freihandelsabkommen erwarten dürfte. In dem Zusammenhang könnte man die aktuelle Initiative der US-Regierung auch als Reaktion auf Vorwürfe der Europäer hinsichtlich "Chlor-Hühnern" und "Genmanipulation" auffassen.

"Zufällig" ist dabei sicher kaum etwas!


Wenn jetzt aber auf den Volkswagenkonzern Mehrausgaben in Milliardenhöhe zurollen, dafür aber die Verkäufe einbrechen, kann der VFL schonmal einen Ausverkauf einplanen, würde ich meinen.

:tnx:

Das sehen nicht nur wir beide so. Irgendein Experte sprach in einer der einschlägigen Talkshows im deutschen Fernsehen auch genau davon! Allofs`Reaktion, er glaube nicht, dass es den VfL beträfe, mutet da doch ziemlich albern an!
 
Ein interessanter Kommentar von "Mr. Dax", Dirk Müller, zum UMgang mit der VW-Manipulation:

"Mr. Dax": VW-Skandal ist überzogen

Haben Sie jemals die von den Autoherstellern aller Marken angegebenen Benzinverbrauchswerte im alltäglichen Gebrauch einhalten können? Wir wissen, dass diese Werte nur unter idealisierten Testbedingungen aufgehübscht wurden, und nehmen das schulterzuckend zur Kenntnis. Ist das etwas anderes als die jetzt bekannt gewordene Mogelei bei den Emissionswerten? Ich denke nicht. Denn es sind am Ende auch Emissionen und zwar solche, die sich bei jeder Tankfüllung direkt im Geldbeutel der Autokäufer niederschlagen. Eigentlich ist das der größere Betrug, der aber flächendeckend über alle Hersteller akzeptiert ist.

Warum kommt also gerade jetzt diese große Aufregung um VW? Cui bono? Wem nutzt es, sei an dieser Stelle gefragt.

Aber ist es nicht ein bemerkenswerter Zufall, dass dieses Thema just an jenem Tag in den USA hochkommt, an dem VW dort seinen lang erwarteten neuen Passat vorstellt, das Fahrzeug, das in den nächsten Jahren den Heimatmarkt von GM und Ford aufwirbeln sollte? Man scheint diese zweifellos unschöne Situation zumindest nun brutalstmöglich ausnutzen zu wollen. Ein frontaler Angriff auf die bisher übermächtige deutsche Automobilindustrie, das Herz der deutschen Wirtschaft, ist die Folge. Und was machen wir? Wir spielen dieses Spiel mit Begeisterung mit

Wo war denn eigentlich diese Empörung, als die Deutsche Bank von einem Milliardenskandal zum nächsten überging? Devisenmanipulation, Zinsmanipulation, Immobilienskandale, alles in Milliardenhöhe. Wo war hier die Empörung über das verlorene Vertrauen in die deutsche Wirtschaft? Wie viele Vorstände der Deutschen Bank sind deswegen zurückgetreten? Weniger als einer?

Und sicherlich fallen uns noch viele Unternehmen mit Schmiergeldskandalen, illegalen Waffenlieferungen und sonstigen echten Skandalen ein, deren führende Köpfe noch immer in Amt und Würden sind.

Bei General Motors und Ford dürften dieser Tage die Champagnerkorken knallen. Die defekten Zündschlösser bei GM führten zu 174 Toten und wurden mit einer Strafe von 900 Millionen US-Dollar geahndet. Bei Volkswagen spricht man nun über 18 Milliarden US-Dollar Strafe wegen geschönter Abgaswerte.

Bemerkenswert ist übrigens auch, dass am gleichen Tag in Brasilien Klage gegen VW erhoben wird, weil der Konzern in den Jahren 1964-1985 (!) mit der damaligen Diktatur zusammengearbeitet haben soll. Es gibt schon merkwürdige Zufälle.
 
Klar, die ganz große Verschwörung gegen Deutschland muss es sein.

Cui bono?

[...]

Es gibt schon merkwürdige Zufälle.

Wahrscheinlich die beliebtesten Verschwörungstheoretikerfloskeln überhaupt. Da passt es ganz gut, dass die Seite des Autors ein Kabinett der für den Finanzmarkt relavanten Verschwörungstheorien zu sein scheint (nach Überschriften und Anrissen, mangels Abo kann ich nicht alles lesen.

Abgesehen davon: Konnte ja niemand wissen, dass Gesetzesbrüche mitunter Konsequenzen haben. Und Diktaturen sind eigentlich auch nur halb so schlimm, wenn man mit ihnen woanders und vor ein paar Jahren gekuschelt hat.
 
Die Amerikaner schwören auf Benzin-Verbrenner, gern auch auf solche mit exorbitant hohem Verbrauch. Um Umweltbelange kann es also nur vordergründig gehen.

Es gibt ja sogar Expertisen, die besagen, dass der total simpel - sozusagen aus Gußeisen - zusammen geklöppelte Jeep unterm Strich garnicht so furchtbar schlecht für die Umwelt ist, wenn man Fertigung, Betrieb und Entsorgung oder Recycling nach Ende der Nutzung mit in die Umweltrechnung einbezieht. Für Fertigung und Abwracken sind die hohen Anteile an Aluminium und sonstiger Leichtmetalle gar nicht so gut.

Allofs`Reaktion, er glaube nicht, dass es den VfL beträfe, mutet da doch ziemlich albern an!

Hätte ich an Klausis Stelle auch gesagt. WOB wird sich noch umschauen - und dann werden wir den wahren Stellenwert des VFL kennenlernen.
 
@ DR AKR:

Von Pech kann man da nicht wirklich sprechen, finde ich. VW hat nun mal betrogen und sich dabei erwischen lassen. Selbst Schuld. Nur weil andere das mit ziemlicher Sicherheit auch machen und nur weil bisher alle damit durchgekommen sind, macht es das ja nicht besser.
 
http://www.welt.de/politik/ausland/...anker-Tyrann.html?wtrid=socialmedia.socialflo

Sehr gutes Interview. Hamed Abdel-Samad sollte Integrationsbeauftragter der Bundesregierung werden. :daumen:=)
Dafür wäre er dann doch wohl etwas zu kompromisslos. Es ist auf jeden Fall gut, dass es solche Stimmen von gebürtigen Muslimen (?) gibt. Vielleicht regt sich ja doch mal irgendetwas in der muslimischen Gemeinde, die es regelmäßig versäumt, sich zumindest von den gröbsten Greueln zu distanzieren, die im Namen dieser Religion verübt werden.

Sollte Religion (egal welche) irgendwann keinerlei Rolle mehr im öffentlichen Leben spielen, wäre die Menschheit auf einem guten Weg.
 
Heute waren Stichwahlen für die Oberbürgermeister- bzw. Landratswahlen in diversen Städten / Kreisen in NRW. In Essen lag die Wahlbeteiligung gerade mal bei 27,7 %. Das finde ich wirklich besorgniserregend, denn es kann niemand auch nur im Ansatz davon sprechen, dass der neue OB tatsächlich die Mehrheit der Bürger vertritt.... Wenn jemand sagt, "Europa ist weit weg" und nicht zur Wahl geht, finde ich das schon schwierig, aber bei einer Wahl über die Vertreter in der Stadt, in der man lebt....?
 
Nun will man verschiedene Religions- und Kulturgruppen weitestgehend getrennt unterbringen, das kann aber echt nicht die Lösung sein, ganz im Gegenteil, das ist vollkommener Schwachsinn. Es muss von Anfang an verlangt werden, dass friedlich miteinander klar gekommen wird und fundamentalistische Ansichten begraben werden.

Hamed Abdel-Samad hat es im verlinkten Interview gut auf den Punkt gebracht:
Deutschland läuft Gefahr, den Fehler zu wiederholen, den es mit den Gastarbeitern und deren Kindern gemacht hat. Damals scheute man sich, aus kultureller Sensibilität einzugreifen, wollte die Einwanderer nicht bevormunden. Aber heute muss man doch die Frage stellen: Wovor fliehen die Menschen? Sie fliehen doch genau vor dieser islamischen Geisteshaltung, vor dem Hass auf Andersdenkende und "Ungläubige", vor einer Ideologie, die sich über Jahrhunderte verfestigt hat. Und dann kommen sie hierher, und wir sind nicht in der Lage, ihnen zu sagen, dass sie das, wovor sie geflohen sind, hier nicht wiederbeleben können? Es hat doch einen Grund, dass die Menschen nach Deutschland, ins Land der "Ungläubigen" flohen und nicht nach Mekka ins Herz des Islam. Der Grund ist, dass Deutschland eine freie und offene Gesellschaft hat, in der die Menschen frei forschen und denken können. Deswegen lebt Deutschland heute in Sicherheit und Wohlstand.
 
Nun will man verschiedene Religions- und Kulturgruppen weitestgehend getrennt unterbringen, das kann aber echt nicht die Lösung sein, ganz im Gegenteil, das ist vollkommener Schwachsinn. Es muss von Anfang an verlangt werden, dass friedlich miteinander klar gekommen wird und fundamentalistische Ansichten begraben werden.

Hamed Abdel-Samad hat es im verlinkten Interview gut auf den Punkt gebracht:

Absolut richtig.
 
Nun will man verschiedene Religions- und Kulturgruppen weitestgehend getrennt unterbringen, das kann aber echt nicht die Lösung sein, ganz im Gegenteil, das ist vollkommener Schwachsinn. Es muss von Anfang an verlangt werden, dass friedlich miteinander klar gekommen wird und fundamentalistische Ansichten begraben werden.

Hamed Abdel-Samad hat es im verlinkten Interview gut auf den Punkt gebracht:

In dem vorab angeführten Artikel ging es aber nicht um religiöse Dinge, zumindest waren sie nicht Auslöser der Schlägerei. Da ging es schlicht ums Essen.
Eine Trennung in verschiedene Religionsgruppen bringt da auch nur bedingt Ruhe in die Kiste.
Für mich sind vielmehr die Bedingungen der Unterbringung zu einem Großteil mitverantwortlich für aufgestaute Aggressionen.
Wer von euch bereits auf engsten Raum mit vielen anderen ihm fremden Menschen campiert hat, der dürfte das kennen.
Aus meiner Zeit im Internat kann ich berichten, dass bereits ein Mitbewohner ausreicht, um die Halsader gehörig anschwellen zu lassen, wenn der zu Unzeiten aufsteht und dann alltäglichen Lärm veranstaltet.
Gleiches gilt auch für Nachbarn mit für einen selbst unangenehmen Eigenarten.

Was sind denn fundamentalistische Ansichten, die da sofort begraben werden müssen?
Nehmen wir einmal an da sind, wie in dem geschilderten Fall Kosovaren und Syrer in einer Notunterkunft zusammen untergebracht.
Ist es schon fundamentalistisch, wenn sich ein Streit entfacht, weil einer der Kosovaren eines der syrischen Mädchen anbaggert, was nach islamischer Sitte aus den Herkunftsländern nicht ok ist?
Meinst du solche "moralischen" Grundwerte bzw. Einstellungen gibt man sofort bei Grenzübertritt ab? Vor allem wenn man sein Leben lang nicht anderes gelehrt bekommen hat?

Das wird so leider nicht passieren bzw. ist es nicht so einfach umzusetzen.
Konsequenzen wird und muss es geben, doch sollte man da eben auch den Hintergrund und Herkunft der Flüchtlinge berücksichtigen.
Das Vermitteln oder Annehmen westlicher humanistischer Werte erfolgt leider nicht auf Knopfdruck. Es ist und bleit ein Lernprozess.
 
Für mich sind vielmehr die Bedingungen der Unterbringung zu einem Großteil mitverantwortlich für aufgestaute Aggressionen.
Wer von euch bereits auf engsten Raum mit vielen anderen ihm fremden Menschen campiert hat, der dürfte das kennen.

:tnx:

Dies und die Ungewissheit über die eigene Zukunft, das sind alles Faktoren, die schonmal die Leute zum Platzen bringen können. Es wäre total idiotisch, das auf religiöse Differenzen oder gar "die bösen Emigranten" zu schieben.
 
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Dies und die Ungewissheit über die eigene Zukunft, das sind alles Faktoren, die schonmal die Leute zum Platzen bringen können. Es wäre total idiotisch, das auf religiöse Differenzen oder gar "die bösen Emigranten" zu schieben.

Das mag alles stimmen. Jedoch rechtfertigt dies in keiner Weise, was daraus entstanden ist. Ebenso frage ich mich, wieso die Polizeibeamten mit Reizgas angegriffen wurden. So groß kann die "Not" wohl nicht sein:roll:
 
In dem vorab angeführten Artikel ging es aber nicht um religiöse Dinge, zumindest waren sie nicht Auslöser der Schlägerei.
War auch nicht direkt darauf bezogen. Sondern auf die diversen Fälle, von denen aktuell berichtet wird.

Für mich sind vielmehr die Bedingungen der Unterbringung zu einem Großteil mitverantwortlich für aufgestaute Aggressionen.

Sicherlich sind die Bedingungen teilweise alles andere als optimal, unter anderem deshalb ist es wichtig, dass Flüchtlinge, die kein Recht auf Asyl haben, schnell zurückgeführt und die Syrer fair in Europa verteilt werden. Dennoch muss man die Bedingungen hier erstens nicht schlechter reden als sie sind, vermutlich ist das vergleichweise meckern auf hohem Niveau und zweitens sind die schlechten Bedingungen lange kein Grund für Gewalt etc... Zumal die Flüchtlinge aus Gegenden kommen sollten, in denen die Lebensbedingungen sehr, sehr viel schlechter waren.

Nehmen wir einmal an da sind, wie in dem geschilderten Fall Kosovaren und Syrer in einer Notunterkunft zusammen untergebracht.
Ist es schon fundamentalistisch, wenn sich ein Streit entfacht, weil einer der Kosovaren eines der syrischen Mädchen anbaggert, was nach islamischer Sitte aus den Herkunftsländern nicht ok ist?

Wenn das anbaggern von beiden Seiten ausgeht, ist das doch super. ;)
In Deutschland leben Frauen frei und gleichberechtigt, wenn islamische Sitten dem widersprechen, interessieren diese in Deutschland ganz einfach nicht.

Das Vermitteln oder Annehmen westlicher humanistischer Werte erfolgt leider nicht auf Knopfdruck. Es ist und bleit ein Lernprozess.

Man darf nur nicht den Fehler machen und es aus falscher Rücksicht oder Sensibilität nicht konsequent einfordern.

Dies und die Ungewissheit über die eigene Zukunft, das sind alles Faktoren, die schonmal die Leute zum Platzen bringen können. Es wäre total idiotisch, das auf religiöse Differenzen oder gar "die bösen Emigranten" zu schieben.
http://hd.welt.de/wams-hd/wams-hd_p...ten-in-Fluechtlingsheimen-gemobbt-werden.html
 
Wenn das anbaggern von beiden Seiten ausgeht, ist das doch super. ;)
In Deutschland leben Frauen frei und gleichberechtigt, wenn islamische Sitten dem widersprechen, interessieren diese in Deutschland ganz einfach nicht.

Also kann ich jetzt getrost deine Frau/Freundin anbaggern und diese in die Kiste schleppen... Cool! Hoffe die ist nicht hässlich, sonst lasse ich das lieber... Du jedenfalls dürftest damit ja keine weiteren Probleme haben, da sie ja frei und unabhängig entscheiden darf.

Keine Ahnung, wie du Meckern auf hohem Niveau definierst. Also wenn ich so manche Sammelunterkünfte in Sporthallen, etc. sehe, dann muss ich schon feststellen, dass dies eine ziemlich bescheidene Unterbringung ist, vor allem wenn über einen längeren Zeitraum ausgedehnt.
Falls du dir das so nicht vorstellen kannst, dann empfehle ich sich selbst einmal dort für 1-2 Wochen einzuquartieren.

Wo ich mir gerade noch einmal die Zahl der Beteiligten durch den Kopf gehen lasse, die Zahl wäre wesentlich geringer, würden die Leute nicht in solchen Massen konzentriert untergebracht, ergo wesentlich kleinere Schlagzeile... Vermutlich würde das Konfliktpotential wesentlich sinken, die Integration kleinerer Gruppen gelingt auch gemeinhin besser.

Ebenso finde ich es irgendwie recht fragwürdig, ohne direktes Detailwissen zu den jeweiligen Vorkommnissen, bequem vom Sessel aus sitzend zu urteilen. Ich traue mir nicht zu, mir da ein objektives Urteil bilden zu können.

Weiterhin finde ich komisch, das man immer von den Asylanten als Gruppe spricht, wenn man ihnen humanistische Werte und westliche Ideale abspricht. Das beißt sich doch eigentlich mit gerade eben jenen Werten und Ansichten, wonach jeder ein Individuum für sich ist und auch als solches behandelt und auch beurteilt werden muss. Ich meine Sippenhaft war keine Errungenschaft der Aufklärung und des Humanismus.
 
Also kann ich jetzt getrost deine Frau/Freundin anbaggern und diese in die Kiste schleppen... Cool! Hoffe die ist nicht hässlich, sonst lasse ich das lieber... Du jedenfalls dürftest damit ja keine weiteren Probleme haben, da sie ja frei und unabhängig entscheiden darf.

Keine Ahnung, wie du Meckern auf hohem Niveau definierst. Also wenn ich so manche Sammelunterkünfte in Sporthallen, etc. sehe, dann muss ich schon feststellen, dass dies eine ziemlich bescheidene Unterbringung ist, vor allem wenn über einen längeren Zeitraum ausgedehnt.
Falls du dir das so nicht vorstellen kannst, dann empfehle ich sich selbst einmal dort für 1-2 Wochen einzuquartieren.

Wo ich mir gerade noch einmal die Zahl der Beteiligten durch den Kopf gehen lasse, die Zahl wäre wesentlich geringer, würden die Leute nicht in solchen Massen konzentriert untergebracht, ergo wesentlich kleinere Schlagzeile... Vermutlich würde das Konfliktpotential wesentlich sinken, die Integration kleinerer Gruppen gelingt auch gemeinhin besser.

Ebenso finde ich es irgendwie recht fragwürdig, ohne direktes Detailwissen zu den jeweiligen Vorkommnissen, bequem vom Sessel aus sitzend zu urteilen. Ich traue mir nicht zu, mir da ein objektives Urteil bilden zu können.

Weiterhin finde ich komisch, das man immer von den Asylanten als Gruppe spricht, wenn man ihnen humanistische Werte und westliche Ideale abspricht. Das beißt sich doch eigentlich mit gerade eben jenen Werten und Ansichten, wonach jeder ein Individuum für sich ist und auch als solches behandelt und auch beurteilt werden muss. Ich meine Sippenhaft war keine Errungenschaft der Aufklärung und des Humanismus.

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Also kann ich jetzt getrost deine Frau/Freundin anbaggern und diese in die Kiste schleppen... Cool! Hoffe die ist nicht hässlich, sonst lasse ich das lieber... Du jedenfalls dürftest damit ja keine weiteren Probleme haben, da sie ja frei und unabhängig entscheiden darf.

Du könntest getrost meine Schwester anbaggern, wenn ich eine hätte.
Meine Freundin könntest du auch gerne anbaggern, wenn du nicht wüsstest, dass sie einen Freund hat, wir sind ja nicht in der Steinzeit. Allerdings würdest du dir da eh einen Korb einholen. =)

Keine Ahnung, wie du Meckern auf hohem Niveau definierst. Also wenn ich so manche Sammelunterkünfte in Sporthallen, etc. sehe, dann muss ich schon feststellen, dass dies eine ziemlich bescheidene Unterbringung ist, vor allem wenn über einen längeren Zeitraum ausgedehnt.

Auf hohem Niveau im Vergleich zu Einrichtungen in anderen Ländern. Vollkommen klar, dass diese Sammelunterkünfte auf Dauer unter aller Sau sind, aber dafür sind sie ja auch nicht ausgelegt.

Wo ich mir gerade noch einmal die Zahl der Beteiligten durch den Kopf gehen lasse, die Zahl wäre wesentlich geringer, würden die Leute nicht in solchen Massen konzentriert untergebracht, ergo wesentlich kleinere Schlagzeile... Vermutlich würde das Konfliktpotential wesentlich sinken, die Integration kleinerer Gruppen gelingt auch gemeinhin besser.
Klar, dazu bräuchte es allerdings wesentlich mehr Unterkünfte, die sind allerdings einfach nicht da, und weniger ankommende Flüchtlinge.
 
Kein Problem, wenn es bei einer mehrere Stunden andauernden Massenschlägerei zwischen 400 Menschen nur 14 Verletzte gab, dann ist da niemand dabei vor dem man Angst haben müsste! :D
 
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