Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Sicherlich. Aber ohne etwas beschönigen zu wollen, so können Details für eine Vertragsunterschrift entscheidend sein, so daß der Berater von FdS auf diese Klausel bestand und TE diese "Kröte schluckte". Ist ohne Frage ärgerlich, aber wenn der Abschied von FdS vor dem 1.7. festgestanden hätte, würde kein Hahn nach dieser Klausel krähen.


Das Datum dieser Klausel ist ohne Frage ein Anfängerfehler von TE. Außerdem bin ich der Meinung das er im Falle von di Santo gar nichts hätte "schlucken" müssen. Es ist ja nicht so gewesen das FdS damals so tolle Angebote gehabt hätte. Ich denke da wurde TE etwas "aufgezwungen" was nicht nötig getan hätte. Wenn es nur daran gescheitert wäre, dann wäre es eben ein anderer Stürmer geworden.

Bei Verhandlungen scheint mir TE sowieso eher "weich" zu sein. Anders sind zB die Makiadi-Zahlen auch nicht zu erklären.
 
Als moderner Vereinsvertreter ist man heutzutage ständig und drei Tage mit egozentrisch-prätentiösen Fußballsöldnern konfrontiert, die allegorisch gesehen allen die sie gerne haben ins Gesicht rotzen und sich einzig und allein nur für sich selber interessieren, ganz ohne die Werte der westlichen Hemisphäre wie Altruismus oder Verantwortungsbewusstsein.
Wenn sich dann aber mal, anders herum, ein Verein anschickt, unliebsamen Spielern das Bauarbeiterdekoltee auf Kante zu ziehen (U23, Trainingsgruppe 2, 'nur noch Läufe am Osterdeich', Tribüne, Gehaltskürzungen etc.) , dann ist das Aufhebens immer groß; menschenverachtend wäre das, so sagt man, dabei bringt der Fußballverein doch einfach nur exakt dieselbe Wertschätzung seinen Spielern entgegen, die ihm selber zu Teil wird.
Alles Dreck. Es lebe das amerikanische Sportsystem, in dem eben 'Jungs aus der Gosse, die Millionen verdienen', 'Jungs aus der Gosse' sind, die Millionen verdienen. Aber immer unter der Prämisse: 'das Wohl der Vereine geht vor. Immer.'
Es kann und darf nicht sein, dass ein einzelner Spieler, wie jetzt bei uns, die gesamte Saison und Zukunft eines Vereins zerstört, den es seit über hundert Jahren gibt. Den Abstieg in die Zweitklassigkeit 2016 wird unser Verein nicht überleben. An Tagen wie heute könnte ich nur heulen und kotzen.
 
Als moderner Vereinsvertreter ist man heutzutage ständig und drei Tage mit egozentrisch-prätentiösen Fußballsöldnern konfrontiert, die allegorisch gesehen allen die sie gerne haben ins Gesicht rotzen und sich einzig und allein nur für sich selber interessieren, ganz ohne die Werte der westlichen Hemisphäre wie Altruismus oder Verantwortungsbewußtsein.
Wenn sich dann aber mal, anders herum, ein Verein anschickt, unliebsamen Spielern das Bauarbeiterdekoltee auf Kante zu ziehen (U23, Trainingsgruppe 2, 'nur noch Läufe am Osterdeich', Tribüne, Gehaltskürzungen etc.) , dann ist das Aufhebens immer groß; menschenverachtend wäre das, so sagt man, dabei bringt der Fußballverein doch einfach nur exakt dieselbe Wertschätzung seinen Spielern entgegen, die im selber zu Teil wird.
Alles Dreck. Es lebe das amerikanische Sportsystem, in dem eben 'Jungs aus der Gosse, die Millionen verdienen', 'Jungs aus der Gosse' sind, die Millionen verdienen. Aber immer unter der Prämisse: 'das Wohl der Vereine geht vor. Immer.'
Es kann und darf nicht sein, dass ein einzelner Spieler, wie jetzt bei uns, die gesamte Saison und Zukunft eines Vereins zerstört, den es seit über hundert Jahren gibt. Den Abstieg in die Zweitklassigkeit 2016 wird unser Verein nicht überleben. An Tagen wie heute könnte ich nur heulen und kotzen.

Stimme dir in deiner Analyse zu. Aber die Welt geht nicht unter, weil di Santo uns verlässt. Wie es ohne di Santos Tore geht, haben wir ja die letzten 10 Spiele der Rückrunde gesehen.
 
Es lebe das amerikanische Sportsystem, in dem eben 'Jungs aus der Gosse, die Millionen verdienen', 'Jungs aus der Gosse' sind, die Millionen verdienen. Aber immer unter der Prämisse: 'das Wohl der Vereine geht vor. Immer.'

Ist das ironisch oder ernst gemeint?


Es kann und darf nicht sein, dass ein einzelner Spieler, wie jetzt bei uns, die gesamte Saison und Zukunft eines Vereins zerstört, den es seit über hundert Jahren gibt. Den Abstieg in die Zweitklassigkeit 2016 wird unser Verein nicht überleben. An Tagen wie heute könnte ich nur heulen und kotzen.

Ähnliche Töne hörte und las man vor 28 Jahren schon einmal, als Rudi Völler Werder Bremen verlies; das ging sogar so weit, daß der "stern" eine Werder-Story mit dem Titel "Antreten zum Abtackeln" publizierte. 9 Monate später war Werder Deutscher Meister...

Ich will damit weder Werder von damals mit heute vergleichen geschweige denn anmaßen, daß Werder um den Titel 2016 mitspielt, aber die Untergangszenarien sind, auch wenn ich eher ein skeptischer Beobachter bin, sind mMn deplatziert.
 
:tnx:

Dass der abgebende Verein diese nicht preisgibt, insbesondere dann, wenn der aktuelle Marktwert höher ist als die AK, ist ja mehr als verständlich.

Schlacke wird sie nicht ausposaunt haben, um die eigene Verhandlungsposition nicht zu gefährden. Offenbar gab es für di Santo, obwohl es ja einige Anfragen, auch aus England, gegeben haben soll, keine echte Alternative zu dem S04-Angebot.. Hätte es für die Konkurrenz gegeben, etwa durch den BVB, wäre die Versuchung z.B. für Schalke, die Klausel auszuplaudern, vermutlich groeßer gewesen.

Dass die di Santo Seite Ruhe bewahrt hat, ist tatsächlich erwähnenswert, hat aber wohl auch damit zu tun, dass sich Franco eine weitere Saison bei Werder tatsächlich hätte vorstellen können.

Glaube ich nicht. FDS hat mit seinem Berater spekuliert und ich möchte nicht wissen, wie hoch das Handgeld bei diesem Transfer in Wirklichkeit ist?
TE hat in der Personalie FDS Lehrgeld gezahlt. Wahrscheinlich hat er geglaubt, dass er es ähnlich wie bei Juno machen kann. FDS hat in seiner Vita einige Wechsel stehen, so dass er diesbezüglich eher ein Wandervogel ist.
Hier wird immer behauptet, dass Werder kein Druckmittel gehabt hätte?!
In dem Moment, in dem man ihm und seinen Berater sagt ab dem Zeitpunkt X wird das Angebot so nicht mehr aufrecht gehalten, werden die Beiden ganz automatisch auf Vereinssuche gehen. Das ist nicht Elia.

OT: Aber was mich wundert ist, dass jetzt am Tag der Fans nicht die Vertragsverlängerung mit TE bekannt gegeben worden ist? Oder habe ich dort etwas verpasst?
 
Zitat von Bremervörde;3153142:
Stimme dir in deiner Analyse zu. Aber die Welt geht nicht unter, weil di Santo uns verlässt. Wie es ohne di Santos Tore geht, haben wir ja die letzten 10 Spiele der Rückrunde gesehen.

Korrekt, auch ein di Santo ist von einem funktionierenden Spielaufbau der Hinterleute abhängig. Funktioniert das nicht, ist ein noch so guter Stürmer wenig wirkungsvoll. Diese Erfahrung hat sogar, weil er sich aus lauter Verzweiflung die Bälle selbst aus dem MF hatte holen müssen, selbst ein Claudio Pizarro hier gemacht.
 
@ Bremen
Das amerikanische System Teils Teils: Ich bin auch kein Fan dieser rechtlosen quasi Sklavenhaltung; allerdings brauchen die Spieler die Vereine genauso wie andersherum, sonst wären sie nur ein paar Dödels, die hinterm Haus auf'm Rasen kicken. Ich denke aber auch dass die Rechte der Vereine immer vor denen der Spieler stehen sollten, wie vor Bosman sozusagen.

An den Rudi-Völler_Artikel kann ich mich auch erinnern. :D Schwarz gesehen habe ich damals aber nicht.
 
Hier wird immer behauptet, dass Werder kein Druckmittel gehabt hätte?!
In dem Moment, in dem man ihm und seinen Berater sagt ab dem Zeitpunkt X wird das Angebot so nicht mehr aufrecht gehalten, werden die Beiden ganz automatisch auf Vereinssuche gehen. Das ist nicht Elia.

Und welchen Preis hätte Werder dafür bezahlt? Wenn Werder FdS und seinem Berater diese Pistole auf die Brust gesetzt hätte, dann hätte die eine negative Auswirkung auf die Ablösesumme gehabt. Oder, wenn sich kein Käufer gefunden hätte, einen unzufriedenen Spieler im Kader, den man am Ende der Saison ablösefrei hätte ziehen lassen müssen.
 
Wieso sollte ein englischer Verein mehr zahlen? Nur weil die Geld ohne Ende haben, verzichten die doch nicht darauf eine solche Klausel zu ziehen.

Weil es für Vereine der PL kein Problem ist, 6 Mio € zu zahlen. Weil niemand von uns die Klausel und ihre Einzelheiten kennt. Weil solch eine KLausel eine MIndestvereinbarung ist, die bei gleichzeitigem Interesse mehrerer Vereine durch den Meistbietenden überboten werden könnte.

Ich dachte Di Santo entscheidet wohin er wechselt und nicht Eichin?

Hat jemand etwas anderes behauptet?

Wäre auch fraglich, ob Di Santo, nach seiner Reservistenrolle auf der Insel, noch mal zurück wollte.

"In England zeigen, was ich kann"

Werder Bremens erfolgreichster Torjäger Franco di Santo denkt offenbar über eine Rückkehr in die englische Premier League nach

"Auf der einen Seite bin ich glücklich hier. Ich mache mich gut und spiele in einer starken Liga", erklärte der 25-Jährige gegenüber der Daily Mail. "Aber auf der anderen Seite möchte ich in England zeigen, was ich mit der dazugewonnenen Erfahrung kann."


@DR AKR: Wenn Ujah wirklich als di Santo Nachfolger geplant war, gehört das gesamte Management gefeuert. Der hat nicht annähernd die spielerische Klasse um da vorne den alleinunterhalter zu geben. Ein System 4-2-3-1 mit Ujah vorne? Das wird ja noch schlimmerer Fussball als die Spiele unter Dutt in der letzten Saison. Ujah passte hier nur so gut, weil er "mit" di Santo spielen sollte, ohne di Santo ist Ujah vorne nicht mal die Hälfte wert.

Naja, natürlich wären di Santo und Ujah als "Duo" gefährlicher gewesen als Ujah allein. Das aber ist ja nun eh Geschichte.

Ich hoffe ebenfalls sehr, dass Ujah nicht den Alleinunterhalter im Sturm geben muss. Davon gehe ich aber auch nicht aus. Es wird, nach dem Abgang di Santos, sicher noch ein Stürmer kommen. Mit Ujah und Lorentzen, im Notfall Bartels und Hajrovic, sind wir dort zu dünn besetzt. Es wird aber imho eher kein gleichwertiger Ersatz á la di Santo, ssondern eher ein entwicklungsfähiger Spieler wie Selke. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man, nach den Ausgeban für Ujah, (s.o.) noch einmal soviel Geld für einen Stürmer in die Hand nehmen wird, wie es für einen "fertigen", sofortigen di-Santo-Ersatz vermutlich notwendig ist. Gelingt es nochmal, solch einen Spieler ablösefrei zu verpflichten?

Dass di Santo zeitnah verkauft würde, wenn er seinen Vertrag hier nicht verlängern würde, war zu erwarten. Eichin hat es, auch wenn er zuletzt immer davon sprach, ihn unbedingt halten zu wollen, mehrfach angedeutet, u.a. hier:

http://www.transfermarkt.de/verlangert-di-santo-werder-manager-eichin-bdquo-guter-hoffnung-ldquo-/view/news/190575

Und möchte di Santo nicht längerfristig bleiben, hilft er laut Eichin-Aussage gegenüber dem „Kicker“ „auf jeden Fall finanziell“

Man hätte den Vertrag mit ihm dennoch gern verlängert. Zum einen aus rein sportlichen Gründen, um sich seine Stärken ein weiteres Jahr zu sichern. Zum anderen, um die Ausstiegsklausel für einen dann ebenfalls angestrebten, vorzeitigen Verkauf auf einen zweistelligen Betrag und einen damit besser zum derzeitigen Marktwert passenden Preis, aufzustocken:

Nach Informationen von Transfermarkt ist Bremen bereit, in den neuen Vertrag eine Ausstiegsklausel einzubauen und hat darüber auch bereits mit der di Santo-Seite gesprochen. Bei einem Top-Angebot könnte der Torjäger, der 2013 ablösefrei gekommen war, den Verein dann trotzdem verlassen. Die Höhe der Ausstiegklausel soll im zweistelligen Millionenbereich liegen.
 
@ Bremen
Das amerikanische System Teils Teils: Ich bin auch kein Fan dieser rechtlosen quasi Sklavenhaltung; allerdings brauchen die Spieler die Vereine genauso wie andersherum, sonst wären sie nur ein paar Dödels, die hinterm Haus auf'm Rasen kicken. Ich denke aber auch dass die Rechte der Vereine immer vor denen der Spieler stehen sollten, wie vor Bosman sozusagen.

Eine gegenseite Abhängigheit ist sicherlich das "gesündere" System. Aber wenn man bedenkt, daß im US-Sport die Mannschaften nach europäischem Verständnis oft keine Vereins-, sondern Franchise-Teams sind, die von der einen Stadt in die andere delegiert werden können, so daß die (lokale) Identifikation flöten gehen kann, ist mir aus der Sicht eines Fan das hiesige System trotz des Bosman-Urteils schon lieber.
 
Weil es für Vereine der PL kein Problem ist, 6 Mio € zu zahlen. Weil niemand von uns die Klausel und ihre Einzelheiten kennt. Weil solch eine KLausel eine MIndestvereinbarung ist, die bei gleichzeitigem Interesse mehrerer Vereine durch den Meistbietenden überboten werden könnte.



Ich dachte Di Santo entscheidet wohin er wechselt und nicht Eichin?

Hat jemand etwas anderes behauptet?

Jetzt widersprichst du dir aber selber. Wenn die AK bedient wird können so viele Vereine beteiligt sein wie du willst, am Ende müssen sie sich nur mit FdS einigen, da hat der abgebende Verein überhaupt nichts mehr zu melden.
 
Eine gegenseite Abhängigheit ist sicherlich das "gesündere" System. Aber wenn man bedenkt, daß im US-Sport die Mannschaften nach europäischem Verständnis oft keine Vereins-, sondern Franchise-Teams sind, die von der einen Stadt in die andere delegiert werden können, so daß die (lokale) Identifikation flöten gehen kann, ist mir aus der Sicht eines Fan das hiesige System trotz des Bosman-Urteils schon lieber.
naja die lokale identifikation ist viel größer in den us märkten und das nicht umsonst. Den wenn ein franchise spieler geht kommt der andere das ist im fussball nicht anders.
 
Was doch eigentlich interessant ist : Dass bei all den Spekulationen und Gerüchten und so die schon seit langer Zeit kochen, kein einziges Wort je über diese existierende Ausstiegsklausel gefallen ist. Alle haben komplett dicht gehalten. Erstaunlich.

Und eigentlich auch positiv.

Di Santo hatte doch absolut kein Interesse daran, die AK geheim zu halten. Je niedriger die Ablöse ist, desto höher kann das Handgeld ausfallen. Und wenn er wirklich für eine höhere Ablösesumme zu einem Verein gewechselt wäre, ohne dass die AK bekannt gegeben worden wäre, möchte ich nicht wissen, was dann los wäre, wenn diese im Nachhinein doch herausgesicket wäre. Sein Standing in diesem Verein und dessen Fans wäre dann sicher nicht mehr das Beste gewesen. Und hätte Werder es trotzdem geschafft, di Santo für mehr als die AK zu verkaufen, gäbe es für Werder keinen Grund, das nicht auch öffentlich zu Recht als Erfolg zu verkaufen.

Laut Kreiszeitung war die AK übrigens bis Ende Juli befristet. Also war der Zeitpunkt sehr sicher ein Teil der Vertragsverhandlungen und hört sich nach einem Kompromiss an, da Werder sicher lieber einen früheren Zeitpunkt gewählt hätte und di Santo es wahrscheinlich vorgezogen hätte, bis zum Ende der Transferperiode Zeit zu haben. Insofern kann man TE zumindest von dem Vorwurf freisprechen, er hätte nicht an eine zeitliche Begrenzung der AK gedacht. Ob mehr drin gewesen wäre und das Optimum für Werder rausgehandelt wurde, kann ich nicht beurti, da ich nicht bei den Verhandlungen dabei war.
 
Es kommt mir ein wenig so vor wie eine Perversion des Eichinschen Mehrwertspielers (wie ich diesen Ausdruck hasse!!!):
Spieler für lau angeschafft, und für mehrere Mios wieder vertickt. Von daher, alles richtig gemacht, Herr Eichin.:wand:

Das es so, wie es abgelaufen ist auch ordentlich nach hinten losgehen könnte, ist aus dieser Sichtweise erstmal zweitrangig. Für TE steht doch jetzt auf der Habenseite, dass er den kompletten Mehrwertsturm verhökert hat...
Es geht doch zunächst mal nur ums Geschäft, nicht unbedingt um sportliche Erfolge, oder wie soll man das jetzt verstehen, dass eine Mannschaft so nachhaltig geschwächt wurde?:kotz:

Die Frage muss erlaubt sein: Wer geht als nächstes; so kurz vor Saisonstart?

Und diSanto? Der hat mit seinem Berater vielleicht den Spieß so umgedreht, dass Werder ein guter Mehrwertverein ist. Die feine Art war das sicher nicht, wie das von dieser Seite abgelaufen ist - aber es geht ja auch nur ums Geschäft!
 
Bemerkenswert. Ich fasse für mich nochmal zusammen:

Eichin holt ablösefrei einen Spieler aus der PL der bis dato da noch nix gerissen hat. Bei uns spielt er eine gute Halbserie und mausert sich in den erweiterten Nationalmannschaftskreis. Und jetzt wird irgendwo ein Haar in der Suppe gesucht um Eichin an die Karre zu pissen?

Für mich gibt es nur einen Verlierer und das ist di Santo plus Berater.
Dabei beziehe ich mich auf das Gelaber und die Hoffnungsschimmer vor kurzem.
Wechsel zu Schalke (wenn auch schmerzlich) ist nachvollziehbar und in der Tat ein nächster Schritt für ihn.

Unterm Strich haben wir Geld generiert (Selke und FdS) und das Team wird sicherlich eine Verstärkung finden (auch wenn diese wie FdS nicht auf dem ersten Blick nach einer aussieht)
 
Es kommt mir ein wenig so vor wie eine Perversion des Eichinschen Mehrwertspielers (wie ich diesen Ausdruck hasse!!!):
Spieler für lau angeschafft, und für mehrere Mios wieder vertickt. Von daher, alles richtig gemacht, Herr Eichin.:wand:

Das es so, wie es abgelaufen ist auch ordentlich nach hinten losgehen könnte, ist aus dieser Sichtweise erstmal zweitrangig. Für TE steht doch jetzt auf der Habenseite, dass er den kompletten Mehrwertsturm verhökert hat...
Es geht doch zunächst mal nur ums Geschäft, nicht unbedingt um sportliche Erfolge, oder wie soll man das jetzt verstehen, dass eine Mannschaft so nachhaltig geschwächt wurde?:kotz:

Die Frage muss erlaubt sein: Wer geht als nächstes; so kurz vor Saisonstart?

Und diSanto? Der hat mit seinem Berater vielleicht den Spieß so umgedreht, dass Werder ein guter Mehrwertverein ist. Die feine Art war das sicher nicht, wie das von dieser Seite abgelaufen ist - aber es geht ja auch nur ums Geschäft!
Warum denn so engstirnig?

Wo ist denn da was nach hinten losgegangen?? :confused:

Wenn du so naiv sein solltest und der Ansicht bist, im Fußball kann es auch ohne Kohle gut laufen, dann solltest du dir vielleicht besser eine andere Sportart suchen.
Das ist so.

Es geht hier für Werder derzeit auch nicht um eine "Gewinnmaximierung" des laufenden Geschäfts, es geht für Werder immer noch um die Existenzsicherung.
Machen wir so weiter, wie in der Endzeit KATS, dann klingelt es Schulden ohne Ende.
Und da wir gegenüber so Vereinen wie Schalke und HSV Standortnachteile (viel geringere Umsätze...) haben und uns Schulden noch einmal weniger leisten können, sind wir auf diese "Mehrwertspieler" angewiesen - das hatte Eichin damit einfach nur auf den Punkt gebracht.

Ich finde, du siehst das aber nun ziemlich schwarz-weiß.
Ich hingegen finde, dass wir hier zwei Systeme haben, die parallel in Koexistenz leben.
Wir haben einerseits die Spieler, die du dir wünscht (Junu, Selassi, Bartels, Wiedwald usw.), für die Geld vielleicht nicht alles ist, denen auch etwas am verein hängt, die Werder wieder zur großen Nummer machen wollen. Und die hält der Verein auch mit Nachdruck.

Und andererseits eben diese "Mehrwertspieler" (Nenn das Kind von mir aus auch anders...), die der Verein aber auch braucht, um überhaupt erst einmal die finanzielle Talfart zu beenden und später dann vielleicht mal wieder zu wachsen, in das internationale Geschäft zu kommen.
Alles andere gehört heutzutage in die Fußballromantik vergangener Zeiten.
Und da wirst du auch von einem vernünftigen Marco Bode nicht viel anderes hören. ;)

Und es war schon immer so...
...vielleicht kannst du dich noch an den Verkauf von Rudi Völler erinnern, als der Verein dann damit in der Lage war, die Westkurve zu bauen und damit mehr Einnahmen zu erzielen.

Gut, das war damals ob Rudi Völlers tollen Werdegang vielleicht auch a bissl Zufall...
...in der heutigen Zeit musst du dies aber bereits frühzeitig strategisch planen und dann alles dafür tun, dass die Saat dann aufgeht. ;) :cool:
Sonst bist bei der Konkurrenz z.Zt. schnell am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;).^^
Isso...

Mit deiner derzeitigen Einstellung, so lobenswert, wie sie ja auch sein mag, wirst du zukünftig glaube ich nicht mehr sonderlich glücklich in dem "Geschäft" werden.
Und trotz dem vielen Geld, was da im Umlauf ist, wird es immer wieder noch Spieler geben, die mit Stolz für ihren Verein auflaufen.
Spätestens, wenn sie die Bühne "Weserstadion" betreten und spüren, wie teils elektrisiert sich die Fans wie eine Wand hinter sie stellen.
Job/Kohle und Vereinstreue können auch in Koexistenz nebeneinander leben. Meine Ansicht.
Und die anderen sind dann halt die Durchlauferhitzer, die nackten "Mehrwertspieler"...Selke, di Santo...und die nützen ebenso auf ihre Weise dem Verein.
Oftmals mehr, als ein relativ "vereinstreuer", der die Leistung einfach nicht bringt.^^
Wenn ich jetzt wieder davorstünde, und zwischen einem Petersen und einem di Santo wählen dürfte, na rate mal, wen ich da auswählen würde? *fg* :D

P.S.: Denke bitte noch an das Interview von Vestergaard und seine Eindrücke, als er mit Hoppenstedt seinerzeit bei uns aufgelaufen ist.
Trotz der Kohle...sowas lässt auch einen gestandenen Profi nicht kalt und man kann trotzdem eine Liebe zu seinem Verein entwickeln, die nicht einmal unehrlich sein muss. :cool:
 
Bemerkenswert. Ich fasse für mich nochmal zusammen:

Eichin holt ablösefrei einen Spieler aus der PL der bis dato da noch nix gerissen hat. Bei uns spielt er eine gute Halbserie und mausert sich in den erweiterten Nationalmannschaftskreis. Und jetzt wird irgendwo ein Haar in der Suppe gesucht um Eichin an die Karre zu pissen?

Für mich gibt es nur einen Verlierer und das ist di Santo plus Berater.
Dabei beziehe ich mich auf das Gelaber und die Hoffnungsschimmer vor kurzem.
Wechsel zu Schalke (wenn auch schmerzlich) ist nachvollziehbar und in der Tat ein nächster Schritt für ihn.

Unterm Strich haben wir Geld generiert (Selke und FdS) und das Team wird sicherlich eine Verstärkung finden (auch wenn diese wie FdS nicht auf dem ersten Blick nach einer aussieht)
:tnx: :daumen:
 
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