Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Bis gestern haben wir die Mannschaft uns nur ergänzt. Stand heute nicht mal das, sondern durch den Abgang von di Santo verschlechtert.
Also von einer externen Weiterbildung durch Transfer ist nicht zu sprechen. Wohl aber durch die Ausbildung vom Nachwuchs.
Ich denke man hätte auch vielleicht di Santo nächste Saison einfach ablösefrei gehen lassen sollen .
So sieht es aus. Wenn von unseren Nachwuchsspielern nicht 1-2 stark aufspielen, wird es eine ganz schwere Saison.
Th. Eichin hat m.E. das Mögliche getan - unsere finanziellen Möglichkeiten sind selbstverschuldet. Verstehe nicht, warum Schmadke in Köln solch tolle Transfers gebacken bekommt?
Dort sind wirklich junge Spieler mit Potential geholt worden.
Der Wechsel von Di Santo erinnert mich prekär an die Wechsel von Mesut Özil oder Diego, die ihre Verträge auch nicht verlängerten und dann für kleines Geld 1 Jahr vor Vertragsende abgegeben werden (mußten).
Wenn wir nicht bald neue Geldquellen auftun, dann erwischt es uns in den nächsten Jahren unweigerlich im Abstiegskampf.
Wer glaubt denn, dass es jedes Jahr gut geht, wenn immer die besten Spieler das Weite suchen?
Erinnert mich fatal an den R.W. Essen, VFL Bochum, MSV Duisburg .....:wink:
 
Ich denke man hätte auch vielleicht di Santo nächste Saison einfach ablösefrei gehen lassen sollen und stand heute auf die 6 Mill. verzichten sollen.

Bei ner AK kannst den Transfer nicht mehr verhindern. Schade das die 6 Mio. etwas wenig sind aber konnte man damals nicht wissen das er sich so gut entwickelt. Der Zeitpunkt ist scheisse kurz vorm Start ein Spieler finden der ähnliche Qualität hat, wenig kostet und möglichst sich schnell zurecht findet.... Das brauch ein Wunder...
 
Er hätte an seinen vollmundigen Ankündigungen, dass er klare Vorgaben macht, festhalten sollen.
Die Trümpfe in den Verhandlungen lagen allesamt bei Di Santo und seinem Berater. TE hat medial verkündet, dass in dieser Causa Mai/Juni Klarheit herrschen würde. An dieser Marschroute hätte er festhalten sollen.

Nach meiner Erinnerung hat TE nur gesagt, dass er gerne bis Mitte Juni Klarheit haben würde. Alles andere hätte mMn auch gar keinen Sinn ergeben, da TE gar kein wirkliches Druckmittel in der Hand hatte, um eine Entscheidung zu forcieren. Ist zwar ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Und da es sogar eine AK in di Santos Vertrag gab, war die Ausgangslage für Werder sogar noch schlechter als ursprünglich (von uns) gedacht.
 
Nach meiner Erinnerung hat TE nur gesagt, dass er gerne bis Mitte Juni Klarheit haben würde. Alles andere hätte mMn auch gar keinen Sinn ergeben, da TE gar kein wirkliches Druckmittel in der Hand hatte, um eine Entscheidung zu forcieren. Ist zwar ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Und da es sogar eine AK in di Santos Vertrag gab, war die Ausgangslage für Werder sogar noch schlechter als ursprünglich (von uns) gedacht.

Aber offensichtlich liefert es unserem Manager genug Grund, öffentlich "Watsch`n" zu verteilen. Ist er etwa durch seine Zeit bei Werder inzwischen zu "weichgespült"? :zweifeln:

So ist nunmal das Geschäft, oder?

http://www.fussballtransfers.com/nachricht/di-santo-wechsel-eichin-kritisiert-berater_56169

„Es war vereinbart, dass uns frühzeitig signalisiert wird, ob er bleiben möchte oder nicht. Jetzt ist alles sehr, sehr kurzfristig. Von diesem Verhalten bin ich alles andere als begeistert“, schimpft der Sportdirektor des SV Werder Bremen in der ‚Bild‘.
 
Eichin hat in Bezug auf Di Santo jetzt mal richtig Lehrgeld gezahlt. Er hat sich von ihm und seinem Berater vorführen lassen.
Jetzt werden wir sehen, inwieweit er einen solchen worst case abfangen kann.
Werder geht mit einem gesunden Stürmer in die neue Saison und das befürchtete Szenario ist leider eingetreten.
Hoffentlich lernt er daraus und lässt seinen wortstarken Ankündigungen Taten folgen.
Der Leidtragende ist VS, der nun vor einer Herculesaufgabe steht.

:tnx:

Viktor Skripnik ist es aber durchaus zuzutrauen, diese Aufgabe ein weiteres Mal zu meistern. Er hat ja Werder schon einmal aus höchster Not befreit und auch dem Geschäftsführer Eichin praktisch den Job gerettet.
 
Nach meiner Erinnerung hat TE nur gesagt, dass er gerne bis Mitte Juni Klarheit haben würde. Alles andere hätte mMn auch gar keinen Sinn ergeben, da TE gar kein wirkliches Druckmittel in der Hand hatte, um eine Entscheidung zu forcieren. Ist zwar ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Und da es sogar eine AK in di Santos Vertrag gab, war die Ausgangslage für Werder sogar noch schlechter als ursprünglich (von uns) gedacht.
:tnx::tnx::tnx:
 
Was man Eichin vorwerfen muß, ist, das er die Ausstiegsklausel nicht zeitlich auf einen früheren Termin begrenzt hat, idealerweise der 30.Juni, was auch generell eigentlich üblich ist.

Dann hätte man genug Zeit gehabt, entsprechend zu planen und den zu holenden Ersatz zu integrieren.

Und wenn die Klausel bis zu dem Zeitpunkt nicht gezogen worden wäre, wäre bei einem späteren Wechsel wie zum hiesigen Zeitpunkt die Ablöse frei verhandelbar gewesen.
 
Zitat von neuegrünewelle;3153076:
Was man Eichin vorwerfen muß, ist, das er die Ausstiegsklausel nicht zeitlich auf einen früheren Termin begrenzt hat, idealerweise der 30.Juni, was auch generell eigentlich üblich ist.

Dann hätte man genug Zeit gehabt, entsprechend zu planen und den zu holenden Ersatz zu integrieren.

Und wenn die Klausel bis zu dem Zeitpunkt nicht gezogen worden wäre, wäre bei einem späteren Wechsel wie zum hiesigen Zeitpunkt die Ablöse frei verhandelbar gewesen.[/QUOTE

Die Kritik muss er sich in der Tat anhören. Allerdings nicht die erneuten Pauschalkeulen à la DR AKR.
 
Eichin könnte seine alten Gladbachbeziehungen spielen lassen um Mlapa & Hrgota zu verpflichten. Wir benötigen Platz ! :D ;)
 
Zitat von neuegrünewelle;3153076:
Was man Eichin vorwerfen muß, ist, das er die Ausstiegsklausel nicht zeitlich auf einen früheren Termin begrenzt hat, idealerweise der 30.Juni, was auch generell eigentlich üblich ist.

Sicherlich. Aber ohne etwas beschönigen zu wollen, so können Details für eine Vertragsunterschrift entscheidend sein, so daß der Berater von FdS auf diese Klausel bestand und TE diese "Kröte schluckte". Ist ohne Frage ärgerlich, aber wenn der Abschied von FdS vor dem 1.7. festgestanden hätte, würde kein Hahn nach dieser Klausel krähen.
 
Was doch eigentlich interessant ist : Dass bei all den Spekulationen und Gerüchten und so die schon seit langer Zeit kochen, kein einziges Wort je über diese existierende Ausstiegsklausel gefallen ist. Alle haben komplett dicht gehalten. Erstaunlich.

Und eigentlich auch positiv.
 
Was doch eigentlich interessant ist : Dass bei all den Spekulationen und Gerüchten und so die schon seit langer Zeit kochen, kein einziges Wort je über diese existierende Ausstiegsklausel gefallen ist. Alle haben komplett dicht gehalten. Erstaunlich.

Und eigentlich auch positiv.

:tnx:

Dass der abgebende Verein diese nicht preisgibt, insbesondere dann, wenn der aktuelle Marktwert höher ist als die AK, ist ja mehr als verständlich.

Schlacke wird sie nicht ausposaunt haben, um die eigene Verhandlungsposition nicht zu gefährden. Offenbar gab es für di Santo, obwohl es ja einige Anfragen, auch aus England, gegeben haben soll, keine echte Alternative zu dem S04-Angebot.. Hätte es für die Konkurrenz gegeben, etwa durch den BVB, wäre die Versuchung z.B. für Schalke, die Klausel auszuplaudern, vermutlich groeßer gewesen.

Dass die di Santo Seite Ruhe bewahrt hat, ist tatsächlich erwähnenswert, hat aber wohl auch damit zu tun, dass sich Franco eine weitere Saison bei Werder tatsächlich hätte vorstellen können.
 
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