Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Glaubst Du, Skripnik hätte als Nachfolger Schaafs großere Probleme gehabt, als als Dutt-Erbe?

Wenn ich diese Frage auch beantworten darf: Ja, das glaube ich. Erstens wäre er in seiner persönlichen Entwicklung noch nicht so weit gewesen wie jetzt, und zweitens war die Mannschaft unter TS am Ende zumindest "kaputter" als nach der letzten Saison unter Dutt. So zumindest mein ganz persönlicher Eindruck.

EDIT: Was nicht heißen soll, dass er es nicht trotzdem besser gemacht hätte als Dutt, wer weiß das schon? ;)
 
Aaaaaah ok!! Jetzt verstehe ich! Dutt hat hier also durchweg nur shice gemacht und als Skripnik dann diese völlig verhunzte Lottertruppe übernommen hat war es ihm trotzdem möglich innerhalb kürzester Zeit den Hebel umzulegen und Erfolg zu haben!

kann man wohl so sagen, wenn auf 4 punkte aus 9 spielen (!!), 16 punkte aus 9 spielen folgen. die mannschaft kann ja auch mehr als sie unter dutt gezeigt hat. deutlich mehr. deshalb sieht man auch jetzt schon eine ganz klare weiterentwicklung.

Fakt ist auch : Dutt hatte extrem wenig Zeit

:lol: satire darf halt echt alles.
dutt hatte ganze eineinhalb jahre, drei volle vorbereitungen.
was du hier einmal mehr für einen käse zusammenblubberst, ist echt sensationell. aber du glaubst wahrscheinlich auch immer noch, dass sokratis nen fantastischer 6er ist, weil er so ne ausgezeichnete spieleröffnung (:ugly:) beherrscht.
 
Wenn ich diese Frage auch beantworten darf: Ja, das glaube ich. Erstens wäre er in seiner persönlichen Entwicklung noch nicht so weit gewesen wie jetzt, und zweitens war die Mannschaft unter TS am Ende zumindest "kaputter" als nach der letzten Saison unter Dutt. So zumindest mein ganz persönlicher Eindruck.

Ersteres stimme ich dir zu, allerdings wäre das ein reines Zeitproblem gewesen. Interessanter die Frage ob der heutige Skripnik größere Probleme als der damalige Dutt gehabt hätte.

Und da würde ich ganz klar verneinen, weil Skripnik einen Plan hat. Einen Plan von attraktiven Fussball, und er hätte damals mit Vorbereitung und gezielten Transfers diesen Plan sofort umsetzen können, statt Leute wie Makiadi zu verpflichten und erstmal absolut destruktiven Fussball an zu bieten.

Ausserdem finde ich, war die Mannschaft 2013 nicht kaputt sondern nach der Pause voll Motivation unter einem neuen Trainer... das fand ich nach dem desaströsen 0:6 und 0:1 mit 4 Punkten auf dem 18. Platz viel schlimmer, auch von der Mannschaftsmoral her.
 
Die Frage ist nicht, wo Skripnik stünde, wenn er damals den Laden von Schaaf geerbt hätte. Damals war er noch überhaupt kein Herrentrainer.

Entscheidend für meine positive Meinung von Herrn Skripnik war das, was er in seinem ersten Herrenjahr als Trainer der U23 vollbracht hat, als er von Wolter einen Laden übernommen hat, der fußballerisch genauso desolat war wie die erste Mannschaft unter Dutt.

In der Saison 12/13 holte Werders 2. Mannschaft mit teilweise fürchterlichem Hauruck-, Lauf-, Zweikampffußball und viel langem Hafer 48 Punkte und 65:44 Toren, wurde in der nicht sonderlich überragenden Regionalliga Nord damit gerade einmal 5., 19 Punkte hinter Meister Kiel mit 67 Punkten.

In der Saison 13/14 übernahm Skripnik von Wolter. Ältere, technisch weniger beschlagene Spieler wurden sofort ausgemustert und er setzte sofort verstärkt auf den ersten Herren- und den U19-Jahrgang. Statt langer Bälle sah man Fußball, Kurzpässe, Kombinationen. Ergebnis: Die Mannschaft wurde mit 73 Punkten und 72:42 Toren Zweiter, einen Punkt hinter Meister Wolfsburg. Das Torverhältnis wurde dabei durch zwei hohe Klatschen nacheinander noch erheblich negativ verzerrt, ohne diesen kurzen Volldurchhänger wäre man womöglich sogar Meister geworden. Das Ergebnis sagte am Ende: 25 Punkte mehr als in der Vorsaison.

Man kann also sagen: Dieser Trainer kann irgendetwas entscheidend besser als die Dutts und Wolters dieser Welt.
 
Dutt ist die schwäbelnde Ausgabe von Dixie Dörner. Der fußball den beide spielen ließen, glich wie ein Ei dem anderen.
Unterschied: Während dutt wissenschaftlich erklärte dass er nichts drauf hat und es klang, als sei er der eigentliche Welttrainer hat Dixie mit seinem genuscheltem sächsisch "ja ich sach mal so...!" jeden sofort die Augen rollen lassen.

Dutt kann nix, aber das gut. Punkt.

Parallele Dutt zu magath: Er übernimmt eine Mannschaft die unten ist, baut sie mit Vademecum auf, um sie dahin zu bringen wo sie herkam: unten.

Schön dass er sich jetzt bei VfB versuchen darf. Und man muß für die Cannstatter im Grunde ne Kerze am Sonntag anzünden.
 
Wie sehr kann Vestergaard helfen, Tipps geben?
Skripnik: Wir werden uns unterhalten. Aber wir können uns nicht nur darum kümmern, was der Gegner macht. Klar kann er einen Rat geben, vielleicht bei Standards, im Spielaufbau. Aber wir müssen an unsere Stärke denken, sie präsentieren, mit dem Druck vernünftig umgehen. Aus dem Pressing des Gegners herauszukommen, das geht nicht nur mit dem langen Ball, sondern man muss kombinieren. Hoffenheim spielt mit Kontern, zwei, drei Ballkontakte, dann Torschuss. Das müssen wir verhindern, clever sein. Vestergaard hat seine Klasse gezeigt, wir wünschen uns das weiterhin.

:tnx:
 
Zitat von Viktor Skripnik:
Wir wollen uns richtig positionieren, präsentieren. Aber wir wollen auch an uns denken. Wir können keine zwei Busse vors Tor stellen und hoffen, dass Di Santo etwas macht.
:tnx: :daumen: :schal:

Aber wir müssen an unsere Stärke denken, sie präsentieren, mit dem Druck vernünftig umgehen. Aus dem Pressing des Gegners herauszukommen, das geht nicht nur mit dem langen Ball, sondern man muss kombinieren. Hoffenheim spielt mit Kontern, zwei, drei Ballkontakte, dann Torschuss. Das müssen wir verhindern, clever sein.
:tnx: :daumen: :schal:

Zu Ötztunali...
Ich kann sagen, dass er für sein Alter eine enorm gute Rolle für uns spielt. Nach dem Tor haben wir etwas geändert, uns mehr um die Defensive gekümmert. Er ist enorm viel gelaufen.
:tnx: :daumen: :schal:

Kohlfeldt - das ist der Mann, der uns auf andere Ideen bringt.
:tnx: :daumen:
 

Bzgl. dieser Aussage VS

Kohlfeldt - das ist der Mann, der uns auf andere Ideen bringt.

Unterstreicht für mich das Teamdenken Skripniks, die Bescheidenheit und die Offenheit für Input jeglicher Art von außen.
Unter den Trainern auf diesem Erdball gibt es genug Pfauen / Selbstdarsteller, die gute Arbeit anderer im Hintergrund als ihre eigene ausgeben und dafür das Lob einfahren.
 
Ich bin mittlerweile geneigt in Euphorie zu sagen, dass Skrippo in Verbindung mit Kohlfeldt und Lutscher, sowie Vander ein wahrer Glücksfall für uns ist. :applaus:
 
Dutt ist die schwäbelnde Ausgabe von Dixie Dörner. Der fußball den beide spielen ließen, glich wie ein Ei dem anderen.
Unterschied: Während dutt wissenschaftlich erklärte dass er nichts drauf hat und es klang, als sei er der eigentliche Welttrainer hat Dixie mit seinem genuscheltem sächsisch "ja ich sach mal so...!" jeden sofort die Augen rollen lassen.

Dutt kann nix, aber das gut. Punkt.

Parallele Dutt zu magath: Er übernimmt eine Mannschaft die unten ist, baut sie mit Vademecum auf, um sie dahin zu bringen wo sie herkam: unten.

Schön dass er sich jetzt bei VfB versuchen darf. Und man muß für die Cannstatter im Grunde ne Kerze am Sonntag anzünden.

Isch konn misch noch güt erinnööörn:
Nach dem 1:8 gegen Athletico Madrid damals hat Dörner ein prächtiges Interview gegeben. Es lag nämlich nur daran, dass er "Trares draussn gelassn" hat! :D

Gibt ja auch noch eine Gemeinsamkeit: Auch Dörner war zuvor beim DFB und hat den Job dort für Werder an den Nagel gehängt... Genau wie Dutt...
 
Dutt und Dörner, das passt, da gab es durchaus Parallelen. Btt : Gut, dass du da bist, Skrippa! Endlich erwacht Werder aus einem mittlerweile schon fast 5jährigem Dornröschenschlaf!
 
Von Spiel zu Spiel warten, dass vielleicht mal was hinhaut, das war die Ära Dutt. Inzwischen haben viele einfach die Überzeugung gewonnen, dass unabhängig vom Einzelspiel eine Richtung da ist, die stimmt. Diese Meinung ist unabhängig davon, ob das Spiel heute 6:0 oder 0:6 ausgeht oder irgendwas dazwischen.
 
Von Spiel zu Spiel warten, dass vielleicht mal was hinhaut, das war die Ära Dutt. Inzwischen haben viele einfach die Überzeugung gewonnen, dass unabhängig vom Einzelspiel eine Richtung da ist, die stimmt. Diese Meinung ist unabhängig davon, ob das Spiel heute 6:0 oder 0:6 ausgeht oder irgendwas dazwischen.

:tnx:

Skripnik hat den Plan, das merkt man. Sicherlich wird man auch unter ihm das eine oder andere Spiel verlieren, auch mal kläglich, aber die Richtung, die er einschlägt, das ist genau die, die wir brauchen.
 
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