FC Schalke 04

Komm wieder runter. Die Allianz hat im 2012 einen Umsatz von über 106 Milliarden uns einen Gewinn von über fünf Milliarden erwirtschaftet und das wurde 2013 nochmal gesteigert, 110 Millionen sind da tatsächlich nicht viel.
Abgesehen davon hätten die Anleger selbstverständlich keinen Cent mehr in der Tasche, hätte die Allianz nicht bei Bayern investiert, das Geld wäre einfach in eine andere Beteiligung geflossen.
Dass die Allianz ihre Zinsversprechen nicht halten kann liegt eher am Niedrigzinsumfeld, da musst du dich aber bei Draghi beschweren.

Genauso wäre auch kein Arbeitsplatz bei der Telekom gerettet worden, hätte Bayern jetzt einen anderen Trikotsponsor, die Telekom hätte das Geld halt in irgendwelche anderen Marketingtätigkeiten gesteckt...

Vor allem die Argumente bezüglich der Telekom sind schon sehr merkwürdig. In erster Linie verfolgt die Trikotwerbung das Ziel, den Bekanntheitsgrad der Marke zu steigern. Also will die Telekom hier vermutlich ihren Grad von über 90% noch um das ein andere Prozentpünktchen steigern. Das leuchtet natürlich den entlassenen MA sofort ein. Denen hat man ja erzählt, dass die Telekom dem enormen Kostendruck nachkommen müsse, um im benchmark die Ziele zu erreichen.

Wenn man noch bedenkt, dass die Telekom sich aus ethischen Gründen aus dem Radsportsponsoring zurückgezogen hat, sollte man H. Höttges mal fragen, warum er im AR der Bauern-AG dem Präsidenten das Vertrauen ausgesprochen hat, obwohl er sich "ethisch" daneben benommen hat.
 
Da die Beteiligung an den Bayern mit 110 Millionen vermutlich ein Schnäppchen war und mit entsprechender Gewinnbeteiligung einhergeht, werden die Aktionäre der Allianz damit sicherlich keinerlei Probleme haben. Die Allianz ist, wie bereits angemerkt, ein milliardenschwerer Wirtschaftskonzern und die haben sich bei dem Investment, verbunden mit dem international bekannten Markennamen "Allianz Arena", sicherlich etwas gedacht. So klug wie User in einem Internetforum sind die Entscheidungsträger dort sicherlich allemal.

Und wer aus so einem Investment eine Verbindung zu sinkenden Renditen der Lebensversicherungen zieht, naja, der versteht von solchen Geschäften sehr wenig, mal sagen...
 
Da die Beteiligung an den Bayern mit 110 Millionen vermutlich ein Schnäppchen war und mit entsprechender Gewinnbeteiligung einhergeht, werden die Aktionäre der Allianz damit sicherlich keinerlei Probleme haben. Die Allianz ist, wie bereits angemerkt, ein milliardenschwerer Wirtschaftskonzern und die haben sich bei dem Investment, verbunden mit dem international bekannten Markennamen "Allianz Arena", sicherlich etwas gedacht. So klug wie User in einem Internetforum sind die Entscheidungsträger dort sicherlich allemal.

Und wer aus so einem Investment eine Verbindung zu sinkenden Renditen der Lebensversicherungen zieht, naja, der versteht von solchen Geschäften sehr wenig, mal sagen...

Wer zieht hier irgendwelche Verbindungen zwischen den beiden von dir genannten Dingen? Kann es sein, dass du da ein wenig die Fakten verdrehst.
O-Ton meinerseits und vom Ed wohl ebenso gemeint, war folgendes:
Wenn die Allianz ihren Renditeversprechen nicht nachkommt, gleichzeitig jedoch Riesengewinne einfährt und nebenbei noch Geld in größeren Summen für das Sponsoring raushaut, dann hat das schon einen etwas faden Beigeschmack. Nämlich den, dass man seinen Kunden eine nicht sehr hohe Wertschätzung entgegen bringt.
Diese Verbindung hast du dir selbst herbeifabuliert.

Was im übrigen die Gewinnbeteiligung als Aktionär anbelangt: Wieviel hat Bayern in den letzten Jahren Gewinn gemacht? 2012 waren es 11 Millionen nach Steuern wovon man eine Dividende von 5,5 Mio ausschüttete. Im Jahr 2013 durch die CL-Finalteilnahme waren es soweit ich mich erinnere ca.30-35 Mio. Gewinn.
Da brauch man schon einen etwas längeren Atem, um sein Investment wieder herauszubekommen, vor allem bis davon etwas zu den Aktionären der Allianz durchrieselt.
Ich denke diesen Faktor kann man getrost vernachlässigen.
Bliebe maximal der Image- bzw. Werbefaktor und die Möglichkeit größerer Einflussnahme.

Ganz nebenbei bemerkt, sind auch Vorstände und Aufsichtsräte nicht fehlerfrei und auch nicht vor einer Verstrickung persönlicher Interessen gewappnet.
Sonst gäbe es wohl auch kaum Skandale um große in die Schieflage geratene Banken und Konzerne. Bekanntlich wurden da schon einige schwerwiegende Fehlentscheidungen getroffen. Es wird wohl auch schon Fälle gegeben haben, da haben Vorstände zum persönlichen Vorteil und zum Nachteil ihres Unternehmens agiert. Ebenso haben Aufsichtsräte Dinge durchgewunken, die sich im nachhinein als desaströse Fehlentscheidungen herausstellten.
Nicht umsonst wird in den Nachrichten oft genug die Frage gestellt: Haben die Kontrollgremien oder Aufsichtsräte versagt?

Ich will nicht sagen oder unterstellen, ich hätte mehr Know-How in diesen Bereichen als die dort Beschäftigten, doch würde ich es mir ungern nehmen lassen, die Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, vor allem wenn diese Nachteile für Kunden des Unternehmens oder dessen Beschäftigte bergen bzw. nicht beseitigen.

Die Zeiten, in denen man im vollsten Gottvertrauen auf die Märkte lebte, sollten eigentlich spätestens seit der Bankenkrise vorbei sein, dachte ich.
 
Was im übrigen die Gewinnbeteiligung als Aktionär anbelangt: Wieviel hat Bayern in den letzten Jahren Gewinn gemacht? 2012 waren es 11 Millionen nach Steuern wovon man eine Dividende von 5,5 Mio ausschüttete. Im Jahr 2013 durch die CL-Finalteilnahme waren es soweit ich mich erinnere ca.30-35 Mio. Gewinn.
Da brauch man schon einen etwas längeren Atem, um sein Investment wieder herauszubekommen, vor allem bis davon etwas zu den Aktionären der Allianz durchrieselt.
Ich denke diesen Faktor kann man getrost vernachlässigen.
Bliebe maximal der Image- bzw. Werbefaktor und die Möglichkeit größerer Einflussnahme.

Vor allem sichert die Allianz auf eine sehr lange Zeit die Namensrechte an der Allianz Arena und zwar für eine lächerliche Summe von sechs Millionen im Jahr. Im internationalen Vergleich ist das ein Spottpreis, man vergleiche das mal mit den Preisen, die bei Barca und Real spekuliert werden.
 
Vor allem sichert die Allianz auf eine sehr lange Zeit die Namensrechte an der Allianz Arena und zwar für eine lächerliche Summe von sechs Millionen im Jahr. Im internationalen Vergleich ist das ein Spottpreis, man vergleiche das mal mit den Preisen, die bei Barca und Real spekuliert werden.

:tnx:
Unglaublich wie die Bayern diesbezüglich im internationalen Wettbewerb benachteiligt werden. Aus Dankbarkeit, dass die Bayern die Bundesliga so aufwerten, sollten alle 17 Vereine Bayern eine Entschädigung zahlen, die dieses Defizit in der Stadionproblematik ausgleicht.
 
Vor allem sichert die Allianz auf eine sehr lange Zeit die Namensrechte an der Allianz Arena und zwar für eine lächerliche Summe von sechs Millionen im Jahr. Im internationalen Vergleich ist das ein Spottpreis, man vergleiche das mal mit den Preisen, die bei Barca und Real spekuliert werden.

In Madrid heißt das Stadion "Estadio Santiago Bernabeu" und in Barcelona
"Nou Camp"

Kannst Du mir mal veraten, welche Firmen als Sponsor sich dahinter verbergen?

Und:Ich möchte nicht wissen, wieviel Kohle die Allianz schon vor und während der Bauphase des Gummibootes dort vergraben hat.
 
In Madrid heißt das Stadion "Estadio Santiago Bernabeu" und in Barcelona
"Nou Camp"

Kannst Du mir mal veraten, welche Firmen als Sponsor sich dahinter verbergen?

Und:Ich möchte nicht wissen, wieviel Kohle die Allianz schon vor und während der Bauphase des Gummibootes dort vergraben hat.

Die Stadien sollen renoviert werden, um das zu finanzieren soll es Namenssponsoren geben

http://www.rp-online.de/sport/fussball/international/spanien/ein-facelift-aus-barcelona-fuer-real-madrids-bernabeu-stadion-aid-1.4003140
 
Pläne..... Aha, die sind natürlich Fakt....

Wenn du meinen Post nochmal aufmerksam liest wirst du sehen, dass ich von "spekuliert" schrieb.

Und da steht auch nicht, dass es nur für die Namensrechte sein soll... aber.... Man macht sich die Welt....

Und das hat wer gesagt? In jedem Fall wird wesentlich mehr als 6 Millionen jährlich bei rum kommen.
 

Danke für die Info.

Bin mal gespannt, wer bereit ist, so ne Menge Geld zur Verfügung zu stellen, nur um Co-Namensgeber zu werden.

In Barcelona wie in Madrid sind die bisherigen Namen der Stadien in "Stein gemeißelt" und werden auch später in Volkesmund so genannt wie sie bisher heißen.

Ist wie bei Schalke:

Es sacht auch niemand Veltins-Arena, sondern es ist und bleibt "die Arena auf Schalke".

Manche nennen sie jedoch liebevoll "Donnerhalle" oder "Turnhalle".:D
Aber des macht ons nix aus.
 
EILMELDUNG:

Im Falle des Abstiegs des HSV wird Schalke 04 deren Stadionuhr kaufen und sie in "Zeit ohne Schale" umbenennen...:lol::lol::lol:

Gruß vom
Werder-Oldie
(aus dem Forumsexil, der Thread hier schläft ja ohne mich regelrecht ein)
 
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