Robin Dutt

TS hatte die Manschaft taktisch und spielerisch wohl doch völlig heruntergewirtschaftet, mehr als wir uns eingestehen wollten.

Deswegen kann man wohl davon ausgehen das Dutt bei Null anfangen musste und mehr und mehr komme ich zur Überzeugung das Dutt dies anscheinend sogar sehr früh erkannt hat und davor auch gewarnt hatte.

Erklär mal bitte: Vor dem Hintergrund das die Mannschaft letzte Saison durchaus zu ansehnlichem Fußball in der Lage war, wie äußert sich das wenn Schaaf die Mannschaft SPIELERISCH heruntergewirtschaftet hat? Also was genau hat er gemacht damit die Spieler unter seinem Nachfolger keinen Pass über 5 Meter mehr hinbekommen? Hat er den Spielern den großen Zeh abgeschnitten? Ich würde das gerne mal verstehen wie sich Thomas Schaafs Nachhall noch ein Jahr später so eklatant auswirkt.
 
Erklär mal bitte: Vor dem Hintergrund das die Mannschaft letzte Saison durchaus zu ansehnlichem Fußball in der Lage war, wie äußert sich das wenn Schaaf die Mannschaft SPIELERISCH heruntergewirtschaftet hat? Also was genau hat er gemacht damit die Spieler unter seinem Nachfolger keinen Pass über 5 Meter mehr hinbekommen? Hat er den Spielern den großen Zeh abgeschnitten? Ich würde das gerne mal verstehen wie sich Thomas Schaafs Nachhall noch ein Jahr später so eklatant auswirkt.

Ja, das ist halt so dieser Quatsch vom miesen Trainer Schaaf, der der Satan persönlich ist. Den wird man hier noch solange lesen, wie wir unter Dutt Rumpelfußball geboten bekommen.
 
Erklär mal bitte: Vor dem Hintergrund das die Mannschaft letzte Saison durchaus zu ansehnlichem Fußball in der Lage war, wie äußert sich das wenn Schaaf die Mannschaft SPIELERISCH heruntergewirtschaftet hat? Also was genau hat er gemacht damit die Spieler unter seinem Nachfolger keinen Pass über 5 Meter mehr hinbekommen? Hat er den Spielern den großen Zeh abgeschnitten? Ich würde das gerne mal verstehen wie sich Thomas Schaafs Nachhall noch ein Jahr später so eklatant auswirkt.

Ich habe so ziemlich jedes Spiel letztes Jahr komplett angesehen. Bis auf 2-3 war da garnichts ansähnlich.
Und wenn es mal Phasenweise halbwegs gut aussah, dann zulasten jeder Balance und Werder hat meistens genau in den Phasen Tore kassiert wenn es Halbwegs gut aussah.
Es existierte keinerlei Balance.- oder Defensivkompetenz letztes Jahr.

Der Kader hatte nur 2 Möglichkeiten zu spielen. Entweder totale Offensive was unter garantie zu mindestens 1 Gegentore führte und nur selten zu eigenen Toren (meistens erst dann wenn man schon 2 kassiert hatte). Sah aber schick aus.

Oder totale Defensive zu spielen ohne auch nur den hauch von Gefährlichkeit auszustrahlen, aber Zeitgleich war man auch nicht fähig Tore effektiv zu verhindern.

Es fehlte auf dem Feld an allen Basics. Das man mit super Technikern wie Hunt, Elia, arnautovic und De Bryune trotzdem n Strohfeuer entfachen kann was schick aussieht, ist klar. Genutzt hat es aber immer nur dem Gegner.

Die versuche von Bremen Kontrolliert zu spielen, waren meistens weder hinten Sicher noch vorne gut anzusehen und haben eigentlich in jedem Saisonspiel zum 0-1 geführt. Daraufhin wurde dann meistens totale Offensive gespielt (im Liveticker wurde dann gerne geschrieben: jetzt greift werder wütend an). Gefolgt vom 0-2 innerhalb der nächsten 10 Minuten.
Danach war haben die Gegner dann meistens schon Feierabend gemacht und Bremen kam tatsächlich hin und wieder nochmal ran.
 
Ja, das ist halt so dieser Quatsch vom miesen Trainer Schaaf, der der Satan persönlich ist. Den wird man hier noch solange lesen, wie wir unter Dutt Rumpelfußball geboten bekommen.

Der einzige Quatsch ist deine versimplizierung meines Arguments.
Ich halte Dutts herrangehensweise für das Richtige.
Er musste den Spielern Offensive verbieten, weil sie sofort in alte Muster verfallen sind wenn er es Ihnen erlaubte. Das hatte er doch probiert... Nachden ersten paar Spielen Defensiv only, hatte er den Spielern doch wieder Offensivfußball erlaubt, da kamen direkt wieder Schützenfeste bei rum.

Ab da war klar, dass es länger brauchen wird die Automatismen von Schaaf abzutraineren.
Die Defensiv basics waren so derart verwässert, dass man schlicht mindestens ein halbes Jahr auf Rumpelfußball zurückgreifen musste um die Automatismen wieder rauszutraineren.

Die letzten 3-4 Spiele hat er es übrigens wieder erlaubt, und seitdem funktionierts eigentlich ganz gut. Man merkt defenitiv das die Automatismen von damals größtenteils verschwunden sind, und neue anfangen zu greifen.
Aber das ist alles noch wackelig und wird wie gegen Mainz auch in Zukunft immer mal wieder zusammenkrachen wie ein morsches Gebälk.
Aber es wird auch immer wieder Spiele geben wo es funktioniert, und dann werden wir Spiele bekommen wie gegen Schalke oder Gladbach.
Die Konstanz hin zur dauerhaften Leistung auf diesem Niveau, ist das ferne Ziel. Das werden wir noch lange nicht erreichen.
 
Ja, das ist halt so dieser Quatsch vom miesen Trainer Schaaf, der der Satan persönlich ist. Den wird man hier noch solange lesen, wie wir unter Dutt Rumpelfußball geboten bekommen.

Und wenn es dann nach drei Jahren mal läuft, dann ist das wohl Beweis von Dutts Klasse denn eine so übermenschliche Aufgabe wie ein von Schaaf heruntergewirtschaftetes Team wieder aufzubauen, schafft nicht jeder. Zumal wenn die Spieler auch noch grundsätzlich unfähig sind kann man den Trainer nur bemitleiden. All die guten Spiele letztes Jahr lagen denn auch weniger am Trainer Schaaf (denn der ist ja unfähig) und noch weniger an den Spielern (denn sie sind ja auch unfähig) sondern ausschließlich an Kevin de Bruyne.
 
Und wenn es mal Phasenweise halbwegs gut aussah, dann zulasten jeder Balance und Werder hat meistens genau in den Phasen Tore kassiert wenn es Halbwegs gut aussah.
Es existierte keinerlei Balance.- oder Defensivkompetenz letztes Jahr.

Der Kader hatte nur 2 Möglichkeiten zu spielen. Entweder totale Offensive was unter garantie zu mindestens 1 Gegentore führte und nur selten zu eigenen Toren (meistens erst dann wenn man schon 2 kassiert hatte)

Oder totale Defensive zu spielen ohne auch nur den hauch von Gefährlichkeit auszustrahlen, aber Zeitgleich war man auch nicht fähig Tore effektiv zu verhindern.

Es fehlte auf dem Feld an allen Basics. Das man mit super Technikern wie Hunt, Elia und De Bryune trotzdem n Strohfeuer entfachen kann was schick aussieht, ist klar. Genutzt hat es aber immer nur dem Gegner.

Ich muss dir da leider widersprechen. Was du beschreibst trifft auf vorletztes Jahr zu, nicht jedoch auf letztes Jahr. Und wenn du jedes Spiel gesehen hast dann müsstest du das auch wissen. Das System wurde komplett umgestellt und ja, weiter mit einer offensiven Grundidee aber eben nicht Harakiri wie in der Zeit davor.

Taktisch sah das DEUTLICH besser aus als in den Jahren zuvor.

Was der Mannschaft tatsächlich gefehlt hat war es bei Führung auch mal eine defensivere Interpretation des 4-1-4-1 auf's Feld zu legen. Aber das war nicht der Grund dafür das wir in der Hinrunde so wenig Punkte geholt haben, es war mangelnde Effektivität denn in fast allen Spielen war Werder mindestens ebenbürtig wenn nicht gar klar überlegen mit klarem Chancenplus (erinner dich mal an die beiden Spiele gegen Dortmund bei denen jeweils ein Freistoß uns auf die Verliererstraße gebracht hatte, vorher war die Offensive der Dortmunder abgemeldet). Zu der mangelnden Effektivität kam hier und da auch ein Einstellungsproblem hinzu denn das System das Schaaf hat spielen lassen ist sehr anspruchsvoll, verlangt Vollgas von jedem Spieler über 90 Minuten. Das war leider nicht immer der Fall. Und als dann die Ergebnisse in der Rückrunde schlechter wurden hat Schaaf eine zunehmend verunsicherte Mannschaft auf ein defensiveres System umgestellt, was meiner Meinung nach ein Fehler war.

Aber geschenkt, wieso braucht es nun weit über ein Jahr um höchst-bezahlten Profis etwas neues beizubringen was ihnen Schaaf vorher ausgetrieben hat, das hast du mir immer noch nicht beantwortet. Was genau macht es für Dutt so schwierig?
 
Ich muss dir da leider widersprechen. Was du beschreibst trifft auf vorletztes Jahr zu, nicht jedoch auf letztes Jahr. Und wenn du jedes Spiel gesehen hast dann müsstest du das auch wissen. Das System wurde komplett umgestellt und ja, weiter mit einer offensiven Grundidee aber eben nicht Harakiri wie in der Zeit davor.

Taktisch sah das DEUTLICH besser aus als in den Jahren zuvor.

Was der Mannschaft tatsächlich gefehlt hat war es bei Führung auch mal eine defensivere Interpretation des 4-1-4-1 auf's Feld zu legen. Aber das war nicht der Grund dafür das wir in der Hinrunde so wenig Punkte geholt haben, es war mangelnde Effektivität denn in fast allen Spielen war Werder mindestens ebenbürtig wenn nicht gar klar überlegen mit klarem Chancenplus (erinner dich mal an die beiden Spiele gegen Dortmund bei denen jeweils ein Freistoß uns auf die Verliererstraße gebracht hatte, vorher war die Offensive der Dortmunder abgemeldet). Zu der mangelnden Effektivität kam hier und da auch ein Einstellungsproblem hinzu denn das System das Schaaf hat spielen lassen ist sehr anspruchsvoll, verlangt Vollgas von jedem Spieler über 90 Minuten. Das war leider nicht immer der Fall. Und als dann die Ergebnisse in der Rückrunde schlechter wurden hat Schaaf eine zunehmend verunsicherte Mannschaft auf ein defensiveres System umgestellt, was meiner Meinung nach ein Fehler war.

Aber geschenkt, wieso braucht es nun weit über ein Jahr um höchst-bezahlten Profis etwas neues beizubringen was ihnen Schaaf vorher ausgetrieben hat, das hast du mir immer noch nicht beantwortet. Was genau macht es für Dutt so schwierig?

Nö, Vorletztes Jahr war es noch deutlich besser als letztes Jahr.

Die Defensive hat sich nicht Entwickelt sondern ist stagniert.
Die Spielerischen Fähigkeiten haben sich aber mehr und mehr zurückentwickelt. Es gab sogar im Verlauf der Saison eine Konstant negative Entwicklung.

Die Balance wurde auch immer schlechter.
Wenn du das anders siehst, bitte. Ich glaube da werden nur die wenigsten deine Meinung teilen.
Statistisch deutet auch nichts darauf hin, dass es so gewesen sei wie du behauptest.

Ich hab doch außerdem ganz genau beschrieben warum ich sage das es ein Jahr dauert... das war doch der Inhalt meines gesamten Post, halt nochmal lesen. Stichwort: gelernte Automatismen abtrainieren, antrainieren von Neuen. Verstehen und Umsetzen eines neuen Spielsystems (ein Flexibles und Komplexes Spielsystem).

Hat die Geschichte halt gezeigt, sowas dauert immer ein Jahr und mehr.

Einfachere Spielsysteme sind auch einfacher zu lernen, klar. Aber dann Endet man halt auch gerne wie Berlin, anfangs Toll, später Scheiße.
Wurde hier ja schon gefordert man hätte lieber Luhukay nehmen sollen. Der steht jetzt aber auch nicht wesentlich besser da als Dutt bei Bremen.
Bei Berlin gibts dazu ne Negative Entwicklung und bei Bremen eine Positive.
Warten wir mal nächstes Jahr ab, wer dann vorne ist, Bremen oder Berlin. Oder ob Luhukay nächstes Jahr überhaupt noch Komplett bei Berlin arbeitet.
 
Nö, Vorletztes Jahr war es noch deutlich besser als letztes Jahr.

Wenn du das ernst meinst, dann kannst du unmöglich in diesen beiden Jahren eine Vielzahl von Spielen gesehen haben, sorry. Vorletztes Jahr befand sich Werder taktisch hinterm Mond, das sah letztes Jahr deutlich anders aus.

Die Balance wurde auch immer schlechter.
Wenn du das anders siehst, bitte. Ich glaube da werden nur die wenigsten deine Meinung teilen.
Statistisch deutet auch nichts darauf hin, dass es so gewesen sei wie du behauptest.

Jeder der diese letzen beiden Saisons verfolgt hat und auf mehr als nur die Ergebnisse schaut, wird meine Sicht bestätigen. Zwischen der Saison 11/12 und 12/13 lag taktisch ein himmelweiter Unterschied. Ist mir jetzt zu anstrengend dir das im Einzelnen zu erklären, schon allein die Umstellung der überfallartigen Raute mit zwei Stürmern hin auf ein 4-1-4-1 System mit klar definierten Flügelspielern und einem kreativen Dreieck in der Mitte ist ein Wink mit dem gesamten Lattenzaun. Taktisch und spielerisch aber eben sehr anspruchsvoll.

Stichwort: gelernte Automatismen abtrainieren, antrainieren von Neuen. Verstehen und Umsetzen eines neuen Spielsystems (ein Flexibles und Komplexes Spielsystem).

Hat die Geschichte halt gezeigt, sowas dauert immer ein Jahr und mehr.

Immer? Dutt hat so oft die Formation gewechselt (manchmal unfreiwillig, oft freiwillig), da konnten sich gar keine Automatismen einstellen (Favre hat das übrigens in wenigen Wochen geschafft, aber ich höre es schon: Der hatte ja auch viiiel bessere Spieler die nur rein zufällig kurz vorm Abstieg standen). Und als ich gehört habe das Dutt im Training einen Aspekt des Spiels vollständig ignoriert (Offensive), da wollte ich meinen Augen und Ohren nicht trauen.

Wie soll man Balance herstellen, wenn man 50% des Spiels ignoriert?

Einfachere Spielsysteme sind auch einfacher zu lernen, klar. Aber dann Endet man halt auch gerne wie Berlin, anfangs Toll, später Scheiße.

Das ist eine ganz neue Form der Ausrede: Jetzt ist es also das komplizierte System das Schuld daran ist, das unsere Mannschaft keinen geregelten Spielzug hinbekommt?

Frage: Welches System ist es denn eigentlich das wir so mühsam einspielen?

Wurde hier ja schon gefordert man hätte lieber Luhukay nehmen sollen. Der steht jetzt aber auch nicht wesentlich besser da als Dutt bei Bremen.
Bei Berlin gibts dazu ne Negative Entwicklung und bei Bremen eine Positive.
Warten wir mal nächstes Jahr ab, wer dann vorne ist, Bremen oder Berlin. Oder ob Luhukay nächstes Jahr überhaupt noch Komplett bei Berlin arbeitet.

1.) Berlin hatte frühzeitig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Das ist eines von Dutts selbst gesteckten und nicht erreichten Saisonzielen.

2.) Ich sehe bei Bremen keine positive Entwicklung, das einzige was ich sehe sind relativ viele Punkte gemessen an dem was auf dem Platz gezeigt wird.

3.) Ich sehe für kommende Saison schwarz da kein einziger Spieler in dieser Saison unter Dutt besser wurde, so dass man positiv auf die nächste Saison schauen könnte (das zweite selbst gesteckte und nicht erreichte Ziel). Wenn wir nicht zufällig komplette Volltreffer auf dem Transfermarkt landen, dann wird die kommende Saison eine Kopie der Laufenden. Was ohne Hunt auf dem Platz passieren soll will ich mir aktuell lieber nicht ausmalen...
 
Jeder der diese letzen beiden Saisons verfolgt hat und auf mehr als nur die Ergebnisse schaut, wird meine Sicht bestätigen. Zwischen der Saison 11/12 und 12/13 lag taktisch ein himmelweiter Unterschied. Ist mir jetzt zu anstrengend dir das im Einzelnen zu erklären, schon allein die Umstellung der überfallartigen Raute mit zwei Stürmern hin auf ein 4-1-4-1 System mit klar definierten Flügelspielern und einem kreativen Dreieck in der Mitte ist ein Wink mit dem gesamten Lattenzaun. Taktisch und spielerisch aber eben sehr anspruchsvoll.

Die Raute war doch noch anspruchsvoller. Und natürlich spielte Werder - natürlich auch ganz besseren Spielermaterials 11/12 den (auch taktisch) besseren Fußball. Die Taktiken waren andere, da hast Du Recht.



Immer? Dutt hat so oft die Formation gewechselt (manchmal unfreiwillig, oft freiwillig), da konnten sich gar keine Automatismen einstellen (Favre hat das übrigens in wenigen Wochen geschafft, aber ich höre es schon: Der hatte ja auch viiiel bessere Spieler die nur rein zufällig kurz vorm Abstieg standen). Und als ich gehört habe das Dutt im Training einen Aspekt des Spiels vollständig ignoriert (Offensive), da wollte ich meinen Augen und Ohren nicht trauen.

Wie soll man Balance herstellen, wenn man 50% des Spiels ignoriert?

Wann denn? Dutt hatte zum Anfang der Saison zwei Spielsysteme einstudiert. Ein einfaches 4-2-3-1 und ein offensives, anspruchsvolles 4-3-3 (ohne echte Flügelstürmer). Mit dem 4-2-3-1 war man anfangs gar nicht so schlecht unterwegs und hatte eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive. Danach kam das 4-3-3 zum Einsatz und scheiterte. Und danach ging es bergab. Eben, bis Dutt nach dem Debakel gegen den BVB auf komplette Defensive 4-3-1-2 bzw. oft 4-4-1-1 umstellte und erstmal nur "langen Hafer" spielen ließ. Da hatten wir aber auch schon den 21. ST.

Favre hat da sicherlich tolles geleistet. Aber er hatte eben auch das Glück, dass die Verpflichtungen 100 % passten und der Erfolg sofort da war. Bei wie vielen Vereinen das aber nicht geklappt hat, solltest Du auch mal schauen.



Das ist eine ganz neue Form der Ausrede: Jetzt ist es also das komplizierte System das Schuld daran ist, das unsere Mannschaft keinen geregelten Spielzug hinbekommt?

Frage: Welches System ist es denn eigentlich das wir so mühsam einspielen?



1.) Berlin hatte frühzeitig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Das ist eines von Dutts selbst gesteckten und nicht erreichten Saisonzielen.

2.) Ich sehe bei Bremen keine positive Entwicklung, das einzige was ich sehe sind relativ viele Punkte gemessen an dem was auf dem Platz gezeigt wird.

3.) Ich sehe für kommende Saison schwarz da kein einziger Spieler in dieser Saison unter Dutt besser wurde, so dass man positiv auf die nächste Saison schauen könnte (das zweite selbst gesteckte und nicht erreichte Ziel). Wenn wir nicht zufällig komplette Volltreffer auf dem Transfermarkt landen, dann wird die kommende Saison eine Kopie der Laufenden. Was ohne Hunt auf dem Platz passieren soll will ich mir aktuell lieber nicht ausmalen...

Wieso? Gegen Hannover und Schalke klappte das Spiel doch sehr gut. Gegen Hamburg hat man ein sehr gutes und offensives Pressing betrieben. Warum redest Du nur von den schwachen Spielen? Man hat gegen Freiburg, Wolfsburg und Mainz schwach gespielt. Gegen Hamburg, Hanoi und Schalke war es gut. Gegen Nürnberg war es eben auch nicht schlecht. Der Rest war auch okay.

Ich sehe da schon eine Entwicklung.

Sein Saisonziel kann er ja noch erreichen. Du siehst keine Spieler? Elia, di Santo, Prödl, Koby, Garcia, Iggy?

Du magst das alles schwarz sehen. Ich tue das nicht. Warum auch? Es steht nicht mal der Kader.
 
Wenn du das ernst meinst, dann kannst du unmöglich in diesen beiden Jahren eine Vielzahl von Spielen gesehen haben, sorry. Vorletztes Jahr befand sich Werder taktisch hinterm Mond, das sah letztes Jahr deutlich anders aus.

Doch, ich habe sowohl 11/12 und 12/13 fast jedes Spiel gesehen und behaupte weiterhin ganz dreist, dass sich da garnichts entwickelt hat, außer zum schlechten.


Jeder der diese letzen beiden Saisons verfolgt hat und auf mehr als nur die Ergebnisse schaut, wird meine Sicht bestätigen. Zwischen der Saison 11/12 und 12/13 lag taktisch ein himmelweiter Unterschied. Ist mir jetzt zu anstrengend dir das im Einzelnen zu erklären, schon allein die Umstellung der überfallartigen Raute mit zwei Stürmern hin auf ein 4-1-4-1 System mit klar definierten Flügelspielern und einem kreativen Dreieck in der Mitte ist ein Wink mit dem gesamten Lattenzaun. Taktisch und spielerisch aber eben sehr anspruchsvoll.

Was sind das denn für Kindergartenargumentationen? Sry da bin ich raus...
Das ist ja echt folgendes Schema:
1.: Jeder der ahnung hat ist meiner Meinung
2.: Wer das nicht ist hat keine Ahnung
3.: Ist mir zu kompliziert meine Erleuchtung unerleuchteten zu erklären.

und natürlich
4.: Aus dieser komplexen Argumentation schließt du, dass du recht hast ;), was du aber ja schon bei Punkt 1 eh wusstest.

Das kannste dir jetzt auch in meinem Fall sparen, ist mir zu blöd.
 
Doch, ich habe sowohl 11/12 und 12/13 fast jedes Spiel gesehen und behaupte weiterhin ganz dreist, dass sich da garnichts entwickelt hat, außer zum schlechten.

Das kannst du ja gerne behaupten, das kannst du auch ganz fest glauben, ist ja allein deine Meinung und die sei dir gegönnt. Ich erwarte auch gar nicht das man die Änderungen zur Saison 12/13 toll findet, soll ja glühende Verehrer der Raute geben und dann kann man schon mal auf die Idee kommen, dass eine systemische Änderung auf ein System mit nur einem Stürmer nur eine Änderung zum Schlechten war. Alle bescheinigen Werder zwar spielerisch zu den besten Teams der Hinrunde 12/13 gehört zu haben, aber das wird sicher nur Zufall gewesen sein. Woche für Woche. Alles schlecht.

3.: Ist mir zu kompliziert meine Erleuchtung unerleuchteten zu erklären.

Nun wenn sich schon aus dem Kontext erschließt das es keinen Sinn ergeben würde, ist mir das wie bereits geschrieben schlicht zu anstrengend. 12/13 war alles nur schlecht. Einfache Wahrheiten helfen ja auch durch den Tag.
 
Die Raute war doch noch anspruchsvoller. Und natürlich spielte Werder - natürlich auch ganz besseren Spielermaterials 11/12 den (auch taktisch) besseren Fußball. Die Taktiken waren andere, da hast Du Recht.

Werders Spiel 11/12 war das selbe wie in den Jahren zuvor, nur ohne einen Özil oder Diego. Somit letztlich beschränkt darauf den Ball nach vorne zu bringen und dort hilft der liebe Gott (Pizarro). Während der Rest der Liga, allen voran Dortmund, bereits bis ins Mark verinnerlicht hatten das der Fußball deutlich pressing-orientierter und taktisch viel breiter aufgestellt war haben wir noch unseren Stiefel runtergespielt. Teilweise ein recht hübscher Stiefel, wir hatten ja noch Naldo, Sokratis, Marin und Pizarro, dazu den ein oder anderen Spieler der an guten Tagen zu gebrauchen ist.

Die angesprochene Raute KANN taktisch sehr anspruchsvoll gespielt werden, das war bei uns aber nie der Fall. Vielleicht noch zu Zeiten eines Micoud als wir die perfekten 8er im Team hatten und mit Baumann einen 6er der seiner Zeit voraus war. Aber so wie die Raute bei uns gespielt wurde (im Unterschied zu Gladbach beispiesweise) war sie einfach nur brachial offensiv, dadurch für den Gegner sehr gefährlich aber bei Ballverlusten für die eigene Defensive kaum mehr zu kontrollieren.

Das 4-1-4-1 das ein Jahr darauf eingespielt wurde war deutlich näher an dem Fußball der restlichen Bundesligisten, immernoch sehr offensiv interpretiert, aber taktisch einfach eine gänzlich modernere Hausnummer als das was wir die Jahre zuvor erlebt haben. Und wenn die Flügelspieler die Wege zurück gemacht haben dann hat das auch defensiv gut funktioniert. Diese Wege wurden aber eben nicht immer gemacht und dann hat der 6er wie in der Raute Räume neben sich die kaum mehr zu verteidigen sind bzw. die AV können durch Überzahl überspielt werden. Aber wie dem auch sei, ein weiterer Spieler im Mittelfeld hat das Spiel deutlich kompakter werden lassen mit besseren Möglichkeiten das Spiel zu verlagern und Räume eng zu machen. All das was uns andere Mannschaften teils schon Jahre voraus hatten, das wurde ab 12/13 auch bei uns angefangen. Und deswegen war 12/13 taktisch deutlich besser als 11/12.

Mit dem 4-2-3-1 war man anfangs gar nicht so schlecht unterwegs und hatte eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive.

Da war keine Balance. Man hat tief in der eigenen Häfte gestanden und hat teilweise nicht mal die Konter ausgespielt um ja nicht hinten aufzumachen. Ein Umschaltspiel war inexistent, darum haben wir die ersten Wochen ja auch so gut wie keine einzige Chance aus dem Spiel kreiert. Man kann das durchaus erst mal so machen, nur mit Balance hat das einfach nichts zu tun.

Danach kam das 4-3-3 zum Einsatz und scheiterte.

Das war halt eben der Versuch aus einem reinen Defensivkonzept ein vollständiges Fußballspiel zu machen und ist gleichzeitig einer meiner Hauptkritikpunkte an Dutt: Wenn man wochenlang einen Aspekt des Spiels ignoriert, dann muss genau dieser Aspekt im Zweifel voll vor die Wand fahren, wie es dann ja, du schreibst es selbst, auch passiert ist.


Damit hätte ich kein Problem gehabt wenn es sogar an Spieltag 1 so gewesen wäre. Solange man halt das Gefühl hat das sich daraus was entwickelt, warum nicht, spielt man halt mal Kick and Rush. Aber entwickelt hat sich ja dummerweise gar nichts. Wie du selbst sagst: Spieltag 21 war es schon...

Favre hat da sicherlich tolles geleistet. Aber er hatte eben auch das Glück, dass die Verpflichtungen 100 % passten und der Erfolg sofort da war.

Favre hat das Ruder herumgerissen bevor er auch nur einen Spieler verpflichten konnte. Klar gehört später bei den Transfers auch ein wenig Glück dazu, aber irgendwie stellt sich bei Favre nicht das Gefühl ein, er müsse erst mal 12 Monate lang einem Profi erklären wie man verteidigt. Übrigens: Das ist laut Dutt selbst sehr leicht zu vermitteln. Aber gut, das sich Dutt medial schon oft vergallopiert hat brauchen wir ja vermutlich nicht zu diskutieren (ich erinnere auch z.B. mal daran das er vorm Winter erkannt haben will woran es zu arbeiten gelte...wie das nach dem Winter dann aussah ist bekannt)

Du siehst keine Spieler? Elia, di Santo, Prödl, Koby, Garcia, Iggy?

Keine Spieler die sich entwickelt hätten. di Santo ständig auf der falschen Position (offenbar wollte Dutt einen Winger aus ihm machen, nun hat er ein Erbarmen und lässt ihn stürmen), Koby bestenfalls beim Stand von gefühlt 0:8 für wenige Minuten auf dem Platz, Elia bewegt sich keinen Milimeter, wie schon unter Schaaf eine Halbserie mit viel Laufleistung, dann Bank und dann (aktuell) wieder mal ein paar gute Spiele. Konstante Entwicklung? Fehlanzeige. Das selbe gilt für Iggy, wie immer viel Einsatz und als AV, wie er es auch früher schon mal gezeigt hat, keine Katastrophe. Entwicklung? Nicht wirklich. Einzig bei Prödl wäre ich in der Tat geneigt zuzustimmen, dass ihm die Beförderung als Nummer 1 in der IV spürbar gut getan zu haben scheint und selbst Wolf scheint sich zu machen (was aber naturgemäß wenn schon, dann dem Torwarttrainer zuzuschreiben ist).
 
Quelle? oder wieder einmal eine meinung die als fakt verkauft wird?

Quelle wären beispielsweise die Spielberichte (Kicker, Sky) der Hinrunde, aber auch taktische Analysen im Internet (Beispiele: spielverlagerung.de, ballverlust.net). Ich meine mich daran zu erinnern das Fritz nach einem Spiel im Herbst/Frühwinter etwas konsterniert meinte das man nicht ein einziges Spiel der Hinrunde wirklich hätte verlieren MÜSSEN (mit den Klassikern Dortmund und Hannover). Und es kommt ja nicht ganz von ungefähr das Aaron Hunt (nicht de Bruyne!) im Kicker als zweitbester Spieler der Bundesliga Hinrunde (nach Ribery) geführt wurde, da wurde schon einiges richtig gemacht. Auch hier wurde hitzig diskutiert ob die Wackler der Mannschaft sich in der Rückrunde stabilisieren und ob mehr als EL im Rahmen des Möglichen ist (Abstiegskampf haben nur einige wenige Pessimisten gepredigt...die aber natürlich recht behalten haben). Aber mir soll's egal sein, man kann ob der Rückrunde natürlich auch so tun als sei einfach alles unterirdisch gewesen. Das macht es dann auch leichter die aktuelle Saison auf den alten Trainer zu schieben ;)
 
Quelle wären beispielsweise die Spielberichte (Kicker, Sky) der Hinrunde, aber auch taktische Analysen im Internet (Beispiele: spielverlagerung.de, ballverlust.net). Ich meine mich daran zu erinnern das Fritz nach einem Spiel im Herbst/Frühwinter etwas konsterniert meinte das man nicht ein einziges Spiel der Hinrunde wirklich hätte verlieren MÜSSEN (mit den Klassikern Dortmund und Hannover). Und es kommt ja nicht ganz von ungefähr das Aaron Hunt (nicht de Bruyne!) im Kicker als zweitbester Spieler der Bundesliga Hinrunde (nach Ribery) geführt wurde, da wurde schon einiges richtig gemacht. Auch hier wurde hitzig diskutiert ob die Wackler der Mannschaft sich in der Rückrunde stabilisieren und ob mehr als EL im Rahmen des Möglichen ist (Abstiegskampf haben nur einige wenige Pessimisten gepredigt...die aber natürlich recht behalten haben). Aber mir soll's egal sein, man kann ob der Rückrunde natürlich auch so tun als sei einfach alles unterirdisch gewesen. Das macht es dann auch leichter die aktuelle Saison auf den alten Trainer zu schieben ;)

ich hab da eher an einer "vergleichstabelle" oder "gesamtvergleich" gedacht als an einzelne spieltagsanalysen wo die anderen begegnungen bzw teams nicht miteinbezogen werden und diese dann nur zusammen zählt...
und das Hunt als zweitbester spieler nach Ribery gewählt wurde, bedeutet nicht automatisch das von allen zu den "spielerisch besten teams" der hinrunde gezählt wurde... es sagt auch keiner das Werder zu den besten defensiv mannschaften gehört nur weil Lukimya einer der zweikampfstärksten spieler der liga ist...
das Werder da steht wo es nun steht, liegt nicht an der letzten rückrunde sondern an der letzten 5-6 jahren, weil da strategisch sowie sportlich falsche entscheidungen getroffen wurden und somit keine positive entwicklung enstand... diese fehlende entwicklung war in den letzten jahren auch bezeichnend für TS bzw. die mannschaft unter TS: die letzten 3 jahren haben meißtens auf einen guten niveau angefangen welches aber nie gehalten werden konnte..im gegenteil, meißt konnte man nach 3/4 der hinrunde die ersten rückschritte erkennen welche dann in der RR noch schlimmer wurden... in diesem punkt sehe ich unter Dutt doch schon eine veränderung, und zwar erkenne ich sehr wohl eine positive gemeinsame entwicklung in der mannschaft...keine stetige weil Dutt selber fehler gemacht hat, aber dennoch eine insgesamt positive kurve die ich da wahrnehme... selbst bei Dutt, der sich auch wieder aklimatisieren muss, sehe ich eine positive entwicklung...
 
ich hab da eher an einer "vergleichstabelle" oder "gesamtvergleich" gedacht als an einzelne spieltagsanalysen wo die anderen begegnungen bzw teams nicht miteinbezogen werden und diese dann nur zusammen zählt...

Bezogen auf die Hinrunde(!) hatten, wenn mich mein Gedächnis nicht ganz täuscht, nur 3 oder 4 Mannschaften mehr Chancen zugelassen als Werder. In Punkto selbst erspielte Torchancen und Torschüsse war Werder in vorderster Spitze zu finden. Bei schneller Recherche (und du wirst mir jetzt hoffentlich nicht verdenken das ich hier keine Tiefenanalyse betreibe) findet sich beispielsweise bei wahretabelle.de das Werder über die gesamte Saison betrachtet, also trotz der miesen Rückrunde, weiterhin bei erspielten Chancen und Torschüssen ganz vorne dabei ist (bei zugelassenen Chancen aber über die Saison betrachtet leider auch, sonst hätte es ja keinen Abstiegskampf gegeben). Eine Statistik nur zur Hinrunde konnte ich auf die Schnelle nicht finden. Würde man also jetzt eine Diskussion zur Punktausbeute führen, müsste man zwangsläufig fragen warum trotz dieser Werte die durchweg im oberen Drittel der Tabelle liegen, dennoch nur Platz 12 nach der Hinrunde rauskam. Dafür gibt es Gründe aber um die ging es nicht, es ging um die Frage der spielerischen Klasse und taktischen Ausrichtung.

und das Hunt als zweitbester spieler nach Ribery gewählt wurde, bedeutet nicht automatisch das von allen zu den "spielerisch besten teams" der hinrunde gezählt wurde...

Nicht automatisch, das ist richtig. Aber du kennst Hunt. Ist er ein Solo-Künstler der Spiele alleine entscheidet? Ist er ein Antreiber der ein Spiel allein drehen kann? Nein, das ist er nicht. Hunt ist am besten wenn er gute Leute um sich hat, die mitspielen die er einsetzen kann. Und deswegen sagt die Statistik von Hunt sehr viel über Werders Spiel aus. Und Lukimya spielt für den Defensivverbund nicht die Rolle wie Hunt für den Offensivverbund, mit Verlaub ;)

das Werder da steht wo es nun steht, liegt nicht an der letzten rückrunde sondern an der letzten 5-6 jahren, weil da strategisch sowie sportlich falsche entscheidungen getroffen wurden und somit keine positive entwicklung enstand...

Da hast du recht (die Entwicklung began eben erst 12/13 und damit VIEL zu spät), darum ging es aber in der konkreten Frage nicht.

selbst bei Dutt, der sich auch wieder aklimatisieren muss, sehe ich eine positive entwicklung...

Da teile ich nicht deinen Optimismus aber ich lasse mich da gerne eines besseren belehren und hoffe auch eines besseren belehrt zu werden.
 
Ich habe ja auch nicht behauptet dass es 12/13 keine taktische Änderung gab.

Ich habe ausgesagt das wir keine positive Änderung erlebt haben. Das neue Konzept von Schaaf hat die Defensive nicht besser gemacht, und auch das Gegenpressing nicht verbessert aber dafür wurde die Offensivqualität massiv geschwächt und die Balance ging noch mehr verloren als im Jahr davor.
Ich gebe zu, dass das teilweise gut aussah, aber immer dann wenn es gut Aussah haben wir auch direkt Gegentore kassiert.
Deswegen finde ich es Merkwürdig dort von einer taktischen Verbesserung zu sprechen.
Ich sehe das anders. Mal ganz davon abgeshen das es in der Rückrunde dann völlig auseinandergebrochen ist.

Das Dutt keine perfekte Tour hier hingelegt hat, steht aber auch außer Frage. Es gab sicherlich Fehler, trotzdem halte ich seine Herrangehensweise für nicht grundsätzlich falsch.

Ich glaube (und hoffe) das dieser positive Trend sich weiter fortsetzt und ich bezweifel das Luhukay bei Hertha dasselbe erreichen wird.

Favre hat sicherlich Top arbeit geleistet und hat eigentlich das gleiche wie Dutt gemacht.
Der Hauptunterschied liegt meiner Meinung nach darin, dass er wesentlich bessere Spieler für Konterangriffe zur Verfügung hatte und von daher auch schneller Erfolg mit einem Defensiv Konzept installieren konnte.
Sicherlich hat er aber auch weniger Fehler gemacht oder mehr besser gemacht. Aber Favre stand für uns ja nie zur Auswahl, deswegen ist ein Vergleich zu ihm wohl eher unwichtig.

Ob Favre es bei Bremen besser als Dutt gemacht hatte, wäre eben auch eine völlig fiktive Debatte.
 
Tut mir leid ich sehe keine positive Entwicklung unter Robin Dutt.

Insbesondere halte ich die Art und Weise des Umgangs mit einigen Spielern für äußerst fragwürdig.

Seine taktischen Entscheidungen sind "interessant". Er wechselt, obwoohl noch Offensivkräfte auf der Bank sind, unabhängig vom Spielstand, in der Regel einen "Verteidiger" für eine Offensivkraft. Dies macht überhaupt keinen Sinn.

Einige Spieler werden für schwache Auftritte der gesamten Mannschaft abgestraft. Andere Spieler können sich kontinuierlich leidenschaftslose schwache Auftritte zeigen und sind dennoch gesetzt.
 
Deswegen finde ich es Merkwürdig dort von einer taktischen Verbesserung zu sprechen.
Ich sehe das anders.

Wir reden offenbar aneinander vorbei, deswegen will ich mal zu einem Vergleich greifen um dir klarzumachen wovon ich rede wenn ich von einer taktischen Verbesserung rede (denn bei dir ist taktische Verbesserung offenbar gleichgesetzt damit das auch die Ergebnisse entsprechend sind. Dem ist nicht zwingend so).

Team Psycho spielt mit dem guten alten Libero. Das hat es immer schon so gemacht und das wird es immer so machen. Der Rest der Liga hat lange schon keinen Libero mehr weil dies taktisch ein völlig veraltetes Konzept ist. Im Jahr 2012 nun hat Trainer psychowulf ein Einsehen und entstaubt seine Taktik, er lässt jetzt, so wie der Rest der Liga, mit einer Viererkette spielen. Die Libero-Verwöhnte Mannschaft Psycho checkt das noch nicht so ganz, weshalb das zwar oft hübsch anzusehen ist aber mehr als einmal im Desaster endet. In Fan-Kreisen streitet man nun, ob die Saison 2012/13 eine positive Entwicklung in den Vergleich zu den Vorjahren war und mancher behauptet, dass der Schritt weg vom Libero, hin zu Viererkette, eine positive taktische Entwicklung war, auch wenn das auf dem Platz nicht immer so aussah.


Jetzt klar?
 
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