Ich halte es für unangemessen, an dieser Stelle so zu pauschalisieren. Natürlich haben wir uns von den genannten Neuzugängen deutlich mehr versprochen, allerdings ist Kritik Eichin gegenüber diesbezüglich nur in Bezug auf die Verpflichtung Garcias angemessen, und das auch nur teilweise.
Grundsätzlich lässt sich an dieser Stelle sagen, dass nicht nur der jeweilige Manager für Transfers kritisiert werden sollte, sondern ebenso der entsprechende Trainer dafür die Verantwortung trägt. Schließlich arbeitet der Manager gemeinsam mit dem Trainer mögliche Schwachpunkte im Team aus, woraufhin es dann die Aufgabe des Managers ist, sich auf dem Transfermarkt nach Lösungen für diese potentiellen Schwachpunkte umzusehen, sofern vom Trainer kein Spieler, welchen er gerne in seinem Team haben würde, explizit genannt worden ist. Dies war aber im Falle Makiadi gegeben, denn Makiadi war Dutts ausdrücklicher Wunschsspieler. Warum also hätte Eichin einen anderen defensiven Mittelfeldspieler verpflichten sollen, wenn der Wunschsspieler des Trainers zu finanzieren gewesen ist? Dass hätte keinen Sinn ergeben und dementsprechend hat Eichin sich auf dieser Position auch um Makiadi bemüht, den Zuschlag erhalten und sich nicht weiter umgesehen. Folglich ist Kritik für diese Personalie gegenüber Eichin vollkommen unangebracht und eher Dutt anzulasten.
Auch bezüglich der di Santo-Verpflichtung mache ich Eichin keinen Vorwurf. Insgesamt war das, rein wirtschaftlich betrachtet, ein guter Transfer: ein ablösefreier Spieler, welcher Potential mitbringt, aus einer starken Liga. Ich persönlich bin auch davon überzeugt, dass di Santo nicht so schlecht ist, wie er hier regelmäßig gemacht wird. Abschließend bewerten lässt sich dieser Transfer auf jeden Fall nicht, so lange di Santo keine ernstzunehmende Chance auf seiner angestammten Position über einen längeren Zeitraum bekommen hat. Dass er auf dem Flügel verschenkt ist, ist nicht schwierig zu erkennen, allerdings auch nicht Eichins, sondern Dutts Fehler und in Dutts Verantwortungsgebiet.
Bezüglich Garcia lasse ich persönlich Kritik zu. Dieser kommt nämlich seit längerem auf seiner angestammten Position zum Einsatz, konnte allerdings keinen guten Eindruck hinterlassen. Allerdings muss man auch betrachten, dass Spieler der Kategorie Garcia die einzig finanzierbaren gewesen sind, sodass Eichin vor der Wahl stand, entweder einen Spieler dieser Kategorie unter dem Risiko, dass er nicht einschlägt, aber mit dem Wissen, dass ein Nicht-Einschlagen des Spielers auf Grund des günstigen Geschäftsmodells, aus Leihe und anschließender Kaufoption bestehend, keine großartigen Schäden nach sich ziehen würde, zu holen, oder aber überhaupt nicht mehr aktiv zu werden und Schmitz das Vertrauen zu schenken, ebenfalls mit Risiken verbunden, nämlich das Schmitz 1. ohne Konkurrenz nicht sein Leistungsmaximum abruft und 2. das Risiko, nicht auf einen Ausfall Schmitz' reagieren zu können. Eichin hat sich für die zuerst genannte Variante entschieden.
Deine Garcia kritik versteh ich überhaupt nicht... Den einzigen Nachteil den ich bei Garcia sehe ist das er zu heftig in manch sinnlosen 2kämpfen geht. Ansonsten find ich ihn als soliden LV der wenigstens immer alles gibt. Da kann ich auf andere Spieler eher verzichten


