Robin Dutt

Du bist ja ein ganz Schlauer. Also ist denn bei Freiburg unter Streich eine Handschrift zu erkennen? Oder bei Frankfurt? Und was ist mit Hamburg, die einen noch (wesentlich) teureren Kader haben als Bremen?
Von Schaafs Handschrift in den letzten beiden Rückrunden will ich gar nicht reden.

Man sollte zumindest so schlau sein, um in einem Werder-Forum in einem Werder-Trainer-Thread eben auch über selbigen zu diskutieren. Das dir das fern liegt, hast Du soeben hervorragend unter Beweis gestellt. Gratuliere! :D
 
Man sollte zumindest so schlau sein, um in einem Werder-Forum in einem Werder-Trainer-Thread eben auch über selbigen zu diskutieren. Das dir das fern liegt, hast Du soeben hervorragend unter Beweis gestellt. Gratuliere! :D
Also würde dir bei deiner Frage nach der Handschrift des Trainers antworten, dass Dutt hier neu angefangen hat und jetzt einige Sachen ausprobiert hat. Es hatten sich schon einige Spieler verletzt die Stammspieler sind oder es werden könnten (di Santo, Petersen, Kroos, Junusovic, Prödl, Schmitz). Diese Ausfälle sind bei dem qualitativ dünn besetzten Kader auch nicht so ohne weiteres zu verkraften.

Dutt sollte jetzt schleunigst wieder zu einer defensiven Spielweise zurückkehren, damit diese Flut von Gegentoren gestoppt wird.
 
Also würde dir bei deiner Frage nach der Handschrift des Trainers antworten, dass Dutt hier neu angefangen hat und jetzt einige Sachen ausprobiert hat. Es hatten sich schon einige Spieler verletzt die Stammspieler sind oder es werden könnten (di Santo, Petersen, Kroos, Junusovic, Prödl, Schmitz). Diese Ausfälle sind bei dem qualitativ dünn besetzten Kader auch nicht so ohne weiteres zu verkraften.

Dutt sollte jetzt schleunigst wieder zu einer defensiven Spielweise zurückkehren, damit diese Flut von Gegentoren gestoppt wird.

Werder Bremen ist kein Versuchskaninchen und auch hier wird dem verantwortlichen Trainer ein ordentliches Salär bezahlt und der Verein hat Anspruch auf mehr als bloße Personal- und Formationswechsel. Unabhängig von der Qualität der Spieler sind doch bei den entscheidenden Dingen, für die ein Trainer direkt verantwortlich ist, keinerlei Verbesserungen auszumachen. Robin Dutt ist aber hier, um umzusetzen und nicht um zu versuchen!
 
Werder Bremen ist kein Versuchskaninchen und auch hier wird dem verantwortlichen Trainer ein ordentliches Salär bezahlt und der Verein hat Anspruch auf mehr als bloße Personal- und Formationswechsel. Unabhängig von der Qualität der Spieler sind doch bei den entscheidenden Dingen, für die ein Trainer direkt verantwortlich ist, keinerlei Verbesserungen auszumachen. Robin Dutt ist aber hier, um umzusetzen und nicht um zu versuchen!

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Damit RD in der Winterpause nicht mehr Trainer ist müsste schon viel zusammenkommen. Zwei Klatschen ala 0:4 oder 1:5. Selbst dann bin ich mir nicht sicher. Dann wird alle Hoffnung auf die Rückrunde gelegt.
Wenn er beide Spiele einfach nur verliert passiert denke ich gar nichts. Erst nach Niederlagen gegen Braunschweig und Augsburg ist der Drops gelutscht, meine Vermutung!
Nicht mal dann hätte man den Mut,das Korsett des Reagierens aufzulösen!
Werder kann nicht auf mehreren Ebenen gleichzeitig umdenken.Es ist fast schon eine Überforderung,sich vorstellen zu können,daß nach soviel Umbruch,immer noch das Gespenst des Abstiegs sein Unwesen treiben kann.
Was nicht sein darf,ist ein Geschwätz werderfremder Seelen.
Agieren ist nicht einfach.Es setzt eine Idee voraus,wohin man sich entwickeln will.Es setzt auch Mut voraus,Brücken abzubrechen,Widerstände auszuhalten und chirurgische Eingriffe zu tätigen,die nicht nur kosmetisch sind.

Bisher gilt die Prämisse,so zu handeln,daß sich das alte Werder nicht verbiegen darf!
Nostalgie regiert noch immer die Phantasie!
Zugegeben,etwas zu philosophisch.Aber wer die Vision hat,daß Werder sein Gesamtniveau wieder dauerhaft heben kann,kommt nicht umhin ,einen höheren Leistungsanspruch auf ALLEN Ebenen einzufordern!
Da sind wir noch nicht angekommen,weil es darüber keinen offenen wie schonungslosen Austausch gibt.Zunehmend wird sich das als Schwäche herausstellen.Treueschwüre ,alten Werten verbunden zu bleiben und nichts an sich herankommen zu lassen,was dem puren Kommerz geschuldet ist,dürften spätestens mit Wiesenhof auf dem Trikot der Vergangenheit angehören.
Nur richtig wahrhaben will das niemand!

Wenn ich einem zutraue,das intern zu verdeutlichen,dann ist das Thomas Eichin!
Ich bin mir absolut sicher,daß er dem AR in baldiger Zukunft verdeutlichen wird,daß solche Gewinde wie Ausleihen das Problem nicht dauerhaft lösen können.Werder wird nicht umhin kommen,(kalkulierbare)Risiken einzugehen,wenn es nicht Gefahr laufen will,sich dauerhaft im unteren Tabellendrittel einzurichten.
Die wirtschaftlichen Folgen einer solchen Genügsamkeit wären unkalkulierbar!

Möge dieser Post unter "Kamingespräche" laufen!
 
Also ist denn bei Freiburg unter Streich eine Handschrift zu erkennen? Oder bei Frankfurt? Und was ist mit Hamburg, die einen noch (wesentlich) teureren Kader haben als Bremen?
Von Schaafs Handschrift in den letzten beiden Rückrunden will ich gar nicht reden.
Dass in der letzten Rückrunde am Ende nichts mehr zusammenlief, hat hier ja noch keiner in Zweifel gezogen. Aber bereits zu Beginn der Hinrunde und über weite Strecken der Hinrunde war eine klare Handschrift des Trainers zu erkennen. Das wird jedenfalls von keinem seriösen Fußballfachmann in Zweifel gezogen.

Wir sind jetzt mit der Hinrunde so gut wie durch (im Grunde sind wir nach dem 0:7 "durch"). Und da ist aber mal so gar keine Handschrift zu erkennen. Das ist pure Konzept- und Planlosigkeit. Das ist so überhaupt nichts, was man sich von frischem Wind auf der Trainerbank versprochen hatte (auch ich hatte mir da durchaus ein paar Impulse oder neue Ideen erhofft). Wenn manche hier zur Verteidigung des erfolglosen Übungsleiters immer heftiger auf die gar so schwachen Spieler eindreschen und ihnen reihenweise die Bundesligatauglichkeit absprechen, ist das nicht in Ordnung. So wenig wie es in den Jahren zuvor allein der Trainer war, der für alle Missgeschicke die Alleinverantwortung trug, so wenig liegt die Alleinverantwortung für alle Magerkost, die wir in dieser Saison zunehmend geboten bekommen, bei den "untauglichen" Spielern.

Dutt bringt auf der Position des Trainers bislang leistungsmäßig das, was Clemens Fritz auf dem Platz zeigt. Gelegentlich ist mal ein guter Moment dabei aber insgesamt möchte man doch eher auf seine weiteren Dienste verzichten.

Welche Note wollte man denn für die Trainer-Leistung gegen Bayern geben ? Die offensive Aufstellung und Ausrichtung, die unverständlichen Wechsel - schlechter kann man das ganze ja wohl kaum angehen, es sei denn man hat ein wenig Kohle auf eine Rekord-Niederlage gesetzt. Da sieht Dutt ganz bestimmt nicht besser aus als z.B. Clemens Fritz im Rahmen des Zustandekommens des 0:4.

Wenn Dutt jetzt in Berlin und gegen Leverkusen versucht, Beton anzurühren und - wie in der Anfangsphase der Saison - ganz auf das Fortuna-Prinzip setzt (wobei er auf einen starken Mielitz im Moment gerade nicht wird setzen können ...), dann kann man nur hoffen, dass wir dabei auch so viel Dusel haben, wie bei den hier so hochgelobten "zu null Spielen". Mir fehlt im Moment wirklich die Phantasie, mir vorzustellen, dass Hertha nicht mindestens drei Dinger macht am Freitag (an Leverkusen will ich gar nicht denken ...).

Hoffnung auf eine bessere Rückrunde habe ich übrigens nicht. Woher sollte die auch wohl kommen ? Dafür habe ich leider keine Anhaltspunkte sammeln können. Wenn Dutt (so) weitermacht, würde ich eher nach dem eindrucksvollen Heimniederlagenrekord auch auf einen neuen Rückrunden-Negativrekord setzen. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass die Verantwortlichen mit ihm Augen zu und durch in die 2. Liga marschieren. Wie zuvor schon geschrieben, dürfte nach zwei weiteren heftigen Niederlagen vor der Winterpause wohl dann schon Schluss sein. Wenn man nach zwei knappen Niederlagen oder ggf. sogar einem Punkt diesen Schnitt zum Winter nicht machen will, ist in der Rückrunde jedenfalls die Schonzeit vorbei - sowohl bei den Fans als auch - was für Leute wie Eichin fast noch schwerer wiegt - bei den Medien. Im Moment halten sie sich (erstaunlicher Weise) ja noch etwas zurück, weil sie sich bewusst sind, dass sie Dutt mit ins Amt geschrieben haben bzw. auf jeden Fall Schaaf massiv aus dem Amt geschrieben haben. Gegen Braunschweig gilt es dann aber - wenn das auch nur ein Unentschieden wird (was ja reichen würde, um wenigstens den Abstand zu halten), dann wird es ungemütlich. Verlieren ist aber ganz bestimmt ein no go.
 
Der bisher ganz gravierende Fehler, den Dutt gemacht hat, war sich dem Druck der Event-Fans zu beugen, die über die limitierten Spiele zu Beginn gemeckert haben, als wir hinten sicher standen und es vorne auch mit Glück mal zum 1:0 reichte.

Dass Spiele wie Frankfurt dabei sind, oder Spiele wie Gladbach, war von vorneherein klar... aber es waren auch mal 2:0-Spiele wie gegen Hamburg möglich, oder auch mal ein erkämpftes 0:1 gegen Dortmund... letztendlich auch verloren, aber das hat uns Selbstbewusstsein gebracht.

Diese ganzen "Fussball statt Dutt" - Propaganden innerhalb und ausserhalb des Vereins haben für mich eine massive Mitschuld... und Dutt natürlich selbst, dass er sich davon hat beeinflussen lassen.
 
Der bisher ganz gravierende Fehler, den Dutt gemacht hat, war sich dem Druck der Event-Fans zu beugen, die über die limitierten Spiele zu Beginn gemeckert haben, als wir hinten sicher standen und es vorne auch mit Glück mal zum 1:0 reichte.

Dass Spiele wie Frankfurt dabei sind, oder Spiele wie Gladbach, war von vorneherein klar... aber es waren auch mal 2:0-Spiele wie gegen Hamburg möglich, oder auch mal ein erkämpftes 0:1 gegen Dortmund... letztendlich auch verloren, aber das hat uns Selbstbewusstsein gebracht.

Diese ganzen "Fussball statt Dutt" - Propaganden innerhalb und ausserhalb des Vereins haben für mich eine massive Mitschuld... und Dutt natürlich selbst, dass er sich davon hat beeinflussen lassen.

Und das seit dem ersten Spieltag, dass ist ja das völlig irre. :ugly:
 
Der bisher ganz gravierende Fehler, den Dutt gemacht hat, war sich dem Druck der Event-Fans zu beugen, die über die limitierten Spiele zu Beginn gemeckert haben, als wir hinten sicher standen und es vorne auch mit Glück mal zum 1:0 reichte.

Dass Spiele wie Frankfurt dabei sind, oder Spiele wie Gladbach, war von vorneherein klar... aber es waren auch mal 2:0-Spiele wie gegen Hamburg möglich, oder auch mal ein erkämpftes 0:1 gegen Dortmund... letztendlich auch verloren, aber das hat uns Selbstbewusstsein gebracht.

Diese ganzen "Fussball statt Dutt" - Propaganden innerhalb und ausserhalb des Vereins haben für mich eine massive Mitschuld... und Dutt natürlich selbst, dass er sich davon hat beeinflussen lassen.

Wobei auch Dutt hinter der Entscheidung gestanden haben muss etwas offensiver zu spielen. Die Siege zu Beginn waren ja nunmal auch glücklich und das wir uns im Spiel nur 1 - 2 Chancen erspielen ist schlicht und ergreifend zu wenig. Er hat eben der Mannschaft ab einem gewissen Zeitpunkt auch zugetraut mehr Risiko zu gehen. Frankfurt, Gladbach und auch Wolfsburg sehe ich als ganz normale Ausrutscher nach unten, gegen Stuttgart, Hamburg, Augsburg, Braunschweig, Freiburg und Dortmund standen wir defensiv zwar etwas wackelig, aber weitaus solider wie momentan. Und dann kamen eben die Spiele wie gegen Nürnberg, Hoffenheim, Hannover, Mainz, Schalke oder eben die Bayern, wo man in der Defensive eben nicht mehr aufs Kollektiv, sondern auf die individuelle Qualität jedes einzelnen gesetzt hat und diese ist gerade im Defensivverbund nicht besonders hoch.

Das Hauptproblem sehe ich darin, dass Dutt die Qualität seiner defensive Unterschätzt hat, die eben im letzten Drittel der Liga anzusideln ist, wenn die Offensivspieler auf Kosten eben der Offensive nicht mehr so konsequent viel in die Rückwärtsbewegung investieren. Die Wurzel allen übels ist eben nicht Dutt, der entweder für ein vollkommen harmloses Offensivspiel oder für ein Defensivdebakel kritisiert wird, die Wurzel allen übels ist, dass unsere Defensive nicht im Stande ist das durchschnittliche Bundesliganiveau einer Defensive zu bringen ohne überdurchschnittliche Unterstützung der Offensive.

Demnach ist die Lösung so einfach zu bennen wie schwer umzusetzen, wir müssen auf 1 - 3 Position in der Defensive uns qualitativ verbessern. Und genau daran muss in dem Fall Thomas Eichin ansetzen. Dutt ist der Trainer und muss dann dafür gerade stehen, dass entweder Fritz überlaufen wird, Gebre Selassie falsch steht, Lukimya keinen gerade Pass aus der Abwehr spielt oder Makiadi keinen Zugriff auf das offensive Zentrum des Gegners kriegt und Dutt steht dann vor den Kameras und muss das erklären. Wie bitte schön kann man Dutt die Schuld in die Schuhe schieben, wenn Boateng zweimal nen Meter höher springt als Schmitz oder Mielitz zwei Bälle falsch einschätzt. Das kann man dem Trainer nicht zum Vorwurf machen.

Der Eindruck des letzten Spiels ist im Fussball immer der stärkste, Dutt steht dafür in der Verantwortung und in der Kritik weil sein Plan nicht aufgegangen ist, aber eine andere Wahrheit ist eben auch, dass Dutt nichts dafür kann, dass Lukimya nach 20 Minuten ins eigene Tor trifft und das Petersen nicht so hoch springt wie van Buyten. Und das die Mannschaft in der zweiten Halbzeit in keinen Zweikampf mehr kommt, kann man Dutt auch nicht ankreiden, wer wird in der Halbzeit nicht gesagt haben, schont euch für Freitag, heute holen wir eh nichts mehr.

Für mich geht dieses 0:7 in erster Linie auf die Mannschaft zurück, die eben jegliche Agressivität hat vermissen lassen. Man muss TE Zeit geben noch enige Baustellen zu beackern um die Arbeit von Dutt richtig bewerten zu können, im Moment muss er mit dem Personal arbeiten was da ist.

Einzig und alleine der Umgang mit der Niederlage ist in meinen Augen und in den Augen vieler anderer Fans falsch, mit der Kritik müssen die Verantwortlichen leben und eben mit der Kritik das Dutt seine Mannschaft überschätzt hat. Für mich stellt sich besonders bei den Personalien Fritz, Lukimya, Prödl und Makiadi nicht die Frage, ob sie sich dahingehend entwickeln uns weiterzuhelfen, dafür sind alle genannten schon zu alt, für mich stellt sich eher die Frage, welche Spieler man stattdessen einbauen kann um die Qualität zu erhöhen. Einzig bei Makiadi haben ich noch die Hoffnung, dass er uns in einem funktionierenden Gebilde auch weiterhelfen kann.
 
Der bisher ganz gravierende Fehler, den Dutt gemacht hat, war sich dem Druck der Event-Fans zu beugen, die über die limitierten Spiele zu Beginn gemeckert haben, als wir hinten sicher standen und es vorne auch mit Glück mal zum 1:0 reichte.

Dass Spiele wie Frankfurt dabei sind, oder Spiele wie Gladbach, war von vorneherein klar... aber es waren auch mal 2:0-Spiele wie gegen Hamburg möglich, oder auch mal ein erkämpftes 0:1 gegen Dortmund... letztendlich auch verloren, aber das hat uns Selbstbewusstsein gebracht.

Diese ganzen "Fussball statt Dutt" - Propaganden innerhalb und ausserhalb des Vereins haben für mich eine massive Mitschuld... und Dutt natürlich selbst, dass er sich davon hat beeinflussen lassen.

:lol: :lol: :lol:

Sorry, aber über soviel groben Unfug kann ich nur lachen.

Robin Dutt selber steht für eine andere Fußballphilosophie als zuhause gegen Augsburg auf Konter zu spielen. Diese Spielweise gegen Braunschweig, Augsburg, Dortmund und Mönchengladbach (das Spiel wird immer ausgeblendet, weil wir da trotz Mauertaktik aufn Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) gekriegt haben) angewendet haben, war erstens aus purer Not nach dem vercoachten Pokalspiel in Saarbrücken (eine der absolut schwächsten Mannschaften der dritten Liga nebenbei bemerkt) geboren. Zweitens aber war der relative "Erfolg" den man damit hatte, auch einem gewissen Glück geschuldet. Zudem ist Braunschweig einfach grottenschlecht, da war der Auftritt, den wir da hingelegt haben und der eine Niederlage verdient gehabt hätte, trotz des Ergebnisses extrem peinlich.

So wenig ich von Robin Dutt halte, so sehr bin ich davon entfernt, ihn dermaßen schlechtzumachen wie Campino. Denn auch wenn der Trainer Dutt kein Konzept zu haben scheint, traue ich ihm mehr Selbstvertrauen zu, als seine Spielweise per Abstimmung in Internetforen auszuwählen. Wäre daran auch nur irgendwas richtig, müsste man ihn sofort entlassen. Der Versuch, Werder auch mehr Fußball spielen zu lassen, resultierte doch ganz klar daraus, dass die Spiele in Braunschweig, Mönchengladbach und gegen Frankfurt ganz klar gezeigt haben, dass wir ohne ein eigenes Offensivspiel nur der Spielball jeder einigermaßen strukturierten Truppe sind. Die beste Saisonleistung würde ich deswegen trotz der Niederlage auf Schalke gesehen haben wollen, wo wir nur durch die Bundesligauntauglichkeit eines Einwechselspielers verloren haben. Aber da hatten wir eine Mischung aus eigenem Spiel und defensiver Ordnung. In die Richtung müsste es gehen.

Dass wir gegen grottenschlechte Braunschweiger, Hamburger und teilweise Nürnberger gut ausgesehen haben, ist für mich kein Maßstab. Auf solche Gegner trifft man immer mal und das muss man dann nutzen, klar. Da war das Nürnberg-Spiel ein Negativbeispiel, da hat Dutt die Mannschaft in der Halbzeit deutlich defensiver eingestellt und prompt wurde es grausam. Da musste man über das 3:3 fast noch froh sein.

Das Problem ist, dass Dutt mit seinen Umstellungen und Herumdoktereien der Mannschaft keine Sicherheit gibt. Fußball statt Dutt ist deswegen die korrekte Parole, weil nur mit Spielen wie in Braunschweig holt man in der Bundesliga in der Saison keine 30 Punkte, bei der Leistung hätte man gegen 15 andere Teams klar verloren. Dutt muss es also schaffen, dass wir defensiv gut stehen und gleichzeitig dafür sorgen, dass wir mit Hunt, di Santo, Elia, Yildirim, Petersen etc. endlich unser fußballerisches Potential auf den Rasen bringen. Dafür wird er schließlich bezahlt.
 
Zu Recht. Das war absoluter Not-Fußball, mit dem man gegen Gladbach und Frankfurt keine Sonne gesehen hat und gegen Braunschweig die schlechtere Mannschaft war. Wer das nicht kritisiert, dem kann ich nicht helfen.

Nur muss Dutt als Trainer mit einem klaren Konzept antreten und das eben auch allen vermitteln, intern, den Fans, den Spielern. Davon ist nichts zu sehen. Er sagt immer nur, es brauche Zeit, mal ein Jahr, mal 24 Monate. Vielleicht spielen wir dann ja in der Rückrunde 14/15 uns ins gesicherte Mittelfeld der 2. Liga?
 
Der bisher ganz gravierende Fehler, den Dutt gemacht hat, war sich dem Druck der Event-Fans zu beugen, die über die limitierten Spiele zu Beginn gemeckert haben, als wir hinten sicher standen und es vorne auch mit Glück mal zum 1:0 reichte.

Dass Spiele wie Frankfurt dabei sind, oder Spiele wie Gladbach, war von vorneherein klar... aber es waren auch mal 2:0-Spiele wie gegen Hamburg möglich, oder auch mal ein erkämpftes 0:1 gegen Dortmund... letztendlich auch verloren, aber das hat uns Selbstbewusstsein gebracht.

Diese ganzen "Fussball statt Dutt" - Propaganden innerhalb und ausserhalb des Vereins haben für mich eine massive Mitschuld... und Dutt natürlich selbst, dass er sich davon hat beeinflussen lassen.


Jauh, passt zu Werder 2013: "Schuld haben immer andere."
:wand:
 
Der bisher ganz gravierende Fehler, den Dutt gemacht hat, war sich dem Druck der Event-Fans zu beugen, die über die limitierten Spiele zu Beginn gemeckert haben, als wir hinten sicher standen und es vorne auch mit Glück mal zum 1:0 reichte.

Dass Spiele wie Frankfurt dabei sind, oder Spiele wie Gladbach, war von vorneherein klar... aber es waren auch mal 2:0-Spiele wie gegen Hamburg möglich, oder auch mal ein erkämpftes 0:1 gegen Dortmund... letztendlich auch verloren, aber das hat uns Selbstbewusstsein gebracht.

Diese ganzen "Fussball statt Dutt" - Propaganden innerhalb und ausserhalb des Vereins haben für mich eine massive Mitschuld... und Dutt natürlich selbst, dass er sich davon hat beeinflussen lassen.


Jauh, passt zu Werder 2013: "Schuld haben immer andere."
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PS
Event-Fans rauss!
 
Schuld haben in erster Linie die nicht mehr entwicklungsfähigen Spieler. Diese Probleme können wir nur nach und nach mit neuen Transfers lösen, bis dahin müssen wir mit dem vorhandenen Personal das Optimum rausholen, bzw. das schlimmste verhindern.

Dutt trifft nicht die Schuld daran, dass Schmitz nicht höher springen, Fritz nicht schneller laufen und Prödl und Lukimya keine besseren Pässe spielen können! TE muss durch geschickte Transfers die defensive Qualität heben, damit wir endlich eine Balance bekommen. Auf Dauer können wir nicht mit 11 Mann verteidigen, weil wir dann - wie am Anfang der Saison kaum Tore machen.
 
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