Beim Fettgedruckten habe ich so meine Zweifel?! Ich glaube, dass der Kader immer noch viel zu kosteninstensiv ist. Es wäre sinnvoll, sich am Saisonende von so hervorragend bezahlten Spielern wie Fritz, Ekici und evtl. Hunt zu trennen?! Für den Abstiegskampf sind diese o.g. einfach zu teuer.
Der Wunsch nach Mehr ist zwar bei den Werderfans vorhanden, aber nicht realistisch. Für Werder geht es nur noch um das blanke Überleben in der Liga. Bestenfalls Platz 8-12. Vielleicht in 3-4 Jahren eine Änderung in Sicht...
Man kann natürlich jeden Spieler, der mehr als ein Jahr im Verein ist, despektierlich als "KATS-Altlast" bezeichnen. :O
Ich bin, gerade aufgrund der Erfahrungen der Vorsaison, in der einige Spiele trotz überlegener Spielführung aufgrund mangelnder Erfahrung vieler Akteure nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten, sehr froh, diese Akteure in unseren Reihen zu wissen. Gerade zu Zeiten eines Umbruchs braucht man eben nicht nur neue Spieler, soondern auch solche, auf die man sich 100% verlassen kann, die den Verein, sein Innenleben kennen, die eingeschlagenen Wege mitgehen und andere, junge Spieler eben durch diesen Erfahrungsvorsprung anleiten können.
Ich sehe es auch so, dass weder Hunt noch Fritz auf dem Platz die klassischen Führungsspieler sind. Dennoch bin ich mir absolut sihcer, dass sie für den Team-Spirit, für die "Weitergabe der Werder-Philosophie" für diesen Kader eminent wichtig sind. Und gerade in der derzeitigen Umbruch-Situation sind solche "Altgedienten" wichtiger als Spieler wie Sokratis, Arnautovic, bei denen man immer mit eiem vorzeitigen Wechsel rechnen muss.
Natürlich müssen auch für Fritz und Hunt Leistungskriterien gelten. Auch wenn ich, gerade bei Hunt, mit der Körpersprache häufig nicht zufrieden bin, haben wir derzeit kaum bessere. Deshalb spielen sie mMn häufig völlig zu recht. Dass man sich über kurz oder lang nach Alternativen umsehen muss, versteht sich von selbst. Unabhängig vom Alter (Fritz), geäußerten Wechslabsichten (Hunt), muss Werder, stärker als andere Vereine, solche einen Wandel immer mittel- bis langfristig vorausplanen.
Dass es ums blanke Überleben geht, sehe ich nicht zwangsläufig so. Das wird ganz stark von den Entscheidungen TERDS und deren Arbeit abhängen.
Das kann man vorbehaltlos zu 100% so unterschreiben. Fritz und Hunt sind zwar wichtig für das Mannschaftsgefüge Werder, aber sie sind Beide keine Führungsspieler. Bei Fritz werden 1,8 Mio€/a und bei Hunt 2,4 Mio€/a kolportiert?! Ob die Summen so stimmen, kann ich nicht sagen. Trotzdem werden sie sich wohl in diesen Bereichen bewegen.
Hier sind auch zu viele im Forum unterwegs, die sich an 2004 orientieren. Das war einmal und kommt nicht wieder. Die Liga geht mittlerweile in eine Art Dreiteilung. Man hat Bayern und DO ganz Oben, Lev, S04, WOB und Hoffenheim aufgrund deren Wirtschaftskraft und dann Best of the Rest.
Klar wird jetzt eingeworfen werden, dass so mancher o.g. Verein derzeit sportlich schlechter darsteht. Aber die Wirtschaftskraft ist vorhanden und am Ende schießt Geld doch leider Tore. Beispiel WOB: da wird mal eben ein Gustavo für ca. 15-20 Mio€ verpflichtet. Result bislang poor, aber ein KdB ist für die schon eine echte Option, weil sie im Gehaltsgefüge das Limit jederzeit nach oben setzen können, was Werder eben nicht kann.
Ich bin mir absolut sicher, dass Traditionsvereine wie Schalke, auch Werder, der HxV, im langfristigen Mittel vor "Retorten-Vereinen" wie Wolfsburg, erst recht Hoffenheim, aber auch Leverkusen stehen werden. Die Problematik bei denen konnte man gerade am Beispiel Wolfsburg am letzten Spieltag gegen Braunschweig anschaulich verfolgen. Wenn ein Hecking sich im TV öffentlich "beklagt", viele Spieler würden nur wegen des Geldes nach Wolfsburg kommen, dann spricht das mMn Bände. Wie sich eine Identifikation mit einem Traditionsverein auf dem Feld selbst, sprich, im Spiel auswirkt, konnte man im gleichen Spiel ebenfalls gut beobachten! Solche Vereine sind mMn für Traditionsvereine nur dann eine Bedrohung, wenn diese ihre "Hausaufgaben nicht ausreichend erledigen"!