Robin Dutt

auch ich gehöre dazu das man TS 2008 entlassen hätte sollen..aber nicht aufgrund der "unfähigkeit" von TS sondern weil KA bzw die chefetage damals erkennen mussten, dass TS nicht mehr der richtige trainer für die laufende entwicklung des fußballs ist um Werder weiterhin an dem erfolg teilhaben zu lassen...
Das sehe ich eben allein deshalb anders, weil ich den Pokalsieg 2009, die UEFA-Cup Finalteilnahme 2009 und auch die erneute Pokal-Finalteilnahme 2010 für einen Verein wie den SV Werder als großartige Erfolge verstehe. Selbst bei Weltvereinen wie dem HSV gäben die Fans nach bald 30 Jahren ohne jeden Titel inzwischen ihr letztes Hemd dafür, wenn sie nur mal an irgendeinem Titel wenigstens schnuppern dürften. Da nähme man auch locker unbefriedigende Liga-Auftritte in Kauf.

Allein davon, dass einem die Fachpresse und die Experten bei "Spielverlagerung.de" eine taktische Weiterentwicklung und das Ankommen im modernen Fußball attestieren, kann man den Briefkopf des Vereins jedenfalls nicht um einen Titel ergänzen. Da gehört schon etwas mehr dazu. "Der SV Werder praktiziert jetzt endlich - als letzter Verein der Bundesliga - Gegenpressing auf den Außenbahnen" ist so eine typische Floskel, die sich ganz fundiert fachmännisch anhört. Entscheidend ist aber doch immer noch, was dabei herauskommt.

Konsequenter Weise hätte man - nach dieser Philosophie - damals Otto Rehagel noch vor dem Gewinn des Europa-Meistertitels als Trainer der griechischen N11 entlassen müssen, damit auch die Griechen endlich den "modernen Fußball" beigebogen bekommen. Tja - und da können die Experten noch so unken ("wenn Rehagel kommt, spielen wir wieder mit Libero, mu ha ha") - Erfolge sind meiner Meinung nach immer noch wichtiger als der krampfhafte Versuch, taktische Weiterentwicklungen/Ideen anderer Trainer/Vereine in die Arbeit mit der eigenen Mannschaft hinein zu kopieren.

Es ist ja immer einfach, sich in der Rückschau auf eine - insgesamt abwärts laufende - sportliche Erfolgsbilanz einen Punkt heraus zu greifen, an dem man besser schon etwas verändert hätte (um ggf. die Entwicklung, die sich dann ergab, frühzeitig zu stoppen). Aber in der Rückschau auf die sportliche Entwicklung des SV Werder einen Zeitpunkt für einen Trainerwechsel als richtig zu befinden, der noch vor dem Gewinn eines Titels liegt ???
Das kann in meinen Augen nicht richtig sein.

Und - diese Empfindung, man müsse mindestens alle soundsoviel Jahre den Trainer wechseln, kann ich auch nicht ansatzweise nachvollziehen. So hart, wie manche hier dies verfechten, hätte TS ja nicht einmal mehr das Double 2004 begleiten bzw. bewirken dürfen.
 
:tnx::tnx::tnx::tnx:

Wenn man es negativ schreiben will , wir hatten auch etwas Glück dabei, aber das muß man sich auch erarbeiten.
Aber ich denke unter TS , wann gab es denn das letzte zu null spiel ?
Und zweimal hinter einander , gab es das schon überhaupt ?

Gab es schon öfters, das letzte Mal war allerdings in der Saison 09/10.

Ab 10/11 wurden Zu-Null-Spiele allerdings zur Ausnahme, so daß wir mit 183 Gegentoren in 3 Jahren zur Schießbude der Liga degradiert worden sind. Dieses schwache Defensivverhalten war von allen Defiziten das größte Manko, von daher ist es vollkommen richtig, daß Dutt zuerst hier die Hebel angesetzt hat.

Auch wenn ich es nach wie vor ärmlich finde, dass man gegen eine Mannschaft wie Augsburg im eigenen Stadion "dicht gestaffelt steht und auf Konter lauert", will ich die begeisterten Ausführungen der Marke: "Ja, Augsburg hatte mehr Eckbälle und 20:5 Torschüsse [...] Und wenn man offensiv nichts gebacken bekommt, ist es immer schwer, nach einem Rückstand auf einmal zu versuchen, doch etwas nach vorn zu entwickeln (wie das dann aussehen kann, hat ja z.B. das Gladbach Spiel recht deutlich gezeigt ...).

Mich haben die Spielanteile und Chancenverhätlnisse gegen Augsburg auch gewurmt. Aber bei allem verständlichen Ärger darüber, muß man auch berücksichtigen, daß dies erst das dritte Pflichtspiel nach dem Trainerwechsel gewesen ist - mal ganz losgelöst von der Tatsache, daß in den vergangen Jahren auf krititsche Töne über die Spielweise zu Beginn einer Saison hier mit den Worten wie "wartet doch erst mal bis zum 10. Spieltag ab" reagiert wurde. Wir befinden uns im Umbruch, von daher zählen vorübergehend primär die Punkte, damit die Mannschaft die nötige Stabilität bekommt, die für ansehnlichen Fußball eines der Grundvoraussetzungen ist.

Zum 1:4 in Gladbach: es war auch kein ruhmreicher Auftritt, aber diese Niederlage war u.a. darin begründet, daß die Offensive (wie du es zutreffend formulierst) nichts gebacken bekommen hat. Aber wenn eine Offensive nichts oder nur wenig auf die Reihe bekommt, dann biinhaltet das nicht den Automatismus, daß die Ursache hiefür in der defensiven Ausrichtung von RD begründet ist. Denn schon in den letzten Jahren unter TS war dieses "nix gebacken bekommen" der Offensive wiederholt offensichtlich, was man u.a. daran erkennen konnte, daß ein Claudio Pizarro sich öfters die Bälle selbst aus dem Mittelfeld holen mußte. Es ist beonders in punkto Spielkultur momentan Geduld erforderlich, auch wenn es schwerfällt.
 
Und - diese Empfindung, man müsse mindestens alle soundsoviel Jahre den Trainer wechseln, kann ich auch nicht ansatzweise nachvollziehen. So hart, wie manche hier dies verfechten, hätte TS ja nicht einmal mehr das Double 2004 begleiten bzw. bewirken dürfen.

Sorry, aber das ist populistischer Mumpitz. Sowohl Werder Bremen als auch das Gros der Fans sind so ziemlich die letzten, die der Ansicht sind, daß alle soundsoviel Jahre der Trainer gewechelt werden müßte - wir sind ja hier, um bei deinem vorherigen Beispiel zu bleiben, nicht beim HSV. Unter dem Aspekt wäre die Trennung von TS nicht erst 2013 erfolgt, sondern 1 oder gar 2 Jahre früher, denn schon dort hat Thomas Schaaf leider die Qualitäten vermissen lassen, die ihn einst ausgezeichnet haben, so daß durch den steitigen Negativtrend ein Trainerwechsel leider unausweichlich war und daher jetzt Robin Dutt am Ruder steht. Und weil RD jetzt Trainer von Werder Bremen ist, braucht er unsere Unterstützung und zumindest einen Teil der Geduld, die man TS zugebilligt hat.
 
@Paul Tergat
natürlich ist es einfach in der rückschau auf irgendetwas zu schließen, jedoch sind wir auch nur fans und laien in der materie, die das auch nur aufgrund der rückschau beurteilen können...aber die chefetage sollten "experten" auf ihrem gebiet sein, um schwache signale zu erkennen, zu beurteilen und zu korrigieren um in der zukunft weiterhin erfolgreich zu bleiben. (dementsprechend werden sie auch bezahlt) und diese signale zu erkennen hat man dann einfach verpasst sonst würden wir nicht in einer krise befinden ;) ganz einfach...
und das der schnelle kurzfristige oder sogar einmalige erfolg des öfteren dem langwirigien und somit langjährigen erfolg schadet, ist ja keine floskel..dadurch werden des öfteren fehlentscheidungen kaschiert, was mMn auch geschehen ist...ich hätte lieber 10 weitere jahre in den top 4 (auch wenn dann evtl kein pokalgewinn o.ä. herausspringen würde) als 3 jahre top und 7 jahre unteres mittelmaß denn dann könnte man sehen und erkennen, dass die vereinsführung erfolgreich arbeitet...
und nur mal so: nur weil wir in den letzten 20 jahren "erfolgreicher" waren als der HSV, heißt es noch lange nicht das wir "richtig" handeln...
 
Allein davon, dass einem die Fachpresse und die Experten bei "Spielverlagerung.de" eine taktische Weiterentwicklung und das Ankommen im modernen Fußball attestieren, kann man den Briefkopf des Vereins jedenfalls nicht um einen Titel ergänzen. Da gehört schon etwas mehr dazu. "Der SV Werder praktiziert jetzt endlich - als letzter Verein der Bundesliga - Gegenpressing auf den Außenbahnen" ist so eine typische Floskel, die sich ganz fundiert fachmännisch anhört. Entscheidend ist aber doch immer noch, was dabei herauskommt.

:tnx: :tnx: :tnx:

Dieses Geschwafel geht mir auch gehörig auf die Nüsse.
 
Aussage von Dutt von der PK:

"Die Grundmentalität ist gut. Die Spieler sind fähig, interne harte Kritik wegzustecken."

Das hat er ja schon mal so angedeutet. Ich finde es gut, wenn die Kritik intern schonungslos ausfällt und er sich dann öffentlich fast immer vor die Mannschaft stellt. So sollte es sein.
 
Das sehe ich eben allein deshalb anders, weil ich den Pokalsieg 2009, die UEFA-Cup Finalteilnahme 2009 und auch die erneute Pokal-Finalteilnahme 2010 für einen Verein wie den SV Werder als großartige Erfolge verstehe!...

... Aber in der Rückschau auf die sportliche Entwicklung des SV Werder einen Zeitpunkt für einen Trainerwechsel als richtig zu befinden, der noch vor dem Gewinn eines Titels liegt ???
Das kann in meinen Augen nicht richtig sein....

....Und - diese Empfindung, man müsse mindestens alle soundsoviel Jahre den Trainer wechseln, kann ich auch nicht ansatzweise nachvollziehen. So hart, wie manche hier dies verfechten, hätte TS ja nicht einmal mehr das Double 2004 begleiten bzw. bewirken dürfen.

:tnx:
 
Sorry, aber das ist populistischer Mumpitz. Sowohl Werder Bremen als auch das Gros der Fans sind so ziemlich die letzten, die der Ansicht sind, daß alle soundsoviel Jahre der Trainer gewechelt werden müßte - wir sind ja hier, um bei deinem vorherigen Beispiel zu bleiben, nicht beim HSV.

Er hat sich doch völlig offensichtlich auf die Aussage el manfredos bezogen, der generell einen Trainerwechsel nach einigen Jahren der neuen Impulse und Reize wegen präferiert. Die Antwort Paul Tergats darauf ist alles andere als populistischer Mumpitz.


Unter dem Aspekt wäre die Trennung von TS nicht erst 2013 erfolgt, sondern 1 oder gar 2 Jahre früher, denn schon dort hat Thomas Schaaf leider die Qualitäten vermissen lassen, die ihn einst ausgezeichnet haben, so daß durch den steitigen Negativtrend ein Trainerwechsel leider unausweichlich war und daher jetzt Robin Dutt am Ruder steht.

Welche Qualitäten hat der denn DMn plötzlich vermissen lassen, die einen Trainerwechsel unumgänglich machen würden? :confused: Der Negativtrend hat eindeutig mehrere Ursachen, eine davon war auch der Trainer, eine andere auch der Manager.

Und weil RD jetzt Trainer von Werder Bremen ist, braucht er unsere Unterstützung und zumindest einen Teil der Geduld, die man TS zugebilligt hat.

Selbstverständlich! ;)

Immerhin hast Du in Deinen letzten Posts auch schwache Leistungen in den ersten Spielen zumindest "eingeräumt". Es geht also derzeit nicht um den Trainer selbst, sondern um dessen Spielsystem! ;)
 
Und - diese Empfindung, man müsse mindestens alle soundsoviel Jahre den Trainer wechseln, kann ich auch nicht ansatzweise nachvollziehen. So hart, wie manche hier dies verfechten, hätte TS ja nicht einmal mehr das Double 2004 begleiten bzw. bewirken dürfen.

Sorry, aber das ist populistischer Mumpitz. Sowohl Werder Bremen als auch das Gros der Fans sind so ziemlich die letzten, die der Ansicht sind, daß alle soundsoviel Jahre der Trainer gewechelt werden müßte - wir sind ja hier, um bei deinem vorherigen Beispiel zu bleiben, nicht beim HSV. Unter dem Aspekt wäre die Trennung von TS nicht erst 2013 erfolgt, sondern 1 oder gar 2 Jahre früher, denn schon dort hat Thomas Schaaf leider die Qualitäten vermissen lassen, die ihn einst ausgezeichnet haben, so daß durch den steitigen Negativtrend ein Trainerwechsel leider unausweichlich war und daher jetzt Robin Dutt am Ruder steht. Und weil RD jetzt Trainer von Werder Bremen ist, braucht er unsere Unterstützung und zumindest einen Teil der Geduld, die man TS zugebilligt hat.

Watt?
Ich will Moderatorenwechsel mindestens nach alle 4-5 Posts.
Grün-Weiße Vogelscheuche auf dem Osterdeich gesichtet, trug ein Schild, auf dem geschrieben stand: "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! - Wer hat recht? Karl Liebknecht!" und flüchtete vor verwirrten Werder-Fans, die glaubten, Liebknecht wäre schon der Nachfolgekandidat für Robin Dutt. Tergat war es bestimmt NICHT. Weil er davon ausgeht, nicht dermaßen missverstanden zu werden.
Watt?
 
Ich meine, dass da eigentlich schon Einigkeit herrschte, dass man da eher einiges an Glück hatte - vielleicht das Glück, das man Anfang der Vorsaison - trotz wesentlich überzeugenderem, ansehnlicherem Spiel - nicht hatte.

Nein, darüber herrscht keine Einigkeit. Ich finde nach wie vor die Siege gegen Braunschweig und Augsburg nicht glücklich, ebenso fand ich die meisten Niederlagen der letzten Jahre nicht "unglücklich"(es sei denn, der Schiri hat bei einigen Entscheidungen massiv daneben gelegen, was in den letzten Jahren nicht selten vorkam). "Dreckig" finde ich den passenderen Begriff. Sie sind das Verdienst einer engagiert verteidigenden und kämpfenden Mannschaftsleistung. Nicht mehr, nicht weniger. Aber immerhin ist das viel mehr als dsa, was man über weite Strecken in den letzten Jahren von Werder Bremen gewohnt war. Recht gebe ich dir -wie die meisten anderen hier sicher auch- in dem Punkt, dass offensiv in der Saison noch viel mehr kommen muss und man sich nicht darauf beschränken darf, nur hinten drin zu stehen und die Null zu halten.
 
... Recht gebe ich dir -wie die meisten anderen hier sicher auch- in dem Punkt, dass offensiv in der Saison noch viel mehr kommen muss und man sich nicht darauf beschränken darf, nur hinten drin zu stehen und die Null zu halten.

Da Letzteres sowohl in Braunschweig als auch gegen Augsburg der Fall war, muss man von glücklichen Siegen sprechen. ;) Es war praktisch nie damit zu rechnen, dass wir ein eigenes Tor schießen könnten. Ohne solche gehst Du maximal mit einem Remis vom Platz.

Das sah in Hamburg glücklicherweise schon anders aus, weshalb der Sieg dort mMn. auch hochverdient war.
 
Also - die seltsame Grundidee, man müsse spätestens alle 3-5 Jahre den Trainer austauschen, wurde hier nicht nur aktuell vertreten. Das ist ein Statement, das im TS Thread und anderenorts durchaus häufiger zu lesen war.

Wenn hier jetzt aber inzwischen alle der Meinung sind, solche Sichtweisen seien "populistischer Mumpitz", kann ich das natürlich nur unterstützen.

Ich finde diese "Trainer-Abnutzungs-Idee" schon deshalb ziemlich daneben, weil ja schon aufgrund der ständigen Spielerwanderungen kaum mal ein Spieler über 5 Jahre in einem Verein bleibt. Was soll sich da wohl "abnutzen" ? Selbst wenn ein Trainer 20 Jahre das selbe Training aufzieht, "langweilt" er die verschiedenen Spieler damit doch maximal 3-5 Jahre. Aber - da das jetzt ja geklärt ist, braucht dieses Thema wohl nicht noch einmal vertieft zu werden.
 
Also - die seltsame Grundidee, man müsse spätestens alle 3-5 Jahre den Trainer austauschen, wurde hier nicht nur aktuell vertreten. Das ist ein Statement, das im TS Thread und anderenorts durchaus häufiger zu lesen war.

Wenn hier jetzt aber inzwischen alle der Meinung sind, solche Sichtweisen seien "populistischer Mumpitz", kann ich das natürlich nur unterstützen.

Ich finde diese "Trainer-Abnutzungs-Idee" schon deshalb ziemlich daneben, weil ja schon aufgrund der ständigen Spielerwanderungen kaum mal ein Spieler über 5 Jahre in einem Verein bleibt. Was soll sich da wohl "abnutzen" ? Selbst wenn ein Trainer 20 Jahre das selbe Training aufzieht, "langweilt" er die verschiedenen Spieler damit doch maximal 3-5 Jahre. Aber - da das jetzt ja geklärt ist, braucht dieses Thema wohl nicht noch einmal vertieft zu werden.

Ich glaube, es ging nicht darum, zwangsläufig alle 3 -5 Jahre den Trainer auswechseln zu müssen, sondern dann, wenn es offensichtlich für beide Seiten das Beste ist. Es ist halt so, dass das innerhalb dieses Zeitraumes häufig der Fall ist.

Ich frage mich nur, warum trotz des wechselndem Personals sich immer wieder die gleichen Schwachstellen offenbart haben. Vielleicht doch eine Art Abnutzungserscheinung?

Nun, wenn der Punkt erreicht ist, dann sollte dieser Schritt vollzogen werden, egal, ob bereits nach einem halben oder halt erst nach 14 Jahren ...
 
Da Letzteres sowohl in Braunschweig als auch gegen Augsburg der Fall war, muss man von glücklichen Siegen sprechen. ;) Es war praktisch nie damit zu rechnen, dass wir ein eigenes Tor schießen könnten. Ohne solche gehst Du maximal mit einem Remis vom Platz.

Das sah in Hamburg glücklicherweise schon anders aus, weshalb der Sieg dort mMn. auch hochverdient war.

???????????
Habe beide spiele gesehen und bin nicht deiner Meinung , man hätte gegen Eintracht nicht zwingend gw müssen , aber Augsburg kam zu keiner klaren Torchance und uns wurde mindestens ein reguläres Tor aberkannt .
Also hier von Glück zu reden ist einfach nur lächerlich .
 
Also - die seltsame Grundidee, man müsse spätestens alle 3-5 Jahre den Trainer austauschen, wurde hier nicht nur aktuell vertreten. Das ist ein Statement, das im TS Thread und anderenorts durchaus häufiger zu lesen war.

Wenn hier jetzt aber inzwischen alle der Meinung sind, solche Sichtweisen seien "populistischer Mumpitz", kann ich das natürlich nur unterstützen.

Ich finde diese "Trainer-Abnutzungs-Idee" schon deshalb ziemlich daneben, weil ja schon aufgrund der ständigen Spielerwanderungen kaum mal ein Spieler über 5 Jahre in einem Verein bleibt. Was soll sich da wohl "abnutzen" ? Selbst wenn ein Trainer 20 Jahre das selbe Training aufzieht, "langweilt" er die verschiedenen Spieler damit doch maximal 3-5 Jahre. Aber - da das jetzt ja geklärt ist, braucht dieses Thema wohl nicht noch einmal vertieft zu werden.

Wie soviel im Leben gibt es doch immer zwei Seiten der Betrachtungsweise. Wenn ein Manager (und als solches betrachte ich einen Trainer) einer Firma 20 Jahre nach den selben Kriterien arbeitet welche er in seinem BWL oder VWL-Studium gelernt hatte, würde er scheitern und das wäre nicht die Schuld seiner Arbeiter (Spieler).

Gerade RD's Zeiten bei Leverkusen dürften ihm gezeigt haben, das ein persönlicher Erfolg nur in Kombination mit der Mannschaft erfolgen kann. Leverkusen war mit fast den selben Spielern vor ihm und nach ihm Erfolgreicher.
Wir werden uns lange auf einer Gradwanderung zwischen hoffen auf mehr und der Angst vor dem Abstieg befinden, aber ich glaube an RD und die Mannschaft. Es ist RD's Aufstellen gegen den HSV, als vermutliche Reaktion auf das Frankfurtspiel, das mich positiv stimmt. Er hatte für mich das erste Mal bei einem Pflichtspiel seine Eigene, von der Vergangenheit losgelöste, Handschrift erkennen lassen.
Um aber nochmals auf Paul Tergat zurückzukommen. Meine persönliche Meinung ist, das RD in 5 Jahren sicher nicht mehr Trainer bei Bremen ist.
Begründung: CL-Plätze sind in den nächsten Jahren utopisch (das hat aber nicht etwas mit der Qualität von RD oder Werder zu tun, aber die ersten 4 Plätze (und das Geld) sind in diesem Zeitraum vergeben.
Schaffen wir in dieser Zeit einen Europacupplatz, so ist das ein Höhepunkt von Werder und RD mit keiner Garantie auf Wiederholung.
Ein dauerhaftes Spielen gegen den Abstieg (Absteigen werden wir NICHT) ist sicher nicht das Anspruchdenken von RD und Werder.

Ok, reine "Glaskugeltheorie" von mir, aber meine persönliche Meinung.
 
Ich glaube, es ging nicht darum, zwangsläufig alle 3 -5 Jahre den Trainer auswechseln zu müssen, sondern dann, wenn es offensichtlich für beide Seiten das Beste ist. Es ist halt so, dass das innerhalb dieses Zeitraumes häufig der Fall ist.

Ich frage mich nur, warum trotz des wechselndem Personals sich immer wieder die gleichen Schwachstellen offenbart haben. Vielleicht doch eine Art Abnutzungserscheinung?

Nun, wenn der Punkt erreicht ist, dann sollte dieser Schritt vollzogen werden, egal, ob bereits nach einem halben oder halt erst nach 14 Jahren ...

Hast mir gerade einen Spiegel vorgehalten.

Du hast es geschafft mit weniger Worten genau DAS auszudrücken, was ich vorhin als Reaktion von PT, schreiben wollte:applaus::beer:
 
Wie soviel im Leben gibt es doch immer zwei Seiten der Betrachtungsweise. Wenn ein Manager (und als solches betrachte ich einen Trainer) einer Firma 20 Jahre nach den selben Kriterien arbeitet welche er in seinem BWL oder VWL-Studium gelernt hatte, würde er scheitern und das wäre nicht die Schuld seiner Arbeiter (Spieler).

Gerade RD's Zeiten bei Leverkusen dürften ihm gezeigt haben, das ein persönlicher Erfolg nur in Kombination mit der Mannschaft erfolgen kann. Leverkusen war mit fast den selben Spielern vor ihm und nach ihm Erfolgreicher.
Wir werden uns lange auf einer Gradwanderung zwischen hoffen auf mehr und der Angst vor dem Abstieg befinden, aber ich glaube an RD und die Mannschaft. Es ist RD's Aufstellen gegen den HSV, als vermutliche Reaktion auf das Frankfurtspiel, das mich positiv stimmt. Er hatte für mich das erste Mal bei einem Pflichtspiel seine Eigene, von der Vergangenheit losgelöste, Handschrift erkennen lassen.
Um aber nochmals auf Paul Tergat zurückzukommen. Meine persönliche Meinung ist, das RD in 5 Jahren sicher nicht mehr Trainer bei Bremen ist.
Begründung: CL-Plätze sind in den nächsten Jahren utopisch (das hat aber nicht etwas mit der Qualität von RD oder Werder zu tun, aber die ersten 4 Plätze (und das Geld) sind in diesem Zeitraum vergeben.
Schaffen wir in dieser Zeit einen Europacupplatz, so ist das ein Höhepunkt von Werder und RD mit keiner Garantie auf Wiederholung.
Ein dauerhaftes Spielen gegen den Abstieg (Absteigen werden wir NICHT) ist sicher nicht das Anspruchdenken von RD und Werder.

Ok, reine "Glaskugeltheorie" von mir, aber meine persönliche Meinung.
Willste unsere Gastfreundschaft strapazieren?
In Leverkusen hatte Dutt seine Vorstellung von Fußball und wollte die als Trainer auch durchsetzen, bringt soon Managerjob ja mit sich. Fahr mal nach Leverkusen und befrag mal die Spieler dort, warum die sich BEWUSST gegen den Trainer gestellt haben. Bekannt ist, dass die Leverkusener mit dem Erfolg der Vorzeit keine Änderung für nötig hielten. Aber Schnee von gestern. Lass uns von dem "Morgen" reden: "Morgen" wird Dutt bei Werder noch CL-Plätze anstreben während Pep schon Bayern verlassen haben wird. UND morgen übrigens wird Werder schon mal auf einem Relegationsplatz sitzen und am 9. Spieltag bummelige 18 Punkte haben. Geil wie der Mief langsam verschwindet. Wir haben den Gestank des eigenen Schlafzimmers wie bei alten Menschen gar nicht wahrnehmen kölnnen. Ich bin froh, dass die Fenster zum Lüften geöffnet sind und wir nicht im Zelt der zweiten Liga übernachten müssen. Übrigens ist beim HSV im Schlafzimmer immer frisch gelüftet - aber unterm Bett liegen ca. 9 Haufen Trainerscheiße. TS durfte jedenfalls seinen Nachttopf sehen, wie der am Fringsabend gereinigt und poliert vors Haus gerstellt wurde. Ich muss schlafen - hab morgen ein wichtiges Spiel in der Verbandsliga. MEINE Glaskugel sagt mir, dass ich mit meiner Mannschaft aufsteigen werde.
 
Der R.D. wird einen erfolgreichen Weg in Bremen gehen.
Niemand erwartet, dass R.D. jetzt mal locker 5 bis 10 Jahren Trainer bei Werder bleibt.

Rehhagel & Schaaf war Ausnahmen, die die Regeln bestätigen!

Sollte R.D hier eine zweite Vertragslaufzeit erleben, ist das schon als Erfolg für beide Seiten anzusehen.

Das der U19 & U23 Bereich enger mit dem Profikader verzag wird und vor allem dieses aktuell transparent, anhand von Einsätzen von U19-Spielern in Pflichtspielen, lässt wirklich hoffen!

Doch, der R.D. macht seine Arbeit sehr gut:daumen:
 
Ich finde diese "Trainer-Abnutzungs-Idee" schon deshalb ziemlich daneben, weil ja schon aufgrund der ständigen Spielerwanderungen kaum mal ein Spieler über 5 Jahre in einem Verein bleibt. Was soll sich da wohl "abnutzen" ? Selbst wenn ein Trainer 20 Jahre das selbe Training aufzieht, "langweilt" er die verschiedenen Spieler damit doch maximal 3-5 Jahre.

Dieser These nach müßten die Probleme, die wir z.B. in der Saison 08/09 (nur Bundesliga!) oder 10/11 hatten, ja auch Vergangenheit sein. Leider war und ist das Gegenteil der Fall, denn die Fehler, die in den beiden v.g. Beispielen auf dem Platz gemacht wurden, waren denen der Folgezeit bis in die letzte Saison doch sehr ähnlich - trotz der Fluktuation im Kader.


Ich glaube, es ging nicht darum, zwangsläufig alle 3 -5 Jahre den Trainer auswechseln zu müssen, sondern dann, wenn es offensichtlich für beide Seiten das Beste ist. Es ist halt so, dass das innerhalb dieses Zeitraumes häufig der Fall ist.

Ich frage mich nur, warum trotz des wechselndem Personals sich immer wieder die gleichen Schwachstellen offenbart haben. Vielleicht doch eine Art Abnutzungserscheinung?

Nun, wenn der Punkt erreicht ist, dann sollte dieser Schritt vollzogen werden, egal, ob bereits nach einem halben oder halt erst nach 14 Jahren ...

1899% Zustimmung :tnx::tnx::tnx:

Zumal Abnutzungserscheinungen und Betriebsblindheit (was nebenbei bemerkt kein Schimpfwort ist, sondern z.B. bei Unternehmensberatern zum alltäglichen Sprachgebrauch gehört) bei langjährigen Tätigkeiten an einem Posten sich früher oder später leider einschleichen. Das ist ein (fast) unvermeidbarer Vorgang, nur wenn irgendetwas trotz punktueller Veränderungen immer noch schief läuft, dann muß man seine grundsätzliche Vorgehensweise überdenken bzw. sich mit entsprechenden Hinweisen von anderen auseinandersetzen.
 
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