Werder-Fan in Bielefeld lebensbedrohlich verletzt

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Wenn man das liest, fragt man sich schon wo die Todesstrafe bleibt, wenn man sie mal braucht.
Sorry, aber aus diesem Typen wird nichts mehr und niemand würde um so einen Vollspacken weinen, wenn man ihm die Giftspritze setzen würde. Eine Gefahr für jeden friedliebenden Bürger. Am Ende werden es 5 Jahre, davon 3 auf Bewährung. Hurra, deutscher Täterschutzrechtsstaat!!! Ich könnt jetzt schon kotzen und mich mal wieder für dieses Land und seine "Rechtssprechung" schämen! Sagt bloss nicht "im Namen des Volkes"! Das Volk würde diese grenzdebile Schläger-Evolutionsbremse zumindest bis zum Tod wegsperren!!! Aaah, da kommt mir echt die Galle hoch! Und na klar, gleich kommen hier wieder die Hobby- und hauptberuflichen Rechtsanwälte um die Ecke, die mir das deutsche Rechtsstaatsystem erklären wollen. Und ich kann euch sagen: Ich kenne es, und es ist mir in Fällen wie diesem einfach mal scheissegal, was ihr sagt. Bevor ihr dies tut, versetzt euch bitte nur eine Minute in die Lage des Opfers.

Alternativ sollte man mal dem Opfer die Möglichkeit einräumen bei dem Typen eine OP am offengelgten Hirn durchzuführen, damit der Täter bis zum Ende seiner Tage ähnliche Qualen leiden muss. DAS wäre Gerechtigkeit in der Form, für die man dieses starke Wort nur verwenden darf. So ich hör besser auf, beovor ich hier noch 'ne Verwarnung kassiere.

Dir friedliebendem Bürger scheint aber auch jemand ganz doll gegen den Kopf getreten zu haben.:wink:
 
Hatte auch erst gerade erfahren, was da überhaupt passiert ist. Bin dann noch im Bielefeld-Forum darauf gestoßen (mit urpsungsquelle). Weiß nicht ob es hier schon einmal gepostet worden ist, aber ich finde das schon wirklich sehr auf den Punkt gebracht:

"Die Mutter des Opfers veröffentlichte nun einen Brief. "Mein Sohn würde der Bielefelder Fan-Szene keine Schuld für dieses Verbrechen geben, wenn er sich selbstbestimmt äußern könnte", schreibt sie. Er wisse, dass diese Gewaltverbrecher weder an der Arminia noch an Fußball Interesse hätten. "Wenn es diese Plattform für ihre Gewalt nicht gäbe, wären es Behinderte oder Menschen anderer Hautfarbe, gegen die sich ihre Aggressionen richteten." Diese Art von Fans sei in allen Vereinen, auch in Bremen, nur schwer in den Griff zu bekommen."

http://www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/6707464_Erster_Hooligan-Taeter_packt_aus.html

Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob ich so sachlich und ruhig bleiben könnte bzw. auch überhaupt wollte. Jetzt mal dieses Religionsgerede beiseite, aber Vergeltung, Rache oder was auch immer, würde mir persönlich eher zusagen wenn mein Sohn im Sterben liegen würde.
 
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Wenn man das liest, fragt man sich schon wo die Todesstrafe bleibt, wenn man sie mal braucht.
Sorry, aber aus diesem Typen wird nichts mehr und niemand würde um so einen Vollspacken weinen, wenn man ihm die Giftspritze setzen würde. Eine Gefahr für jeden friedliebenden Bürger. Am Ende werden es 5 Jahre, davon 3 auf Bewährung. Hurra, deutscher Täterschutzrechtsstaat!!! Ich könnt jetzt schon kotzen und mich mal wieder für dieses Land und seine "Rechtssprechung" schämen! Sagt bloss nicht "im Namen des Volkes"! Das Volk würde diese grenzdebile Schläger-Evolutionsbremse zumindest bis zum Tod wegsperren!!! Aaah, da kommt mir echt die Galle hoch! Und na klar, gleich kommen hier wieder die Hobby- und hauptberuflichen Rechtsanwälte um die Ecke, die mir das deutsche Rechtsstaatsystem erklären wollen. Und ich kann euch sagen: Ich kenne es, und es ist mir in Fällen wie diesem einfach mal scheissegal, was ihr sagt. Bevor ihr dies tut, versetzt euch bitte nur eine Minute in die Lage des Opfers.

Alternativ sollte man mal dem Opfer die Möglichkeit einräumen bei dem Typen eine OP am offengelgten Hirn durchzuführen, damit der Täter bis zum Ende seiner Tage ähnliche Qualen leiden muss. DAS wäre Gerechtigkeit in der Form, für die man dieses starke Wort nur verwenden darf. So ich hör besser auf, beovor ich hier noch 'ne Verwarnung kassiere.

:roll:
Dazu würde ich mal den Thread im Worum empfehlen, in dem sich das Opfer selber zu Wort gemeldet hat.
http://worum.org/threads/5403-38-Spieltag-Arminia-Bielefeld-vs-Werder-II-am-05-05-12/page7 Beitrag 94.

Dass die Leute bestraft gehören (und mMn mindestens mit den 10 Jahren!), ist uns ja wohl allen klar. Solche Beiträge, wie da oben sind allerdings..... na ja.
 
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Wenn man das liest, fragt man sich schon wo die Todesstrafe bleibt, wenn man sie mal braucht.
Sorry, aber aus diesem Typen wird nichts mehr und niemand würde um so einen Vollspacken weinen, wenn man ihm die Giftspritze setzen würde. Eine Gefahr für jeden friedliebenden Bürger. Am Ende werden es 5 Jahre, davon 3 auf Bewährung. Hurra, deutscher Täterschutzrechtsstaat!!! Ich könnt jetzt schon kotzen und mich mal wieder für dieses Land und seine "Rechtssprechung" schämen! Sagt bloss nicht "im Namen des Volkes"! Das Volk würde diese grenzdebile Schläger-Evolutionsbremse zumindest bis zum Tod wegsperren!!! Aaah, da kommt mir echt die Galle hoch! Und na klar, gleich kommen hier wieder die Hobby- und hauptberuflichen Rechtsanwälte um die Ecke, die mir das deutsche Rechtsstaatsystem erklären wollen. Und ich kann euch sagen: Ich kenne es, und es ist mir in Fällen wie diesem einfach mal scheissegal, was ihr sagt. Bevor ihr dies tut, versetzt euch bitte nur eine Minute in die Lage des Opfers.

Man darf sowas nicht in Deutschland sagen aber recht hast du bis zu diesem Punkt.Das schlimme ist das solche Schweine auch noch davon kommen siehe Kinderschänder usw.....
Aber das ist ein anderes Thema
 
Ich kopier das mal aus dem worum,interessiert möglicherweise auch den einen oder anderen hier.

Der Prozess wird sich aller Voraussicht nach noch bis ins nächste Jahr hinziehen und es wird wohl erst im Februar / März 2013 zu einem Urteil kommen. Nachdem ich gestern meine Aussage getätigt habe, möchte ich mich jetzt aber gerne mal intensiver zu dem Thema äußern und das worum mal nutzen um einige Punkte richtig zu stellen.

Gesundheitszustand: Mein Zustand sieht so aus, dass ich heute schon wieder Vollzeit meinem Beruf nachgehen kann. Mir wurde ein Shunt System in dem Kopf eingesetzt. Dieses dient dazu, dass Gehirnflüssigkeit abgeleitet wird und Druck von meinem Kopf genommen wird. Der Shunt wird mich aller Wahrscheinlichkeit nach mein Leben lang begleiten. Ich muss das ganze natürlich öfter beobachten und beim Arzt durchchecken lassen. Seit dem kommt es öfter vor, dass mir der Schädel mal ganz schön brummt und ich unter Kopfschmerzen leide. Damit werde ich in Zukunft leben müssen. Ansonsten fehlt mir noch etwas Körpergewicht und Muskulatur. Es ist erstaunlich wie viel man nach 3 Monaten Krankenhaus verliert und wie schnell der Körper abbaut. Als ich noch im Koma lag, konnten die Ärzte zunächst nicht ausschließen, ob ich behindert bleiben werde (sowohl körperlich als auch geistig). Meine Familie hatte sich schon auf das Schlimmste eingestellt und überlegt wie sie das Haus behinderten gerecht umbauen. Zum Glück hat sich das nicht bewahrheitet und es hat sich soweit alles wieder gebessert, sodass ich mein Leben heute unter guten Voraussetzungen weiterführen kann. Ich habe sehr viel Glück gehabt.

Umgang damit: Ich muss in Zukunft natürlich aufpassen, dass ich stressige Situationen schnell erkenne und ärger aus dem Weg gehe. Fakt ist, das so etwas nicht nochmal passieren darf. Mein Kopf würde so was wahrscheinlich kein zweites Mal überstehen und schon leichte Erschütterungen gegen meinen Kopf könnten fatale Folgen für mich haben. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen mich jetzt nicht zu Hause einzuschließen und mit dem ganzen Thema Offensiv umzugehen. Ich war bereits wieder beim Fußball (sowohl zu Hause wie Auswärts) und werde das auch in Zukunft weiter fleißig tun. Spätestens zur Rückrunde wieder öfter, die Hinrunde wird ungewohnt für mich noch etwas mit angezogener Handbremse laufen. Die Zeit bis Ende des Jahres gebe ich mir aber noch, um wieder der Alte zu werden. Passieren kann immer was, ob jetzt beim Fußball, vor der Disco oder einfach auf der Straße. Ich finde aber, dass man sich seinen Ängsten stellen muss und es keinen Sinn macht nur noch zurückgezogen hinter verschlossenen Türen zu leben. Ich versuche der ganzen Geschichte etwas Positives abzugewinnen. Die Erfahrung dem Tod so nahe gewesen zu sein, kann mich als Mensch vielleicht auch weiterbringen. Was natürlich nicht heißt, dass ich nicht liebend gerne drauf verzichtet hätte ;-)

Zum Tatvorgang: Dazu kann ich nicht viel sagen. Ich habe an den Tag keine Erinnerung mehr. Das ist alles weg. Ich weiß nicht mal mehr wie ich morgens zum Bahnhof gekommen bin. Ich denke aber, dass gerade das sehr von Vorteil für mich ist. Wenn ich Erinnerung daran hätte, würde das ganze wahrscheinlich mehr auf die Psyche schlagen und ich hätte vielleicht größere Schwierigkeiten damit umzugehen. Nach dem was mir berichtet wurde, war das Ganze ein sehr Feiger Angriff. Aus dem Hinterhalt, uns wurde regelrecht eine Falle gestellt. Ich wurde dann wohl ebenfalls feige von hinten niedergeschlagen. Als ich mich gerade wieder aufrichten wollte, wurde ich wieder niedergeschlagen und dann wurde am Boden liegend noch auf mich eingetreten. Meine Freunde mussten sich natürlich erst mal selber verteidigen bis sie mir zu Hilfe kommen konnten. Auf dem Gehweg hat dann bereits der Todeskampf eingesetzt. Meine Pupillen waren weit geöffnet und es hatte bereits eine Schnappatmung eingesetzt. Ich hatte nicht mehr viel Zeit und das ich heute noch lebe, verdanke ich einem Feuerwehrmann. Als der Notruf bei dem einging hat er überlegt und hat gegen seine Dienstvorschriften gehandelt. Normalerweise muss er das nächste Krankenhaus benachrichtigen, von dort hätte ein Krankenwagen um die 15 Minuten gebraucht und für mich wäre jede Hilfe zu spät gekommen. Der Mann hat aber überlegt, Fußballspiel, da muss doch ein Krankenwagen bereits in der Nähe sein. Zu dem konnte er dann Kontakt aufnehmen und dadurch war schnell Hilfe vor Ort. Für sein Verhalten wurde der Feuerwehrmann auch ausgezeichnet. Ich finde es sehr schön, das auf solch wichtigen Positionen noch Leute sitzen, die eigenständig mitdenken und handeln und nicht nur Stumpf nach Ihren Richtlinien und Vorschriften handeln.

Täter: Weder hat sich noch am Boden liegend Jemand von denen um mich gekümmert noch hat sich irgendwie mal Jemand von denen in der Zeit danach erkundigt wie es mir geht. Auch jetzt vor Gericht wird nur versucht sich rauszureden und möglichst gut dabei wegzukommen. Das finde ich das eigentliche Traurige. Scheiße bauen ist immer das eine, Fehler haben wir alle schon gemacht (wenn auch nicht unbedingt so schlimme), aber dann nicht mal dazustehen und Verantwortung übernehmen finde ich einfach schwach. Ich finde das ist etwas, was man von einem 20 Jährigen Menschen schon erwarten darf. Vergeben kann ich zurzeit natürlich absolut nicht und durch das Verhalten vor Gericht verdient es das auch nicht. Entschuldigen müssten sie sich wenn auch eher bei meiner Familie und bei meinen Freunden. Das waren die Leute die leiden mussten, beten mussten das ich überlebe, während ich diese schlimme Phase schlichtweg verpennt habe. Ich habe das gestern auch so vor Gericht wiedergegeben (an dieser Stelle Dank an Svenja für den Tip). Ich finde dass sich bei solchen Vorfällen immer zu sehr auf das Opfer konzentriert wird, nicht aber über das Leid, die Ängste und den Druck den die Angehörigen ertragen müssen. Man verletzt immer mehr als nur einen Menschen.

Die Täter gehörten nach eigener Aussage alle der Bielefelder Ultraszene an. Ich möchte jetzt keine neue Ultra Diskussion starten, möchte den Ultragedanken an sich aber mal etwas in Schutz nehmen. Gerade weil ich nicht mit allen glücklich bin, wozu meine Mutter sich als ich noch Gaga war so fleißig geäußert hat (war ihre Art damit umzugehen und das respektiere ich). Gewalt im Fußball ist ja gerade ein modernes Thema und mir wird bei Vorfällen wie den meinen immer zu einseitig in den Medien berichtet. Ich gehöre selber keiner Gruppe an, bleibe lieber für mich unabhängig und bilde mir zu allem mein eigenes Urteil. Trotzdem habe ich großen Respekt davor, was die Jungs und Mädels alles auf die Beine stellen. Es ist sicherlich nicht alles positiv, aber ich finde diese starke negative Medienpräsens zu dem Thema nicht wirklich gut. Über die positiven Dinge wird nie berichtet, sein es Choreos, Möglichkeiten günstig zu Auswärtsspielen zu kommen, oder Soziale Projekte (z. B. das Sammeln warmer Klamotten für Obdachlose im Winter). Ein weiterer oft vergessener Punkt ist, das es größtenteils den Ultras zu verdanken ist, das wir heute nicht mehr unter einem Neonaziproblem innerhalb der Kurven leiden. Die Ultras von Bielefeld haben sich sofort über meinen Zustand erkundet und sich klar davon distanziert. Es ist generell sehr schwierig für die Gruppen. Wenn eine Person Mist baut, wird das immer gleich auf die ganze Gruppe bezogen. Es sind nun mal auch alles verschiedene Menschen und eine größere Anzahl Menschen kann man nur schwer in die gleiche Richtung lenken. Zu dem kommt hinzu, dass es mittlerweile leider in geworden ist, Ultra zu sein. Leider setzten sich viele nicht mehr mit den Werten der Gruppen auseinander und was eigentlich dahintersteckt. Sehen nur *jetzt klischeemäßig‘ dunkle Klamotten, die Gewalt und wunder was für harte Kerle sie sind. Ultra ist ja nicht gleich Ultra, jede Gruppe hat ihre eigenen Werte und Richtlinien. Es ist bei weitem nicht alles perfekt und es gibt viele Baustellen, trotzdem halte ich gerade die Ultras in Zeiten in denen Fußball immer mehr zum Event verkommt, als kleine Gruppe die noch gegen die ganzen Ungerechtigkeiten ankämpft für enorm wichtig.

Ich wollte das nur mal so ausführlich betonen, um zu zeigen das ich Arminia Bielefeld oder auch speziell den Ultras Bielefeld nicht böse bin, sondern nur den Jungs die mir das angetan haben. Dazu war es mir wichtig gestern noch kurz mit Jemanden vom Fanprojekt Bielefeld reden zu können. Egal was noch alles durch die Medien geht, das es Repressionen gegen Fußballfans hagelt, die mit der ganzen Geschichte nichts zu tun haben, ist überhaupt nicht in meinem Interesse, egal zu welcher Gruppe sie vielleicht gehören.

Nächster Punkt Polizei: Das ist ein Thema zu dem ich noch sehr vorsichtig sein möchte. Zu dem Punkt wird sicherlich noch was kommen und ermittelt werden. Die Polizei hat den ganzen Vorfall gefilmt, denen sind die Jungs wohl schon vorher aufgefallen und dadurch waren sie in der Nähe. Für mich wäre es natürlich besser gewesen, wenn sie geholfen hätten. Der Verdacht liegt natürlich schon nahe, dass man wollte, dass etwas passiert. Dass es so schlimm wird, wollte man ganz sicherlich nicht und das werfe ich der Polizei auch nicht vor, aber ich glaube schon dass der Vorsatz bestand Fußballfans bei einer Straftat zu erwischen. Sowohl bei uns Fußballfans, wie auch bei der Polizei sollte endlich ein Umdenken stattfinden. Beide Seiten haben ihre Schattenseiten. Ich denke, wenn am Ende des Tages alle nach Hause gehen, Krankenhausbetten und Gefängniszellen leer sind, haben alle einen guten Job gemacht. In dem man aber seinen gegenüber das Leben so schwer wie möglich macht, löst man keine Konflikte.

Abschließend möchte ich nun auch endlich einen Schlussstrich drunter ziehen. Das Wichtigste ist, das ich überlebt habe (Dank an meine tollen Ärzte und Krankenschwestern). Nun möchte ich gerne wieder nach vorne blicken und mein Leben weiterleben. Ein bisschen was hat man ja noch vor ;-)

Euch vielen Dank für die Anteilnahme. Ich denke ihr konntet nun einen kleinen Einblick in den Fall gewinnen. Passt immer gut auf euch auf und helft notfalls auch eurem Nebenmann.

Grün-Weiße Grüße

Quelle
 
Sehr erwachsene Sichtweise. Wenn man sowas liest, läuft es einem schon kalt den Rücken runter.

Ich wünsche alles Gute für die Zukunft.
 
Viel zu wenig für die Schwachbirne..... :wild:

Dachte ich mir auch.
Da ist er plötzlich klein und darf nach Jugendstrafrecht bestraft werden.
Beim Zutreten war er doch auch groß - warum nicht hier?!

:tnx: Wer den Tod eines Menschen in Kauf nimmt, gehört nach definitiv nicht
mehr nach Jugendstrafrecht behandelt. Aber so ist die Justiz in Deutschland :tnx: Richter greifen dann durch, wenn es unbedeutend ist aber nicht wenn es zwingend notwenidig ist.
 
Das Gesetz bezüglich der Strafanwendung ist so geschrieben, dass Heranwachsende in AUSNAHMEFÄLLEN nach dem Jugendstrafrecht zu veurteilen sind. Leider ist die Ausnahme in der Praxis zur Regel geworden.
 
Falls sich irgendwer hierhin verirrt hat:

Das Landgericht verurteilte einen der Hauptangeklagten (20) wegen versuchten Mordes zu 4 Jahren und 10 Monaten Jugendstrafe. Außerdem hat er 35.000€ Schmerzensgeld an den schwer-verletzen Werder-Fan zu zahlen und 3000€ an einen weiteren Leicht-Verletzten.

Die 2-jährige Haftstrafe des zweiten Hauptangeklagten wurde hingegen zur Bewährung ausgesetzt.

Die 8 weiteren Angeklagten wurden zu Bewährungsstrafen zwischen 10 und 15 Monaten verurteilt, während ein weiterer freigesprochen wurde.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/werder/v...Hauptangeklagter-verurteilt-_arid,487616.html
 
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