Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
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Letzteres sehe ich anders. Wenn zwei Platzhirsche wie Frings und Merte die Mannschaft verlassen, führt das zu einer komplett neuen Mannschaftsstruktur mit komplett neuen Hierarchien. Und eine solche Umstrukturierung gibt sicherlich jedem Spieler einen neuen Impuls. Es kann zum Beispiel sein, dass die enorme Steigerung von Hunt direkt damit zu tun hat (ist natürlich reine Spekulation, die ich aber für nicht so abwegig halte). Auch Naldos Rolle hat sich dadurch enorm geändert. Früher galt immer Merte als Abwehrchef. Das ist jetzt ganz klar Naldo.

Sicherlich Argumente, die für die Auslegung des Geschehenen als "Umbruch" sprechen. Aber wie gesagt ich sehe dies nicht. Für mich bewegt sich das alles noch im "normalen" Rahmen der regelmäßigen Veränderungen in einer Profimannschaft.
Die Beurteilung kann man getrost jedem überlassen. Selbst wenn man dies als Umbruch wahrnehmen sollte, ändert es an der grundsätzlichen Beurteilung der derzeitigen Situation recht wenig.

Das ist für mich nicht die Frage, die Frage ist für mich, warum man nicht gezielt solche Kicker verpflichtet hat und auf solche Hallodris wie Carlos Alberto, Marko Marin, Marcelo Moreno, Wesley und Marko Arnautovic gesetzt hat. Das ist es was ich nicht verstehe. Ich verstehe den Sinn hinter jeder Einzelpersonalie und ich verstehe Schaafs Philosophie. Ich verstehe aber seit einiger Zeit nicht mehr, wie das zusammenpassen soll.

Das sind die Fragen, die ich mir auch stelle. Insbesondere die damalige Ansage von KA, dass Marin im Verbund mit Hunt den Abgang von Özil auffangen sollten, klang für mich schon reichlich merkwürdig.
Wie gesagt für mich hat sich Transferpolitik ohnehin in eine Richtung verändert gehabt die kaum verständlich war. Ich kann mir die genannanten Verpflichtungen nur wie folgt erklären: Man hat versucht aufgrund des irgendwie gestiegenen Anspruchs Spieler mit gerausragenden fussballerischen Fähigkeiten zu verpflichten. Da aber komplette Spieler, also Spieler, die die entsprechenden fussballerischen Fähigkeiten, die nötige taktische Spielintelligenz und eine gwisse Erfahrung haben, für Werder finanziell nicht zu machen waren, hat man sich zu sehr auf den ersten Faktor verlassen. Meine Wesley ist ein schönes Beispiel für einen guten Fussballer, der taktisch über den Platz irrt wie besoffener Tourist durch die Sahara.
 
Da aber komplette Spieler, also Spieler, die die entsprechenden fussballerischen Fähigkeiten, die nötige taktische Spielintelligenz und eine gwisse Erfahrung haben, für Werder finanziell nicht zu machen waren, hat man sich zu sehr auf den ersten Faktor verlassen.

Das darf aber bezweifelt werden. Ich glaube nicht, dass man diesen Typus Spieler nur bei > 8 Millionen zu suchen braucht. Eben hier stellt sich doch die Frage, warum solche Summen immer wieder für offensive Wundertüten ausgegeben worden, während für die Spieler mit einer gewissen defensiv-Disziplin kein Geld mehr übrig war.
 
Die Beurteilung kann man getrost jedem überlassen. Selbst wenn man dies als Umbruch wahrnehmen sollte, ändert es an der grundsätzlichen Beurteilung der derzeitigen Situation recht wenig.
Für mich ändert das tatsächlich einiges: Ich bringe nämlich der Arbeit von TS momentan deutlich mehr Geduld entgegen. Vor einem Jahr war ich tatsächlich der Ansicht, dass die Ära Schaaf sich wohl dem Ende neigt. Mittlerweile, weil ich diesen Umbruch sehe, warte ich die Entwicklung bis zum Saisonende ab, um dann ein Urteil fällen zu können - und das Urteil wird sicher nicht schlecht ausfallen, falls ich eine Entwicklung sehe (und die habe ich in der ersten Saisonhälfte gesehen), selbst wenn wir nur siebter werden. Ich sehe den Status unserer Mannschaft momentan in etwa dort, wo Dortmund in der Saison 09/10 war, was leider nicht zwangsläufig heißt, dass wir nächste Saison Meister werden ;)
 
Das darf aber bezweifelt werden. Ich glaube nicht, dass man diesen Typus Spieler nur bei > 8 Millionen zu suchen braucht. Eben hier stellt sich doch die Frage, warum solche Summen immer wieder für offensive Wundertüten ausgegeben worden, während für die Spieler mit einer gewissen defensiv-Disziplin kein Geld mehr übrig war.

Bezweifle nicht, dass wenn man sich intensiver auf Markt, gerade bei bestimmten Nachwuchsspielern auch aus der 2. Bundesliga umgesehen hätte, man da den ein oder anderen Schnapper hätte machen können. Ist ja ohnehin meine These, siehe viele vorherige Beiträge.
Auch deshalb sprach ich von einem "merkwürdig" gestiegenen Ansprüchen!
 
Bezweifle nicht, dass wenn man sich intensiver auf Markt, gerade bei bestimmten Nachwuchsspielern auch aus der 2. Bundesliga umgesehen hätte, man da den ein oder anderen Schnapper hätte machen können. Ist ja ohnehin meine These, siehe viele vorherige Beiträge.
Auch deshalb sprach ich von einem "merkwürdig" gestiegenen Ansprüchen!
Ich bin da übrigens vollkommen deiner Meinung. Das hat KA ja auch irgendwo zugegeben: Man hat in den letzten Jahren halt versucht, Spieler zu kaufen, die das Potential haben auch in der CL sofort einzuschlagen. Das ist gründlich daneben gegangen. Aber in dieser Saison hat man diesen eingeschlagenen Weg (notgedrungen) ja wieder verlassen. Von daher bin ich optimistisch für die Zukunft. Ich gestehe auch KA zu, Fehler zu machen. Wichtig ist nur, dass er daraus lernt.
 
Thomas Schaaf war nie derjenige, der vor laufenden Kameras ein wortreiches rhetorisches Feuerwerk von sich gab, und er wird es vermutlich auch nie werden. Das ist auch vollkommen ok, denn jeder Mensch ist anders und sollte sich auch nur so geben, wie er tatsächlich ist.

Zudem kann der Übergang von einer worteichen Eloquenz zur populistischen Dampfplauderei minimal sein, so daß sich dieses auch schnell auf die sportliche Leistung einer Mannschaft negativ auswirkt, sprich daß sie nach einem Höhenflug wieder schnell dort gelandet ist, wo sie einst war. Klaus Toppmöller ist hierfür ein, wenn nicht sogar das exemplarische Beispiel. In wie weit Favre in dieses Gefahrenraster passen könnte, vermag ich nicht zu berurteilen, weil er dafür noch nicht lang genug in der Bundesliga tätig ist, aber mein bisheriger Eindruck hinterläßt die Vermutung, daß Favre dieses Klischee wohl nicht erfüllen wird, weil er sich sehr sachlich und analytisch artikuliert.

Man kann natürlich nur darüber spekulieren, ob der mediale Umgang mit den eigenen Fehlern Rückschlüsse auf die Art und Weise der internen Verarbeitung dieser Versäumnissen ziehen läßt. Denn von Thomas Schaaf hört man vor allem nach jeder Klatsche mit mind. 3 Toren Unterschied - und das war in den letzten 1,5 Jahren durchschnittlich in jedem 3. Auswärtsspiel der Fall - immer wieder ähnliche, wenn auch zutreffende Äußerungen in Kurzform wie "wir haben nur 70% gegeben" oder "unsere Fähigkeiten nicht abgerufen". Sachliche Analyse? Fehlanzeige. Und wenn man bedenkt, daß sich der 3-Tore-Pleitentrend sich über so einen langen Zeitraum fortsetzt, läßt dies wiederum Raum für die Vermutung, daß intern nicht aureichend analytisch artikuliert und somit unzureichend agiert wird, so daß sie diese unrühmliche Serie und sich daraus resultierende, inhaltlich ähnliche Aussagen kein Ende finden; und je öfters gleiche oder ähnliche Äußerungen wiederholt werden, um so größer werden den wirkungshemmenden Abnutzungserscheinungen.

Und bevor wieder einige wieder mit Äußerungen wie "Was hat denn Lucien Favre im Vergleich zu Thomas Schaaf denn schon erreicht?"aus ihren Löchern hervorgekrochen kommen, auch weil sie die vorherigen Zeilen nicht genau lesen: dies ist keine Schaaf-raus-Favre-rein-Forderung, sondern nur ein hypothetisches Gedankenspiel!

Einerseits in Bezug auf Favre/Schaaf bezogen: :tnx:

Andererseits komme ich mit den Schlüssen, die Du aus der ausbleibenden medialen Fehleranalyse ziehst, nicht richtig klar. Dass sich nach der ersten hohen Pleite gegen Gladbach scheinbar nicht geändert hat, lässt nicht automatisch darauf schließen, dass diese Fehler im Vorfeld der Spiele, gegen Bayern und Schalke nicht angesprochen wurden. Ich weiß, es war hypothetisch von Dir veranschaulicht, wo der Fehler liegt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht doch darüber gesprochen wurde, was alles in Gladbach falsch gelaufen ist. Erklärung könnte auch sein: Die Mannschaft lernt einfach langsamer. Fehler könnte auch sein: Die Mannschaft fällt mental nach Rückschlägen in sich zusammen, die Entwicklung nimmt ihren Lauf, die Mannschaft ergibt sich ihrem Schicksal. Oder: Die Niederlagen, und zwar in diesem deftigen Ausmaße, haben ganz unterschiedliche Gründe, obgleich das Resultat das Gleiche ist.

Ich nehme an, es ist eine Mischung aus allen drei Modellen. Was unterm Strich feststeht, TS hat es nicht geschafft, seinen Spielern nicht das Rüstzeug mit auf den Weg gegeben, in GE und München zu bestehen. Die Frage bleibt natürlich, ob die Mannschaft das überhaupt nicht leisten konnte, weil derzeit die Klasse nicht reicht. Was aber ganz objektiv festzuhalten bleibt, ist, dass sie nicht so schlecht sein kann, dermaßen unter zu gehen und dass sie allein in kämpferischer Hinsicht, komplett enttäuscht hat in diesen drei Partien. Zumindest war zu beobachten, dass sie sich phasenweise unter Wert geschlagen hat. Es müssen also neue Schlüsse gezogen werden. Denn solche Spiele können nachträglich mehr Schaden anrichten, als nur ein schlechtes Torverhältnis und den Verlust von 3 Punkten.
 
:tnx: Hierzu empfehle ich die Lektüre der "tatsächlichen Aufstellung" auf Bundesliga.de
Dort sieht man, dass wir in den meisten Spielen tatsächlich mit Doppel-Sechs (Fritz und Bargfrede) gespielt haben und Hunt und Marin/Ekici/Trinks auch meistens auf einer Linie davor gespielt haben.

Kann ja sein, aber liegt nicht unsere Schwäche eher in der Rückwärtsbewegung, wenn der Gegner das Spiel schnell macht? Denn im Ballbesitz geht die komplette Raute, außer nur 1 6er ziemlich weit in die Offensive, und bei Ballverlust kommt dann halt ein Fritz/Bargfrede nicht rechtzeitig wieder zurück um dann die Doppelsechs zu bilden bei Gegners Konter, also spielen wir doch nicht mit einer Doppelsechs :D
 
Sie würden auch dann kritisieren, wenn wir das Triple holen. Und sie würden das mit "zu Recht" begründen. Weil da ein Spiel bei war, wo wir untaktisch, unsystematisch überhapt unfußballerisch verloren haben und die restlichen Spiele inkl. Titelfinals auf purem Zufall basierten.

Plan haben geht anders.
Du hast schon mal bessere und vor allem differenziertere Beiträge abgelassen als so einen - Verzeihung! - polemischen Quark.
 
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht doch darüber gesprochen wurde, was alles in Gladbach falsch gelaufen ist. Erklärung könnte auch sein: Die Mannschaft lernt einfach langsamer.

Falls es ein Kommunikationsproblem sein sollte, dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder lernt wie von Dir vermutet die Mannschaft einfach langsamer oder die andere Variante wäre, daß Thomas Schaaf Defizite im verständlichen Übermitteln seiner Anliegen hat. Erinnert irgendwie an einer Situation in der Schule, wo der Lehrer seine Klasse für begriffsstutzig hält, der aber nach Ansicht der Klasse nicht in der Lage ist, den Stoff plausibel zu erklären.


. Fehler könnte auch sein: Die Mannschaft fällt mental nach Rückschlägen in sich zusammen, die Entwicklung nimmt ihren Lauf, die Mannschaft ergibt sich ihrem Schicksal.

In der letzten Saison war dies ganz offensichlich, denn mit Aunahme des 3:1-Sieg bei St. Pauli und 3 Remis hat Werder sämtliche Spiele nach Rückstand verloren, sprich nur 6 Punkte geholt. Im Gegensatz dazu holte Werder in der bisherigen Saison bei nur der Hälfte der Spiele bereits 16 Zähler nach einem Rückstand, so daß diese These sich eigentlich erledigt haben sollte. Für diese These spricht aber, daß Werder in 10/11 im Schnitt ca. jedes 3. Auswärtsspiel mit 3 oder mehr Toren Unterschied verloren hat und dieser Trend in 11/12 bisher fortsetzt wurde.

Dieser Widerspruch paßt irgendwie zur "Wundertüte Werder".
 
Falls es ein Kommunikationsproblem sein sollte, dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder lernt wie von Dir vermutet die Mannschaft einfach langsamer oder die andere Variante wäre, daß Thomas Schaaf Defizite im verständlichen Übermitteln seiner Anliegen hat. Erinnert irgendwie an einer Situation in der Schule, wo der Lehrer seine Klasse für begriffsstutzig hält, der aber nach Ansicht der Klasse nicht in der Lage ist, den Stoff plausibel zu erklären.

Dann muss der Lehrer, die Geschwindigkeit des Übermittelns, den Schülern anpassen. Andersherum geht´s ja nicht. ;)

Das erinnert dann doch an die These, dass TS seinen Spielern im Generellen zu viel Handlungsfreiraum überlässt, zu wenige strategische Anweisungen mit auf den Weg gibt. Freiraum, der den Kompetenzbereich der Mannschaft offenbar übersteigt.

In der letzten Saison war dies ganz offensichlich, denn mit Aunahme des 3:1-Sieg bei St. Pauli und 3 Remis hat Werder sämtliche Spiele nach Rückstand verloren, sprich nur 6 Punkte geholt. Im Gegensatz dazu holte Werder in der bisherigen Saison bei nur der Hälfte der Spiele bereits 16 Zähler nach einem Rückstand, so daß diese These sich eigentlich erledigt haben sollte. Für diese These spricht aber, daß Werder in 10/11 im Schnitt ca. jedes 3. Auswärtsspiel mit 3 oder mehr Toren Unterschied verloren hat und dieser Trend in 11/12 bisher fortsetzt wurde.

Dieser Widerspruch paßt irgendwie zur "Wundertüte Werder".

Eben. Die Mannschaft ist, das hat ja auch schon TS im Verlaufe dieser Halbserie festgestellt, auch mental noch nicht gefestigt. Da sehe ich leider auch das Gefahrenpotenzial nach solchen Niederlagen - was ich auch schon in meinem letzten Beitrag erwähnte, mit dem letzten Satz.
 
Eben. Die Mannschaft ist, das hat ja auch schon TS im Verlaufe dieser Halbserie festgestellt, auch mental noch nicht gefestigt. Da sehe ich leider auch das Gefahrenpotenzial nach solchen Niederlagen - was ich auch schon in meinem letzten Beitrag erwähnte, mit dem letzten Satz.

Was imho auch dadurch forciert wird, da wir keinen richtigen Teamleader in der Truppe haben, der die Mannschaft sportlich wie menschlich führt und als "verlängerter Arm" des Trainers fungiert. Denn wenn wie es besonder in MG auffiel, schon der Käpt'n nach einem Rückstand die Schultern hängen läßt anstatt mit einer Jetzt-erst-Recht-Reaktion die Kollegen wachzurütteln, dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn man öfters derart eingeseift wird.
 
Hab' gerade mal nachgesehen, ob es hier noch Werder-Anhänger gibt, die Bock drauf haben, sich mit den Anti-Trainer-Ergüssen auseinanderzusetzen.

Wie ich sehe, sind - bis auf ein paar wenige Ausnahmen - alle zurückgetreten, um der kollektiven Jammerei ("falsches Personal für das falsche System, ich sag' nur 2007, etc...") das Feld zu überlassen.

Schmolle's Aussage, was die Jungs hier im Falle des Triple-Gewinns noch zu kritisieren hätten, ist sicher bewusst überzeichnet - da kann man mal getrost davon ausgehen, ohne ihm "schwache" oder gar "polemische" Beiträge zu attestieren. Dennoch trifft diese - überzeichnete - Prognose genau die Seltsamkeiten, die hier so fachmännisch diskutiert werden.

Erst hab' ich mich noch aufgeregt über diesen Unsinn, inzwischen geht mir das am A... vorbei. Dass dieses negative Zerpflücken all der positiven Ansätze dieser Saison definitiv nicht ansatzweise representativ ist, weiß ich einfach. Und das reicht mir, um diesen Quark hier einfach nur müde zu belächeln. Meinen Spaß im Stadion und meine Begeisterung über die positive Entwicklung in der aktuellen Saison lass' ich mir sicher von diesen Statements nicht nehmen. Einfach nur traurig, dass hier Leute hergehen und sämtliche tollen, z.T. hart erkämpften Siege mit Gewalt kleinreden, alle positiven Entwicklungen einfach ausblenden und sich nur die - sicher auch verhandenen - unglücklicheren Momente herausgreifen, um auf Trainer und Mannschaft einzudreschen und den Untergang zu proklamieren.

Aber - ich sehe, der Trend ist wohl nicht zu stoppen im Moment - muss wohl mit der allgemeinen "Weihnachtsdepression" zusammenhängen. Dann mal viel Spaß beim weiteren fröhlichen "Rumhacken" !
 
Hab' gerade mal nachgesehen, ob es hier noch Werder-Anhänger gibt, die Bock drauf haben, sich mit den Anti-Trainer-Ergüssen auseinanderzusetzen.

Wie ich sehe, sind - bis auf ein paar wenige Ausnahmen - alle zurückgetreten, um der kollektiven Jammerei ("falsches Personal für das falsche System, ich sag' nur 2007, etc...") das Feld zu überlassen.

Schmolle's Aussage, was die Jungs hier im Falle des Triple-Gewinns noch zu kritisieren hätten, ist sicher bewusst überzeichnet - da kann man mal getrost davon ausgehen, ohne ihm "schwache" oder gar "polemische" Beiträge zu attestieren. Dennoch trifft diese - überzeichnete - Prognose genau die Seltsamkeiten, die hier so fachmännisch diskutiert werden.

Erst hab' ich mich noch aufgeregt über diesen Unsinn, inzwischen geht mir das am A... vorbei. Dass dieses negative Zerpflücken all der positiven Ansätze dieser Saison definitiv nicht ansatzweise representativ ist, weiß ich einfach. Und das reicht mir, um diesen Quark hier einfach nur müde zu belächeln. Meinen Spaß im Stadion und meine Begeisterung über die positive Entwicklung in der aktuellen Saison lass' ich mir sicher von diesen Statements nicht nehmen. Einfach nur traurig, dass hier Leute hergehen und sämtliche tollen, z.T. hart erkämpften Siege mit Gewalt kleinreden, alle positiven Entwicklungen einfach ausblenden und sich nur die - sicher auch verhandenen - unglücklicheren Momente herausgreifen, um auf Trainer und Mannschaft einzudreschen und den Untergang zu proklamieren.

Aber - ich sehe, der Trend ist wohl nicht zu stoppen im Moment - muss wohl mit der allgemeinen "Weihnachtsdepression" zusammenhängen. Dann mal viel Spaß beim weiteren fröhlichen "Rumhacken" !

:tnx: für den gesamten Post.

Weihnachtssdepression? Ich glaube, dieses oben beschriebene Phänomen ist hier das ganze Jahr über zu beobachten. Es macht ja auch Spaß im Nachhinein zu kritisieren. Dann liegt ja vieles offen "auf der Hand". Dabei vergessen viele, dass die Realität nicht mit einem Computer- oder Playstationspiel zu verwechseln ist! ;)

Dass Werder noch existiert, ist wirklich ein Wunder! :rolleyes:
 
Ich vermisse Doppelpässe, schnelles Umschalten im Mittelfeld, Durchgehen bis zur Grundlinie mit Flanken in den Rücken der Abwehr. Ich möchte das Rausbolzen aus der Abwehr nicht mehr sehen.Und immer wieder durch die Mitte. Darüber habe ich mich fast jedes Spiel aufgeregt. Wir haben noch kein sehr gutes Spiel abgeliefert. Läuferisch und kämpferisch kann ich der Mannschaft kaum einen Vorwurf machen. Wir haben 29 Punkte nach der Hinrunde. Das ist wirklich nicht schlecht. Aber spielerisch...
Tja mecker mecker.
Dieser One-Touch-Football ist halt in meinem Gehirn. Dieser geniale Fußball, den wir mal gespielt haben. Wobei ich damals schon ahnte, dass der nicht ewig gespielt wird.
Jammern auf höchstem Niveau wie mein Kaiserslauterner Kumpel sagt.
Das wird mir vorallem seit gestern erst richtig wieder bewußt.
Weil nächstes Jahr können wir nun definitiv 25 Jahre H?V ohne Titel feiern.
Hoffen wir mal, dass wir nächstes Jahr international spielen.
Sonst werden wir hier noch ganz aners jammern.
 
Erst hab' ich mich noch aufgeregt über diesen Unsinn, inzwischen geht mir das am A... vorbei. Dass dieses negative Zerpflücken all der positiven Ansätze dieser Saison definitiv nicht ansatzweise representativ ist, weiß ich einfach. Und das reicht mir, um diesen Quark hier einfach nur müde zu belächeln. Meinen Spaß im Stadion und meine Begeisterung über die positive Entwicklung in der aktuellen Saison lass' ich mir sicher von diesen Statements nicht nehmen. Einfach nur traurig, dass hier Leute hergehen und sämtliche tollen, z.T. hart erkämpften Siege mit Gewalt kleinreden, alle positiven Entwicklungen einfach ausblenden und sich nur die - sicher auch verhandenen - unglücklicheren Momente herausgreifen, um auf Trainer und Mannschaft einzudreschen und den Untergang zu proklamieren.

da fühlt sich wohl jmd beleidigt :knutsch:

ich weiß zwar nicht welche beiträge du gelesen hast, aber wenn man die differenzierten vernünftigen "kritiker" beiträge gelesen hat, finde ich ehrlich gesagt nichts was den obigen zitat bzw die statements bestätigen...

aber schon gut, die kritiker reden 1899% bockmist und morgen kommt der Weihnachtsmann :svw_applaus:
 
Btw, BILD.de hat unauffällig den Titel im Artikel in "Thomas Schaaf: Ekici muss in die Spur kommen" geändert... da gabs wohl Beschwerden. :D :D
 
...Erst hab' ich mich noch aufgeregt über diesen Unsinn, inzwischen geht mir das am A... vorbei. Dass dieses negative Zerpflücken all der positiven Ansätze dieser Saison definitiv nicht ansatzweise representativ ist, weiß ich einfach. Und das reicht mir, um diesen Quark hier einfach nur müde zu belächeln. Meinen Spaß im Stadion und meine Begeisterung über die positive Entwicklung in der aktuellen Saison lass' ich mir sicher von diesen Statements nicht nehmen...


:lol: You made my day. Danke dafür.
Ich geh dann mal wieder in den Keller, mich aufhängen. :p
 
:tnx: für den gesamten Post.

Weihnachtssdepression? Ich glaube, dieses oben beschriebene Phänomen ist hier das ganze Jahr über zu beobachten. Es macht ja auch Spaß im Nachhinein zu kritisieren. Dann liegt ja vieles offen "auf der Hand". Dabei vergessen viele, dass die Realität nicht mit einem Computer- oder Playstationspiel zu verwechseln ist! ;)

Dass Werder noch existiert, ist wirklich ein Wunder! :rolleyes:

Wenn gar nichts mehr geht, dann leben also die sogenannten "Kritiker" in einem Computerspiel fernab jeglicher Realität :stirn: :svw_applaus:
Ist man gleich ein Kritiker, wenn die subjektive Wahrnehmung eine andere ist, als bei seinem Gegenüber?
Immer schön alles pauschalieren.

Das Unterstellen von Weihnachtsdepressionen, Unwissenheit und Unsachlichkeit, Erfolgsfan ist genauso ein Jammern auf hohen Niveau, wie die ständigen Aussagen, dass alles scheisse ist, niemand Ahnung hat, habs ja schon immer gewußt etc...

Zur Zeit läuft eine große Werbekampagne auf riesigen Plakaten. Zu sehen ist dort ein alter Apothekerschrank mit vielen Schubladen. Darauf stehen diverse "Zielgruppen". Eine Schublade steht offen und darunter steht, nicht alle lassen sich in eine Schublade stecken. Diesen Spruch sollte sich der ein oder andere Schreiber mal inne gehen lassen.
 
ich weiß zwar nicht welche beiträge du gelesen hast, aber wenn man die differenzierten vernünftigen "kritiker" beiträge gelesen hat, finde ich ehrlich gesagt nichts was den obigen zitat bzw die statements bestätigen...

aber schon gut, die kritiker reden 1899% bockmist und morgen kommt der Weihnachtsmann :svw_applaus:


:tnx::tnx::tnx: "...und meine Begeisterung über die positive Entwicklung in der aktuellen Saison lass' ich mir sicher von diesen Statements nicht nehmen." - Positive Entwicklung? Dass man sich schon wieder 31 Gegentore gefangen hat oder wie? Mir scheint es so, dass hier einige immer nur die Ausschnitte von Spielen sehen... Aber die Kritiker leben ja in einer Computerspielwelt und haben eh keine Ahnung... :rolleyes::stirn:
 
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