Hausaufgabenhilfe

Es ist viel einfacher, Leute.

Erstmal möchte ich dazu sagen, dass ich MAthe-LK hatte und an der Uni Statistik-Tutor war. Bei allen Wahrscheinlichkeitsaufgaben gilt, so hat es mein exzellenter LK-Lehrer immer gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis durch folgende einfache Grundregel definiert ist:

Anzahl der günstigen Fälle / Anzahl der möglichen Fälle

Werden für die Geburtstagsparty 5 Gäste aus 8 möglichen Gästen gezogen, so sagt bereits der Menschenverstand (und das beweist, dass Masa gut in Mathe gewesen wäre, wenn man es ihr vernünftig erklärt hätte), dass nun einmal, wenn 5 Lose gezogen werden und 8 im Pott sind, die Lösung 5/8 sein muss.

Mathematisch korrekt lautet die Formel für die Anzahl der möglichen Ziehungen für 5 aus 8 wie beim Lotto "5 über 8", also 8! / (5!*3!) = 56. Die Anzahl der günstigen Fälle daraus ist etwas schwieriger festzustellen, allerdings funktioniert sie nach demselben Prinzip. Damit es ein güstiger Fall ist, muss vorausgesetzt werden, dass Moritz gezogen wird. Dann bleiben also noch 4 aus 7 weitere Möglichkeiten übrig. Die Zahl der günstigen Fälle ergibt sich also aus (1 *) "7 über 4", also 7! / (4!*3!) = 35.

Als ganz korrektes Ergebnis ergibt sich somit 35 / 56 = 5/8.


Ach herrje, also doch nach dem Lotto-Prinzip. Nur, dass ich den Gedankenfehler hatte, 5 über 1 * 3 über 0 zu rechnen. Dabei muss man ja Moritz als einzelne Person (Lottokugel :D) betrachten. Im Erfolgsfall also 1 über 1 * 7 über 4. Sind tatsächlich 35.
Und klar, für Moritz UND Claudia müsste man 2 über 2 * 6 über 3 rechnen. Also 20/56. Die Wahrscheinlichkeit wäre mit 0,357 schon deutlich geringer.

Naja, wenigstens stimmt das Ergebnis. Danke für deine tolle und nachvollziehbare Erklärung! :tnx:
 
@maddin: ich bin geschockt.
Ich hab deine Ausführungen verstanden :eek:

Wenn das meine Mathelehrer wüssten....
Leider ist genau das das Hauptproblem am Matheunterricht: die abstrusen, sinnbefreiten Erklärungen.
Wie soll man da Lust auf Mathe bekommen- geschweige den das Ganze verstehen?
 
Ist aber leider wirklich so. Ich war zwar immer ganz gut in Mathe, aber fand den Unterricht in der Regel ziemlich daemlich. Aber gerade wenn ich Freunden oder meinen Nachhilfeschuelern was erklaert habe, hab ich gemerkt, dass die meisten Leute, die Probleme in Mathe habenn gar kein Problem mit Mathe haben, sondern mit denErklaerungen oder aber total abstrusen und abwegigen Aufgaben. :rolleyes:
 
„Der Urgrund alles Schönen besteht in einem gewissen Einklang der Gegensätze.“ Durch diese Worte des italienischen Theologen Thomas Aquin, der von 1225 bis 1274 lebte, zeigte sich schon früh auf, dass es eine Zeit gäbe, in der Schönheit und Harmonie bedeutend sein würden und über vieles andere stünden. Die Menschen in der Welt sehnten sich schon früh danach, glücklich und in Harmonie zusammen leben zu können. Es wäre für viele Menschen ein Leichtes, über die Zwänge und Gegensätze hinwegzusehen, wenn es denn eine Gemeinschaft in Schönheit und Einklang miteinander gäbe. Dieses Bedürfnis hat bis heute nicht abgenommen. Noch immer möchte der Großteil der Menschen glücklich und harmonisch miteinander leben. Ohne Krieg und ohne große Streitereinen. Die Menschen wollen die Schönheit des Lebens genießen und die schönsten Dinge haben, sie verschenken und erhalten. Anmut ist begehrt von so vielen Menschen dieser Welt. Es ist etwas sehr bedeutsames. Doch obgleich so viele Menschen für dieses Schöne und Gute plädieren und hoffen, ist es dem ungeachtet in unserer Welt nur minder erhalten. Denn ein Teil der Menschen kritisieren aus moralischen Gründen die Ideologie des ästhetischen Lebens.

Für das Level, auf dem ihr in das Thema einzusteigen scheint, ist das schon eine gute Sache. :thumb: Was du trotzdem noch machen musst, obwohl dein Lehrer dir geraten hat, den Ausblick wegzulassen (eigentlich würde man es tun, jedoch ist diese Facharbeit um einiges kürzer als das, was noch vor dir liegt ) ist, den Bogen zum eigentlichen Thema zu spannen. Denn dass es um Ästhetizismus geht wird aus der bisherigen Einleitung noch nicht klar. Jetzt noch die letzte Brücke bauen, und du bist nah dran.

Ferner: Du setzt das Zitat von Thomas von Aquin in Bezug zur heutigen Zeit. Das ist erstmal gut. Aber da steht ziemlich viel unbelegt (bzw. unklar) im Raum. Was ist eine Zeit?

Das ist ein toller, aber komplexer Ansatz. Darüber alleine kannst du einen weiteren Aufsatz verfassen. So steht das aber "unbelegt" und für den leser unklar im Raum.
In der Einleitung musst du nicht so wissenschaftlich genau belegen, wie du es im Hauptteil tun würdest. Deswegen steht das Wort in Anführungszeichen. Aber nachvollziehbarer für den leser sollte es schon sein, ohne, dass der lebendige Stil in der Einleitung verloren geht.

Stilistisch nicht schön. Umformulieren, am einfachsten wäre es, das einfach in den Satz einzubauen.

Und abschließend paar kleinere Rechtschreibfehler/Tippfehler. Aber nichts Gravierendes.
 
Ist aber leider wirklich so. Ich war zwar immer ganz gut in Mathe, aber fand den Unterricht in der Regel ziemlich daemlich. Aber gerade wenn ich Freunden oder meinen Nachhilfeschuelern was erklaert habe, hab ich gemerkt, dass die meisten Leute, die Probleme in Mathe habenn gar kein Problem mit Mathe haben, sondern mit denErklaerungen oder aber total abstrusen und abwegigen Aufgaben. :rolleyes:

Einmal das. Was aber oft noch viel schlimmer ist, und da hat man in Mathe teilweise immer noch eine Benachteiligung der Mädchen, die sonst in allen anderen Fächern im Schnitt besser sind, ist die Vermittlung des Glaubens "ich kann kein Mathe", "ich bin mathematisch unbegabt" oder "Mathe versteh ich nicht". Dabei zeigen lernwissenschaftliche Studien, dass man Mathe genauso gut lernen kann wie Sprachen. Es kommt darauf an, dass man sich mit der Thematik befasst und eben "MAthe spricht", also übt und sich mit anderen darüber austauscht. Während es in Fremdsprachen üblich ist, mit Partnern zu üben und zu reden, wird aber in Mathe nach wie vor viel zu viel auf Still- und Einzelarbeit gesetzt. Da gibt es viel bessere Konzepte. Allein ein guter Nachhilfe-Lehrer kann den Unterschied zwischen einer 5 und einer 2-3 ausmachen, nur weil er sich mit dem Schüler befasst und mit ihm über mathematische Probleme redet. Das ist viel wichtiger als simples Pauken von Rechenschritten, was leider auch viel zu viel gemacht wird.
 
Das Einreden von "Mathe ist Jungssache, dass muss ich nicht können" kannst du auf die gesamte Palette der Naturwisenschaften ausbreiten.
Einzige Ausnahme würde ich Bio nenne: weil das doch eher ein Fach ist, dass man mit auswendig lernen wunderbar meistern kann. Und Fleiß ist ja eher Mädchensache ;)

Ich hatte in Physik einen sehr unterhaltsamen Lehrer, der meinte, dass Mädchen das eh nicht können, deshalb hat er die halbe Klasse im Unterricht komplett ignoriert.
Es war dem völlig egal, was die Mädchen in den Stunden gemacht haben.
Dementsprechend sah der Notenschnitt zum Halbjahr aus: 5,5 bei den Mädchen.
Ohne Scheiß: wir waren alle versetzungsgefährdet.
Da ist es dann der Direktorin aufgefallen.
Im Jahr drauf hatte ich ne Physiklehrerin- und ne 1 :D

Ich will aber ehrlich sagen: ich bewege mich im Zahlenraum wirklich recht unsicher. Ob es nun am jahrelangen Einreden liegt, dass ich das als Frau nicht kann oder ob mir einfach die Begabung dafür fehlt, kan ich nicht sagen.
Aber ich merk das auch bei Dingen wie: Telefonnummern und Geburtstage merken.
 
Ja und? Das kann ich auch nicht. Und außerdem war ich in Mathe selten überragend (höchstens in Stochastik, das kann ich einfach, weil ich selbst so denke wie es da nötig ist), hatte in der 11. Klasse ne 4 und im schriftlichen Abi über 6 Stunden 11 Punkte. Man muss kein Brain sein, um das zu können, das ist, wie eben bei Bio oder Englisch auch, eine Frage der Übung. Bis auf wenige Ausnahmen sind auch die vermeintlichen Überflieger, die immer ne 1 haben, auch keine Genies, sondern erstens am Fach interessiert und zweitens fleißig. Darum wären gute Lehrer so wichtig, um das Interesse zu wecken, aber sowas wie dieser Physiklehrer kommt noch viel zu oft vor.
 
Einmal das. Was aber oft noch viel schlimmer ist, und da hat man in Mathe teilweise immer noch eine Benachteiligung der Mädchen, die sonst in allen anderen Fächern im Schnitt besser sind,

Das habe ich aber in meinem Post nicht angebracht. Generell glaube ich, dass Jungs in der Schule benachteiligt sind.

ist die Vermittlung des Glaubens "ich kann kein Mathe", "ich bin mathematisch unbegabt" oder "Mathe versteh ich nicht".


Dabei zeigen lernwissenschaftliche Studien, dass man Mathe genauso gut lernen kann wie Sprachen. Es kommt darauf an, dass man sich mit der Thematik befasst und eben "MAthe spricht", also übt und sich mit anderen darüber austauscht.[...] nur weil er sich mit dem Schüler befasst und mit ihm über mathematische Probleme redet. Das ist viel wichtiger als simples Pauken von Rechenschritten, was leider auch viel zu viel gemacht wird.

Ja, und ich denke Matheunterricht hat auch viel mit guter Paedagogik zu tun. Das Hauptproblem sind dochg meistens Denkblockaden, Blackouts und aehnliches. Mathenachhilfe habe ich nur spontan gegeben, wenn einer meiner Englischschueler eine Arbeit anstehen hatte oder ein konkretes Problem hatte. Das waren dann aber eher Probleme mit einem speziellen Themengebiet, als dass die Schueler dauerhaft auf 5 gestanden haetten und deshalb sicherlich etwas "einfacher" als Englisch. Es hat aber glaube ich auch immer ganz gut geklappt, weil ich von Mathenachhilfe und Matheunterricht an sich keine Ahnung habe. Ich denke mein Unterricht war recht simpel strukturiert, aber gerade das hats ein bisschen weniger kompliziert gemacht :)

Ich will aber ehrlich sagen: ich bewege mich im Zahlenraum wirklich recht unsicher. Ob es nun am jahrelangen Einreden liegt, dass ich das als Frau nicht kann oder ob mir einfach die Begabung dafür fehlt, kan ich nicht sagen.
Aber ich merk das auch bei Dingen wie: Telefonnummern und Geburtstage merken.

Ich kann mir weder Telefonnummern & Gedburtstage merken noch die Restaurantrechnung im Kopf teilen.... :rolleyes:
Aber Mathe ist doch eigentlich ab dem Zeitpunkt, an dem man einen Taschenrechner benutzen kann weniger eine Rechen/Zahlensache, sondern es geht nur noch ums Probleme loesen. Ausserdem gibt es doch auch Aufgaben mit vielen Buchstaben. Und ich mag Buchstaben, denn daraus bilden sich Woerter und Woeter stehen und Buechern und bekannterweise mag ich solche ja :D
 
Das habe ich aber in meinem Post nicht angebracht. Generell glaube ich, dass Jungs in der Schule benachteiligt sind.

Interessant - dazu würde ich gerne mehr erfahren. Aber hier führt das wohl am Thema vorbei.

Ja, und ich denke Matheunterricht hat auch viel mit guter Paedagogik zu tun. Das Hauptproblem sind dochg meistens Denkblockaden, Blackouts und aehnliches. Mathenachhilfe habe ich nur spontan gegeben, wenn einer meiner Englischschueler eine Arbeit anstehen hatte oder ein konkretes Problem hatte. Das waren dann aber eher Probleme mit einem speziellen Themengebiet, als dass die Schueler dauerhaft auf 5 gestanden haetten und deshalb sicherlich etwas "einfacher" als Englisch. Es hat aber glaube ich auch immer ganz gut geklappt, weil ich von Mathenachhilfe und Matheunterricht an sich keine Ahnung habe. Ich denke mein Unterricht war recht simpel strukturiert, aber gerade das hats ein bisschen weniger kompliziert gemacht :)

:tnx:

Eins kommt in der Mathematik aber auch zum tragen, was viele verzweifeln lässt. Fehler sind knallhart erkennbar und setzen sich fort. Ein Fehler im Ansatz lässt sich nicht wieder ausbügeln. Das ist ein großer Unterschied zu anderen Fächern (um in der Schulsprache zu bleiben). Dieser Umstand bedingt bei vielen m.M.n. auch die Angst vor diesem Fach.

Ich kann mir weder Telefonnummern & Gedburtstage merken noch die Restaurantrechnung im Kopf teilen.... :rolleyes:
Aber Mathe ist doch eigentlich ab dem Zeitpunkt, an dem man einen Taschenrechner benutzen kann weniger eine Rechen/Zahlensache, sondern es geht nur noch ums Probleme loesen. Ausserdem gibt es doch auch Aufgaben mit vielen Buchstaben. Und ich mag Buchstaben, denn daraus bilden sich Woerter und Woeter stehen und Buechern und bekannterweise mag ich solche ja :D

Wiedereinmal genial, wie du die Dinge zu sehen und beurteilen vermagst. :thumb:
 
Generell sind Jungs vielleicht in der Schule benachteiligt - aber das was daraus wird, zeigt letztendlich, dass Schule mit dem was danach kommt, wenig zu tun hat. Brav und fleißig ist im "wahren Leben", gerade wenn es um die Führungspositionen geht, nicht so gefragt, da muss man sich vordrängeln.

Es ist nur so, und das zeigen die deutschen Resultate aller Bildungsstudien, dass Mädchen im Vergleich zu allen anderen Fächern in Mathe deutlich schlechter abschneiden und dass bei ihnen die Vorstellungen, dass sie kein Mathe könnten, deutlich verbreiteter ist als bei Jungs. Wahrscheinlich könnten sie sonst auch in Mathe ähnliche Resultate im Durchschnitt erzielen wie in den anderen Fächern.
 
@Schnattchen: witzigerweise wurde Mathe aber genau ab dem Punkt, wo man nicht mehr mit Zahlen allein gerechnet hat zu meinem persönlichen Alptraum.
Ich hatte in der Zwischenstufe noch solide Mathenoten. Aber als es dann um Integralrechnung und Dergleichen ging und ich nur noch x, y z und was weiß ich berechnet habe, konnte ich dem Ganzen nicht mehr folgen. Ich habe meine Mathelehrerin gefragt, was denn x sein- und bekam als Antwort:"Der Schnittpunkt der Geraden sounso und der Kurve blablabla."

Ich habe nicht verstanden warum das für mich relavant sein soll. Was gibt mir x? Was bringt mir das fürs Leben?
Ab dem Punkt bin ich in Mathe ausgestiegen und war maximal körperlich anwesend. Für mich war Mathematik die letzten beiden Jahre reine Frustration. Ich habe nicht selten geheult weil ich nichts verstanden habe- und es tut verdammt weh eine Arbeit nicht nur mit 0 Punkten sondern mit 0 BE zurück zubekommen.
Zumal ich das sonst nicht kannte.
Aber gut.... Abi überstanden. Das zählte. Nun brauch ich das alles nicht mehr.
und das ist wohl auch das einzig beruhigende an Mathematik. Ich brauche sie nicht im vollem Umfang zum Leben ;)
 
Sobald Mathe nicht mehr aus Zahl plus Zahl = Ergebnis bestand, war ich raus. In Bereichen wie Analysis war ich oft noch jemand mit guten Ansätzen, dem aber das Handwerkszeug fehlte, diese weiter zu verfolgen.

Für die abstraktere (Schul-)Mathematik bedarf es v.a. eines guten Auges für Zusammenhänge. Dieser Aspekt wäre z.B. was für gute Politikschüler. Ansonsten spielen, wie Schnattchen schon sagt, Problemlösungen eine ganz große Rolle. Ferner werfe ich noch die Stichworte Struktur und Systematik in den Raum.
 
So ich brauche nun auch mal Hilfe bzw Anregungen.
Und zwar soll ich im Fachergänzungsbereich eine Hausarbeit bis Mitte Dezember schreiben.
Nun geht es da zwar eher um das Formale, trotzdem zählt der Inhalt natürlich mit rein. Es soll ein aktuelles, kontroverses und wenn möglich fachspezifisches (bei mir Sport) Thema sein.
Naja, ich hatte kurzzeitig überlegt über die Bestechungsaffäre beim THW oder auch Bengalos/Pyrotechnik beim Fußball zu schreiben. Nur leider fehlt mir bei beidem das Hintergrundwissen und ich müsste mich wohl wesentlich ausführlciher noch damit befassen. Jedoch ist es nur eine kleine Hausarbeit und nicht so viel Zeit, da wir damit auch erst in zwei Wochen beginnen sollen.
Nun tendiere ich also immer mehr zu einem Thema, dass mir sofort in den Kopf kam "Schwule im Fußball" und dabei halt so Fragestellungen/Kontroversen wie Wieso kann sich unser Außenminister outen, aber ein Fußballer nicht?, Was wären Folgen eines Outings bzw. woher kommt die Hauptangst (Fans, Medien, Mitspieler,...), Im Frauenfußball ist Homosexualität kein Problem- da vielleicht dann der Bezug auch zur Allgemeinheit...
Man kann da ja soviel rausholen und ich werde mich da auch auf wenige Sacvhen beschränken müssen, da die Hausrabeit wie gesagt nicht so lang werden soll.
Nun aber meine Frage: Wie kann man das Thema der Hausarbeit gut formulieren und vor allem kontrovers...Schwule im Fußball" sagt ja so gar nichts aus und mir fehlen gerade die zündenden Ideen für Überschriften, die ansprechend und kontrovers formuliert sind.
Klar kommt es darauf an, wo ich in der Arbeit dann tiefer drauf eingehe, aber ich wollte einfach mal so nach Grundideen fargen.
 
Ich muss für Kunst ein Referat über den Aufzug/Fahrstuhl halten, finde ausser Wiki iwie nichts richtiges.
Hat da wer vilt was brauchbares?
 
Das wäre mein Ansatz zu einem solchen Thema :) Vom Frauenfußball rüber zu den Männern -> auf das Macho- Image anspielen und so... :)

Nicht nur Macho-Image. Von einer Fußballerin wird ja quasi nichts anders als Homosexualität erwartet.... wie kann so ein "zartes, anmutiges Wesen" sonst einen "derben, gefährlichen Männersport" wie Fußball ausüben, wenn nicht aus dem Grund, dass sie vermännlicht und deshalb lesbisch ist?

Man könnte auch die aktuelle Debatte nehmen: wieso muss eine Frau in der Presse erklären, dass ihr Freund NICHT schwul ist?
 
Das wäre mein Ansatz zu einem solchen Thema :) Vom Frauenfußball rüber zu den Männern -> auf das Macho- Image anspielen und so... :)

Ja, aber zum Beispiel bei Schauspielern/Sängern gilt selbes Image auch, jedoch können die sich outen, klar gibt es auch Anfeindungen, aber nicht in dem Maße, wie sie zu erwarten sind bei den Fußballern.

@Masa: Ja, an so etwas dachte ich auch. Wobei man da allgemein auf die Debatte eingehen kann, wieso überhaupt "outen", ein Heterosexueller muss sich ja auch nicht "outen".

Mit dem Frauenfußball finde ich zwar auch gut den Ansatz und hatte auch es vor einzubringen, jedoch geht es da ja auch viel um Klischees und so und ich möchte mich eig eher mit dem Thema beschäftigen, wieso ein Outing so riskant ist, also wieso man negative Folgen befürchten muss- allgemeine Gewaltbereitschaft, Emotionen etc beim Spiel.

Muss mich da auch noch reinlesen mit denen, die sich schon geoutet haben und natürlich die Aktualität um Arne und auch Lahm etc.
 
Nicht nur Macho-Image. Von einer Fußballerin wird ja quasi nichts anders als Homosexualität erwartet.... wie kann so ein "zartes, anmutiges Wesen" sonst einen "derben, gefährlichen Männersport" wie Fußball ausüben, wenn nicht aus dem Grund, dass sie vermännlicht und deshalb lesbisch ist?

Man könnte auch die aktuelle Debatte nehmen: wieso muss eine Frau in der Presse erklären, dass ihr Freund NICHT schwul ist?

Das kannst du auch rumdrehen. Warum wird überhaupt über die sexualität von Menschen geredet, obwohl es doch eigentlich vollkommen nebensächlich ist.

Das Problem über Homosexualität im Profifußball (aber auch Sport im allgemeinen) ist doch lediglich eine "Erziehungssache".

Gehen wir es doch mal ganz pragmatisch an. Diskriminierung gegenüber Menschen, die einer scheinbaren (!) abweichen.

Noch vor 20 Jahren war Ausländerdiskriminierung noch ein risen Thema in den Stadien - der DFB startete aber fleissig Kampagnen und diese Thematik hat deutlich abgenommen. (Gibt es Studien drüber)

Neuerdings versucht der DFB ja auch fleissig gegen Homophobie zu kamagnieren - allerdings eher auf einer doch recht deutlich zu erkennenden Alibischiene.

(Ich könnte mich jetzt hier ewig austoben, tu ich bei Bedarf auch)

Generell wurde das Thema Homosexualität im Fußball in letzter Zeit relativ häufig behandelt. Studien und Befragungen gibt es dazu ne Menge, und um "Gründe" zu erfahren finde ich die DSF Reportage (ist glaube ich auf youtube zu sehen) sehr aufschlussreich.
 
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