Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Die erste Halbzeit hast du auch gesehen?
Da hat auch Dortmund keine Chancen herausgespielt bekommen, nur im Gegensatz zu uns eine Halbchance genutzt.
Wer hätte das vor dem Spiel gedacht? Da hieß es doch schon wieder, wenn wir so wie gegen Hannover spielen werden wir aus dem Stadion geschossen und all sowas.
Aber stimmt, da hatte TS seinen Anteil nicht, er war dann aber an dem "Handball"gekicke Schuld, obwohl alle Spieler beteuern, dass das anders werden sollte und sie es auch anders trainiert haben.

:tnx:
 
Die erste Halbzeit hast du auch gesehen?
Da hat auch Dortmund keine Chancen herausgespielt bekommen, nur im Gegensatz zu uns eine Halbchance genutzt.

Das will hier doch keiner von denen sehen.
Es wird dann halt eben nur der Teil des Spiel analysiert der zur gebetsmühlenartig vorgetragen Kritik passt.

Aber es ist ja so einfach gegen uns, die Gegner die uns nicht besiegen konnten, wollten das wohl einfach nicht. Wie sonst kommt es das sie gegen uns keine Siegtreffer erzielen können, wenn man gegen uns doch jederzeit nach belieben kontern kann? :ugly:
 

Na an der Aufstellung bzw. am System ist er ganz sicher schuld. Für was wird immer dasselbe System stur bei jedem Gegner gespielt? Flexibilität ist hier das Stichwort... Wegen was spielen Spieler auf Positionen, für die sie normalerweise gar nicht vorgesehen sind? Warum wird Iggy nicht mal früher auf die 6 gestellt und Bargfrede auf die Ersatzbank gesetzt? Warum wird nicht mal VOR der 60. Minute gewechselt? Das alles sind Dinge, die man Schaaf vorwerfen kann und das völlig zurecht.
 
Das will hier doch keiner von denen sehen.
Es wird dann halt eben nur der Teil des Spiel analysiert der zur gebetsmühlenartig vorgetragen Kritik passt.

Aber es ist ja so einfach gegen uns, die Gegner die uns nicht besiegen konnten, wollten das wohl einfach nicht. Wie sonst kommt es das sie gegen uns keine Siegtreffer erzielen können, wenn man gegen uns doch jederzeit nach belieben kontern kann? :ugly:

Ich wills mal einfach gestalten...

Wir stehen hinten offen wie ein Scheunentor

Das ist auch der Grund wieso wir fast jedes Spiel in Rückstand geraten und auch ein schwacher Gegner wie Augsburg uns alleine in der 1. Halbzeit 5-6 Mal mit billigst vorgetragenen Angriffen übelst in die Bretouille bringen kann!

Entweder liegt es daran dass wir seit einigen Jahren das falsche Personal in der Defensive haben, oder vielleicht doch auch an der Taktik? Welche von beiden Varianten ihr wählen werdet kann ich mir schon denken... :lol:
 
Das will hier doch keiner von denen sehen.
Es wird dann halt eben nur der Teil des Spiel analysiert der zur gebetsmühlenartig vorgetragen Kritik passt.

Aber es ist ja so einfach gegen uns, die Gegner die uns nicht besiegen konnten, wollten das wohl einfach nicht. Wie sonst kommt es das sie gegen uns keine Siegtreffer erzielen können, wenn man gegen uns doch jederzeit nach belieben kontern kann? :ugly:

Vor allem ärgert mich das gestern viel mehr, als das Gekicke nach vorne. Gegen Dortmund standen wir echt gut, wie Hunt immer wieder Schmitz und Bargfrede mit Götze geholfen haben etc und gestern war das Ganze wieder sehr lückenhaft, gerade beim Umschalten von Offensive auf Defensive.
Das ist mein Kritikpunkt, wobei ich da dann halt nicht alles in Frage stelle, denn letzte Woche sah das echt ordentlich aus. Wieso gestern nicht? Fritz hat sich offensiver orientiert und konnte Iggy nicht so helfen, der wiederrum hat manchmal den Abstand zwischen MF und Abwehr zu groß werden lassen.

@Manolo: Die dämliche Abschlussfrage kannste stecken lassen, denn wenn du genau lesen würdest, könntest du sehen, dass ich das durchaus kritisiere. Nur habe ich z.B. gegen Dortmund kein Scheunentor gesehen...

@meisterpropper: Ich bezog mich nur auf die Aussage mit den Chancen. Hätte man die nämlich genutzt, hätten wir gegen Hannover, Dortmund und auch gestern mehr Punkte mitnehmen können.
 
Na an der Aufstellung bzw. am System ist er ganz sicher schuld. Für was wird immer dasselbe System stur bei jedem Gegner gespielt? Flexibilität ist hier das Stichwort... Wegen was spielen Spieler auf Positionen, für die sie normalerweise gar nicht vorgesehen sind? Warum wird Iggy nicht mal früher auf die 6 gestellt und Bargfrede auf die Ersatzbank gesetzt? Warum wird nicht mal VOR der 60. Minute gewechselt? Das alles sind Dinge, die man Schaaf vorwerfen kann und das völlig zurecht.

Und das hat jetzt genau was mit dem System zu tun. Schaaf wollte Bargi nicht zu schnell sein Vertrauen entziehen. Das kennen wir von ihm und zahlt sich auch in einigen Fällen aus. Siehe Hunt nach dieser letzten Graupensaison oder ich erinner nur an Fritz! Das mag von aussen vielleicht manchmal unverständlich sein und es sollte auch einen gesunden Konkurrenzkampf geben. Aber wer sind wir das wir beurteilen können wie so eine Dynamik auch innerhalb einer Mannschaft funktioniert? Was erreicht man mit ständigem routieren weil jemand mal 2-3 schlechtere Spiele macht? Ich sehe da eher die Gefahr das man die Mannschaft verunsichert. Wenn sich das als Negativtrend erkennen lässt muss gehandelt werden. Da kann man TS vieleicht vorwerfen in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben. Aber ich finde schon das das bei Bargi richtig gehandhabt wurde.
 
Und das hat jetzt genau was mit dem System zu tun. Schaaf wollte Bargi nicht zu schnell sein Vertrauen entziehen. Das kennen wir von ihm und zahlt sich auch in einigen Fällen aus. Siehe Hunt nach dieser letzten Graupensaison oder ich erinner nur an Fritz! Das mag von aussen vielleicht manchmal unverständlich sein und es sollte auch einen gesunden Konkurrenzkampf geben. Aber wer sind wir das wir beurteilen können wie so eine Dynamik auch innerhalb einer Mannschaft funktioniert? Was erreicht man mit ständigem routieren weil jemand mal 2-3 schlechtere Spiele macht? Ich sehe da eher die Gefahr das man die Mannschaft verunsichert. Wenn sich das als Negativtrend erkennen lässt muss gehandelt werden. Da kann man TS vieleicht vorwerfen in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben. Aber ich finde schon das das bei Bargi richtig gehandhabt wurde.

Mit dem System an sich hat es soweit zu tun, dass Spieler auf ihren Stammpositionen spielen sollten. Iggy hat gute Spiele bei 60 gemacht (auf der 6), hat hier aber LV gespielt. Es geht doch auch darum, dass man dann als Spieler eine gewisse Sicherheit bekommt, weil man eben seine Position kennt. Möglicherweise würden dann gar nicht so viele Böcke entstehen. Zu Bargfrede: Ich hätte ihn im Hannoverspiel schon früher ausgewechselt, als er völlig neben sich stand. Das ist doch eine Gefahr für die ganze Mannschaft, zum einen "steckt" er unter Umständen seine Mitspieler an und zum Anderen spielt er auf einer nicht unbedeutenden Position. Warum wird bis zur 60. Minute gewartet? Dass der Spieler noch 3 Eigentore schiesst? Oder gestern auch bei Wolf... Der durfte 90 Minuten seinen Stiefel runterkicken. Als Trainer MUSS ich da reagieren.
 
Ich wills mal einfach gestalten...

Wir stehen hinten offen wie ein Scheunentor

Das ist auch der Grund wieso wir fast jedes Spiel in Rückstand geraten und auch ein schwacher Gegner wie Augsburg uns alleine in der 1. Halbzeit 5-6 Mal mit billigst vorgetragenen Angriffen übelst in die Bretouille bringen kann!

Entweder liegt es daran dass wir seit einigen Jahren das falsche Personal in der Defensive haben, oder vielleicht doch auch an der Taktik? Welche von beiden Varianten ihr wählen werdet kann ich mir schon denken... :lol:

:ugly:

Das beantwortet doch die Frage überhaupt nicht. Warum verlieren wir dann gegen solche Gegner eigentlich nicht? Wollen die gar nicht gegen uns gewinnen?

Man sollte einfach nur mal in der Lage sein zu differenzieren. In einigen Spielen diese Saison haben wir es geschafft hinten eben nicht offen wie ein Scheunentor zu stehen. Gegen Hannover und Freiburg sicher die Meiste Zeit gar nicht.
Dann gibt es aber auch Spiele die man sicher nicht so einfach in eine der Kategorien einteilen kann:
Gegen Augsburg sah das in der ersten Halbzeit schlecht aus, in der zweiten dann deutlich besser. Ausgelassen wird sich hier aber komischerweise nur über Halbzeit 1.
Gegen Dortmund war das in Halbzeit 1 auch ordentlich und über das gesamte Spiel hat man defensiv nicht viel zugelassen. Nach vorne aber, war das richtig schwach. Trotzdem wird sich auch in diesem Spiel darüber ausgelassen das wir defensiv offen wie ein Scheunentor stehen. Warum?
Ist man hier nicht mehr in der Lage zu differenzieren?
Kann man oder will man das nicht sehen?

Stattdessen wird hier Gebetsmühlenartig wieder und wieder die Selbe Kritik vorgetragen auch wenn sie entweder gar nicht oder nur teilweise zu den Spielen passt.

Für mich ergibt sich eher das Bild das die Mannschaft nach wie vor nicht in der Lage ist das gewünschte Spiel über 90 Minuten aufzuziehen, sondern oft eben nur teilweise bzw. eine Halbzeit. Zudem lässt man sich relativ leicht von "äußeren Faktoren" wie einem plötzlichen Überzahlspiel völlig aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft scheint also nicht wirklich gefestigt.

Die Frage lautet für mich also vielmehr: Werden TS und die Mannschaft es schaffen diese schlechten Phasen zu minimieren? Nicht nur eine Halbzeit sondern 90 Minuten konzentriert und kompakt zu stehen?
Mir fehlt schlichtweg die Konstanz in unseren Spielen. In der Tat fällt die Mannschaft Phasenweise in den alten Trott zurück. Phasenweise allerdings nur. Für mich bleibt abzuwarten ob das nachhaltig abgestellt werden kann, Ansätze dafür sind durchaus vorhanden.
 
Na an der Aufstellung bzw. am System ist er ganz sicher schuld. Für was wird immer dasselbe System stur bei jedem Gegner gespielt? Flexibilität ist hier das Stichwort...


Ernstgemeinte Frage dazu:

Wie viele Bundesligateams ändern eigentlich regelmäßig ihr System je nach Gegner? Inwieweit haben sie dann damit Erfolg?

Ich beobachte die anderen Teams nicht genau genug um das beurteilen zu können. Diese Frage finde ich aber schon interessant, denn ich Frage mich ob andere Teams denn wirklich soviel flexibler auf den Gegner reagieren.
 
Mit dem System an sich hat es soweit zu tun, dass Spieler auf ihren Stammpositionen spielen sollten. Iggy hat gute Spiele bei 60 gemacht (auf der 6), hat hier aber LV gespielt. Es geht doch auch darum, dass man dann als Spieler eine gewisse Sicherheit bekommt, weil man eben seine Position kennt. Möglicherweise würden dann gar nicht so viele Böcke entstehen. Zu Bargfrede: Ich hätte ihn im Hannoverspiel schon früher ausgewechselt, als er völlig neben sich stand. Das ist doch eine Gefahr für die ganze Mannschaft, zum einen "steckt" er unter Umständen seine Mitspieler an und zum Anderen spielt er auf einer nicht unbedeutenden Position. Warum wird bis zur 60. Minute gewartet? Dass der Spieler noch 3 Eigentore schiesst? Oder gestern auch bei Wolf... Der durfte 90 Minuten seinen Stiefel runterkicken. Als Trainer MUSS ich da reagieren.

Aber verunsichere ich einen Spieler auf den ich eigentlich setzte auf der Position nicht noch mehr wenn ich ihn nach einem Grottenkick sofort vom Platz nehme? Gebe ich dem der dahinter steht nicht das Signal das es sehr einfach ist, sich einen Platz in der Startelf zu erkämpfen? Ich finde das eine sehr schwierige Entscheidung, zumal man eben auch die Wirkung auf die Spieler im Hinterkopf haben muss. Das nächste ist, wechsele ich Wolf nach seinem Bock aus und ersetzte ihn 1 zu1, nehme ich mir da nicht eine taktische Option für den weiteren Spielerverlauf weg? Das sind Dinge die man bedenken muss und wo ich die Entscheidung nicht so einfach finde wie das hier so dargestellt wird. Klar ich hab auch geschrieen während des Spiels nehmt den Wolf vom Platz, aber als Fan denkt man sehr emotional und auch sehr Situationsbedingt ohne vielleicht den Blick auf andere Konsequenzen zu haben. Hatte TS vielleicht die Hoffnung das sich Wolf stabilisiert im Laufe des Spiels?
 
:ugly:

Das beantwortet doch die Frage überhaupt nicht. Warum verlieren wir dann gegen solche Gegner eigentlich nicht? Wollen die gar nicht gegen uns gewinnen?

Man sollte einfach nur mal in der Lage sein zu differenzieren. In einigen Spielen diese Saison haben wir es geschafft hinten eben nicht offen wie ein Scheunentor zu stehen. Gegen Hannover und Freiburg sicher die Meiste Zeit gar nicht.
Dann gibt es aber auch Spiele die man sicher nicht so einfach in eine der Kategorien einteilen kann:
Gegen Augsburg sah das in der ersten Halbzeit schlecht aus, in der zweiten dann deutlich besser. Ausgelassen wird sich hier aber komischerweise nur über Halbzeit 1.
Gegen Dortmund war das in Halbzeit 1 auch ordentlich und über das gesamte Spiel hat man defensiv nicht viel zugelassen. Nach vorne aber, war das richtig schwach. Trotzdem wird sich auch in diesem Spiel darüber ausgelassen das wir defensiv offen wie ein Scheunentor stehen. Warum?
Ist man hier nicht mehr in der Lage zu differenzieren?
Kann man oder will man das nicht sehen?

Stattdessen wird hier Gebetsmühlenartig wieder und wieder die Selbe Kritik vorgetragen auch wenn sie entweder gar nicht oder nur teilweise zu den Spielen passt.

Für mich ergibt sich eher das Bild das die Mannschaft nach wie vor nicht in der Lage ist das gewünschte Spiel über 90 Minuten aufzuziehen, sondern oft eben nur teilweise bzw. eine Halbzeit. Zudem lässt man sich relativ leicht von "äußeren Faktoren" wie einem plötzlichen Überzahlspiel völlig aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft scheint also nicht wirklich gefestigt.

Die Frage lautet für mich also vielmehr: Werden TS und die Mannschaft es schaffen diese schlechten Phasen zu minimieren? Nicht nur eine Halbzeit sondern 90 Minuten konzentriert und kompakt zu stehen?
Mir fehlt schlichtweg die Konstanz in unseren Spielen. In der Tat fällt die Mannschaft Phasenweise in den alten Trott zurück. Phasenweise allerdings nur. Für mich bleibt abzuwarten ob das nachhaltig abgestellt werden kann, Ansätze dafür sind durchaus vorhanden.

:tnx:
Genau darum geht es mir auch. Kritik ist berechtigt, aber sie immer und überall in den Raum zu schmeißen, ist unnötig.

@Meister Propper: Ich habe Iggy gestern nicht besser als Bargfrede gegen Dortmund gesehen. Und oft genug kann es der Trainer doch niemanden recht machen, so wird der Bankdrücker als Heilsbringer gesehen und wenn er dann gebracht wird und spielt nicht gut, so war Schaaf auch wieder Schuld, dass er ihn gebracht hat.
 
:ugly:

Das beantwortet doch die Frage überhaupt nicht. Warum verlieren wir dann gegen solche Gegner eigentlich nicht? Wollen die gar nicht gegen uns gewinnen?

Man sollte einfach nur mal in der Lage sein zu differenzieren. In einigen Spielen diese Saison haben wir es geschafft hinten eben nicht offen wie ein Scheunentor zu stehen. Gegen Hannover und Freiburg sicher die Meiste Zeit gar nicht.
Dann gibt es aber auch Spiele die man sicher nicht so einfach in eine der Kategorien einteilen kann:
Gegen Augsburg sah das in der ersten Halbzeit schlecht aus, in der zweiten dann deutlich besser. Ausgelassen wird sich hier aber komischerweise nur über Halbzeit 1.
Gegen Dortmund war das in Halbzeit 1 auch ordentlich und über das gesamte Spiel hat man defensiv nicht viel zugelassen. Nach vorne aber, war das richtig schwach. Trotzdem wird sich auch in diesem Spiel darüber ausgelassen das wir defensiv offen wie ein Scheunentor stehen. Warum?
Ist man hier nicht mehr in der Lage zu differenzieren?
Kann man oder will man das nicht sehen?

Stattdessen wird hier Gebetsmühlenartig wieder und wieder die Selbe Kritik vorgetragen auch wenn sie entweder gar nicht oder nur teilweise zu den Spielen passt.

Für mich ergibt sich eher das Bild das die Mannschaft nach wie vor nicht in der Lage ist das gewünschte Spiel über 90 Minuten aufzuziehen, sondern oft eben nur teilweise bzw. eine Halbzeit. Zudem lässt man sich relativ leicht von "äußeren Faktoren" wie einem plötzlichen Überzahlspiel völlig aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft scheint also nicht wirklich gefestigt.

Die Frage lautet für mich also vielmehr: Werden TS und die Mannschaft es schaffen diese schlechten Phasen zu minimieren? Nicht nur eine Halbzeit sondern 90 Minuten konzentriert und kompakt zu stehen?
Mir fehlt schlichtweg die Konstanz in unseren Spielen. In der Tat fällt die Mannschaft Phasenweise in den alten Trott zurück. Phasenweise allerdings nur. Für mich bleibt abzuwarten ob das nachhaltig abgestellt werden kann, Ansätze dafür sind durchaus vorhanden.

Ein schöner Beitrag und ich stimme dir Zeile für Zeile und Absatz für Absatz vollständig zu.
 
Und für mich ist es nicht mit letzter Saison vergleichbar, da wir da meist verdient verloren haben, während ich uns in dieser Saison noch keinmal klar unterlegen gesehen habe bzw wir bei allen drei Niederlagen hätten punkten können, wenn nicht sogar müssen.

Erstens kannst du das Spielchen auch umgedreht spielen. Wir hätten nämlich auch nicht unbedingt in Hoffenheim oder gegen die Hertha gewinnen müssen. So wie die Niederlage gegen Leverkusen etwas unglücklich war, war der Sieg gegen Berlin glücklich. Um übrigen haben damals auch schon einige angeprangert, dass das spielerisch eher Magerkost war. Die Realität sieht mMn so aus, dass das damals keine Sau hören wollte. Lieber wurde gebetsmühlenartig betont, wie wichtig der Herr Schaaf doch ist und mit welcher leichtigkeit er es geschafft hat, wieder eine Mannschaft zu formen nach der vergangenen Saison.

Letzteres, und das sage ich hier nicht zum ersten Mal, muss man Schaaf hoch anrechnen. Der Unterschied zur vergangenen Saison liegt mMn am deutlichsten darin begründet, dass wir in dieser Saison die Moral zeigen, die wir in der vergangenen immer haben vermissen lassen. Auf Rückstände wird mit Kampf und Einsatz reagiert. Nur, wie kommt es eigentlich, dass da vergangene Saison keine "Mannschaft" auf dem Platz stand. Die blutleeren Auftritte, bei denen man sich ohne Gegenwehr von Stuttgart und Konsorten völlig hat abschlachten lassen, hatten ja schließlich (dass durfte man vergangene Saison häufig genug hier lesen) rein gar nix mit den Fähigkeiten von TS als Trainer zu tun. Damals waren ja ausschließlich die Spieler die schuldigen und KA war der Depp vom Dienst, der ständig noch betonte, wieviel Potential diese Mannschaft hat.

Die Wahrheit stellt sich für mich eher so dar: KA hat damals schon recht gehabt. Die Mannschaft hatte großes Potential. Und durch die gezielt getätigten und allesamt sinnvollen Neuverpflichtungen ist das Potential diese Saison sogar noch größer. Nur leider vermag der Trainer wieder einmal es nicht zu schaffen, dieses Potential aus der Mannschaft zu holen. Und das ohne Verletzungspech, Dreifachbelastung und dergleichen
 
@Blacki

Das Problem mit dem "offen wie ein Scheunentor" ergibt sich doch schon aus der Tatsache, dass viele Gegner nicht mal viele, gerade gut besetzte, Gegner nicht gerade viele Chancen brauchen um gegen Werder zu treffen. In einem Spielverlauf ist völlig normal, dass man den Gegner nicht immer weit weg vom Sechzehner halten kann. Aber gerade dann ist es wichtig konzentriert die Räume eng zu halten und den Gegner nicht die Einschussmöglichkeit zu geben. Und Dortmund ist doch ein ideales Beispiel genau für das. Wie oft ist Dortmund überhaupt vor unserem Tor aufgetaucht? Wie viele Eckbälle hatte Dortmund?
Dortmund hatte drei Ecken und Werder elf. Werder hatte mehr als doppelt soviele Schüsse aufs Tor wie Dortmund. 60 % Ballbesitz. Und dennoch steht dann in dem entscheidenden Punkt ein 2:0 für Dortmund. Das hat auch was mit Clverness, Effizienz und einer Abwehr, die den Laden auch unter Druck dicht halten kann zu tun.
Selbst gestern, tut mir leid, aber hatten die Augsburger ebenfalls eine unmenge an guten Torchancen. Nicht nur wir haben da mehr liegen lassen.
 
Das kennen wir von ihm und zahlt sich auch in einigen Fällen aus. Siehe Hunt nach dieser letzten Graupensaison oder ich erinner nur an Fritz!

In der Tat, Hunt hat sich stark gebessert und ist neben Piza mMn der wichtigste Spieler aktuell. Nur: Wie genau hat es sich ausgezahlt, dass Hunt auch in seiner Formkrise immer wieder in der Startelf hat stehen müssen? Nur weil Hunt nun mittlerweile wieder ein wichtiger Teil der Mannschaft geworden ist, bedeutet das ja schließlich nicht, dass TS somit das richtige getan hat, als er ihn immer wieder aufgestellt hat. Wenn du doch genau dieser Meinung bist, dann kann ich da nur mit dem Kopf schütteln
 
@Blacki

Und dennoch steht dann in dem entscheidenden Punkt ein 2:0 für Dortmund. Das hat auch was mit Clverness, Effizienz und einer Abwehr, die den Laden auch unter Druck dicht halten kann zu tun.

Und hier fehlt mir dann wieder die Differenzierung.
Inwieweit ist denn das 2:0 für Dortmung (nach einer Ecke!) denn ein systemimmanenter Fehler des "System Schaaf"?

Und so weit sind wir doch schon, das selbst ein solches Gegentor dazu verklärt wird.
Dabei sollte eigentlich klar sein das ein solches Gegentor mit der taktischen Ausrichtung Werders doch relativ wenig zu tun hat.

Das Spiel ist für die defensive Ausrichtung Werders in meinen Augen sogar ein denkbar schlechtes Beispiel.
Es ist ein gutes Beispiel für schlecht strukturierte und ungeschickte Angriffsbemühungen. Das sicherlich.
Das ist wieder das was ich mit differenzieren meine.
 
Selbst gestern, tut mir leid, aber hatten die Augsburger ebenfalls eine unmenge an guten Torchancen. Nicht nur wir haben da mehr liegen lassen.

Deshalb kann ein keiner ernsthaft an die Mär vom bösen Wolf glauben. Klar wars in dieser Szene ein individueller Fehler von AW, für den man TS kaum verantwortlich machen kann. Ändert doch aber nix daran, dass Augsburg auch vorher schon zu guten Chancen kam.
 
Selbst gestern, tut mir leid, aber hatten die Augsburger ebenfalls eine unmenge an guten Torchancen. Nicht nur wir haben da mehr liegen lassen.

Ist ja auch wahr, gestern lief gar nichts beim Umschalten aus Offensive in Defensive nund wir haben viel zu große Lücken eröffnet und die Augsburger hatten einige gute Chancen.
Was aber wiederrum gegen Dortmund nicht so war, denn da standen wir wesentlich kompakter und die Tore fielen gewiss nicht aus einem falschen System, sondern durch individuelle Fehler bzw. auch dank des Schiris.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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