...Die Nummer elf der aktuellen FIFA-Weltrangliste wurde über 90 Minuten dominiert. Gegen den Abwehrbeton erspielte sich die ÖFB-Mannschaft zahlreiche Chancen. Positiv ist, dass wir gegen eine Mannschaft wie Griechenland, die bekanntermaßen sehr kompakt steht, zu so vielen Chancen gekommen sind, so Fuchs. Schon im Spiel zuvor gegen Belgien überzeugten die Österreicher durch spielerische Qualität.
Auch und besonders dank Marko Arnautovic: Der 21-jährige Legionär von Werder Bremen mauserte sich gegen Ende des Jahres zu jenem Spielmacher, auf den Österreich seit den Zeiten von Andreas Herzog warten musste. Sein Spielwitz wurde in den letzten Matches des Jahres von seinen Teamkollegen immer wieder gesucht. Ergebnis: Gegen Aserbaidschan war Arnautovic mit zwei Toren Matchwinner, gegen Belgien Dreh- und Angelpunkt und gegen Griechenland wurde er immer wieder gesucht.
Marko Arnautovic ist hauptverantwortlich für den spielerischen Aufschwung.
Der Deutschland-Legionär zeigt sich im Nationalteam auch von einer ganz anderen Seite als bei seinem Club. Verbale Fehltritte erspart er sich. Daher herrscht im Team auch keine Missstimmung, so gut wie aktuell war das interne Klima im Team schon lange nicht mehr. Man merkt schon im Training das Feuer, so Fuchs. Ein Feuer, dass sich auch im Spiel umsetzt. Vor allem die Achse Arnautovic - Junuzovic lief gegen Ende des Jahres wie geschmiert....
orf.at
Ich sehe das mittlerweile so: Akzeptiert man Arnautovic so wie er ist und lässt man ihn spielen, könnte er durchaus die erhoffte Verstärkung für Werder werden. Ich glaube, das KATS krampfhaft versuchen aus ihm einen "braven" und "sich dem System unterwerfenden" Spieler zu formen. Das halte ich für den falschen Weg.
Des weiteren finde ich es lächerlich, wie sich manche User über das Verhalten (ob es stimmt oder nicht) außerhalb des Platzes echauffieren.
Für mich zählt ausschließlich sein Verhalten und Einsatz am Platz. Alle anderen Berichterstattungen sind Banalitäten.
Dennoch wird hier über Themen diskutiert die derart lächerlich sind, dass man fast glauben könnte im Redaktionsteam der InTouch zu sein.
Da finde ich die gelegentlichen sarkastischen und zynischen Aussagen vom werderaner sehr unterhaltsam.
Für mich sowieso unverständlich, wie man sich in einer anonymen Plattform persönlich so angegriffen fühlen kann.