Worüber denkt Ihr gerade nach....?

Alles richtig... Aber letztlich auch alles Folgen davon, das heutzutage nahezu alles kreditfinanziert ist. Und viele Privatleute und Unternehmen keine oder kaum Rücklagen haben.
So banal ist es nicht. Vereine dürfen z. B. keine Rücklagen bilden, so dass eine mehrwöchige Schließung, wie aktuell in der Sporteinrichtung, die ich nutze, das erhebliche Risiko birgt, dass der Verein aufgeben muss. Vereine sind für Situationen wie diese null vorbereitet. Und auch ein Kleinunternehmen, das nicht kreditfinanziert ist und gerade eben über die Runden kommt, kann einen durch Corona erforderlichen Kredit nicht mal eben als Zusatzausgabe stemmen.
 
Und wer immer noch behauptet, das dieses Virus nicht gefährlicher als eine normale Grippe ist, der ist schlichtweg ahnungslos. Bei Corona muß jeder fünfte (!!!) ins Krankenhaus, ein Teil davon benötigt sogar die Intensivstation.

dann sollte man auch endlich mal anfangen, ALLE die Symtome (insbesondere Husten, Fieber) und neuerdings ja sogar Geschmacks bzw. Riechverlust haben, zu testen, wenn das doch so gefährlich ist.

Es werden aber ja aktuell (fast) nur die auf Corona getestet, die jemanden direkt kennen der positiv ist oder aus einer betroffenen Region kommen, ansonsten wird man entweder trotzdem auf Arbeit geschickt oder ne Woche krankgeschrieben ohne Test.
Und wenn doch jemand posotiv und 2 Wochen Hausarrest bekommt, darf der nach den 2 Wochen so wieder raus OHNE sich zu versichern, das derjenige auch wirklich wieder gesund ist, sprich ohne Test.

Das beißt sich in meinen Augen - entweder das ist gefährlich, dann muss ich versuchen ALLE zu finden, die das Virus haben und die Verbreitungsketten zu durchbrechen.
Gibt ja genug Fälle ohne Symptome und wenn ich jemanden kenne, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden geküsst hat in Italien, dann kann ich das genau so haben aber weiß eben von der Verbindung über 5 Ecken nach Italien nichts und werde nicht getestet wenn ich bissle trockenen Husten habe.
Oder anderes Beispiel bei mir auf Arbeit hab ich jeden Tag mit LKW-Fahrern zu tun - was weiß ich denn was die evtl haben?
Beim Arzt würde ich nicht getestet werden, weil ich keine direkte Verbindung zu Corona hätte.


Und das ist das, was mir und auch vielen anderen mit denen ich mich unterhalte, den Glauben an die Gefährlichkeit dieses Virus nehmen.
Ja, sicherlich stecken sich viele an und ja, sicherlich haben ältere bzw. Menschen mit Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko daran schwerst zu erkranken - aber das betrifft die normale Grippe auch - verlangsamen sollte man die Ausbreitung trotzdem ja.

Dazu muss man aber 1. einheitlich vorgehen und 2. Verbote auch mal konsequent durchsetzen. Regeln und Verbote sind bei uns für gefühlte 80% der Bevölkerung schließlich nur sowas wie Hinweise, hält sich keiner dran weils nie überprüft wird.
alleine im Straßenverkehr Rasen, öffentlicher Nahverkehr (Stichtwort Schwarzfahren, Drogen, Alkohol am Steuer, die Wahl der richtigen Straßenseite von Fahrradfahrern etc...
 
dann sollte man auch endlich mal anfangen, ALLE die Symtome (insbesondere Husten, Fieber) und neuerdings ja sogar Geschmacks bzw. Riechverlust haben, zu testen, wenn das doch so gefährlich ist.

Es werden aber ja aktuell (fast) nur die auf Corona getestet, die jemanden direkt kennen der positiv ist oder aus einer betroffenen Region kommen, ansonsten wird man entweder trotzdem auf Arbeit geschickt oder ne Woche krankgeschrieben ohne Test.
Und wenn doch jemand posotiv und 2 Wochen Hausarrest bekommt, darf der nach den 2 Wochen so wieder raus OHNE sich zu versichern, das derjenige auch wirklich wieder gesund ist, sprich ohne Test.

Das beißt sich in meinen Augen - entweder das ist gefährlich, dann muss ich versuchen ALLE zu finden, die das Virus haben und die Verbreitungsketten zu durchbrechen.
Gibt ja genug Fälle ohne Symptome und wenn ich jemanden kenne, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden geküsst hat in Italien, dann kann ich das genau so haben aber weiß eben von der Verbindung über 5 Ecken nach Italien nichts und werde nicht getestet wenn ich bissle trockenen Husten habe.
Oder anderes Beispiel bei mir auf Arbeit hab ich jeden Tag mit LKW-Fahrern zu tun - was weiß ich denn was die evtl haben?
Beim Arzt würde ich nicht getestet werden, weil ich keine direkte Verbindung zu Corona hätte.


Und das ist das, was mir und auch vielen anderen mit denen ich mich unterhalte, den Glauben an die Gefährlichkeit dieses Virus nehmen.
Ja, sicherlich stecken sich viele an und ja, sicherlich haben ältere bzw. Menschen mit Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko daran schwerst zu erkranken - aber das betrifft die normale Grippe auch - verlangsamen sollte man die Ausbreitung trotzdem ja.

Dazu muss man aber 1. einheitlich vorgehen und 2. Verbote auch mal konsequent durchsetzen. Regeln und Verbote sind bei uns für gefühlte 80% der Bevölkerung schließlich nur sowas wie Hinweise, hält sich keiner dran weils nie überprüft wird.
alleine im Straßenverkehr Rasen, öffentlicher Nahverkehr (Stichtwort Schwarzfahren, Drogen, Alkohol am Steuer, die Wahl der richtigen Straßenseite von Fahrradfahrern etc...

:tnx: Gerade im Bezug auf die Anzahl und die Form von Tests. Südkorea ist da vorbildlich und die bekommen diese Pandemie jetzt auch am besten in den Griff.
Beispiel: Während bei uns Warteschlangen dicht gedrängt und größtenteils in geschlossenen Räumen (!!:wall:!!) teilweise stundenlang auf die Tests warten, werden dort z.B. große Parplätze dafür benutzt, per PKW an die Teststelle zu fahren, dort bei heruntergelassener Scheibe den Abstrich nehmen zu lassen und das Ergebnis kommt dann per SMS. Warum so nicht auch bei uns?
 
Welche Sporteinrichtung ist das denn in Deinem Fall?
Ein Verein, der Rehasportkurse in Verbindung mit einer Trainingsfläche zum selbst trainieren anbietet. Diejenigen, die neben den Rehasportkursen die Trainingsfläche nutzen - oder die nur die Trainingsfläche nutzen, ohne Rehasportkurse - sind Vereinsmitglieder mit monatlichem Beitrag. Diese Struktur gibt es zumindestens hier häufiger, und denen fallen jetzt die Einnahmen weg - keine Rehasportkurse, keine Erstattung von der Krankenkasse; keine Trainingsfläche, die Mitglieder kündigen. Trainer, Räume etc. wollen bezahlt werden. Und Rücklagen gibt's keine, da Verein.
 
Ein Verein, der Rehasportkurse in Verbindung mit einer Trainingsfläche zum selbst trainieren anbietet. Diejenigen, die neben den Rehasportkursen die Trainingsfläche nutzen - oder die nur die Trainingsfläche nutzen, ohne Rehasportkurse - sind Vereinsmitglieder mit monatlichem Beitrag. Diese Struktur gibt es zumindestens hier häufiger, und denen fallen jetzt die Einnahmen weg - keine Rehasportkurse, keine Erstattung von der Krankenkasse; keine Trainingsfläche, die Mitglieder kündigen. Trainer, Räume etc. wollen bezahlt werden. Und Rücklagen gibt's keine, da Verein.

Verstehe ich nicht ganz...Warum wollen die Mitglieder denn gleich kündigen? Nur weil sie einige Wochen nicht trainieren können? Das ist doch Irrsinn! Und die Räume (wem gehören sie?) werden dann eben für die betreffende Zeit nicht bezahlt (da ja auch nicht benutzt), auch die Trainer bekommen für die Zeit kein Geld (da sie ja auch nicht arbeiten). Und das mit den Rücklagen könnte man nach Überstehen dieser Pandemie auch mal neu regeln und diese bis zu bestimmten Höhen zulassen. So wie generell aus dieser Krise einiges an Lehren für die Zukunft gezogen werden muß.
 
:tnx: Gerade im Bezug auf die Anzahl und die Form von Tests. Südkorea ist da vorbildlich und die bekommen diese Pandemie jetzt auch am besten in den Griff.
Beispiel: Während bei uns Warteschlangen dicht gedrängt und größtenteils in geschlossenen Räumen (!!:wall:!!) teilweise stundenlang auf die Tests warten, werden dort z.B. große Parplätze dafür benutzt, per PKW an die Teststelle zu fahren, dort bei heruntergelassener Scheibe den Abstrich nehmen zu lassen und das Ergebnis kommt dann per SMS. Warum so nicht auch bei uns?
Meine Frau hat mir heute morgen einen Auszug aus Twitter gezeigt. Eine Ärztin hat an Spahn geschrieben: die von ihr eingereichten Tests wurden erst verspätet bearbeitet, das Labor arbeitet übers Wochenende nicht. Noch Fragen?
 
Das beißt sich in meinen Augen - entweder das ist gefährlich, dann muss ich versuchen ALLE zu finden, die das Virus haben und die Verbreitungsketten zu durchbrechen.

Die Gefährlichkeit definitert sich hier ja offenbar fast ausschließlich über die Verbreitung. Unser auf Kapitalrendite getrimmtes System erlaubt es nicht großartig Reserven vorzuhalten. Also hast du die normalen Patienten die intensivmedizinische Betreuung benötigen und eben eine stark steigende Zahl Covid-Patienten und beides zugleich lässt sich schwer handhaben. Den folgenden Artikel von Ende Oktober 2019 muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

Die Geno bekommt ihr Angebot nicht an die Patienten. So könnte man das Problem zusammenfassen. Das liegt zum ganz großen Teil am Personalmangel – Stichwort Fachkräftemangel in der Pflege. Der hat zur Folge, dass Betten nicht genutzt werden dürfen. Mit diesen Betten verdient die Geno also kein Geld.

Im Klinikum Bremen-Mitte haben sich die Bettenschließtage zwischen 2018 und 2019 mehr als verdoppelt. Dort waren in diesem Jahr bisher mehr als 3.200 Betten gesperrt. Und richtig teuer wird es, wenn die Operationssäle zu bleiben müssen. Und auch da sind die Sperrzeiten drastisch nach oben gegangen. Die Geno kann ihre Leistung also nicht verkaufen.

Tatsächlich gibt es insgesamt weniger Krankenfälle. Das ist ein Phänomen, das es seit ungefähr drei Jahren gibt, erklären kann das noch niemand so recht. Außerdem werden immer mehr Menschen ambulant behandelt. Auf diese Entwicklungen hat die Geno zu spät reagiert. Die Geschäftsführung selbst spricht von einer Fehleinschätzung – man habe bis vor kurzem mit steigenden Patientenzahlen gerechnet, die Infrastruktur geschaffen und jetzt steht man da mit vielen Betten, teuren OP-Sälen und teurem Personal – wenn auch zu wenig davon.

Die Patienten, die nicht aufgenommen werden können, gehen dann in eines der anderen zehn Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven. Außerdem überweisen niedergelassene Ärzte ihre Patienten teilweise erst gar nicht mehr an die Geno, weil die wissen: Da warten wir ewig auf einen Termin, der dann wahrscheinlich noch drei Mal verschoben wird.

Müsste man dann nicht weniger Betten anbieten?
Ja, das ist ein möglicher Weg und den wird man sicherlich auch einschlagen. Besonders in der Grund- und Regelversorgung – also bei der Notfallaufnahme, der Chirurgie und der Inneren Medizin. Die gibt es in allen vier Geno-Häusern und zwar rund um die Uhr. Das ist sehr teuer und führt zu Überkapazitäten. Die Geno-Geschäftsführerin, Jutta Dernedde, hat schon entsprechende Veränderungen angekündigt(sic!).
 
Ich denke gerade darüber nach, ob ich mein WE Anfang Mai in Hamburg abblase.
Ich hoffe, das Hotel kann ich stornieren. Lt. Buchungsbestätigung aus November nicht. Was soll ich in Hamburg, wenn alles dicht ist, bzw. alle Großveranstaltungen abgeblasen wurde?
Zugtickets kann man schon für Reisen bis Ende April umtauschen. Mal gucken, ob das noch ausgeweitet wird.
Schleswig Holstein lässt schon mal keine Touristen mehr rein.
Jetzt fehlt nur noch Hamburg und ich kann das Hotel stornieren...
:D
 
Nachdem es nun den ersten Todesfall auch bei uns in Köln gibt, haben wir nun in der Folge (er hat die verstorbene Dame ins Krankenhaus gefahren) auch den ersten Verdachtsfall im Freundeskreis. Irgendwie traurig und doch irgendwie bezeichnend, dass es ausgerechnet jene, die sich freiwillig ehrenamtlich engagieren - als Rettungssanitäter - (und auch noch den Dienst mit einem Kollegen tauschten) als Erstes erwischt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nachdem es nun den ersten Todesfall auch bei uns in Köln gibt, haben wir nun in der Folge auch den ersten Verdachtsfall im Freundeskreis. Irgendwie traurig und doch irgendwie bezeichnend, dass es ausgerechnet jene, die sich freiwillig ehrenamtlich engagieren - als Rettungssanitäter - (und auch noch den Dienst mit einem Kollegen tauschten) als Erstes erwischt.
Leider sind die ja auch einem höheren Risiko ausgesetzt,da sie mehr Kontakt mit noch mehr Menschen haben.
Ich drück die Daumen,unbekannterweise.
 
Leider sind die ja auch einem höheren Risiko ausgesetzt,da sie mehr Kontakt mit noch mehr Menschen haben.
Ich drück die Daumen,unbekannterweise.

Klar, logisch ist dies natürlich schon. Er hatte sicher das tausendfache Risiko im Vergleich zu jenen Menschen (mich eingeschlossen), die seit rund 2 Wochen nur noch das Nötigste wahrnehmen.

Vielen lieben Dank - ich werde es ausrichten... ;) Ich gehe bei ihm aber eher von einem milden Verlauf aus. Er ist Anfang 50, ohne große Vorerkrankungen und im Allgemeinen bei guter Gesundheit. Und bislang hat er keine Symptome.
 
Hat irgendjemand eine plausible Erklärung warum so viele Leute zu denken scheinen,dass als erstes Klopapier und Mehlreserven zu Ende gehen?
Ich raffs nicht.

Ich hab das Gefühl, auch im direkten Umfeld, dass viele Menschen sich selbst sicherer fühlen, indem sie Klopapier und andere Reserven horten, anstatt einmal weniger, dafür sinnvoll, einkaufen zu gehen. Ne Art Verdrängungsmechanismus...
 
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