Ich finde es schwierig, wenn jemand so gar nicht die Perspektive wechselt, und das Gefühl habe ich, wenn ich Deine Posts lese. Nicht jeder Sportverein ist wie ein Sportverein in einer Kleinstadt mit ehrenamtlichen Trainern in einer städtischen Halle. Das dürfte die Minderheit sein. Hier - Großstadt - haben viele Vereine privat angemietete Räume, so wie in meinem Fall auch. Wenn der Vermieter sich auf Mieterleichterungen einlässt, fein, aber sicher ist das nicht, erst recht nicht, in einem gefragten Wohnviertel wie hier. Es gäbe gar nicht genug städtische Hallen. Und weil es in meinem Fall auch noch ein Rehasportverein ist, sind dort ausgebildete, speziell qualifizierte Trainer beschäftigt - nicht ehrenamtlich, sondern hauptberuflich. Die müssten in Deiner Welt auf ihren Lohn verzichten und womit auch immer ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das ist nicht realistisch.Warum gleich so aggressiv @opalo?.
Dass zu viele Leute auf Pump gelebt haben und dafür jetzt vielleicht die Quittung bekommen, wie Du ausführlich beschriebe hast, bestreite ich nicht. Das ist aber gar nicht mein Thema und war es nie. Mir geht es um Kleinunternehmen und Freiberufler wie die in dem verlinkten Spiegel-Artikel (hast Du den überhaupt angeschaut und die einzelnen Kurzberichte gelesen?). Genau davon habe ich diverse im Freundes- und Bekanntenkreis. Sie verlieren jetzt ggf. ihre Existenz ohne eigenes Verschulden und ohne vorher unvernünftig gewirtschaftet zu haben. Wenn eine(r) davon Deine Posts hier lesen würde, wäre das für ihn vermutlich ein Schlag ins Gesicht.
Von daher ist mein Wunsch, einfach mal die Sichtweise zu wechseln. Es gibt die, von denen Du schreibst. Aber ich glaube, das sind, Unternehmen und Freiberufler betreffend, die Minderheit.
Bei Dir in der Kleinstadt wird sich vielleicht durch Corona nicht viel ändern, weil z. B. die Vereine andere Möglichkeiten haben, die Einbußen aufzufangen. Hier gehe ich dagegen davon aus, dass, wie @Bremen weiter oben schon schrieb, die Städte und Viertel hinterher um viele kleine, individuelle Läden, Restaurants etc. ärmer sein werden.
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