Whisk(e)y

Ja, ich persönlich habe gerade mit den Glengoynes gute Erfahrungen gemacht, die sind mMn z.B. Prototyp für "wenig rauchig und torfig". Mit den irischen Whiskys kenne ich mich nicht aus (Bushmills).
 
So, ich hab in letzter Zeit auch einiges probiert:

Laphroaig 10 Jahre: Wenn man bedenkt, dass er laut Whisky-Fox als "Torfmonster" gilt, fande ich ihn doch relativ mild. War allerdings dennoch nicht so meins.

Glenkinchie 12 Jahre: Hier wird ja des öfteren von Alltags-Whiskys gesprochen. Da würde ich diesen Whisky einordnen. Mir gefällt das dezente Torf-Aroma. Aber ansonsten haut er mich nicht vom Hocker. opalo hat hier mal geschrieben, dass er wenig komplex sei. Das trifft es meiner Meinung nach ganz gut.

Dalwhinnie 15 Jahre: Siehe Glenkinchie 12. Allerdings noch weniger torfig. Hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr von diesem Whisky erhofft.

Oban 14 Jahre: Mein Favorit aus dem roten Probierset. Schmeckt sehr würzig. Ich empfinde die Schärfe allerdings als ein wenig störend. Mit ein paar Tropfen Wasser lässt sich das aber etwas abmildern.

Glengoyne 17 Jahre: Schmeckt trotz der 43 % Alkohol sehr mild. Ich empfinde ihn als sehr sehr süß. Hat fast schon was von Marzipan. Zum Einstieg kann man da sicherlich nix verkehrt machen.

Glenfiddich 18 Jahre: Mein absoluter Favorit bislang. Sehr ausgewogen und rund. Damit hat der 12-Jährige natürlich ausgedient und wird auch nicht mehr gekauft. Dass ihn manche hier allerdings als ungenießbar deklarieren, halte ich für übertrieben.

Lagavulin 16 Jahre: Was soll man dazu sagen. Beim ersten Probieren hat er mich natürlich völlig erschlagen. Beim zweiten Versuch hat er mir dann aber schon bedeutend besser gefallen. Ein Fan werde ich allerdings wohl nicht werden. Aber es ist auf jeden Fall interessant, mal diese Extreme kennen zu lernen.


Im Moment habe ich ein Auge auf den Isle of Jura 16 Jahre. Hat damit schon jemand Erfahrung?
 

Tullamore Dew, das ist mein irischer Whisky-Erfahrungshorizont :D

Mal schauen, ob ich von den Islays noch mal den Sprung auf die nächste Insel wage(n sollte). :)

[...]Glengoyne 17 Jahre: Schmeckt trotz der 43 % Alkohol sehr mild. Ich empfinde ihn als sehr sehr süß. Hat fast schon was von Marzipan. Zum Einstieg kann man da sicherlich nix verkehrt machen.

Glenfiddich 18 Jahre: Mein absoluter Favorit bislang. Sehr ausgewogen und rund. Damit hat der 12-Jährige natürlich ausgedient und wird auch nicht mehr gekauft. Dass ihn manche hier allerdings als ungenießbar deklarieren, halte ich für übertrieben.[...]

Ich hatte mal den Glengoyne 21yrs und den Glengoyne Burnfoot. Beide sehr lecker und ebenfalls eher aus der milden Ecke. Vielleicht ist das ja Brennerei-typisch ;).

Zum 12-Ender von Glenfiddich: Ich finde den gut, ein guter Allrounder, nix besonderes, aber auch nix überragendes.
 
Ich war schon in beiden, hab aber nie auf das Whiskysortiment dort geachtet. Aber nen Versuch ist es wert!

Ich hab neulich im Hegarty's den Connemara (die Basisversion) probiert und fand ihn sehr empfehlenswert. Natürlich kann ich da kein Tasting draus machen aus dem einen Glas, aber ich fand den wriklich gut. Dafür dass der vergleichsweise günstig ist ein sehr schöner Whiskey.
 
hat hier jemand ein Tipp, was mit einem Talisker vergleichbar wäre (außer vielleicht Lagavulin oder Laphroaig)?

Ein Talisker ist unvergleichbar, weil er der einzige Whisky von der Isle Of Skye ist :D - Spaß beiseite, grundsätzlich kann man ihn wegen seinem Aroma fast nur mit einem Islay-Whisky wie Lagavulin o. Laphroaig vergleichen, einzige Ausnahme wäre der von maddin erwähnte Connemara.
 
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