Wesley

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Das kann doch alles nicht mehr wahr sein. Wir steigen ab - 100%

Noch können wir es aus eigener Kraft schaffen. Im Vergleich zur Hinrunde um diese Zeit liegen wir glaube ich mit 2 Punkten hinten. Also holen wir in der Rückrunde insgesamt 17 Punkte. Insgesamt wären das 36 Punkte. Damit glaube ich nicht, dass man absteigt. 5 Punkte haben wir schon, 12 brauchen wir noch. wenn man vom jetzigen Zustand der Mannschaft auf den weiteren Verlauf schließen müsste, holen wir keinen Sieg mehr, vielleicht ein paar Unentschieden (daheim). Es könnte dann zu einem Relegationsplatz reichen, wo wir dann bestehen werden.

Man sollte nicht alles schwarz sehen. Es ist Abstiegskampf pur. Emotionen pur. Es ist spannend. Mit einem Happy End für uns ist es im Grunde eine geile Situation. Frag mal bei den SEG-Fans nach... Deren 5:1 gegen FCK anfang des letzten Jahrzehnts ist heute noch legendär.
 
Also entweder Werders Spieler sind besonders anfällig oder es liegt eine völlig falsche Belastung vor - und das gilt besonders für die Zeit NACH der eigentlichen Verletzung. Pizarro sollte ja angeblich auch "nur" 7-10 Tage ausfallen, da er gegen Leverkusen kaum spielen wird sind es nun auch wieder zwei komplette Wochen. Und Wesley sollte ja eigentlich zum Rückrundenstart wieder dabei sein.

Viel schlimmer kann es nicht werden, daher sollte man sich bei der medizinischen Abteilung einfach mal fragen, was da getrieben wird. Das tritt ja in so einer extremen Häufigkeit mittlerweile auf, dass es nicht mehr durch Aussagen wie "Die Verletzung hat sich anders entwickelt als wir erwartet haben" gedeckt werden kann.
 
Sporti, ich frag dich gerne nochmal, aber was hat der Arzt damit zu tun?
Die Belastung...gibt er nicht vor. Therapie...gibt es keine kausale für Muskelverletzungen. Prophylaxe...gibt es nur über´s Training und rechtzeitiges Melden des Spielers.

Man kann sich ja gerne über die zahlreichen Muskelverletzungen aufregen, aber aus medizinischer Sicht hat man da einfach keine Handhabe.
Ich kann mich sehr gut an Verletzungen erinnern, wo Dimanski meinte, der Spieler müsse MINDESTENS 3Wochen pausieren. Wenn er dann aufgrund von (damaliger) Doppelbelastung und mangelnden Alternativen nach 10Tagen bereits wieder auf dem Platz steht und sich dann verletzt, motzen alle über die medizinische Abteilung. Wo liegt da die Schuld?

Meiner Meinung nach sollte man eher über mangelnde Fitness und eventuell falschen Trainingsaufbau und ganz besonders über zu kurze Regenerationszeiten diskutieren.
 
was sind das bloß alles Memmen heutezutage. Dieter Hoeneß hat damals noch mit ner Axt im Schädel stark blutend im Pokalfinale gegen den Club eingenetzt. Mit dem Kopf :tnx:

;)
 
Als ob die medizinische Abteilung bei der Belastung von Spielern nicht mitspricht? Wir können eh nur raten, wen es nun trifft. Aber wenn ich mir die Verletztenliste und -fälle der vergangenen Jahre anschaue weigere ich mich zu glauben, dass es nur an der falschen Trainingsweise liegt. Da hat jeder seinen Anteil dran, auch unsere ach so tollen Vereinsärzte, die ja auch schon in anderen Fällen Anschuldigungen über sich ergehen lassen mussten.
 
Zitat von [Sportfreund];1610299:
Als ob die medizinische Abteilung bei der Belastung von Spielern nicht mitspricht? Wir können eh nur raten, wen es nun trifft. Aber wenn ich mir die Verletztenliste und -fälle der vergangenen Jahre anschaue weigere ich mich zu glauben, dass es nur an der falschen Trainingsweise liegt. Da hat jeder seinen Anteil dran, auch unsere ach so tollen Vereinsärzte, die ja auch schon in anderen Fällen Anschuldigungen über sich ergehen lassen mussten.

Jaja, mit der Geschichte wird das dann immer begründet :rolleyes:
Aber sonst gibt es keine konkreten Anhalte außer eben den Wahnvorstellungen, dass ja irgendjemand schon Schuld haben muss ;)
Nix für ungut, aber ich kann dir im Gegenzug 3 konkrete Fälle nennen, wo Spieler entgegen den ärztlichen Ratschlägen wieder auf dem Platz standen.
 
Weißt du, in diesem Fall gehöre ich gerne zu dem mutmaßenden Haufen unwissender Fußballfans. Die Geschichte mit Pizarro klingt ja auch wieder zu abenteuerlich, als dass dort keine Fehler gemacht werden oder wurden.
 
Was hätte man den Ärzten nach denn bei Pizarro machen sollen? Ein halbes Jahr warten, damit nicht noch einmal etwas reißt?

Nein, zu diesem Haufen sage ich gar nichts mehr.... dummerweise regt man sich am Ende doch wieder auf, wenn dann in 2-3 Wochen Prödl, Fritz oder sonstwer ausfällt.
 
Damit ist meine Hoffnung für Sonntag auch schon wieder dahin. Wesley hätte ich ja durchaus zugetraut, dass er wieder Schwung und Dynamik in unser Mittelfeld bringt. Echt zum :wall::wall:
 
Jaja, mit der Geschichte wird das dann immer begründet :rolleyes:
Aber sonst gibt es keine konkreten Anhalte außer eben den Wahnvorstellungen, dass ja irgendjemand schon Schuld haben muss ;)
Nix für ungut, aber ich kann dir im Gegenzug 3 konkrete Fälle nennen, wo Spieler entgegen den ärztlichen Ratschlägen wieder auf dem Platz standen.

Kann es auch sein, das nicht mehr nach modernsten Methoden trainiert wird? Oder sind unsere Spieler einfach mehr verletzungsanfälliger als andere? Ist jetzt nur mal die Frage eines medizinisch total unwissenden.
 
Zitat von [Sportfreund];1610319:
Was hätte man den Ärzten nach denn bei Pizarro machen sollen? Ein halbes Jahr warten, damit nicht noch einmal etwas reißt?

Nein, zu diesem Haufen sage ich gar nichts mehr.... dummerweise regt man sich am Ende doch wieder auf, wenn dann in 2-3 Wochen Prödl, Fritz oder sonstwer ausfällt.

nur zu deiner information. prödls einsatz am sonntag scheint unwarscheinlich, und fritz hat heute auch nicht mittrainiert ;)
 
woher weißt du das denn ?
soweit ich weiß hätte er ja samstag durchaus auflaufne dürfen, man hat es aber nicht riskiert. nun ist er trotzdem immer noch verletzt

Ich weiß das, weil ich mich mit entsprechenden Leuten unterhalten habe, die es genau wissen müssen ;)
Es geht mir auch nicht um Pizarro jetzt, denn da hatte ich aktuell keine Zeit mich zu erkundigen.
Es ist nur mMn einfach hanebüchen, wenn man einerseits ungeduldig ist und einem die medizinisch-korrekte Variante zulange dauert, sich aber andererseits aufregt, wenn es dann Rezidive gibt.
Ich meine, auch die heutige Medizin ist nun mal keine Wunderheiler-Kunst und gerade bei muskulären Sachen kann man zwar unterstützend aber wirklich heilend nicht viel machen. Da hat der Körper nun mal sein eigenes Tempo.

Zitat von Auslandsgrüner;1610321:
Kann es auch sein, das nicht mehr nach modernsten Methoden trainiert wird? Oder sind unsere Spieler einfach mehr verletzungsanfälliger als andere? Ist jetzt nur mal die Frage eines medizinisch total unwissenden.

Das man nicht mehr nach modernsten Methoden trainiert, kann natürlich durchaus sein und würde dann eine erhebliche Rolle spielen...aber das wage ich nicht zu beurteilen, fällt mir auch schwer, mir das vorzustellen.
Dass unsere Spieler vom generellen Typus verletzungsanfälliger sind, glaube ich bis auf die Älteren (Pizarro, Frings...) sowie die, welche noch nicht die richtige Voraussetzungen haben (Wesley...) auch nicht.
Aber wie die meisten Verletzungen ist so was eben multifaktorieller Genese...und vieles Durchspielen, mangelnde Rotation, kurze Regenerationszeiten (CL...) und auch Spielen auf ungewohnter Position usw usw. gibt es bei uns überdurchschnittlich oft für die Spielerab. Das sind aber eben auch alles Dinge, die dazu beitragen.
 
Sporti, ich frag dich gerne nochmal, aber was hat der Arzt damit zu tun?
Die Belastung...gibt er nicht vor. Therapie...gibt es keine kausale für Muskelverletzungen. Prophylaxe...gibt es nur über´s Training und rechtzeitiges Melden des Spielers.

Man kann sich ja gerne über die zahlreichen Muskelverletzungen aufregen, aber aus medizinischer Sicht hat man da einfach keine Handhabe.
Ich kann mich sehr gut an Verletzungen erinnern, wo Dimanski meinte, der Spieler müsse MINDESTENS 3Wochen pausieren. Wenn er dann aufgrund von (damaliger) Doppelbelastung und mangelnden Alternativen nach 10Tagen bereits wieder auf dem Platz steht und sich dann verletzt, motzen alle über die medizinische Abteilung. Wo liegt da die Schuld?

Meiner Meinung nach sollte man eher über mangelnde Fitness und eventuell falschen Trainingsaufbau und ganz besonders über zu kurze Regenerationszeiten diskutieren.

Finde ich sehr interessant.
Das würde bedeuten, dass bei uns der ganze Prozess im Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) ist.
Mangelhafte Rückkopplung zwischen medizinischer Abteilung und Training.
Ich dachte immer, dass wird mit dem anderen genau abgestimmt.
Dass wir keine Rotation gemacht haben (zu Zeiten als wir noch CL spielten) fand ich auch schon bedenklich.
Insofern trifft die medizinische Abteilung aber doch eine Schuld, sozusagen durch Unterlassung. Wenn die med. Abteilung sich nicht durchsetzen kann trägt Sie dennoch Mitschuld an den Verletzten.
Es darf ja gerade nicht sein, dass die Verletzten zu früh wieder einsteigen.
Die medizinische Abteilung muss sich proaktiv und innovativ ins Training einbringen und nicht nur Schmerzmittel verteilen.

Von daher sind wir in diesem Bereich wohl doch amateurhaft aufgestellt. Unsere Verletztenliste lügt nicht.
 
Das kann man durchaus alles so stehen lassen.
Aber ich gebe nochmal etwas zu bedenken, das ich schon mal länger ausgeführt hatte.
GERADE bei muskulären Verletzungen kommt es vorrangig auch auf das Beschwerdebild des Patienten an...und wenn dieser unbewusst oder insgeheim beschließt, lieber die Zähne zusammenzubeißen, weil er dringend gebraucht wird etc. dann gibt man als Arzt eben sein Okay, weil der Patient keine Beschwerden angibt. Was man nicht tun würde, wenn er sie nicht verschweigen würde ;)
Pizarro z.B. hat ja selbst zugebenen, dass er JETZT (in seinem Alter :rolleyes:) endlich gelernt hat, dass er zu ungeduldig war.

Ich wollte nicht sagen, dass keine Kommunikation zwischen Betreuerstab und Ärzten stattfinden, das wäre hochgradig unprofessionell und sehr unwahrscheinlich. Aber dass der Spieler, seine Ungeduld und vorallem die Zwangslage, in der wir uns befinden, eben auch einiges dazu breitragen.
Wenn wir neben Pizarro einen anderen Stürmer ähnlicher Klasse hätten, wäre dieser sicher nicht sofort wieder auf dem Platz gewesen ;)
 
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