Wer liesst denn noch heutzutage?

Das ist nicht böse gemeint, aber irgendwie klingt das nach Dallas mit Schwertern. ;)

Mein Fall scheint es nicht zu sein, denn ich bin in mehreren Anläufen nicht über die ersten 150 Seiten des ersten Bands hinweg gekommen.

Grob gedacht stimmt das sogar. Es sei jedoch angemerkt das es grobgedacht zu fast jeder Story dazugehört Intrigen und Geheimnisse in einer Erzählung zu integrieren. Sonst würds wenig Sinn machen,oder?

Wenn du mit dem Buch nicht weiter kommst kann ich dir nur noch die Fernsehadaption empfehlen
 
Hab ich was überlesen, oder woher kommt diese John/Targaryen Herkunftsgeschichte?

Es ist doch einfach so: Die Geschichte um Jon Snow ist zu nebulös, als das die Erklärung mit dem Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)-Kind von Eddard ausreichen würde, um seine Herkunft zu erklären. Da muss mehr dahinter stecken.

Im Buch wird die Situation beschrieben, wie Eddard und Robert Dorne einnehmen. Die Affäre zwischen Rheagar und Lianna Stark war ein offenes Geheimnis. Lianna war zum Zeitpunkt dieser Dorne-Schlacht selbst anwesend. Eingesperrt in einem Turm, bewacht von Rheagars bestem Buddy.

Als Eddard irgendwann in den Turm eindringt, findet er Lianna tot auf dem blutigen Bett. Offiziell ist sie an einem Fieber gestorben.

Robert hätte jeden Nachkommen der Targaryen umgebracht. Bewiesen hat er das ja auch später mit dem beauftragten Meuchelmord des Sohnes von Daenerys.

Eddard hätte aber sicherlich nicht dabei zugesehen, wie Robert seinen Neffen killt.

Also hat er das Kind mit nach Winterfell genommen und es als sein Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) ausgegeben.

Logisch, oder? ;)
 
Grob gedacht stimmt das sogar. Es sei jedoch angemerkt das es grobgedacht zu fast jeder Story dazugehört Intrigen und Geheimnisse in einer Erzählung zu integrieren. Sonst würds wenig Sinn machen,oder?

:tnx: Mir würd um dieser Daily-Soap-Vergleich immer zu hoch gehangen. Welche Mittelalter-Fantasy kommt denn ohne Ränkespiele aus? Bei "ASOIAF" stehen diese eben im Mittelpunkt, keine Schlachten oder Magie. Und das Martin die Charakterzeichnung so unheimlich gut gelungen ist, dafür muss er sich ja nicht entschuldigen.
 
Grob gedacht stimmt das sogar. Es sei jedoch angemerkt das es grobgedacht zu fast jeder Story dazugehört Intrigen und Geheimnisse in einer Erzählung zu integrieren. Sonst würds wenig Sinn machen,oder?

Wenn du mit dem Buch nicht weiter kommst kann ich dir nur noch die Fernsehadaption empfehlen

:tnx: Mir würd um dieser Daily-Soap-Vergleich immer zu hoch gehangen. Welche Mittelalter-Fantasy kommt denn ohne Ränkespiele aus? Bei "ASOIAF" stehen diese eben im Mittelpunkt, keine Schlachten oder Magie. Und das Martin die Charakterzeichnung so unheimlich gut gelungen ist, dafür muss er sich ja nicht entschuldigen.

Es ist sicher richtig, dass Ränkespiele und Intrigen dazugehören, aber mir persönlich ist es in diesem Fall einfach zu viel. Offenbar trifft das Werk nicht meinen Geschmack - was aber ja nicht bedeutet, dass es deswegen schlecht wäre.
 
Es ist doch einfach so: Die Geschichte um Jon Snow ist zu nebulös, als das die Erklärung mit dem Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)-Kind von Eddard ausreichen würde, um seine Herkunft zu erklären. Da muss mehr dahinter stecken.

Im Buch wird die Situation beschrieben, wie Eddard und Robert Dorne einnehmen. Die Affäre zwischen Rheagar und Lianna Stark war ein offenes Geheimnis. Lianna war zum Zeitpunkt dieser Dorne-Schlacht selbst anwesend. Eingesperrt in einem Turm, bewacht von Rheagars bestem Buddy.

Als Eddard irgendwann in den Turm eindringt, findet er Lianna tot auf dem blutigen Bett. Offiziell ist sie an einem Fieber gestorben.

Robert hätte jeden Nachkommen der Targaryen umgebracht. Bewiesen hat er das ja auch später mit dem beauftragten Meuchelmord des Sohnes von Daenerys.

Eddard hätte aber sicherlich nicht dabei zugesehen, wie Robert seinen Neffen killt.

Also hat er das Kind mit nach Winterfell genommen und es als sein Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) ausgegeben.

Logisch, oder? ;)

Nicht ganz. Denn schließlich hätter er ja irgendwie Robert erklären müssen wo das Baby auf einmal herkommt.
 
Ich glaube, an dieser Schlacht war Robert gar nicht beteiligt. Die Eiseninseln hat Ned ja auch ohne Robert eingenommen
 
Es ist sicher richtig, dass Ränkespiele und Intrigen dazugehören, aber mir persönlich ist es in diesem Fall einfach zu viel. Offenbar trifft das Werk nicht meinen Geschmack - was aber ja nicht bedeutet, dass es deswegen schlecht wäre.

Das muss ja auch nicht jedem gefallen, aber "Dallas mit Schwertern" klingt halt ziemlich abfällig ;)

Ähnlich komplex, aber mit mehr Fantasy-Elementen versehen ist die "Spiel der Götter"-Reihe von Erikson. Da brechen auch gerne mal Glaubenskriege aus wenn es um einen Vergleich beider Reihen geht.

Und, auch wenn ich mich diesbezüglich wiederhole, ich kann jedem Fantasy-interessierten Pat Rothfuss' "Königsmörder-Chronik" empfehlen
 
Ich finde die Reihe sehr gelungen, stimmig und in sich rund. Gewissermaßen bilden die englischen Rosenkriege eine der Vorlagen für die Saga. Die Intrigen finde ich persönlich nicht so schlecht.
Die Sache mit Jon wird ja nur angedeutet. Rhaegar hat Lyanna stark zu seiner Königin der Liebe auserkoren (bei nem Turnier) und Robert war sie zur Frau versprochen.
Jon hat die Züge der Starks, da ist er also entweder tatsächlich Eddards Bastardsohn oder aber ein KInd der Liebe zw. Rhaegar und Lyanna. Edddardhat nie gesagt von welcher Frau er ihn hat. Roberts Hass auf die Targaryen war so groß, daß er noch Daenerys nachstellen ließ, bis Ned Stark diesem Einhalt gebot. Und Eddard hatte gute Gründe dafür, die Targaryen zu hassen, nachdem was sie seinem Vater und seinem Bruder antaten.
Verzwickt aber schön.
Ich glaube kaum, daß nach den nächsten zwei Bänden Schluß sein wird.
 
Oh, 8 bände? Ich war von 7 ausgegangen. Mir soll es recht sein. Er hat "viel um die Ohren" da er ja auch bei der Fernsehserie gewichtig mitmischt.
 
Mal etwas ganz anderes: "Der Tod auf der Schippe" von Angelika Franz. Darin versammelt sind 40 unterhaltsame und interessante Einblicke in die Archäologie abseits der bekannten Themen, von Doggerland bis hin zu den Hüten von Indiana Jones.
 
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