Wer liesst denn noch heutzutage?

Bis auf "Ist das Leben nicht schön" mit Jimmy Stewart sind die anderen nicht meine Tasse Tee.
Die Muppet Version von Dickens "Eine Weihnachtsgeschichte" ist allerdings ziemlich gut!

Die Film/Kinothreads sind wahrscheinlich auf die den hinteren Seiten des Off-Topic zurückgefallen.
 
@Pingy
Bei amerik. Humor in Bezug auf Weihnachten gucke ich immer beides "Schöne Bescherung" und "Bad Santa"

Mein "Urteil" soll auch kein generelles sein und die von dir zitierte meine Aussage soll auch nur ein Klischee über Briten darstellen.
Filme von Terry Gilliam z.B. finde ich beinahe ausmahmslos gut (abgesehen von Brothers Grimm) u.a. König der Fischer, Brazil :applaus:

Gilliam ist ja auch Amerikaner. ;)
An Weihnachten führt bei mir übrigens kein Weg an "Life of Brian" und "Die Hard" vorbei. Aber das nur am Rande.

Aber jetzt zum Eigentlichen Thema:
Meine Schwester muss für ihr Studium(Irgendwas mit Mediendesign. Die genaue Bezeichnung kenn' ich nichmal) ein Buch so gestalten, dass es gut für Senioren geeignet ist. Dafür sucht sie noch passende Lektüre. Also irgendwas, was vermehrt von älteren Menschen gelesen wird.
Das ist zwar alles sehr vage, aber vielleicht fällt hier ja jemandem was dazu ein.
Wenn da jemand einen Tipp hat, immer her damit ;)
 
Wie wäre es mit Der 100jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand? :D

Bei Weihnachten gehört Der kleine Lord für mich dazu und Das Wunder von Manhattan :grinsen:
 
Gilliam ist ja auch Amerikaner. ;)
An Weihnachten führt bei mir übrigens kein Weg an "Life of Brian" und "Die Hard" vorbei. Aber das nur am Rande.

Aber jetzt zum Eigentlichen Thema:
Meine Schwester muss für ihr Studium(Irgendwas mit Mediendesign. Die genaue Bezeichnung kenn' ich nichmal) ein Buch so gestalten, dass es gut für Senioren geeignet ist. Dafür sucht sie noch passende Lektüre. Also irgendwas, was vermehrt von älteren Menschen gelesen wird.
Das ist zwar alles sehr vage, aber vielleicht fällt hier ja jemandem was dazu ein.
Wenn da jemand einen Tipp hat, immer her damit ;)

Ich dachte, alte Leute lesen vermehrt Konsalik und so. :)
 
Meine Schwester muss für ihr Studium(Irgendwas mit Mediendesign. Die genaue Bezeichnung kenn' ich nichmal) ein Buch so gestalten, dass es gut für Senioren geeignet ist. Dafür sucht sie noch passende Lektüre. Also irgendwas, was vermehrt von älteren Menschen gelesen wird.
)

Jetzt bin ich leicht verwirrt. Da in meiner gesamten Familie der Lesevirus grassiert, wird auch über die Lektüre gesprochen, die man so liest. Ich habe noch nie bemerkt, das die altersabhängig ist (von den "Kleineren" einmal abgesehen). Bei Bekannten übrigens auch nicht. (Mein Opa z.B. hat mit Begeisterung die auch "Unendliche Geschichte" gelesen, als meine kleine Tochter dabei war.......

Einer richtigen Leseratte kann man Alles empfehlen und sie stürzen sich drauf. Gelegenheitsleser muss man natürlich "heranführen".
 
Mir sind gerade "Die Flüsse von London" von Ben Aaronovitch in die Hände gefallen. Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam.

Weniger schön ist, dass nun auch Boris Strugazki gestorben ist.
 
"Die Flüsse von London" gehören offenbar zum Genre der "Urban Fantasy" - von dem ich bisher gar nicht wusste, dass es das gibt. Die Hauptfigur ist ein junger Police Constable mit Migrationshintergrund und drogensüchtigem Vater, der bei einem Einsatz einen Geist sieht und so lernt, dass es nicht nur Magie gibt, sondern die Polizei von London dafür sogar eine Sondereinheit unterhält, zu der er dann versetzt wird. Bei der Aufklärung einer Mordserie fließt dann reichlich Blut, Covent Garden wird in Schutt und Asche gelegt, und reichlich unromantische Begegnungen mit Vampiren gibt es auch.

In einer Rezension hieß es, dass es so aussähe, wenn Harry Potter erwachsen geworden wäre, aber das halte ich für völlig unzutreffend. Das Buch ist boshaft, respektlos und spöttisch - ich habe es sehr genossen.

Boris Strugazki war zusammen mit seinem bereits vor Jahren verstorbenen Bruder Arkadi ein Meister der sowjetisch-russischen Science Fiction. "Picknick am Wegesrand", die Vorlage zum Film "Stalker", war sicher ihr bekanntestes Werk, aber sie haben eine ganze Reihe von Dystopien verfasst, die gerne als Allegorie auf das Leben im Sowjet-Sozialismus gedeutet werden.
 
Das Buch hat mich in der Buchhandlung schon immer angesprochen, und ich habe mir auch einen Ausschnitt mal runtergeladen und fand es gut =)

Danke für das, ich werde es mir demnächst zulegen. Kaufst du dir auch die anderen Teile? :)
 
Den bereits auf Deutsch erschienen zweiten Teil werde ich mir sicher zulegen, und dann warte ich auf die Übersetzung des dritten Bands. Mal sehen, ob dann noch mehr kommt.

Edit: Und wenn ich gerade sein Blog richtig verstanden habe, ist der vierte Teil bereits in Arbeit.
 
Das Klischee ist, das ältere Frauen verstärkt "Liebeschmonzetten" lesen also Rosamunde Pilcher.

Ich halte das wirklich überwiegend für ein Klischee.

Ich z.B. habe eine über 80-järige Großtante, die mich oft empfängt mit:
"Schau mal, hast Du die Bücher schon gelesen?" Ich bin fast jedes Mal platt.
o.k. manchmal ist auch so etwas wie eine Biographie von Lady Di o.ä. dabei, allerdings, so etwas habe ich auch schon bei ganz anderen Leuten gesehen :D
 
Ich halte das wirklich überwiegend für ein Klischee.

Ich z.B. habe eine über 80-järige Großtante, die mich oft empfängt mit:
"Schau mal, hast Du die Bücher schon gelesen?" Ich bin fast jedes Mal platt.
o.k. manchmal ist auch so etwas wie eine Biographie von Lady Di o.ä. dabei, allerdings, so etwas habe ich auch schon bei ganz anderen Leuten gesehen :D

:tnx:

Der Lieblingsautor meiner Oma war zB. Ken Follett. Das war auch der Lieblingsautor von der 18 Jährigen Tochter meiner nepalesischen Gastfamilie. Ich liebe es ja, wie sowas über Generationen und Kulturen hinweg gelesen wird. :D
 
In meiner Jugend waren die Klischees noch voll erfüllt. Oma las Bergromane, ich bekam Cowboy und Indianer Bücher, höchstens noch Burg Schreckenstein. Vati las wenn überhaupt Kishon (war damals in den Siebzigern ein sehr beliebter autor in der BRD) und Mutti gar nicht. Die Schwestern lasen Hanni und Nanni oder 5 Freunde, mein Bruder Comix. Opa hat zumindest soweit ich ihn kannte nicht gelesen.
Irgendwann kamen dann TKKG, ??? und anderer "Scheiß" dazu und heutzutage ist das sowieso alles anders.

Was ich so aber als ne konstante halte ist das sich der Krimi als eines der Leiblingsgenres konstant hält. Und ab wann schlug der Fantasy Boom so richtig durch?

Und weil hier einer Konsalik nannte als Klischee: Erfreut sich denn Simmel noch großer Beliebtheit? Wird der noch gelesen?
 
Und weil hier einer Konsalik nannte als Klischee: Erfreut sich denn Simmel noch großer Beliebtheit? Wird der noch gelesen?

Wurde Konsalik nicht durch Rosamunde Pilcher ersetzt oder ist das nicht das gleiche Genre?

Simmel habe ich ewig nichts gehört.
Ich habe mal vor zig Jahren von ihm "Es muss nicht immer Kaviar sein" gelesen; fand ich einfach toll. ;)

Außerdem habe ich in dem Buch eine Menge toller Rezepte gefunden (der Protagonist war ja nicht nur Spion, sondern Hobby-Koch).

Meine Parmesan-Kotelett und die Götterspeise (nicht die von Oetker ...) habe ich aus dem Buch:applaus:
 
Habe jetzt mit Barca angefangen und es liest sich auch sehr gut, aber man merkt, dass der Autor ein Barca- Fan ist... Neutrale Berichterstattung geht anders :ugly: Aber gut, was hab ich erwartet? Der Typ ist ja anscheinend einer DER ExPERten, was Barcelona angeht, in der Welt :D
 
Mmh ich bin jetzt mit der "Tribute von Panem" Triologie durch!

Ich finde die Story echt klasse, ist aber zwischendrin recht schwer zu lesen! Was aber auch dran liegen mag, das ich mit solchen Kampfszenen nicht so viel anfangen kann! Als Film werde ich mir das wohl nicht anschauen, das war mir dann teilweise doch etwas zu eklig
 
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