Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
So kann man es sich z.B. sparen, Licht anzumachen, lesen und danach wieder aufstehen zu müssen um es auszumachen![]()
Zitat von Flo in Grün-Weiß;1918214:Hat jemand zufällig ein Lesetagebuch zu Antigone zu verschenken?![]()
Mal abgesehen davon, dass ich es in meiner Freizeit gelesen habe, habe wir so einen Scheiss zum Glueck eh nie gemacht. Wir haben Texte interpretiert...Das war nicht böse gemeint, aber ich konnte diese Vorlage einfach nicht ungenutzt liegen lassen.
Doch, da kommt noch mehr. Allerdings gehört zu den Merkmalen Kings, dass der Horror so gut wie nie alleine von außen kommt, sondern zumeist eine Art Resonanz auf innere Konflikte der Protagonisten darstellt. In diesem Buch hat er es möglicherweise mit der Innenbetrachtung etwas übertrieben, aber grundsätzlich bleibt er seinen Prinzipien hier treu.
Dennoch war der (fehlende) Horror eigentlich kein Problem fuer mich, ich wuerde sogar eher sagen, dass ich mit typischer Horroliteartur weniger anfangen kann. Dieses Buch wollte ich auch nur wegen der psychologischen Ebene lesen. 

(ich glaube das heißt "Das Spiel" oder?)

An King werden sich immer die Geister scheiden weil seine Stories die er erzählt banal sind er aber im besten Sinne sie wie ein Romancier erzählt sind sie wiederum "irgendwie" gut.
Ausser 'Different Seasons' habe ich von King eben keine sprachlichen Finessen oder besonders schoene Passagen im Kopf, aber diese Novellen zeigen ja, dass er es kann. 
So kann man es sich z.B. sparen, Licht anzumachen, lesen und danach wieder aufstehen zu müssen um es auszumachen
Und seit gestern ein nach Farben sortiertes Buecherregal und ich finde das sieht toll aus :applaus:Das bezweifel ich aber. Der Bildschirm des Kindle ist schließlich nicht beleuchtet. Ne Lichtquelle wirst du wie bei einem Buch also immernoch brauchen
Hey knapp 60, n echtes Schnäppchen![]()

@la mariposa
Ich meine Romancier schon im Sinne von Romancier. King wird dahingehend unterschätzt. Er verfügt über eine recht geschliffene Schreibe d.h. er hält sich kurz und prägnant benutzt seltenst die indirekte Rede, kaum Adverbiale Bestimmungen und kaum Schachtelsätze, uninteressantes lässt er eher weg - das erscheint bei seinen "dicken Wälzern" irgendwie komisch zu sein aber ich empfinde es so.
Der Großmeister hierin ist John Steinbeck - was die jüngere Literatur anbetrifft: Keine adverbialen Bestimmungen. Kurze knappe Sätze, direkte rede. In der deutschsprachigen Literatur ist es jüngst Christian Kracht.
Mit Romanciers meinte ich nicht die mit "Metaphern und Adverbien vollgeplusterten "Franzosen", die in ihrem Parfümduft ersticken." - um jetzt mal metaphorisch zu sein. Das ist für mich so aus einem Nichts etwas interessantes machen zu wollen indem man sich einer gewundenen Sprache befleißigt. Goethe hatte "es drauf" - der kam auch schnell zum Punkt. Thomas Mann konnte es auch - spielte aber gern wie eine Katze gern mit dem Essen - im übertragenen Sinne, versteht sich.
Mir ist aber auch klar, dass es verschiedene Beudeutungen gibt die damit assoziiert werden koennen. Ich dachte bisher immer, dass man das eher fuer erfahrene Romanschreiber, die einen etwas hoeheren Anspruch haben, also keine Trivialliteratur. Christian Kracht sagt mir jetzt nichts, aber ich finde es interessant, dass du King jetzt mit Steinbeck vergleichst. Denn waehrend ich meinte, dass ich King etwas zu plump finde, zumindest bei Gerald und den Kuscheltieren, gefaellt mir der Stil von Steinbeck super. Jetzt frage ich mich aber wieso das war. Steinbeck ist bei mir schon eine ganze Weile her und da war mein Englisch noch nicht so gut wie jetzt, aber ob es nur daran lag?
Oder habe ich in letzter Zeit zu viel Literatur gelesen, die mal so gar nicht auf den Punkt kommt? 
öhm... TAGEbuch??
Das Ding hat man in anderthalb Stunden durchgelesen- wenn man überhaupt so lange braucht.
Was genau willst da haben?
Zitat von Flo in Grün-Weiß;1918976:Ich hab kein Problem, das Ding zu lesen, abgesehen davon, dass ich es todlangweilig finde. Ich hab schon eher ein Problem damit, für jeden Aufzug einen Text zu schreiben, worum es im jeweiligen geht.:wuerg:


@la mariposa
Da du dich ja gerade auf "der Insel" befindest könntest du ja mal Dickens (sofern noch nicht geschehen) lesen. In "Great Expactations" beispielsweise findet sich vieles, was spätere Trivialiteratur, auch die King`sche, ausmacht.
Great Expectations habe ich aber in der Tat noch nicht gelesen. 
@basti
Erzähl mal. Welche Bücher z.B., und warum.




Zitat von Flo in Grün-Weiß;1919349:Danke, aber es sollte schon ein nicht im Internet auffindbares sein. Jeder hat ja so seinen Ruf.
Ich werde es wohl selbst schreiben müssen.![]()

Naja, ich nehme mal an, ihr lest es in Deutsch, also muesstest du eh noch uebersetzen und ich bezweifele, dass das ein Lehrer rausfindet. Aaaaber, das ist natuerlich gut so, denn jeder sollte seine Hausaufgaben selber machen und es ist nur gut fuer dich usw usf![]()
![]()



Zitat von Flo in Grün-Weiß;1919363:
Stimmt, wenn ich an meine Tutorin denke... die kann kaum englische Artikel.
Aber literarische Auswertungen zu übersetzen bzw. in Englisch zu lesen, muss ich jetzt echt nicht haben.![]()
Am letzten Sonntag der Ferien mach ich mich ran.![]()

Und ich werde es so machen, wie schon von dir beschrieben.