Wer liesst denn noch heutzutage?

Nach über 20 Jahren habe ich mal wieder das Buch "Herbstmilch" von Anna Wimschneider in die Hand genommen.

Wimschneider, geboren 1919, schildert in dem Buch ihr hartes Leben als bayerische Bauerntochter. Nach dem Lesen kann man nur demütig feststellen froh zu sein, in einer anderen Zeit leben zu dürfen.
 
@Niedersachse
Das wäre ein großartiger Hörerfolg gewesen. Ob ichs mir auf Papier reinsauge, weiß ich hingegen nicht.

@Schimmelreiter
Zu "Herbstmilch" kann ich nur sagen, daß war ne Zeit lang das Lieblingsbuch meiner Schwester. Und als sie mich mal ärgerte, hab ich ihr das Buch weggenommen und weggeschmissen, ich böser.
Wurde glaube ich mit Dana Vavrova verfilmt.
 
Sie hat glaube ich kaum andere Filme gedreht, wenn ihr Mann nicht gleichzeitig Regisseur war. Und alle fanden die gut, weil ihre Argumente eben halt herausstachen. War ihr letztes "Ding" nicht Schlafes Bruder?

Ähnliche Karrieren machten Emmanuele Beart, Maruschka Dettmers, Bo Derek.... halt die Charakterdarstellerinnen so. Weiste.
 
@Stürmerbraut
Der Niedersachse und ich sprachen über sie, weil sie die weibliche Hauptrolle in der Verfilmung des Romans "Herbstmilch" spielte. Wir kamen drauf, weil Schimmelreiter dies mal wieder hervorkramte.

Tja. Rest in Peace und grüß mir den Hunter, Dana!
 
Hab seit längerem 2 Bücher beim Bett liegen, Andre Agassi - "Open" und Irvin D. Yalom "Jeden Tag ein bißchen näher", aber komme einfach nicht zum Lesen :(

Open habe ich zu Weihnachten bekommen, gleich nachdem es rauskam, hatte es in 2 Tagen durch und ist bis heute meine Lieblingssportlerbiografie :applaus::applaus:


Und zoggg, danke fuer den Bericht ueber das Lahm-Buch. Vielleicht lese ich es doch, bisher hatte ich es als relativ uninteressant eingestuft. Aber das klingt, als koennten ein paar Aspekte durchaus auch fuers Studium interessant sein :eek:
 
Frau Cornwall habe ich noch nie gelesen aber einmal Barbara Woods (nicht zu empfehlen) und merhmals Minette Walters (die ist recht gut).
Von letzterer empfehle ich insbesondere "Dunkle Kammern"
 
Fuck, da hab ich mir letztens einen Sony-Reader (PRS 350) zugelegt, und nun seh ich, dass Amazon einen neuen Kindle auf den Markt bringt. Ebenfalls mit Touch. Billiger als Sony war der Kindle ja ohnehin schon immer (und inklusive WLAN bzw UMTS). Das ärgert mich nun schon ein bisschen :wild:

Edit: Kein Touch, die klobige Tastatur ist einem Cursor zum Opfer gefallen. Dennoch ein Fortschritt
 
Klar sind die teuer, aber was meinst du mit "reine Reader"? wenn ich schon ebooks lese, dann aber nicht mit nem LCD. Naja und 100€ für den neuen Kindle finde ich schon erschwinglich. Ich hab für den Sony 160 bezahlt, der hat kein WLAN, nur 5 Zoll großes Display...hab ich schon erwähnt, dass ich mich ein bisschen ärgere? ;)
 
Das Display ist ausreichend. Viel wichtiger: E-Ink. Ist wesentlich gesünder fürs Auge und lange nicht so anstrengend. Daher käme für mich langfristig kein LCD in Frage
 
Das mag ja alles praktisch sein, aber wo bleibt da die Sinnlichkeit des Lesens - der Geruch des Papiers, das Berühren der Seiten und des Lesebändchens, das Geräusch des Umblätterns? Lesen ist weit mehr als das bloße Aufnehmen von Informationen mit den Augen.
 
Das mag ja alles praktisch sein, aber wo bleibt da die Sinnlichkeit des Lesens - der Geruch des Papiers, das Berühren der Seiten und des Lesebändchens, das Geräusch des Umblätterns? Lesen ist weit mehr als das bloße Aufnehmen von Informationen mit den Augen.

So was ähnliches hätte ich jetzt auch geschrieben, hättest du es nicht getan :tnx:

Ich liebe einfach mein Bücherregal :grinsen:
 
Das mag ja alles praktisch sein, aber wo bleibt da die Sinnlichkeit des Lesens - der Geruch des Papiers, das Berühren der Seiten und des Lesebändchens, das Geräusch des Umblätterns? Lesen ist weit mehr als das bloße Aufnehmen von Informationen mit den Augen.

Auf dienstlicher Ebene ziehe ich inzwischen die Informationen als PDF oder als anderes Dokument vor, sofern zulässig und auf dem Grupppenlaufwerk abgespeichert.

Echte Bücher jedoch ich muss ich noch in den Händen halten können. Da gebe ich dem Niedersachsen recht: Wo bliebe bei all der heute zur Verfügung stehenden Mittel noch die Sinnlichkeit des Lesens?
 
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