Liegt wahrscheinlich daran, daß es einfach "zu real" ist, la mariposa? Oder weil es an "Red Tide" erinnert? Der Film aus dem Jahr 85 wo die Russen in Amerika einmarschieren und von einer Bande Jugendlicher gerettet werden. Da gabs vor ein zwar Jahren ne Neuauflage von und die floppte auch.
Aktuell ist wohl einfach so, daß es Fantasy oder was mit "Horrorgestalten" sein "muß".
Hm, also ich kenne mich jetzt auch nicht ganz so gut aus, aber zum Beispiel die Panem Bücher und Divergent sind auch keine Fantasy Bücher. "Horrorgestalten" gibt es vieleicht in Panem (diese "Mutts", weiß nicht wie es übersetzt wurde), aber richtig "Fantasy" sind die auch nicht.
Der einizige Unterschied ist halt, dass es nicht mal in der heutigen Zeit spielt, sondern in der damaligen Gegenwart, die halt jetzt auch schon wieder 10-15 Jahre her ist. Also können die Kids auch nicht mal eben das iPad an der Autobatterie laden. Und ich glaube, damit gebe ich mir meine Antwort gerade selber. :unfassbar:
Red Tide kenne ich nicht und kann den Film auch nicht bei Google finden, nur einen von 2011, der anders klingt und "Crimson Tide", in dem Soviets vorkommen, aber der klingt auch sehr anders. Also "meine" Serie ist da bestimmt weniger abgekupfert als viele von den neuen Sachen.

In den Fünfzigern wurde die Kalter Krieg Bedrohung durch Sci Fi/Außerirdische zumindest in Kino und Literatur "verwurstelt".
Dass jede Ära so ihre Modetrends hat ist ja auch völlig normal. Eigentlich ist das nicht mal weiter schlimm, es kommen immer wieder auch richtig gute Sachen dabei rum. Ich mochte zum Beispiel schon immer diese Utopie/Dystopie Sache gerne und bin auch großer Fan von den Klassikern in dem Bereich. Ich kann mich aber durchaus für einige von den neuen Sachen begeistern, vor allem Divergent hat mich ehrlich gesagt richtig gut unterhalten. Ohne diese Modeerscheinung "Young Adult Dystopie" wäre es vielleicht nie verlegt worden, oder zumindest nicht so groß rausgekommen, aber das macht es ja nicht schlechter.
Leider wird dann auch viel Schrott fabriziert, aber grundsätzlich gibt es viele Bücher, die ichgenreunabhängig richtig schlecht finde und dann fragt man sich, warum gute Sachen dann sogar abgelehnt und nicht verlegt werden. Aber auch das gehörte schon immer zu dem Business.
Die Jungens von Burg Schreckenstein (dito ?)
Ich kenne sie, obwohl ich jünger bin.
Waren aber geerbte Bücher, muss ich zugeben.
Tatsächlich haben sie das nie verfilmt, aber das wundert mich gerade. Hätte gedacht wenigstens so einen Fernsehfilm hätte man daraus gemacht. Müsste aber sowieso eher ne Serie werden. 
Da freue ich mich drauf.