Was nervt euch gerade?

Nun mal unabhängig davon, dass sie den Träger selbst nicht schützen, kann mir jemand den Sinn dahinter erklären, etwas zu kaufen, was man ständig austauschen muss (die reichen ja eigentlich nicht einmal für die Zeit eines einzigen Einkaufs)? Das geht doch wahnsinnig ins Geld?

Ich arbeite täglich mit den OP-Masken und die reichen locker einen Tag und länger. Falls wir über die selbe Sache reden:

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Tun wir, @FatTony . Die Dinger sollte man nach ner halben Stunde austauschen, weil sie durchfeuchtet keinen Schutz bieten - im Gegenteil. Zumindest habe ich dies mehrfach gelesen, ich bin auf dem Gebiet selbst auch nur Laie.
 
Die Dinger sollte man nach ner halben Stunde austauschen, weil sie durchfeuchtet keinen Schutz bieten - im Gegenteil.

Dann reden wir dennoch nicht über die selben Masken. Jene die ich gerade täglich trage sind an der Innenseite beschichtet, da feuchtet nichts durch. Und sie jede halbe Stunde zu tauschen wäre völlig absurd. In einem Krankenhaus kann ich verstehen, daß eine Maske nach jedem Patienten getauscht wird denn man kann Nähe dort nicht vermeiden und will natürlich nicht Keime von A nach B tragen. Aber das hat nichts mit Durchfeuchtung zu tun.
 
Keinen Schimmer, ich habe mich mit Wegwerfmasken nicht mehr en Detail beschäftigt, nachdem ich dies mehrfach gelesen hatte. Vielleicht gibt es da aber auch unterschiedliche OP-Masken... Wäre mir ohnehin schlicht zu teuer gewesen, die so oft zu wechseln, wobei es da natürlich auch stark davon abhängt, wie oft man generell diese Masken benötigt.
 
Wenn man einen Vorgesetzten hat, der nur bedingt "Krisenmanagement" beherrscht... Könnte gerade zum wiederholten male kotzen.

Armer Kerl. Kann mir gut vorstellen, wie scheiße das sein muss. :( Wahrscheinlich heute so, morgen so und keine perspektivischen Entscheidungen... solche Vorgesetzte kenne ich auch zur Genüge (hatte sie selbst aber noch nicht).
 
Die *** die ihre benutzten Masken in Öffis liegen lassen, so dass die Fahrer sie einsammeln müssen. Kam heute mehrfach im Radio. Hirn ist echt Glückssache.
 
Die *** die ihre benutzten Masken in Öffis liegen lassen, so dass die Fahrer sie einsammeln müssen. Kam heute mehrfach im Radio. Hirn ist echt Glückssache.

Dazu fällt einem nicht mehr viel ein, außer vielleicht, dass die Bußgelder für jede Art von Verstoß gegen die Regeln (wozu potentiell kontaminierten Müll in der Öffentlichkeit liegen zu lassen für mich genauso gehört) einfach VIEL zu niedrig sind. Manche Menschen lernen es eben einfach nur dadurch, dass sie mal ein vierstelliges Bußgeld vor den Latz bekommen. Egoisten bekommt man anders nicht eingefangen.
 
Die *** die ihre benutzten Masken in Öffis liegen lassen, so dass die Fahrer sie einsammeln müssen. Kam heute mehrfach im Radio. Hirn ist echt Glückssache.

Ich ich find das schon clever...
Lässt man die Viren an Ort und Stelle und schleppt die nicht mit nach Hause... :ugly:

Nein, geht natürlich nicht, aber das werden die gleichen sein, die beim Drive-In bei McDoof und Co. was holen und 20m später auf die Straße schmeißen...
 
Mach mit, oder 110, da werden sie geholfen....

Der Notruf ist in diesem Falle sicher nicht der richtige Weg, wenn dann das Ordnungsamt. Und mitmachen erst recht nicht, wenn man jemand Schwerkrankes (Leberzirrhose, mittlerweile fast vollständig dysfunktional, Herzrythmusstörungen, Diabetes Typ I, der leider nicht dauerhaft sauber einstellbar ist) hier hat. Das Tolle ist ja, dass da unten ihr Bruder "mitfeiert" (besser gesagt er ist der Gastgeber), der im gleichen Haus wohnt und ganz genau weiß, was passiert, wenn er oder seine Frau krank werden... diese Ignoranz ist dermaßen zum Kotzen... sowas sollte man unter erwachsenen Menschen vernünftig lösen können. :(Ergo ist das sowieso kein Problem, was das Ordnungsamt lösen könnte, weil es nicht damit getan ist, das einmalig aufzulösen. Man hat ja immer wieder damit zu tun, dass sich diese Menschen so ignorant verhalten. Was früher in anderen Kontexten nur ein Ärgernis war, wird nun zur ernsthaften Gefahr, zumindest für meine Mitbewohnerin.

Mir geht die Kontaktsperren-Situation im Übrigen selbst auch mächtig auf den Sack und ich muss mich als unmittelbarer Mitbewohner der kranken Dame noch mehr zurückhalten. Ich habe meine 78jährige Mutter nun seit 2 Monaten nicht gesehen und meine Kumpels auch nicht. Es gibt eben Situationen, in denen man sich anpassen muss, egal, ob man möchte oder nicht. Dieser dämliche Egoismus kotzt mich deswegen nur umso mehr an, insbesondere, weil es hier nicht um fremde Menschen geht, sondern die eigene Schwester/ Schwägerin, deren Krankheitsgeschichte bekannt ist... dass man dann noch immer wieder gefragt wird, wie es geht und dass man sich ja Sorgen um ihre Gesundheit machen würde, wirkt wie blanker Hohn und setzt dem ganzen Spielchen die Krone auf.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
War gestern gegen 21.00 Uhr beim REWE einkaufen. Die Stoffmaske ist der reinste Horror. Hatte mich spontan entschieden, mich ein wenig mehr mit haltbaren Artikeln einzudecken, von daher ist der Einkauf etwas länger ausgefallen. Ich glaube, das ich an der Kasse nicht mehr auf den Abstand geachtet hatte, wollte nur noch schnell raus und die Maske abnehmen. Hoffentlich hat das bald wieder ein Ende .. :rolleyes:
 
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