Was freut euch gerade?

Es sind noch lange nicht genug Menschen, die aufstehen, um gegen rechtsextreme Umtriebe und die Gefährdung unserer Demokratie zu protestieren und sich gegen den parlamentarischen Arm der Rechtsextremen zu stellen, geger die Blaubraunen.
Seit mehreren Jahren schon ist bekannt, welche Geisteshaltung (nicht nur im 'Flügel' und der sogenannten Werte-Union) vorherrscht.
Seit etlichen Jahren haben Rechtsextreme sich mühsam vom rechten Rand thematisch der Mitte der Gesellschaft angenähert. Unsagbares wird - nicht nur dank eines Herrn Höcke - leider für zu viele aussprechbar. Die 'Ich bin ja kein Nazi, aber...' Sager sind nur ein Teil des Mosaiks, unterwanderte Querdenken-Woller, Wut- und Hutbürger - sie zählen zumindest in Teilen zu dieser erschreckenden und schrecklichen Szene. Rechtsextrem und/oder ausländerfeindlich motivierte Morde lassen zunehmend viele Menschen kalt, auch weil diese menschenverachtenden selbsternannten 'Herrenmenschen' immer mehr werden und zunmehmend Akzeptanz finden.
Persönlich finde ich das zum K*tzen, manchmal kann ich gar nicht so viel essen, wie ich k*tzen möchte.

Das nachstehende ist lediglich eine Illustration des eben Vorgetragenen.
Es handelt sich um eine Sammlung von Zitaten ehemaliger oder Noch-Mitglieder der Blaubraunen.
Schaut euch das in Ruhe an - und wer dann noch nicht verstanden hat, dass es Zeit ist, aufzustehen - dem ist entweder nicht zu helfen oder, wer weiß, sympathisiert vielleicht mit dem Gesagten?
https://www.volksverpetzer.de/social-media/werden-sie-jagen/
 
Also ich musste mich dazu mal bekennen. Du dich auch? ;)

P.S. Die FDGO als Begriff kann man gar nicht genug strapazieren. Als solche wird sie ja genug strapaziert.
Zu 1) als Z2 musste ich einen Eid ablegen, weiß aber nicht mehr, ob der Begriff enthalten war.
Zu 2) Der Begriff an sich ist ja nichts verwerfliches, was für mich auffällt, das er sehr sehr oft in Reden und Interviews etc. benutzt wird, und wenn ein Begriff zu inflationär gebraucht wird, nutzt er sich ab.
 
Ich bin gerade mit einem Schienenersatzverkehr gefahren. Der Bus ist durch mein Dorf durchgefahren (der Zug fährt hier nicht her). Ich hab den Busfahrer gefragt, ob er mich in dem Dorf rauslassen kann. Er meinte, eigentlich nicht, aber da ich der einzige im Bus war, hat er ne Ausnahme gemacht.
:top:
So bin ich ca ne halbe Stunde eher zuhause gewesen.
 
Das war in den 80ern, zusammen mit Berufsverboten damals, eine vergleichbare Situaton bzgl. der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die durch anarchistische, kapitalismusfeindliche Strömungen und Gruppierungen bedroht schien. Auch damals war der Gebrauch m.E. nicht 'inflationär'.
Wenn ich mir anschaue, was ich mit diesem Begriff verbinde, dann weiß ich, dass ich für die Bedingungen, unter denen ich lebe, gerne auf die Straße gehe:
Gegen eine schleichende 'Putinisierung' oder andere Bestrebungen, den Status quo unserer demokratischen Gesellschaft zu kippen.
Und weil ich meine, das mit dem Toleranz-Paradoxon halbwegs verstanden zu haben, gibt es für mich auch keine Toleranz für Verfassungsfeinde, Reichsbürger, Ausländerhasser und solches Pack wie die Blaubraunen oder die sogenannte 'Werte -Union'.
 
Und heute mischt man allerlei Begriffe, mit dem Zweck auch hier alle/s zu verwischen-,wirren.
Wenn ich schon lese "Anarchokapitalist" (in Bzg,. Javier Milei, seines Zeichenen Präsident Argentiniens = argentinischer Trump), dann dreht sich mir der Magen um. Die Begriffe Anarchie und Kapitalismus sind nicht miteinander vereinbar, stehen gar konträr zueinander.
Mah kann auch Putin den Friedensnobelpreis verleihen, oder Donald Trump zum Präsidenten der WHO ernennen, dann denkt man sich ein paar wirre Wortschöpfungen aus, bei denen sich das (dumme Fuss) Volk irgendwie gut aufgehoben fühlt, und schon ist jedwede Unvernunft Salonfähig.
Das sich dann rechte Polit Arschgeigen solcher Methoden bedienen, muss nicht überraschen, es ist auch hier immer nur ein kopieren der Methoden.
 
Ich bin gerade mit einem Schienenersatzverkehr gefahren. Der Bus ist durch mein Dorf durchgefahren (der Zug fährt hier nicht her). Ich hab den Busfahrer gefragt, ob er mich in dem Dorf rauslassen kann. Er meinte, eigentlich nicht, aber da ich der einzige im Bus war, hat er ne Ausnahme gemacht.
:top:
So bin ich ca ne halbe Stunde eher zuhause gewesen.

Freut mich für dich und da sagt man, es gäbe keine guten Busfahrer mehr. Es zeigt sich, wenn man nett fragt, dann geht so was auch. :beer:
 
Zu 2) Der Begriff an sich ist ja nichts verwerfliches, was für mich auffällt, das er sehr sehr oft in Reden und Interviews etc. benutzt wird, und wenn ein Begriff zu inflationär gebraucht wird, nutzt er sich ab.
Die zäumst deine Ansicht am falschen Ende des Pferdes auf. Denn das Problem ist nicht die "inflationäre Benutzung" dieses Begriffs, sondern weil eine immer größer werdende Gruppe in unserer Gesellschaft mit ihrem gesellschaftsspaltenden Denken, Handeln sowie den damit einhergehenden, inflationären Parolen die FDGO sukzessive rudimentär unterminiert. Und deshalb wird entsprechend gehäuft darauf hingewiesen. Ursache und Wirkung.
 
Es freut mich sehr, dass so viel Menschen kapieren, was die afd eigentlich will.... sie will einfach die Geschichte wiederholen, als ob es das dunkelste Kapitel Deutschlands nie gegeben hätte.

Steht auf.....

Japp, ich habe vor kurzem das Buch "Deutschland 1923: Das Jahr am Abgrund" des Historikers Volker Ullrich gehört, in dem sachlich fundiert der Weg in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte beschrieben. Woran auch das Versagen der Gesellschaft, auch durch Wegsehen / Schweigen einen erheblichen Anteil hatte. Diese Generationen wurden von ihren (Ur-)Enkeln und Kindern mit Fragen und Vorwürfen konfrontiert, warum sie dabei mitgemacht bzw. es nicht verhindert haben. Und daher ist es richtig und wichtig, dass die Gesellschaft sich gegen ähnliche Entwicklungen wehrt, weil sonst wir uns eines Tages von unseren (Ur-)Enkeln und Kindern - vollkommen zurecht - fragen und vorwerfen lassen müssten, warum wir nichts aus der Geschichte des dunkelsten Kapitel Deutschlands gelernt haben.
 
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