Ich finde es am Wichtigsten, dass ein evtl. neuer Manager u.ä. auf keinen Fall so ein Heini ist, der für zwei Jahre bleibt, bis dahin aber alles Mögliche kostenspielig umgekrempelt hat. Ich hab den Eindruck, dass mittlerweile die Mehrheit der BL-Manager so drauf ist, weshalb es vielleicht eine gewisse Sicherheit bringt, wenn es einer wird mit grün-weißer Vergangenheit wird.
Bei Didi Beiersdorfer hab ich den Eindruck, dass beides auf ihn zutrifft.
Rune Bratseth und Andi Herzog haben unzweifelhaft eine Leidenschaft für Werder, auch eine gewisse Erfahrung, ich glaube aber, dass beide sehr an ihrem Umfeld in der jeweiligen Heimat hängen.
Ein Tandem Baumann/Bode fänd ich gar nicht schlecht, zumal für den Fall, dass KA in der Winterpause (oder noch früher) gehen würde und ein vielversprechender Nachfolger erst im Sommer kommen würde. Beide könnten auf ihre bisherigen Positionen zurück, würden aber ihren Erfahrungsschatz, gewissermaßen ihre "Qualifikation" auch für zukünftige Aufgaben anreichern.
Hat eigentlich hier jemand schon mal etwas größer gedacht - an Rudi Völler?
Wenn KA nach vielen Jahren eine neue Aufgabe reizt, könnte das für Rudi doch ebenso gelten?! Zumal, wenn es Werder wäre. Dann würde man natürlich in puncto Machtfülle von KA keinen Neuzuschnitt machen. Vielleicht müsste Rudi einen gewissen Abstrich beim Gehalt machen, aber in puncto internationale Perspektive, Fanaufkommen, Stadion (insb. Größe) etc. kann es Werder wohl soweit mit Leverkusen aufnehmen, dass es kein "nicht-nachvollziehbarer Abstieg" wäre...