Vorschläge für: Manager

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@Aachener-Werderaner

Korrekt, selbst wenn man den Marktwert von FK Bodø/Glimt auf Bundesliga-Niveau hochrechnet, bleibt die eigentliche Leistung bemerkenswert: Unter Håvard Sakariassen wirkt der Klub wie ein strategisch geführtes Projekt mit klarer sportlicher Idee, wirtschaftlicher Disziplin und langfristigem Plan. Das steht im deutlichen Kontrast zu dem, was beim SV Werder Bremen unter Frank Baumann und nun Clemens Fritz zu beobachten war: viel Reaktion, wenig Vision – mehr Krisenverwaltung als Konzept.
 
@Aachener-Werderaner

Korrekt, selbst wenn man den Marktwert von FK Bodø/Glimt auf Bundesliga-Niveau hochrechnet, bleibt die eigentliche Leistung bemerkenswert: Unter Håvard Sakariassen wirkt der Klub wie ein strategisch geführtes Projekt mit klarer sportlicher Idee, wirtschaftlicher Disziplin und langfristigem Plan. Das steht im deutlichen Kontrast zu dem, was beim SV Werder Bremen unter Frank Baumann und nun Clemens Fritz zu beobachten war: viel Reaktion, wenig Vision – mehr Krisenverwaltung als Konzept.

Da bin ich voll und ganz bei dir.
 
Die Arbeit an sich wird schon sehr gut sein. Aber etwas relativieren muss man das schon. Würde Bodo Glimt mit dem Kader in der Bundesliga spielen, hätten die bestimmt auch unseren Kaderwert. Der Marktwert richtet sich ja auch nach der Liga. Man muss ja nur nach England gucken. Ein Sargent z.B., der dort in der 2. englischen Liga seit Jahren herumdümpelt, wäre bei uns in der Bundesliga weniger als 10 Mio. € wert.

Aber möchte die Leistung von Bodo Glimt trotzdem nicht schmälern.
Soweit ich weiß herrschen dort auch oft besondere klimatische Verhältnisse und man spielt auf Kunstrasen.
Das können sich viele Gegner nicht gut drauf einstellen
Trotzdem wird dort echt gut gearbeitet.
 
Soweit ich weiß herrschen dort auch oft besondere klimatische Verhältnisse und man spielt auf Kunstrasen.
Das können sich viele Gegner nicht gut drauf einstellen
Trotzdem wird dort echt gut gearbeitet.
Hatte ich hier schonmal vor einiger Zeit gepostet.

Man muss mal vielleicht andere und kreativere Wege gehen, was Transfers oder das Scouting angeht. Der Chef-Scout Rasmus Ankersen macht es ähnlich. Der war Direktor Profifußball und Scout beim FC Brentford und Vorsitzender der Verwaltungsrates beim FC Midtylland. Hat das Buch „Gold Mine Effect“ geschrieben. Sein Scouting beruht auf statistische Analysen, Statistiken erstellen, Wahrscheinlichkeiten herausfinden und daraus sportlichen Erfolg errechnen. Ähnlich wie in dem Film „Moneyball“ mit Brad Pitt.
Der Erfolg scheint ihm recht zu geben. Der FC Midtylland ist seit 2015 3x dänischer Meister geworden. Der FC Brentford ist aufgestiegen und spielt in der Premier League eine solide Rolle.
Ist zwar mal ne ganz andere Methode, aber finde ich durchaus interessant.

Hierzu noch eine kleine Textpassage die ich gefunden habe:


Seit 2012 hat Brentford rund 76,5 Mio. Euro in Spielerkäufe investiert und 193,8 Mio. Euro eingenommen. Bei Midtjylland sind es 32,2 Mio. Euro für Zu- und 63,7 Mio. Euro durch Abgänge seit 2014. Die sportliche Leistungsfähigkeit büßte durch Abgänge aufseiten der „Bees“ wie Ollie Watkins (25; Aston Villa), Saïd Benrahma (25; West Ham) oder Neal Maupay (24; Brighton & Hove) durchaus mal ein – aber nie längerfristig.

Das liegt daran, dass die Datenexperten für jede Position schon wieder einen in der Regel bis dahin unbekannten Spieler im Hinterkopf haben. „Mithilfe der ‚KPIs‘ können nicht nur Spieler und Teams bewertet, sondern auch Scoutingprozesse elementar verändert werden. Wenn wir ein Anforderungsprofil erarbeitet haben, zeigt unser System uns alle Spieler, die den Kriterien entsprechen und wir intensivieren unser Scouting über Video- bis hin zur Real-Analyse. (…) Oft fragen sich die Leute: Was wollen sie denn mit dem?“, sagte Scout Kristensen bei „Goal.com“.

Benham unterstrich das in der „Welt“: „Wir schicken einen Scout nicht zu einem Spiel, damit er schaut, ob ein Spieler gut genug ist. Das wissen wir längst. Wir schicken ihn, damit er feststellt, ob er vom Charakter her in unser Mannschaftsgefüge passt.“ Ausschlusskriterien für einen Spieler? Nun, der müsse schon „ein egozentrisches A.r.s.c.h.loch“ sein.
 
Hatte ich hier schonmal vor einiger Zeit gepostet.

Man muss mal vielleicht andere und kreativere Wege gehen, was Transfers oder das Scouting angeht. Der Chef-Scout Rasmus Ankersen macht es ähnlich. Der war Direktor Profifußball und Scout beim FC Brentford und Vorsitzender der Verwaltungsrates beim FC Midtylland. Hat das Buch „Gold Mine Effect“ geschrieben. Sein Scouting beruht auf statistische Analysen, Statistiken erstellen, Wahrscheinlichkeiten herausfinden und daraus sportlichen Erfolg errechnen. Ähnlich wie in dem Film „Moneyball“ mit Brad Pitt.
Der Erfolg scheint ihm recht zu geben. Der FC Midtylland ist seit 2015 3x dänischer Meister geworden. Der FC Brentford ist aufgestiegen und spielt in der Premier League eine solide Rolle.
Ist zwar mal ne ganz andere Methode, aber finde ich durchaus interessant.

Hierzu noch eine kleine Textpassage die ich gefunden habe:


Seit 2012 hat Brentford rund 76,5 Mio. Euro in Spielerkäufe investiert und 193,8 Mio. Euro eingenommen. Bei Midtjylland sind es 32,2 Mio. Euro für Zu- und 63,7 Mio. Euro durch Abgänge seit 2014. Die sportliche Leistungsfähigkeit büßte durch Abgänge aufseiten der „Bees“ wie Ollie Watkins (25; Aston Villa), Saïd Benrahma (25; West Ham) oder Neal Maupay (24; Brighton & Hove) durchaus mal ein – aber nie längerfristig.

Das liegt daran, dass die Datenexperten für jede Position schon wieder einen in der Regel bis dahin unbekannten Spieler im Hinterkopf haben. „Mithilfe der ‚KPIs‘ können nicht nur Spieler und Teams bewertet, sondern auch Scoutingprozesse elementar verändert werden. Wenn wir ein Anforderungsprofil erarbeitet haben, zeigt unser System uns alle Spieler, die den Kriterien entsprechen und wir intensivieren unser Scouting über Video- bis hin zur Real-Analyse. (…) Oft fragen sich die Leute: Was wollen sie denn mit dem?“, sagte Scout Kristensen bei „Goal.com“.

Benham unterstrich das in der „Welt“: „Wir schicken einen Scout nicht zu einem Spiel, damit er schaut, ob ein Spieler gut genug ist. Das wissen wir längst. Wir schicken ihn, damit er feststellt, ob er vom Charakter her in unser Mannschaftsgefüge passt.“ Ausschlusskriterien für einen Spieler? Nun, der müsse schon „ein egozentrisches A.r.s.c.h.loch“ sein.
Der Erfolg spricht für sich.Mal andere und innovative Wege gehen besonders wenn nicht die dicke Kohle vorhanden ist.
Unsere Scoutingabteilung ist einfach schlecht.
Und ansonsten hab ich so das Gefühl,das am Deadline Day von Beratern oder anderen Vereinen bei uns angerufen wird,in der Hoffnung das wir den übriggebliebenen Spieler zwischenparken können...
Und Clemens verkauft das als Erfolg..
" Am Ende machen sich immer Fenster auf,die vorher nicht möglich waren."
So als ob das tatsächlich geplant war.
 
Der Erfolg spricht für sich.Mal andere und innovative Wege gehen besonders wenn nicht die dicke Kohle vorhanden ist.
Unsere Scoutingabteilung ist einfach schlecht.
Und ansonsten hab ich so das Gefühl,das am Deadline Day von Beratern oder anderen Vereinen bei uns angerufen wird,in der Hoffnung das wir den übriggebliebenen Spieler zwischenparken können...
Und Clemens verkauft das als Erfolg..
" Am Ende machen sich immer Fenster auf,die vorher nicht möglich waren."
So als ob das tatsächlich geplant war.
Waren es nicht Türen, die sich dann öffnen, wenn niemand mehr damit rechnet?
Mir wäre es recht, wenn sich hinter Clemens zeitnah die Tür des Managerbüros verriegelt, sobald er auf den Flur getreten ist!
 
Zuletzt bearbeitet:
Waren es nicht Türen, die sich dann öffnen, wenn niemand mehr damit rechnet?
Mir wäre es recht, wenn sich hinter Clemens zeitnah die Tür des Managerbüros verriegelt, sobald er auf den Flur getreten ist!
Ich füge nochmal hier was ein, denn es fängt eine Etage über Fritz an, bei HHG, der die letzten Jahre diese unzureichende sportliche Führung hier seit Jahren verankert, darum auch hier eingefügt...

...es ist seit Jahren hier in Bremen "viel zu wenig"!!!

...VOR ALLEM ganz oben in der sportlichen Führung und das bewusst verankert unter HHG...

DA UND NUR DA fängt unser Unheil im sportlichen Bereich SEIT JAHREN AN!!!

...schlechte Führungskräfte hinterlassen schlechte Teams...

UND ich möchte auch kein Gelaber mehr hören von Verantwortung übernehmen, wer Verantwortung übernimmt, erkennt, wann er einer Aufgabe in keiner Art und Weise gewachsen ist und gehen muss und das findet NIRGENDWO MEHR STATT, die Unfähigsten und völlig "Unqualifizierten" wurschteln in Führungsetagen rum und diese Unfähigen haben genau rein garnichts dort zu suchen. Überhaupt NICHTS!!!

Punkt.
 
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