Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Ist doch eh wurscht was VS gemeint hat. Dass er als Trainerdem Job nicht im Ansatz gewachsen ist, haben wir leider auch gestern wieder vor Augen geführt bekommen.

Ja, wir haben ein Endspiel gegen Frankfurt. Mit einem Sieg in Köln wäre für uns die Ausgangslage ungleich besser. Wie schwer wir uns gegen eine dicht gestaffelte Defensive tun, haben wir auch gestern gesehen. Nun hat Frankfurt alle Trümpfe in der Hand. Wir sind zum Siegen verdammt. Frankfurt reicht ein unentschieden. So wie ich uns kenne, werden wir wieder mit offenem Visier anrennen. Das wird Frankfurt Konterchancen geben. D. h. wir brauchen die Torquote aus Stuttgartspiel und gleichzeitig einen Wiedwald aus dem gstrigen Spiel.

Wenn das Spiel dann abgepfiffen ist, hoffe ich, dass der Albtraum VS sich dann endlich erledigt hat. Egal in welcher Liga es am Ende weitergeht.

Ehrlich gesagt, sehe ich das noch nicht.
Sollten wir erstklassig bleiben, werden die Schnarchnasen im AR evtl. mit VS weitermachen wollen.
Meine Hoffnung ruht da ein wenig auf Eichin.
Und selbst im Falle des Abstiegs sehe ich noch kein Ende mit VS.
 
Weil der Kontext nun mal wichtig ist für Urteile. Und die betreffende Aussage für sich genommen, die ist recht klar. Aber müßig darüber zu diskutieren, ich finde es albern Aussagen nach den Spielen als fundamental zu betrachten, ebenso wie die Körperhaltung von Trainern oder Gesichtsausdrücke von Torhütern. Wichtig ist was auf dem Platz passiert und da gibt es nun wirklich ausreichend Kritikpunkte an unseren Trainern.

Die Wahrheit werden wir wie so oft erst erfahren, wenn einer der "Etablierten"/Spieler in ein paar Jahren seine
"Biographie" niederschreibt. Dann werden sich einige auf die Schenkel kloppen die hier teilweise "zerrissen" werden.
Unverständlicherweise auch als "Nestbeschmutzer" dargestellt werden. Welchen Schaden (Image/Sport) dieser Trainer
und auch die Führungsebene diesem Verein in den letzten Jahren und in diesem Jahr im Besonderen Schaden zugefügt haben.
Die sportliche Situation lässt auch keine anderen Schlüsse zu, als eine kritisch fachliche Diskussion zu führen. Dabei kommt es natürlich oft auch zu "Spitzen" in den Formulierungen.
Ein User schrieb hier, dass ihn die Werder-Führung wie die Bremer Regierung vorkäme. Richtig! Alles schön reden, keine vernünftigen
Analysen zu lassen und ja nicht die Werder-Familie beschädigen. Wer beschädigt hier wohl wen???
Trotz aller Kritik habe ich hier noch keinen User erlebt, der unserer Mannschaft die Unterstützung entzogen hat. Aus einem
anderen Grund, aber die "Ultras" schon. Das ist aber eine andere Baustelle.
 
Es macht doch gar keinen Sinn, jetzt noch Kritik an VS zu äußern. Wir haben noch ein, maximal drei Spiele vor uns. VS ist Werders Ideallösung auf dem Trainerposten. Er entspricht exakt dem Anforderungsprofil der Werderverantwortlichen nämlich:
- er verdient keine Unsummen
- Träger des Werdergens
- steht für die glorreiche Vergangenheit
- er ist Anhänger des Offensivfußballs
Vor diesem Hintergrund sieht man dann schon ganz gerne über so manche Schwäche von ihm hinweg und drückt die Negativrekorde in den Skat. Anders ist das Festhalten an ihm auch nicht zu erklären, zumal die sportlichen Gründe nicht unbedingt stichhaltig sind. Wenn man schon über potentielle Nachfolger diskutiert, so werden wohl Namen wie Benno Möhlmann, Norbert Meier oder Andi Herzog gehandelt werden?! Viele andere Lösungen, die konsentiert werden, vermag ich in diesem Verein nicht zu erkennen. Ihre Nibelungentreue zu TS, das gescheiterte Duttexperiment und nun VS als der Zauberer (vgl. M. Bode) sprechen eine deutliche Sprache.
Am WE sitzen unsere Granden des Vereins in der Werderloge, kreuzen die Finger und beschwören den Werdergeist. Weitreichende Veränderungen und Werder sind zwei Dinge, die einander ausschließen. Insofern sind die Alternativen doch arg begrenzt...
 
Es macht doch gar keinen Sinn, jetzt noch Kritik an VS zu äußern. Wir haben noch ein, maximal drei Spiele vor uns. VS ist Werders Ideallösung auf dem Trainerposten. Er entspricht exakt dem Anforderungsprofil der Werderverantwortlichen nämlich:
- er verdient keine Unsummen
- Träger des Werdergens
- steht für die glorreiche Vergangenheit
- er ist Anhänger des Offensivfußballs
Vor diesem Hintergrund sieht man dann schon ganz gerne über so manche Schwäche von ihm hinweg und drückt die Negativrekorde in den Skat. Anders ist das Festhalten an ihm auch nicht zu erklären, zumal die sportlichen Gründe nicht unbedingt stichhaltig sind. Wenn man schon über potentielle Nachfolger diskutiert, so werden wohl Namen wie Benno Möhlmann, Norbert Meier oder Andi Herzog gehandelt werden?! Viele andere Lösungen, die konsentiert werden, vermag ich in diesem Verein nicht zu erkennen. Ihre Nibelungentreue zu TS, das gescheiterte Duttexperiment und nun VS als der Zauberer (vgl. M. Bode) sprechen eine deutliche Sprache.
Am WE sitzen unsere Granden des Vereins in der Werderloge, kreuzen die Finger und beschwören den Werdergeist. Weitreichende Veränderungen und Werder sind zwei Dinge, die einander ausschließen. Insofern sind die Alternativen doch arg begrenzt...

Ich fürchte das du da recht hast. Irgendwie hatte ich große Hoffnung, dass "Eiche" für die neue Saison freie Hand bekommt. Darum seinw Zurückhaltung nach dem Augsburgspiel, obwohl er in einigen Situationen angedeutet hat, dass er was ändern will.
Aber ja, nach MB "Plausch" mit Axel Brüggemann vom Weser-Kurier (Sa., 07.0516) wird es so kommen wie du es beschrieben hast.
 
Ich sehe das Festhalten an VS durchaus zwiespältig. auf der einen Seite stehen die Wahnsinns Unleistungen eines VS die in Summe betrachtet bei anderen Vereinen wahrscheinlich in dieser Zeitspanne schon drei mal zu einem Trainerwechsel geführt hätten. die Unleistungen sind ein FAKT und auch nicht unter Künstlerpech oder dergleichen abzuhaken!
auf der anderen Seite sehe ich das VS den durchaus schwierigen Kurs der Konsolidierung mit gegangen ist. ich traue VS durchaus zu (anders als TS, der selbst im freien Fall kurz vor dem Aufschlag noch gegen den Fallschirm plädiert hätte) aus seinen FEHLERN ZU LERNEN! und haargenau an dem Punkt wird es für uns interessant ...
 
ich traue VS durchaus zu (anders als TS, der selbst im freien Fall kurz vor dem Aufschlag noch gegen den Fallschirm plädiert hätte) aus seinen FEHLERN ZU LERNEN! und haargenau an dem Punkt wird es für uns interessant ...

Wir haben uns alle hier bereits zur Genüge über Viktor Skripnik ausgelassen, die Standpunkte sind klar und ich denke die meinsten hier sind sich in der Beurteilung einig. Was mich ja wirklich mal interessieren würde: Wie ist eigentlich die Leistung und vor allem der Einfluss von Thorsten Frings und Florian Kohfeldt zu beurteilen? Ist VS der Macher und zieht sein Ding durch, werden Frings und Kohfeld gehört, welchen Anteil tragen sie an der Misere? Fußball ist ja nun mal ein Mannschaftssport und gerade Frings genießt bei uns allen einen hohen Stellenwert.
 
Frings und Kohfeldt sind ähnlich wie Skripnik mit in die Verantwortung zu ziehen. Anders aber als die aktuelle und die ehemalige Geschäftsführung und der Aufsichtsrat.

Der Verein hat sich an dem Double vor 12 Jahren schwer verhoben. Seit einigen Jahren versuchen wechselnde Protagonisten den freien Fall zu stoppen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Skripnik, Frings und Kohfeldt sind "nur" die letzten Glieder einer langen, herab hängenden Kette.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Frings und Kohfeldt sind ähnlich wie Skripnik mit in die Verantwortung zu ziehen. Anders aber als die aktuelle und die ehemalige Geschäftsführung und der Aufsichtsrat.

Der Verein hat sich an dem Double vor 12 Jahren schwer verhoben. Seit einigen Jahren versuchen wechselnde Protagonisten den freien Fall zu stoppen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Skripnik, Frings und Kohfeldt sind "nur" die letzten Glieder einer langen, herab hängenden Kette.
Das Double war ein einmaliger Akt, den Werder niemals wiederholen wird. Verhoben haben sie sich in dem Bemühen, den maximalen Erfolg mit althergebrachten Verhaltensmuster fort zu führen. Sie waren zwar einer der ersten Vereine mit einer ausgelagerten KG, haben daraus aber nichts gemacht.
Was Werder seit 5 Jahren betreibt ist reine Kostenreduktion. Qualität hat aber ihren Preis, den man nicht in Bremen bereit ist zu zahlen. Das fängt beispielsweise bei der Billiglösung TE als SD an und setzt sich über den Trainernovizen VS fort. Werder setzt den nahezu alleinigen Schwerpunkt auf das Werdergen. Damit sind sie zu eindimensional. Das bedeutet auch nicht im Umkehrschluss, dass man zwangsläufig seine Identität als Verein verlieren muss. Das Schlagwort heißt doch immer Kontinuität. Seit 5 Jahren bauen sie das Eigenkapital kontinuierlich ab, die sportliche Qualität gleich mit und stehen nun vor dem Gau. Das ist ein kontinuierlicher Prozess über 5 Jahre, der dort abgelaufen ist.
Wie hoch der Rückhalt eines TE als Externer wirklich ist, weiß von uns Keiner genau. Alleine VS Ergebnisse hätten eine Entlassung schon längst gerechtfertigt. Natürlich sind Kohfeldt und Frings mit in der Verantwortung. Sie führen doch ein Schattendasein. Mir fehlt in Bremen ein klares finanzielles und sportliches Konzept. Man larviert sich durch und lebt in der Reminiszenz. Der Blick in Bremen geht immer erst zurück anstatt nach vorne.
 
Der letzte Satz ist so nicht richtig. Man hat die Gehaltskosten über mehrere Jahre ( was u.a. in der Laufzeit der Verträge begründet lag)gerade deshalb reduziert, damit man zukünftig nicht in rote Zahlen, bzw. unter Schuldendruck geraet. Man hätte die nach Einnahmewegbruchen logischen Verluste auch durch Fremdkapitalaufnahme ausgleichen können, wie es diverse andere Vereine vorgemacht haben.

Werder hat nach dem Double eben nicht an vergangenen Grundsätzen
festgehalten, sondern sich auf unkalkulierbare Risiken eingelassen. (Einnahmen aus Pokalspielen fix verplant).
 
Wir haben uns alle hier bereits zur Genüge über Viktor Skripnik ausgelassen, die Standpunkte sind klar und ich denke die meinsten hier sind sich in der Beurteilung einig. Was mich ja wirklich mal interessieren würde: Wie ist eigentlich die Leistung und vor allem der Einfluss von Thorsten Frings und Florian Kohfeldt zu beurteilen? Ist VS der Macher und zieht sein Ding durch, werden Frings und Kohfeld gehört, welchen Anteil tragen sie an der Misere? Fußball ist ja nun mal ein Mannschaftssport und gerade Frings genießt bei uns allen einen hohen Stellenwert.

Tja, das weiß wirklich niemand! Ich stelle mir gerade vor, da ist ein Entscheidungskonsortium von drei Trainern und alle haben sich unheimlich lieb...VS als Lord Helmchen mit Werder-Gen (wie sieht den seine Vita aus????) TF als Co-Trainer, als Spieler sicherlich absolut wertvoll, aber ist man dann auch zwangsläufig entscheidungsfreudig,. Ehrlich, mehr als Einpeitscher sehe ich nicht bei Lutscher. FK Co-Co der Fußballlehrer-Primus und Ziehsohn von VS immer im Schatten und loyal ....... piep,piep,piep ir haben uns alle lieb. Ein solches Konsortium kann sich und die Mannschaft im Erfolgsfall tragen, aber nicht wenn es nicht läuft. Es fehlt einfach die Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;).
Neben diesen drei Statisten laufen da noch auf dem Platz CF und CP auf dem Platz herum. Jetzt erzähl mir noch einer bei diesen 5 Protagonisten
herrscht Einigkeit.
Schauen wir weiter nach oben. Im AR was sitzen da für Figuren. Ich hatte wirklich angenommen, dass mit MB frischer Wind in dieses Panoptikum
kommt, aber der hat sich einfach dazu gestellt.
Wir brauchen uns da keinen weiteren Illusionen hingeben. Werder ist ein Wirtschaftsunternehmen mit 130 Mio Umsatz im Jahr. Einen solchen Betrieb kann ich nicht mit Amateuren verwalten. Mir fehlen auch eckige Typen. Wie schon erwähnt, ich hatte/habe da noch meine Hoffnungen in TE.
Kompetente Leute (z. B. aus der Wirtschaft) haben hier in Bremen keine Chance. Sie müssen das Werder-Gen haben. Im gewissen Sinne stimmt es schon. Im Speziellen ist es aber kein Garant für eine gute Unternehmensführung.
Dieser Verein hat eine hohe Tradition, geile Fans und die sitzen das seit Jahren aus. Ich kann es nicht fassen. Es ist mir unbegreiflich.
Nein, nicht ganz richtig, wer schon im Glashaus gesessen hat weiß wie dieser Laden funktioniert.
Entschuldigt bitte mein wirres Geschreibsel, aber irgendwie muss das alles raus.
 
Der letzte Satz ist so nicht richtig. Man hat die Gehaltskosten über mehrere Jahre ( was u.a. in der Laufzeit der Verträge begründet lag)gerade deshalb reduziert, damit man zukünftig nicht in rote Zahlen, bzw. unter Schuldendruck geraet. Man hätte die nach Einnahmewegbruchen logischen Verluste auch durch Fremdkapitalaufnahme ausgleichen können, wie es diverse andere Vereine vorgemacht haben.

Werder hat nach dem Double eben nicht an vergangenen Grundsätzen
festgehalten, sondern sich auf unkalkulierbare Risiken eingelassen. (Einnahmen aus Pokalspielen fix verplant).

Allofsche Rechenkultur!!!
 
Hier in Stuttgart ist das Ganze ziemlich ähnlich verlaufen...schon "witzig"...
Lauter unfähige, fachfremde Leute im AR (bei uns natürlich nicht so schlimm), die doch ganz gerne in den sportlichen Belangen mitschwätzen wollten...Hundt, Staudt, Meuser und jetzt Wahler, einer schlimmer als der andere, ein Potpourri, dass einem AR-Gruselkabinett entstammen könnte...*fg*
Dazu die Mannschaft kontinuierlich geschwächt...Gomez, Khedira, Tasci und und und...und dann gings stetig bergab.
Hier fragt man sich inzwischen auch, wo die ganze Transfer-Kohle geblieben ist.
So, wie wir auch eine 3.-Liga Mannschaft, die unten drin hängt.
Und hinten eine ähnliche Schießbude wie wir...
...wie zwei Zwillingsvereine.^^

Hier meinen einige übrigens, wir hätten denen absichtlich den Dutt "geschenkt", dass sie zielsicher und definiert verrecken... :D
...den VfB in Dutt & Asche gelegt. :D :D

Ich glaube, das sind hier gerade Dutts schlimmste Zeiten ever...der wird sich nomma an die schönen, unbeschwerten Zeiten bei Werder zurückerinnern. *fg* :kaffee:
 
Der letzte Satz ist so nicht richtig. Man hat die Gehaltskosten über mehrere Jahre ( was u.a. in der Laufzeit der Verträge begründet lag)gerade deshalb reduziert, damit man zukünftig nicht in rote Zahlen, bzw. unter Schuldendruck geraet. Man hätte die nach Einnahmewegbruchen logischen Verluste auch durch Fremdkapitalaufnahme ausgleichen können, wie es diverse andere Vereine vorgemacht haben.

Werder hat nach dem Double eben nicht an vergangenen Grundsätzen
festgehalten, sondern sich auf unkalkulierbare Risiken eingelassen. (Einnahmen aus Pokalspielen fix verplant).
Das das Gehaltsgefüge abgesenkt werden musste, ist zwangsläufig. Soweit ist das auch nachvollziehbar. Beim Fettgedruckten muss ich aber feststellen, dass Werder im Vergleich zB zu Mainz oder Gladbach, die in den letzten 12 Jahren sogar in Liga 2 waren, strukturell und sportlich deutlich im Hintertreffen ist. Dort ist sogar ein Stadion neu gebaut worden. Sie sind sogar ihren Grundsätzen treu geblieben und haben sich eben nicht auf neue Wege begeben. Das dabei Fehler gemacht worden sind, falsche Transfers ist normal. Das gilt für jeden Verein. Aber die Fülle und die Gesamtheit der Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen bricht ihnen das Genick. Werder lebt doch in den 80er und 90er Jahren und sehnt sich danach zurück. Sie ziehen sich die Decke über den Kopf und hoffen, dass der Sturm vorüberzieht. Dabei ist das Dach undicht. Wo ist dort der Esprit?
Und dieses große, glückliche Werderfamilie hat schon die letzten Jahre nicht funktioniert. Es ist doch beileibe nicht so, dass in diesem Verein die Gremien an Sach- und Fachkunde überdurchschnittlich besetzt sind. Das Gesamtgebilde ist einfach nicht stimmig.
 
Hier fragt man sich inzwischen auch, wo die ganze Transfer-Kohle geblieben ist.

Das ist so ein Punkt der mir über all die Jahre nicht in den Kopf will. Die haben so hohe Transfererlöse erzielt und haben dabei aber gefühlt nie so einen teuren Kader aufgebaut wie wir, wo zur Hölle ist deren Geld hin? Was ist mit den 30mio von Gomez passiert? Wir haben zumindest ein paar Jahre CL gehabt und drei mal den Pokal, bei Stuttgart "nur" ein Meister und auch das nur weil wir so grenzenlos dämlich waren Bayerns (und Schalkes) Geschenk nicht anzunehmen.
 
Das das Gehaltsgefüge abgesenkt werden musste, ist zwangsläufig. Soweit ist das auch nachvollziehbar.

Na bitte.

Beim Fettgedruckten muss ich aber feststellen, dass Werder im Vergleich zB zu Mainz oder Gladbach, die in den letzten 12 Jahren sogar in Liga 2 waren, strukturell und sportlich deutlich im Hintertreffen ist. Dort ist sogar ein Stadion neu gebaut worden. Sie sind sogar ihren Grundsätzen treu geblieben und haben sich eben nicht auf neue Wege begeben.
Warum ist Werder ins HIntertreffen geraten? Weil sie im Moment eines der größten Erfolge die falsche Entscheidung getroffen und bewährte Grundsätze über den Haufen geworfen haben (s.o.). Werder hat zuvor ähnlich klug gewirtschaftet wie jetzt Mainz und Mönchengladabach.

Mönchengladbach dient derzeit als gutes Beispiel. Erstens war das aber nicht immer so, zweitens müssen wir mal abwarten, wie sich die Situation dort demnächst entwickelt, nachdem sie sich das zweite Mal in Folge für die CL qualifiziert haben, so sie denn die Quali-Runde dort überstehen. Blasen sie ihre Mansnchaft ähnlich schnell und unkontrolliert auf, wie Werder nach dem Double? Oder folgen sie Eberls, Vorgabe, "keine unvernünftigen Entscheidungen zu treffen"?


Das dabei Fehler gemacht worden sind, falsche Transfers ist normal. Das gilt für jeden Verein. Aber die Fülle und die Gesamtheit der Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen bricht ihnen das Genick.
Da sisnd wir uns einig.

Werder lebt doch in den 80er und 90er Jahren und sehnt sich danach zurück. Sie ziehen sich die Decke über den Kopf und hoffen, dass der Sturm vorüberzieht. Dabei ist das Dach undicht. Wo ist dort der Esprit?
Esprit sucht man derzeit in der Tat vergeblich. War nicht eigentlich ein Eichin dafür vorgesehen, so wie einst Allofs?

Und dieses große, glückliche Werderfamilie hat schon die letzten Jahre nicht funktioniert. Es ist doch beileibe nicht so, dass in diesem Verein die Gremien an Sach- und Fachkunde überdurchschnittlich besetzt sind. Das Gesamtgebilde ist einfach nicht stimmig.
Wie könnte es nach den Fehlentscheidungen der Vergangenheit, die sich seit 2013 nahtlos fortsetzen, stimmig sein? Der unnötig in die Höhe getriebene Fixkostenblock zwang zum raschen Umdenken. Wenn die Talsohle durchschritten ist, was mit einem Klassenerhalt wohl der Fall wäre, kann die aktuelle Geschäftsführung beweisen, was sie tatsächllich an Esprit zu bieten hat. Bisher war das deutlich zu wenig, um uns vor der aktuellen sportlichen Situation zu bewahren. Die Werderfamilie ist für diesen Verein so wichtig, wie die Borussia-Familie für Mönchengladbach auch. Das heißt nicht, dass jeder Funktionsträger eine Werdervergangenheit mitbringen muss, aber es heißt, dass man sich mit diesem Verein, seinen Werten, Chancen und Risiken identifiziert. Letzteres ist bei Bayern München übrigens ähnlich!
 
Wie teuer war noch der Stadionumbau in Stuttgart?

Grundsätzlich war auch dort der Stadionumbau teurer als angenommen (4,07% über Budget), was aus meiner Sicht nicht untypisch ist.
http://www.swp.de/crailsheim/lokales/region/Stadionumbau-teurer-als-geplant;art5543,1542370

Gesamtkosten 77,81 Millionen Euro

Um nicht Offtopic zu sein:

Jetzt kommts auf Skripnik an :popcorn:

http://www.bild.de/sport/fussball/werder-bremen/jetzt-kommts-auf-skripnik-an-45732718.bild.html
 
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