ich glaube eher, dass man voll auf die karte "di santo" gesetzt hat. das war ein stürmertyp mit dem zb. eggestein gut harmoniert und von dem er in folgedessen profitiert hat. ujah / di santo / eggestein als offensive kombination hätte potential zu was "großem" gehabt. daher ist man bei di santo wohl auch so extrem an die schmerzgrenze gegangen und deshalb auch der wutausbruch von skripnik in der kabine als er von dem wechsel gehört hat. da ist einiges an planung auseinandergebrochen. letztlich muss man aber feststellen, dass es auch reichlich riskant war ganz auf dieses eine pferd zu setzen.
Das sehe ich absolut genauso. Ich gebe offen zu, als man von den Rahmenbedingungen (AK zum 31.7.15 zu 6 Mio mit 10% Provision für Berater und Spieler) des Transfers zu Schalke erfahren hat, spontan bei mir die Meinung aufkam: Das kann doch nicht so überraschen, dass ein FDS geht!
Was die Sache so ärgerlich gemacht hat, war der Zeitpunkt mit dem Tag der Fans und seine mediale Präsenz und die geheuchelten Treuebekenntnisse zu Werder.
Ich behaupte, dass die Mehrheit des Forums in Kenntnis dieser AK mit 6 Mio zum 31.7.15 maximal die Chancen auf den Verbleib mit 50% beziffert hätten.
Daher wirft das die Frage nach einem durchgängigen sportlichen Konzept auf, wie es dr akr auch schon mehrfach angemahnt hat.
Irgendwie gewinnt man den Eindruck, dass es nur Plan A gab. Dann dürfen die sportliche Leitung VS & Team sowie GF Sport schon mal nach einem Masterplan hinterfragt werden.
Ungeordnet und teilweise orientierungslos wirkt zurzeit Alles, was auf und neben dem Platz angeboten wird. Das beinhaltet Nachwuchskonzept, Spielsystem usw. usf.. Das Ergebnis sieht man in der Tabelle.


