Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

ich glaube eher, dass man voll auf die karte "di santo" gesetzt hat. das war ein stürmertyp mit dem zb. eggestein gut harmoniert und von dem er in folgedessen profitiert hat. ujah / di santo / eggestein als offensive kombination hätte potential zu was "großem" gehabt. daher ist man bei di santo wohl auch so extrem an die schmerzgrenze gegangen und deshalb auch der wutausbruch von skripnik in der kabine als er von dem wechsel gehört hat. da ist einiges an planung auseinandergebrochen. letztlich muss man aber feststellen, dass es auch reichlich riskant war ganz auf dieses eine pferd zu setzen.

Das sehe ich absolut genauso. Ich gebe offen zu, als man von den Rahmenbedingungen (AK zum 31.7.15 zu 6 Mio€ mit 10% Provision für Berater und Spieler) des Transfers zu Schalke erfahren hat, spontan bei mir die Meinung aufkam: Das kann doch nicht so überraschen, dass ein FDS geht!
Was die Sache so ärgerlich gemacht hat, war der Zeitpunkt mit dem Tag der Fans und seine mediale Präsenz und die geheuchelten Treuebekenntnisse zu Werder.
Ich behaupte, dass die Mehrheit des Forums in Kenntnis dieser AK mit 6 Mio€ zum 31.7.15 maximal die Chancen auf den Verbleib mit 50% beziffert hätten.
Daher wirft das die Frage nach einem durchgängigen sportlichen Konzept auf, wie es dr akr auch schon mehrfach angemahnt hat.
Irgendwie gewinnt man den Eindruck, dass es nur Plan A gab. Dann dürfen die sportliche Leitung VS & Team sowie GF Sport schon mal nach einem Masterplan hinterfragt werden.
Ungeordnet und teilweise orientierungslos wirkt zurzeit Alles, was auf und neben dem Platz angeboten wird. Das beinhaltet Nachwuchskonzept, Spielsystem usw. usf.. Das Ergebnis sieht man in der Tabelle.
 
vorallem auf der 6. das versäumnis dort etwas zu tun, grenzt mittlerweile schon ans "unentschuldbare". wie viele jahre sieht man sich schon mit an, dass es auf dieser position in sachen strategische fähigkeiten, spielaufbau / spielübersicht extrem fehlt? seit wie vielen jahren darf man nun beobachten, welche bedeutung ein entsprechender 6er mittlerweile im fußball hat? es kann einfach nicht angehen, dass dort seit dem abgang von baumann nicht in einer von etlichen transferphasen etwas entsprechendes gemacht wurde. selbst wenn man auf bargfrede setzen möchte, dann ist der erstens: viel zu häufig verletzt und zweitens: sowieso viel viel eher ein 8er. taktisch starker 6er und davor als 8er ein aggressiver stealer wie bargfrede. wie nett das wäre.

:tnx:


ich glaube eher, dass man voll auf die karte "di santo" gesetzt hat. das war ein stürmertyp mit dem zb. eggestein gut harmoniert und von dem er in folgedessen profitiert hat. ujah / di santo / eggestein als offensive kombination hätte potential zu was "großem" gehabt. daher ist man bei di santo wohl auch so extrem an die schmerzgrenze gegangen und deshalb auch der wutausbruch von skripnik in der kabine als er von dem wechsel gehört hat. da ist einiges an planung auseinandergebrochen. letztlich muss man aber feststellen, dass es auch reichlich riskant war ganz auf dieses eine pferd zu setzen.

Ebenfalls :tnx:

Wobei ich zu bezweifeln wage, daß es in dieser bisherigen Saison mit einem FdS deutlich besser geworden wäre. Zu hiesigen Zeiten und Verhältnissen war er immer mal wieder für gelungene Einzelaktionen gut, aber nach dem Sieg in Freiburg stagnierte er ebenso wir der Rest der Truppe, so daß von FdS bzw. seinen gelungene Einzelaktionen auch nicht mehr viel zu sehen war: ein Sieg bringende Tor durch einen Elfmeter, das war's.
 
Tsubasa hat nicht unrecht! Skripnik hatte seinen "Masterplan", und mit dem Verkauf von di Santo war der (bevor es richtig losging) Makulatur!
Das wir gegen Schalke gleich kräftig baden gingen, schreibe ich auch einer gewissen Schockstarre zu! Trotzdem hätte die Werderwelt nach dem Hoffenheim Auswärtsdreier in Ordnung sein müssen!
Die Pleiten-Pech und Selbstzerstörungstour danach ist schwer nachvollziehbar! Gegen die Aufsteiger und Hannover 9 Punkte, wir hätten andere Themen zu diskutieren,.....
Angenommen das waere der Fall dann drueckt das eigentlich die Unfaehigkeit des Trainers aus. Kein vernuenftiger Coach wird sein Spielsystem einseitig an einem Spieler ausrichten, sofern das ueberhaupt moeglich ist. Es muss immer einen Plan B geben.
 
...Eichin hat ein Budget und Skripnik sagt ihm was zu machen ist. Eichin präft dann auf Möglichkeit. Eichin kann nichts dafür, dass Skripnik und Aycicek (beliebiger 10er aus der Jugend) nicht gefruchtet hat.
Und ein 6er der hier gefordert wird: Skripnik hat keinen Anschein gemacht, dass an Bargfrede gerüttelt wird.
...
VS hat doch immer betont das man mit Bargfrede bestens besetzt sei im def. Mittelfeld. Das dies nur bedingt der Wirklichkeit entspricht, kann eigentlich jeder sehen der sich Werder Spiele immer noch antut.
 
Angenommen das waere der Fall dann drueckt das eigentlich die Unfaehigkeit des Trainers aus. Kein vernuenftiger Coach wird sein Spielsystem einseitig an einem Spieler ausrichten, sofern das ueberhaupt moeglich ist. Es muss immer einen Plan B geben.

Sicher,... allerdings war man sich zu fein, Petersen noch ne Chance zu geben (die er verdient gehabt hätte). Johannson mußte erst gekauft werden, Lorenzen ist ein großes (verletzungsanfälliges) Talent!
Ujah fing gut an, fiel dann wie der Rest in ein Loch!
Es ist weniger der fehlende Zehner ( den hatten wir vorher auch nicht), es ist die Tatsache, dass Leistungsträger vom Vorjahr meilenweit von Normalform entfernt sind.
 
Sicher,... allerdings war man sich zu fein, Petersen noch ne Chance zu geben (die er verdient gehabt hätte). Johannson mußte erst gekauft werden, Lorenzen ist ein großes (verletzungsanfälliges) Talent!
Ujah fing gut an, fiel dann wie der Rest in ein Loch!
Es ist weniger der fehlende Zehner ( den hatten wir vorher auch nicht), es ist die Tatsache, dass Leistungsträger vom Vorjahr meilenweit von Normalform entfernt sind.
Es ist kein klares Konzept zu erkennen, sowohl taktisch als auch in der internen Kaderplanung. Dieses staendige rotieren und ausprobieren wird sicherlich nicht dazu beitragen diese Mannschaft zu stabilisieren. VS ist momentan vieles, aber ganz sicher nicht der ruhige aber bestimmende Anker den man in einer solchen Situation benoetigt. Wenn es gegen Mainz wieder nur Null Punkte gibt dann hat er immerhin den Negativrekord von TS nochmal ueberboten. Trotz all der de Moses, Doerners und Dutts, bleibt diese Statistik fest in der Hand der "Werderfamilie". :D
 
Wobei ich zu bezweifeln wage, daß es in dieser bisherigen Saison mit einem FdS deutlich besser geworden wäre. Zu hiesigen Zeiten und Verhältnissen war er immer mal wieder für gelungene Einzelaktionen gut, aber nach dem Sieg in Freiburg stagnierte er ebenso wir der Rest der Truppe, so daß von FdS bzw. seinen gelungene Einzelaktionen auch nicht mehr viel zu sehen war: ein Sieg bringende Tor durch einen Elfmeter, das war's.

Di Santo hat schon in der Rückrunde deutlich nachgelassen und bei Schalke bisher auch noch keine Bäume ausgerissen, klar. Allerdings fand ich ihn auch in der schwächeren Phase noch sehr wichtig für unser Offensivspiel, da er ähnlich wie Lewandowski für Dortmund (bloß natürlich auf niedrigerem Niveau) den anderen Spielern durch seine Fähigkeit, schwierige Bälle festzumachen, sehr geholfen hat. Deshalb habe ich auch um ehrlich zu sein sehr damit gerechnet, dass Dortmund sich um ihn bemühen würde, gerade nach der letzten Saison, in der das Fehlen eines Spielertypen wie Lewandowski das Dortmunder Spiel deutlich geschwächt hat.
Vielleicht habe ich ihn aber letztendlich auch ein bisschen überschätzt, dadurch, dass er teilweise der einzige offensive Lichtblick war und und in den mageren Zeiten seit Pizarros Abgang wohl auch der spielerisch beste Stürmer war.

@ Fabeldichter:
Nach den letzten Jahren, in denen gefühlt fast jede zweite Woche ein neuer Negativrekord aufgestellt wurde (von schwächster Rückrunde zu Null-Torschuss-Spiel und was-weiß-ich-noch-alles), sollte man meinen das auch da irgendwann mal das Ende der Fahnenstange erreicht wird, aber irgendwie schafft es Werder trotzdem immer noch neue Rekorde aufzustellen bzw. alte zu unterbieten.
 
Sollten wir Samstag verlieren (, was ich im Übrigen nicht annehme; ich rechne viel mehr mit dem Befreiungsschlag und einem dreckigen 2:1 Sieg für uns), wird Viktor hinwerfen, vermute ich. Hoffentlich folgt die Mannschaft seiner Namensbedeutung; ich will den weiter hier sehen
 
Sollten wir Samstag verlieren (, was ich im Übrigen nicht annehme; ich rechne viel mehr mit dem Befreiungsschlag und einem dreckigen 2:1 Sieg für uns), wird Viktor hinwerfen, vermute ich. Hoffentlich folgt die Mannschaft seiner Namensbedeutung; ich will den weiter hier sehen

Sollte Skripnik wirklich hinwerfen, stünde Werder endgültig vor einem Scherbenhaufen. Dann müsste innerhalb kürzester Zeit ein Nachfolger für das Köln-Spiel gefunden werden. Nouri scheint ja anders als Skripnik damals keine wirkliche Alternative zu sein, zumal er auch noch mit der Trainerausbildung beschäftigt ist, und Frings ist wohl, wie auch die Kreiszeitung (oder war es WK?) schrieb, zu eng mit Skripnik verbunden.
Letztendlich ist es aber sowieso, zumindest für uns, nur Spekulation.
 
@ Fabeldichter:
Nach den letzten Jahren, in denen gefühlt fast jede zweite Woche ein neuer Negativrekord aufgestellt wurde (von schwächster Rückrunde zu Null-Torschuss-Spiel und was-weiß-ich-noch-alles), sollte man meinen das auch da irgendwann mal das Ende der Fahnenstange erreicht wird, aber irgendwie schafft es Werder trotzdem immer noch neue Rekorde aufzustellen bzw. alte zu unterbieten.

In der Tat unbegreiflich. Anderseits ist es auch nicht verwunderlich, weil man die in der efolgreichen Zeit schon unübersehbaren, ersten Anzeichen eines Negativtrends offenbar auch die leichte Schulter nahm und dem Irrglauben verfiel, daß es würde so gut weitergehen wie bisher.
 
Allerdings fand ich ihn auch in der schwächeren Phase noch sehr wichtig für unser Offensivspiel, da er ähnlich wie Lewandowski für Dortmund (bloß natürlich auf niedrigerem Niveau) den anderen Spielern durch seine Fähigkeit, schwierige Bälle festzumachen, sehr geholfen hat.

genau das ist es. auch während seiner torflaute war di santo immerzu einer der wichtigsten spieler für werder. gerade bei den pässen, die oft schwer zu verarbeiten waren oder den häufigen hohen befreiungsschlägen von hinten heraus war sein festmachen dieser bälle elementar. dann konnte schnell nachgerückt werden und die abwehr der gegner bekam probleme. zumal di santo auch immer wieder mehrere leute gebunden hat. auch bei schalke sehe ich ihn lange nicht so schlecht wie andere hier.
während di santo eher dazu neigt, den ball festzumachen und zu halten für nachrückende leute, ist ujah eher einer der es mit ein-kontakt-weiterleitungen versucht. dazu seine enorme sprungkraft mit denen er enorm viele kopfballduelle gewinnt um dann damit auch wiederum direkt weiterzuleiten. das hätte gut zusammengepasst. zumal sie in den vorbereitungsspielen auch mit einem gespür für die gegenseitigen laufwege glänzen konnten.
 
Wenn VS auch mal mit einem Unentschieden zufrieden gewesen wäre gebe es die Diskussion überhaupt nicht. Trotzdem: Niederlage gegen Mainz und er sollte gehen.
 
genau das ist es. auch während seiner torflaute war di santo immerzu einer der wichtigsten spieler für werder. gerade bei den pässen, die oft schwer zu verarbeiten waren oder den häufigen hohen befreiungsschlägen von hinten heraus war sein festmachen dieser bälle elementar. dann konnte schnell nachgerückt werden und die abwehr der gegner bekam probleme. zumal di santo auch immer wieder mehrere leute gebunden hat. auch bei schalke sehe ich ihn lange nicht so schlecht wie andere hier.
während di santo eher dazu neigt, den ball festzumachen und zu halten für nachrückende leute, ist ujah eher einer der es mit ein-kontakt-weiterleitungen versucht. dazu seine enorme sprungkraft mit denen er enorm viele kopfballduelle gewinnt um dann damit auch wiederum direkt weiterzuleiten. das hätte gut zusammengepasst. zumal sie in den vorbereitungsspielen auch mit einem gespür für die gegenseitigen laufwege glänzen konnten.

Das ist alles richtig und voll nachvollziehbar. :tnx:
Aber es ist doch so, dass schon die letzten Monate Werder trotz FDS spielerisch immer schwächer geworden ist. Zudem hatte ich schon weiter oben ausgeführt, dass bei den Vertragsbedingungen FDS die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs sehr hoch war.
Hier greift auch die Kritik an VS und TE. Was war denn deren Plan B?
Nur sich auf Standards verlassen ist sehr eindimensional.
 
Es wäre mehr als grob fahrlässig, wenn hinter den Kulissen aktuell keine Sondierung des Trainermarktes und evtl. sogar schon inoffizielle Geheimgespräche mit Alternativen geführt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, müßte DIES sich TE nämlich vorhalten lassen. Im Profigeschäft muss es immer einen Plan B geben! Falsch wäre es hingegen, dass TE in der aktuellen Situation zu 100 % auf VS baut und fest mit einer positiven Wendung unter ihm rechnet !!! Natürlich wird dies so weder VS, noch der Mannschaft, den Fans und den Medien gegenüber vermittelt.
 
Aber es ist doch so, dass schon die letzten Monate Werder trotz FDS spielerisch immer schwächer geworden ist.
:tnx:

Zudem hatte ich schon weiter oben ausgeführt, dass bei den Vertragsbedingungen FDS die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs sehr hoch war.
Hier greift auch die Kritik an VS und TE. Was war denn deren Plan B?
Nur sich auf Standards verlassen ist sehr eindimensional.

Ich bin mir ehrlich nicht ganz sicher, ob es allein ein Verlassen auf die Standards war, bzw. ist es ja auch so, daß die Standards im moderem Fußball eine wichtigere Rolle einnehmen als in den Jahren zuvor, selbst bei einem Jogi Löw hat dahingehend zwischen der Quali zur WM 2014 und dem Turnier selbst ein Umdenken stattgefunden, wenn auch erst auf Intervention seines Trainerstabs.

Demzufolge war es grudsätzlich richtig, daß VS bei Amtsübernahme als ersten Schritt einen verstärkten Focus auf die Standards legte, gerade weil die spielerischen Limits der Truppe unübersehbar waren und sind. Und es war schon sehr beeindruckend, wie schnell VS hier den Turnarraound geschafft hat, denn während unter TS und RD die eignen Standards nicht nur überwiegend schlecht waren, sondern einen potentiellen Gefahrenherd für das eigene Tor bildeten, so wurden die Standards unter VS zu "Waffen", die am Klassenerhalt einen nicht unerheblichen Anteil hatten.

Aber bei allem Verständnis für diese Vorgehensweise war es in de letzten 9 -10 Spiele der vergangenen Rückrunde schon abzusehen, daß es eben nicht ausreicht, sich über einen längeren Zeitraum darauf zu verlassen, und das nicht nur, weil zum Standard-Spezialisten Juno die personellen Alternatven fehlen. Hier hätte nachgebessert werden müssen, auch wenn man den AR ggf. hätte überzeugen müssen, den Igel aus der Geldbörse rauszuholen. Doch dann kam - man muß es so sagen - leider die auch spielerisch außerodentlich gute Vorbereitung, die den Blick für die Realität der spielerischen Defizite an den entscheidenen Stellen verklärte.
 
:Ich bin mir ehrlich nicht ganz sicher, ob es allein ein Verlassen auf die Standards war, bzw. ist es ja auch so, daß die Standards im moderem Fußball eine wichtigere Rolle einnehmen als in den Jahren zuvor, selbst bei einem Jogi Löw hat dahingehend zwischen der Quali zur WM 2014 und dem Turnier selbst ein Umdenken stattgefunden, wenn auch erst auf Intervention seines Trainerstabs.

Demzufolge war es grudsätzlich richtig, daß VS bei Amtsübernahme als ersten Schritt einen verstärkten Focus auf die Standards legte, gerade weil die spielerischen Limits der Truppe unübersehbar waren und sind. Und es war schon sehr beeindruckend, wie schnell VS hier den Turnarraound geschafft hat, denn während unter TS und RD die eignen Standards nicht nur überwiegend schlecht waren, sondern einen potentiellen Gefahrenherd für das eigene Tor bildeten, so wurden die Standards unter VS zu "Waffen", die am Klassenerhalt einen nicht unerheblichen Anteil hatten.

Aber bei allem Verständnis für diese Vorgehensweise war es in de letzten 9 -10 Spiele der vergangenen Rückrunde schon abzusehen, daß es eben nicht ausreicht, sich über einen längeren Zeitraum darauf zu verlassen, und das nicht nur, weil zum Standard-Spezialisten Juno die personellen Alternatven fehlen. Hier hätte nachgebessert werden müssen, auch wenn man den AR ggf. hätte überzeugen müssen, den Igel aus der Geldbörse rauszuholen. Doch dann kam - man muß es so sagen - leider die auch spielerisch außerodentlich gute Vorbereitung, die den Blick für die Realität der spielerischen Defizite an den entscheidenen Stellen verklärte.

Kann man so unterschreiben, wobei ich dabei bleibe, dass im Falle eines Scheiterns von VS der Werderweg von M. Bode auch auf dem Prüfstand stehen wird. Auch seine Aussagen unlängst zu VS und zur kommenden Transferperiode, in der Werder nicht aktiv sein will, lassen viel Interpretationsspielraum??? Man muss sehen, wo Werder am Ende der HR stehen wird und inwieweit sie Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen haben werden.
Auch für VS selbst ist das nun die Nagelprobe. Scheitert er in Bremen, wird er kaum im deutschsprachigen Raum bei einem höherklassigen Verein eine weitere Chance bekommen. Im osteuropäischen Ausland wird er unterkommen.
Es hat sich in der Vergangenheit eben nicht bewährt, nur auf Ex-Werderaner zu setzen. Die Scoutingabteilung mit Baumann, Harttgen als Koordinator Junioren/Profis und Wolter für die U23 waren nun wahrlich keine Erfolgstories. Das fehlende Nachwuchskonzept der letzten Jahre in Kombination mit schlechtem Scouting hat uns dorthin gebracht, wo wir jetzt stehen. Das ist eine Entwicklung und keine Momentaufnahme.
Es ist zwar wichtig, seinen eigenen Prinzipien treu zu bleiben, doch darf man dabei nicht den Blick für die Gesamtlage verlieren.
VS versucht nun im Hauruck-Verfahren junge Spieler zu integrieren, wobei man nach 9 Spieltagen + Vorbereitung maximal und bestenfalls leichte Ansätze erkennen kann.
@ Fabeldichter:
Nach den letzten Jahren, in denen gefühlt fast jede zweite Woche ein neuer Negativrekord aufgestellt wurde (von schwächster Rückrunde zu Null-Torschuss-Spiel und was-weiß-ich-noch-alles), sollte man meinen das auch da irgendwann mal das Ende der Fahnenstange erreicht wird, aber irgendwie schafft es Werder trotzdem immer noch neue Rekorde aufzustellen bzw. alte zu unterbieten.

Und genau die o.g. Aussagen beschreiben die Gesamtlage des SVW seit Jahren. Das ist hier wie eine Elegie und beileibe ist nicht eine Person, sprich Trainer, alleine an der Malaise schuld. Das ist ein Gesamtversagen des Vereins. Und man gewinnt den Eindruck, dass Viele beim SVW ein neglecting the disease betreiben. Wir werden sehen, was die kommende Woche passieren wird...
 
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