Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Absolut richtig. Man kann nur hoffen, dass die Spieler nachziehen und auch weniger Fehler machen als zu Dutts Zeiten...

@ Tyson: Du würdest lieber absteigen als die Klasse halten? Worauf stützt sich Dein Optimismus, dass Bremen die zweite Liga wieder verlassen wird? In allen anderen Bereichen (Bildung, Wirtschaft, Gesundheit etc.) ist Bremen schon länger auch nur noch zweitklassig. Und auch in den Bereichen kommt Bremen nicht wieder hoch. Oder wolltest Du dauerhaft montags zu den Spielen?!
 
...@ Tyson: Du würdest lieber absteigen als die Klasse halten? Worauf stützt sich Dein Optimismus, dass Bremen die zweite Liga wieder verlassen wird? ...

Vielleicht meinte er ja letzter werden in Liga 2, um dann einen noch besseren Selbstreinigungsprozess in Liga 3 zu durchlaufen.

Im Ernst: Abstieg ist Mist und muss verhindert werden. 2. Liga löst keine Selbstreinigung aus, sondern leert einfach nur die Kassen.
 
Für mich ist der größte Hoffnungsschimmer in unserer derzeit verzwickten Situation, dass wir einen Trainer haben (endlich), der bis dato ziemlich viel richtig macht. = Mut zur Rückrunde

:tnx:

Was bin ich froh, wieder einen Trainer mit Durchblick zu haben, einen, der weiß, wie Werder tickt, einen, der das Team stark redet, ihm Selbstvertrauen einimpft. Die, freilich noch überschaubaren, "Erfolge" der ersten 6 Spiele + Pokalspiel geben ihm absolut Recht. Der Auftritt des.Teams sieht, trotz aller Defizite, endlich wieder nach Fußball aus.

Vieles erinnert an die Zeit um 1999, als Schaaf, ebenfalls aus der Jugendabteilung des Vereins stammend, mit ähnlichen Aktionen, insbesondere durch Berücksichtigung der Jugend den kaum mehr für möglich gehaltenen Turnaround schaffte. Ähnliches ist auch Skripnik zuzutrauen, auch wenn es schwer werden wird.

Derzeit hat Skripnik kaum etwas zu verlieren. Einen möglichen Abstieg würde man kaum ihm selbst anlasten.
Er kann also seiner sportlichen Überzeugung nach ziemlich frei entscheiden, ohne auf etwaigen Wertverfall zum Verkauf stehender Spieler achten zu müssen. Noch weiter fallen können Spieler wie Elia, Petersen, Makiadi ja kaum. Warum also einer vor Tatendrang sprudelnden Jugend nicht sukzessive die Chance geben? Das macht Viktor hervorragend, überlegt, dosiert. :daumen: Wenn zum Start der Rückrunde die Fehlenden wieder an Bord sind und die Balance innerhalb des Kaders wieder stimmt, können wir den Spielen zuversichtlich entgegen blicken. :daumen:

Absolut richtig. Man kann nur hoffen, dass die Spieler nachziehen und auch weniger Fehler machen als zu Dutts Zeiten...

@ Tyson: Du würdest lieber absteigen als die Klasse halten? Worauf stützt sich Dein Optimismus, dass Bremen die zweite Liga wieder verlassen wird? In allen anderen Bereichen (Bildung, Wirtschaft, Gesundheit etc.) ist Bremen schon länger auch nur noch zweitklassig. Und auch in den Bereichen kommt Bremen nicht wieder hoch. Oder wolltest Du dauerhaft montags zu den Spielen?!

Diese Vorstellung , in der 2. Liga zu gesunden, ist so absurd, dass sich imho jede Diskussion darüber erübrigt.
 
Sorry aber ich wünsche es mir keineswegs. Aber ein Umbruch würde ggf.!! mit einem Abstieg schneller vonstatten gehen.

Beispiele:

Spieler würden eher Entscheidungen des Verbleibs oder nicht machen.

Der Weg der Talentförderung würde schneller und einfach vonstatten gehen

Gehaltsbudget würde nach unten korrigiert werden (Siehe Punkt (1+2)).

Man könnte positiven Schwung holen (siehe Paderborn) - lieber eine eingespielte 2. Liga Meistermannschaft als eine die seit Jahren verunsicherte Truppe.

ich persönlich erkenne da eher die Chancen als die Risiken, hängt aber von der Einstellung und Person ab.

Aber heute ist Matchday und vielleicht sind wir nach dem heutigen Spiel alle ein wenig schlauer oder reicher an Erfahrungen. :beer::schal:
 
@Tyson

Auch ich halte das für absoluten Schwachsinn!

Die Gehälter werden sich spätestens im Sommer von ganz alleine regeln. Nämlich dann, wenn man endlich die nötigen Entscheidungen trifft, wonach es stark aussieht. Wenn Elia und Petersen spätestens im Sommer den Verein verlassen, vielleicht sogar im Winter, dann haben wir kaum noch Spieler die viel verdienen, da höchstwahrscheinlich auch noch Prödl und Junuzovic gehen werden. Da bleibt nur noch Fritz, der viel zu viel verdient.
Mehr nach unten korrigieren geht fast gar nicht wenn man einigermaßen Konkurrenzfähig bleiben will.
Außerdem sollte man nicht vergessen das Werder in Europa immer noch einen deutlich besseren Namen hat als Viele anderen Erstligisten die sich da unten tummeln. Bei manchen Transfers, gerade bei Talenten die nicht gleich 2 Millionen Gehalt bekommen, egal wo, kann das noch sehr entscheidend sein und hat sich komplett erledigt wenn man in Liga 2 kickt.
 
Sorry aber ich wünsche es mir keineswegs. Aber ein Umbruch würde ggf.!! mit einem Abstieg schneller vonstatten gehen.

Was ist für Dich ein "Umbruch"? Wir sind doch längst mittendrin, seit Jahren. Was würde denn bei einem Abstieg beschleunigt werden außer der Verfall? :( :confused: Ein Abstieg wäre kein Umbruch mehr, das wäre der Beginn eines Zusammenbruchs.

Beispiele:

Spieler würden eher Entscheidungen des Verbleibs oder nicht machen.

Wäre das grundsätzlch ein Vorteil? Im übrigen müsste man wohl eher mit dr Entscheidung eines "Nicht-Verbleibs" kalkulieren. Was wäre daran positiv?

Der Weg der Talentförderung würde schneller und einfach vonstatten gehen

Die Talente würden vermutlich zunächst mal gar nicht mehr so zahlreich bei Werder aufschlagen. Warum auch, wenn Werder (nur noch) Zweitligst wäre? Zweitens würden sie, wenn sie doch z Werder kämen, im Erfolgsfall schneller weggekauft werden, da ja die Bundesliga locken würde.

Gehaltsbudget würde nach unten korrigiert werden (Siehe Punkt (1+2)).

Sorry, aber genau das ist doch seit mehreren Jahren bei uns auch der Fall. Es geht vielen Usern hier doch genau darum, dass nicht genügend Geld in neue Spieler investiert wird. Sprich, der vernünftigerwiese schon in der 1. Liga eingeschlagene Weg ist vielen Werder-Fans zu radikal. Warum sollte sich gerade in der 2. Liga dadurch ein positiver Effekt einstellen? Gibt es irgendeine Gewähr dafür, dass wir, auch in der 2. Liga, trotz gekürztem Budget, oben mitspielen und schnell wieder aufsteigen würden? Und das vor dem Hintergrund, dass TV-Einnahmen und das Gesamtintereese an Werder rapide sinken würde? :confused: :unfassbar:


Man könnte positiven Schwung holen (siehe Paderborn) - lieber eine eingespielte 2. Liga Meistermannschaft als eine die seit Jahren verunsicherte Truppe.

Paderborn hat positiven Schwung, weil sie vorher nie in der 1. Liga gespielt haben. Der Vergleich hinkt gewaltig. Welches Beispiel zeigt überhaupt, dass man sich in der 2. Liga erholt hätte? Hertha BSC, die kurz nach Wiederaufstieg ein 2. Mal in die 2. Liga mussten? Köln, die mehrere Jahre brauchten, um wieder zurück zu kommen?

ich persönlich erkenne da eher die Chancen als die Risiken, hängt aber von der Einstellung und Person ab.

Sorry, ich glaube nicht, dass es von der Einsellung abhängt, sondern vom klaren Menschenverstand. Einige lassen den beim Fußball, insbesondere bei Werder, offensichtlich nicht ausreichend zu. :(

Aber heute ist Matchday und vielleicht sind wir nach dem heutigen Spiel alle ein wenig schlauer oder reicher an Erfahrungen. :beer::schal:

Ich glaue kaum, dass es von diesem einen Spiel anhängen wird. Trotzdem: Auf ein schönes Spiel und mögliche(n) Auswärtspunkt(e) in Mönchengladbach! :daumen:
 
Gehaltsbudget würde nach unten korrigiert werden (Siehe Punkt (1+2)).

Das müsste dann aber drastisch passieren, denn die Einkünfte fallen in jedem Fall derart.

Von den Bundesliga Fernsehgeldern erhalten die Clubs der ersten Liga 80%, die der zweiten 20%. Das bedeutet also deutliche Einschnitte. Sponsoren und Zuschauereinnahmen werden auch deutlich wegbrechen.

Daraus dann einen Kader zu schaffen der den direkten Wiederaufstieg schafft, ist äußerst fragwürdig. Die Nürnberger wären sicher lieber in der ersten Bundesliga geblieben, als dieses Experiment zu wagen. Und wenn man bedenkt, dass unser Kostengerüst vermutlich noch viel stärker Erstligaformat hat, als es das von FCN hatte, sollte einem bei dem Gedanken an einen Abstieg es kalt den Rücken runterlaufen.

Wenn Werder absteigt, ist die Gefahr dauerhaft zu versinken sehr groß.


Zumal ein Abstieg nicht notwendig sein muss, um sich neu aufzustellen. Gladbach hat glücklich mit Favre die Klasse halten können, wären die abgestiegen, wären sie vermutlich auch nicht so schnell wieder hoch gekommen.
 
Sehe ich absolut so wie die meisten meiner Vorredner.

Ein Abstieg, und der SVW wird ähnlich wie der TSV 1860 München im Niemandsland versinken.

Skripnik ist ein kleiner Hoffnungsschimmer, weil es endlich mal nach Leistung geht. Kein Elia, kein Petersen und kein Makiadi.......Vielleicht funktioniert es mit den Jungen. Aber lieber so, als mit diesen "vermeintlichen" Superstars.
 
Ich wäre doch sehr vorsichtig, Werder 2014 mit Werder 1999 zu vergleichen.

In der damaligen Mannschaft standen mit Rost, Eilts, Herzog, Trares, Skripnik, Maximow oder Bode sowie kurz danach Cesar jede Menge sehr erfahrene Routiniers und Nationalspieler (oder Exnationalspieler), der ein oder andere war bereits Meister. Skripnik hat Fritz. Wen noch? Ausserdem hatte Werder 99 wirtschaftlich eine solide Basis (wenn auch ohne großes Eigenkapital), musste nicht den Etat runterfahren und auch nicht ausschließlich bzw. gar zwingend und sofort Spieler entwickeln, um überhaupt noch über die Runden kommen und in der BL bleiben zu können. Es gab zudem kaum emporstrebende Plastikvereine.
Unter diesen Bedingungen war es ungleich einfacher, junge Spieler wie Tjikuzu, Dabrowski, dann Ernst, Baumann oder Pizarro sowie brach liegendes Potential a`la Ailton oder Frings heranzuführen und nach und nach zu integrieren. Trotz solcher Voraussetzungen, mit einer Mannschaft samt guter Mischung aus Altinternationalen und sinnvollen Verstärkungen (Baumann, Ernst, Pizarro), konnte Werder 99/00 zwar den Schwung des Wechsels und des Klassenerhalts in die neue Saison rüberetten und war am 13. Spieltag Vierter mit 4 Punkten hinter dem Tabellenführer, bekam aber dann kaum noch ein Bein auf den Boden - nur 7 Siege in den restlichen 21 Spielen. Hier wurde auch ein Stück weit von der Qualität der Einzelspieler gezehrt.

Eine ähnliche Serie nach kurzem Aufflackern kann sich Skrippa nicht erlauben, weil das mit dieser Mannschaft den sicheren Abstieg bedeuten würde. An der Stelle nebenbei erwähnt, dass es heutzutage kaum gelingen dürfte, Spieler wie Ernst oder Pizarro zu diesen Konditionen zu verpflichten.
Skripnik, der Trainerstab und die sportliche Leitung müssen hier unter wesentlich härteren Rahmenbedingungen etwas bewegen - und junge Spieler integrieren.
 
Ich wäre doch sehr vorsichtig, Werder 2014 mit Werder 1999 zu vergleichen.

In der damaligen Mannschaft standen mit Rost, Eilts, Herzog, Trares, Skripnik, Maximow oder Bode sowie kurz danach Cesar jede Menge sehr erfahrene Routiniers und Nationalspieler (oder Exnationalspieler), der ein oder andere war bereits Meister. Skripnik hat Fritz. Wen noch? Ausserdem hatte Werder 99 wirtschaftlich eine solide Basis (wenn auch ohne großes Eigenkapital), musste nicht den Etat runterfahren und auch nicht ausschließlich bzw. gar zwingend und sofort Spieler entwickeln, um überhaupt noch über die Runden kommen und in der BL bleiben zu können. Es gab zudem kaum emporstrebende Plastikvereine.
Unter diesen Bedingungen war es ungleich einfacher, junge Spieler wie Tjikuzu, Dabrowski, dann Ernst, Baumann oder Pizarro sowie brach liegendes Potential a`la Ailton oder Frings heranzuführen und nach und nach zu integrieren. Trotz solcher Voraussetzungen, mit einer Mannschaft samt guter Mischung aus Altinternationalen und sinnvollen Verstärkungen (Baumann, Ernst, Pizarro), konnte Werder 99/00 zwar den Schwung des Wechsels und des Klassenerhalts in die neue Saison rüberetten und war am 13. Spieltag Vierter mit 4 Punkten hinter dem Tabellenführer, bekam aber dann kaum noch ein Bein auf den Boden - nur 7 Siege in den restlichen 21 Spielen. Hier wurde auch ein Stück weit von der Qualität der Einzelspieler gezehrt.

Eine ähnliche Serie nach kurzem Aufflackern kann sich Skrippa nicht erlauben, weil das mit dieser Mannschaft den sicheren Abstieg bedeuten würde. An der Stelle nebenbei erwähnt, dass es heutzutage kaum gelingen dürfte, Spieler wie Ernst oder Pizarro zu diesen Konditionen zu verpflichten.
Skripnik, der Trainerstab und die sportliche Leitung müssen hier unter wesentlich härteren Rahmenbedingungen etwas bewegen - und junge Spieler integrieren.

:tnx: Lesenswerter Vergleich !
 

Junuzovic, Prödl und Theo, um mal drei Nationalspieler zu nennen. Alle drei spielen eine extrem wichtige Rolle bei uns. Grundsätzlich müsste man auch, wenn er nicht permanent verletzt wäre, Bargfrede dazuzählen. Wir haben vorne mit di Santo einen Stürmer der uns sehr gut zu Gesicht steht. Also ganz so düster sieht die Situation nicht aus. Die Frage ist was man daraus macht und vor allem ob Skripnik mal über einen längeren Zeitraum auf die genannten Spieler setzen kann. Denn einen festen Stamm, um den herum die Nachwuchsspieler wachsen können, ist von größter Wichtigkeit. Genau das fehlt Skripnik zur Zeit noch. Vielleicht kommt im Winter ja noch Ruiz. Dazu noch ein erfahrener Torhüter und ich würde halbwegs entspannt in die Rückrunde gehen (so sehr man das entspannt angehen kann, angesichts der Tatsache das die halbe Liga um den Abstieg spielt). Die verlorenen Punkte gegen Köln und Freiburg schmerzen extrem, ohne diese Aussetzer wäre die Lage absolut nicht dramatisch...aber hätte hätte Fahrradkette...
 
Junuzovic und Prödl kannst Du vielleicht dazuzählen, ist aber kein Vergleich zu damals Eilts, Herzog, Bode und den anderen erfahrenen N11-Profis. Und Selassie spielt eh keine in dieser Art vergleichbare Rolle.

Der entscheidendere Punkt ist aus meiner Sicht ohnehin ein anderer - Leuten wie bspw. Rost, Bode, Trares, Baumann, Cesar oder Skripnik musste seinerzeit keiner mehr erzählen, wie sie was zu spielen haben, da brauchte der Trainer nur einige konzeptionelle Dinge vertiefen inklusive Spielidee vermitteln, ein paar taktische Anweisungen und das Gerüst der Mannschaft sorgte für den Rest.
Vielleicht geht auch manchmal unter, dass das Fundament der Werder- Meistermannschaft 2004 aus Reinke, Stalteri, Krstajic, Ismael, Davala, Baumann, Lisztes, Micoud bestand - gleich 8 Spieler im Alter zwischen 28 und 31, Ailton mit 30 noch dazu, sogar 9.

Was wir heute im Team haben, ist mit 99-01 und erst recht nicht mit 03-06 zu vergleichen.
Unser "Gerüst" besteht aus Wolf, Prödl, Fritz, Junuzovic, ggflls Bargfrede, das sind allesamt zwar Spieler mit gewissen Eigenschaften, die einer Mannschaft helfen können (außer Wolf), aber eben auch alles Spieler ohne fussballerischen Sachverstand. Eine Folge der lange Zeit verheerenden Transferpolitik und unzureichenden Nachwuchsförderung, als es nur darum ging Leute zu verpflichten, die das Spektakel und die Schnörkel erzeugen, statt Spieler für die Struktur.

Umso höher ist die Arbeit des Trainers zu bewerten, der mit diesen Mitteln umgehen muss.
 
Also ganz so düster sieht die Situation nicht aus.

Ich finde schon, dass die Situation düster aussieht, denn wir haben im Grunde gar keine wirklichen Leistungsträger mehr im Kader. Und damit meine ich Spieler, die wirklich konstant Leistung bringen und das nicht mal zwischendurch eine Saison oder ein paar Spiele lang... Und das macht sich eben irgendwann bemerkbar, wenn man dann jahrelang Leistungsträger abgibt und sie nicht wirklich ersetzt. Außerdem sind nicht mehr wirklich Spieler dabei, die mal den Unterschied machen können.
 
@ Mick_666

Wahre Worte :tnx:

Und es sind ja nicht nur die Unterschiede in der spielerischen Qualität und Erfahrung zwischen 1999 und heute, sondern auch in anderen Dingen.

Ein Julio Ceser hat, auch wenn er nicht viele Spiele für Werder bestritt, den "Laden hinten" auch deswegen zusammengehalten, weil er auch eine (ohne jetzt zu viel Pathos reinbringen zu wollen) Statur undAusstrahlung hatte, die so manchen Gegenspieler Angst einflößen konnten. Die Gegner wußten, daß es eine Strafe ist, gegen JC zu spielen; und um überhaupt in dessen Nähe zu kommen, mußten sie ja auch erst an Trares und Eilts vorbei, die bei Bedarf auch eine Es-gibt-was-auf-die-Socken-Mentalität zeigten. Ganz zu schweigen davon, das Eilts ja auch eine führungsstarke Persönlichkeit auf dem Platz war, der die Tradition der großen Werder-Kapitäne von Höttges über Möhlmann und Votava fortsetzte. Das v.g. sind alles Dinge, die uns heute, 15 Jahre später immens fehlen.
 
Für mich heute mich einer der schlechtesten.
Makiadi? Spätestens nach 30 Minuten raus
Selke? ebenso
Bei 1:3 auf Ergebnis halten spielen???
Ob wir jetzt 3 oder 5 bekommen, spielt bei uns keine Rolle mehr, aber gar nicht mehr auf eine Möglichkeit hoffen? Das gibt der Mannschaft auch nicht viel Hoffnung!
 
das hab ich vor ein paar Spielen schon geschrieben.
Es ist keine Entwicklung zu sehen, die Gegentorflut geht unvermindert weiter, spielerisch sind wir eines der schwächsten Teams in der BuLi, ...
Das einzig Gute ist, dass die Jugend eine Chance erhält - aber auch hier sollte es nach Leistung gehen.
Wir taumeln dem Abgrund entgegen!
Ich will jetzt die Schuld nicht unbedingt VS in die Schuhe schieben, aber nach ein paar Wochen muss man, außer dem ständigen Personalwechsel auch eine Handschrift erkennen, die einem Mut macht.
 
Ich warte nun auch auf meine (Er-)Läuterung.
Was hat sich unter Skripnik wie verbessert? Letzten 3 Spiele gab es 12 Gegentore. Eigene Tore werden durch Standards gemacht aber was fang ich schon wieder an. Derzeit! bleibe ich dabei: Alles beim alten.
 
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