Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Weil es dafür eine zu deutliche Kehrtwende gibt. Wir reden hier ja nicht von ein paar Prozentpünktchen. Das ist ein Erdbeben gleicher Einbruch.

so deutlich war der einbruch nach deinen zahlen doch gar nicht. du hast geschrieben, wir hätten von spieltag 22-24 eine differenz von -4, von spieltag 25-29 dagegen wieder +2. der starke einbruch kommt doch erst von 30-34. für die schlechtere phase zum ende kann dann unter anderem auch die mentale ausgelaugtheit der spieler nach der anstrengenden saison ein grund sein. natürlich nicht der einzige.
 
so deutlich war der einbruch nach deinen zahlen doch gar nicht. du hast geschrieben, wir hätten von spieltag 22-24 eine differenz von -4, von spieltag 25-29 dagegen wieder +2. der starke einbruch kommt doch erst von 30-34. für die schlechtere phase zum ende kann dann unter anderem auch die mentale ausgelaugtheit der spieler nach der anstrengenden saison ein grund sein. natürlich nicht der einzige. die gute phase dagegen allein mit dem ominösen neuen-trainer effekt zu begründen, halte ich immer noch für viel zu simpel.

Wie oben geschrieben folgen auf Spieltag 20 + 21 mit einem plus von 12, 4 Spieltage mit; -3, -2, 1, -4; dann kommt eine kurze Stabilsierungsphase und dann der totale Zusammenbruch, welcher bis heute anhält.
Das riecht für mich nach neuem Trainer effekt. Du kannst das ja anders betrachten und da drehen wir uns eben im Kreis.
Da muss sich jeder selber ein Bild von machen. Für mich ist das zu deutlich um das anders zu bewerten.
 
Diese ganzen Zahlenbeispiele zeigen doch einen Umstand ganz deutlich:

Der Trainer ist egal!

Unter Dutt lief es nicht gut, unter Skripnik kurzfristig schon, jetzt aber auf Duttschem Niveau.

Also kann die Diskussion jetzt wirklich beendet werden.

Wir haben 3-4 gute Spieler, dann kommt viel Durchschnitt und dann kommen Notlösungen bzw. unsere Jugendspieler zum Einsatz. Wer soll daraus bitte eine Elf formen, die sich stetig verbessert?

Die guten Spieler verlassen uns spätestens im Sommer. Und dann?

Wer soll bitte hier Kontinuität rein bringen und Spieler weiter entwickeln?

Ein Grillitsch wird z.B. aktuell hoch gelobt. Spielt er so weiter ist er im Sommer Verkaufskandidat Nummer 1. Kommt wieder eine schwächere Phase, dann ist er plötzlich in der U23 und dann plötzlich wieder weder bei den Profis noch bei der U23.

Das ist doch kein Planungskonzept was hier gelebt wird.

Daran kann natürlich ein Trainer arbeiten. Aber da auch ein Trainer am Erfolg gemessen wird und Punkte braucht ist ihm ein solches Konzept erst mal egal. Er muss irgendwie 11 brauchbare Spieler auf den Rasen bringen. Also Konzept über Bord und auf das Beste hoffen...
 

Hier habe ich eine andere Meinung.

Aufgrund der Länge des neuen Trainereffekts, ziehe ich den Schluss, der Kader ist tatsächlich besser als hier viele glauben. Ich denke, mit einem guten Trainer spielen wir eher um die EL Plätze, als gegen den Abstieg.

Und ich meine die richtigen Ansätze sogar bei Bremen zu erkennen. Ich hab immer wieder das Gefühl, dass in unserem Trainerteam die Kompetenz vorhanden ist.

Aber wenn ich dann Entscheidungen sehe, die vermutlich vorallem von Skripnik getroffen werden, meine ich zu erkennen, das Skripnik eher Kontraproduktiv ist.

Das ist die von mir gestern geäußerte Vermutung, dass Kohlfeldt die Ursache für diese guten Ansätze ist und Skripnik für mich der verantwortliche das es eben bei den Ansätzen bleibt.

Das ist natürlich eine wackelige Argumentation, aber so stellt es sich für mich derzeit dar.
 
Naja, ich finde wir sind momentan einfach in allen Belangen Mittelmaß, wahrscheinlich sogar unteres Mittelmaß, das sehe ich abseits der momentanen Tabellensituation.
Dazu gehört auch der Trainer, Dutt war ne ziemliche Katastrophe, unter Skripnik sehe ich teilweise gute Ansätze (soweit ich das beurteilen kann) aber auch Fehler, die ich ihm als Neuling aber zugestehe, teilweise ängstliches Auftreten der Mannschaft, schwaches Umschaltspiel, glaube auch dass da ein "besserer" Trainer mehr draus machen könnte aus der Mannschaft, die so schlecht wie sie hier von einigen immer wieder gemacht wird wahrlich nicht ist.
Nicht überragend aber wenn es gut läuft, kannst du damit am Ende der Saison nen einstellen Tabellenplatz erreichen.
Es fällt mir generell immer schwer zu beurteilen, wie gut ein Trainer wirklich ist, ist das doch großteils vom Spielermaterial abhängig aber auch nicht nur...
Ein Weinzierl in Augsburg, hat nen super Job gemacht aber kommt er auch mit einer anderen Mannschaft in einem anderen Umfeld klar?
Aktuell läuft es bei ihm ja eher nicht so und wen haben die groß abgegeben, ausser Baba?
Der für mich persönlich auch nicht die große Stütze bei dem Höhenflug war, das war ne Mannschaftsleistung wo keiner groß rausgestochen ist mMn.
Klar kommt die Zusatzbelastung europäischer Wettbewerb hinzu, hat man die letzten Jahre auch in Freiburg und Frankfurt gesehen, dass man sich damit schwertat aber ist das die einzige Antwort?
Zufall war das da sicher nicht aber manchmal passt halt auch einfach alles zusammen, vielleicht mache ich es mir auch zu einfach.

Skripnik ist noch jung im Trainergeschäft und wird lernen, ein "fertiger" guter Trainer a la Favre wird hier in naher Zukunft nicht aufschlagen, eher sowas aus der Kategorie Skibbe, Babbel etc...
Von daher bin ich mit Skrippo noch einverstanden.
 
Wie oben geschrieben folgen auf Spieltag 20 + 21 mit einem plus von 12, 4 Spieltage mit; -3, -2, 1, -4; dann kommt eine kurze Stabilsierungsphase und dann der totale Zusammenbruch, welcher bis heute anhält.
Das riecht für mich nach neuem Trainer effekt. Du kannst das ja anders betrachten und da drehen wir uns eben im Kreis.
Da muss sich jeder selber ein Bild von machen. Für mich ist das zu deutlich um das anders zu bewerten.

Bei diesen ganzen Statistiken darf man bitte einige entscheidende Faktoren nicht außer Acht lassen. Selke zB hat am 1.4.15 seinen Wechsel nach Leipzig bekanntgegeben und war danach in deutlich schwächerer Form.
Ähnliches gilt für FDS, der in den letzten Spielen der vorigen Saison auch erheblich an Leistung eingebüßt hat. In der Liga reißt er derzeit bei S04 auch keine Bäume aus. Das kommt nicht von ungefähr und war tendenziell schon Ende letzter Saison abzusehen.
Gleichzeitig wiegen die Leistungseinbrüche unserer Leistunsgträger wie Bartels und Juno schwer. Besonders diese Saison ist es augenscheinlich, dass mit der Krise von Juno auch unser Spiel mit den gefährlichen Standards quasi zum Erliegen kommt.
Ansätze wie auch am WE sind da, aber leider nur Ansätze.
Werder ist extrem abhängig von einigen wenigen Leistungsträgern. Funktionieren die gut, ist auch Werder deutlich besser und vice versa.
 
[...]
Skripnik ist noch jung im Trainergeschäft und wird lernen, ein "fertiger" guter Trainer a la Favre wird hier in naher Zukunft nicht aufschlagen, eher sowas aus der Kategorie Skibbe, Babbel etc...
Von daher bin ich mit Skrippo noch einverstanden.
Dem würde ich, sicherlich zur Überraschung mancher, zustimmen.
Mit dem Mainz Spiel hat sich Bremen erstmal vom akuten Handlungsbedarf verabschiedet und wir können jetzt glaube ich mit relativer Entspannung das Ende der Hinrunde abwarten.
Jedoch wird man zum Ende der Hinrunde, je nach Punktestand reagieren müssen oder eben nicht. Da schweben mir 18 Punkte als Messlatte vor.

Bei diesen ganzen Statistiken darf man bitte einige entscheidende Faktoren nicht außer Acht lassen. [...]
Was man vielleicht auch rausgehört hat, ich bin selber kein besonders großer Fan solcher Statistik spielchen.
[...] Gleichzeitig wiegen die Leistungseinbrüche unserer Leistunsgträger wie Bartels und Juno schwer. Besonders diese Saison ist es augenscheinlich, dass mit der Krise von Juno auch unser Spiel mit den gefährlichen Standards quasi zum Erliegen kommt. [...]
Werder ist extrem abhängig von einigen wenigen Leistungsträgern. Funktionieren die gut, ist auch Werder deutlich besser und vice versa.
Klar, das ist auch immer so. Aber da stellt sich halt die Frage, was war zuerst da, das Huhn oder das Ei x_O
 
@psychowulf: erst einmal Danke für deine Mühe. Jetzt verstehe ich besser, was du meinst und kann auch deine Bewertung nachvollziehen. :tnx:

Die Frage ist halt - wie von dir und anderen angesprochen - ob es zwischen dem Trainerwechsel und den Zahlen wirklich einen kausalen Zusammenhang gibt oder ob es sich nur um eine Korrelation handelt. MMn spielt so viel im Fußball mit rein (auch viele Zufälle), dass mir eine reine Reduktion auf den Neuer-Trainer-Effekt zu vereinfacht vorkommt.

Ich habe mir jetzt lange keine Aufzeichnung der Spiele unter Dutt angeguckt (und manchmal trügt die Erinnerung da ja auch), aber ich habe nach wie vor das Gefühl, als würde die Mannschaft unter Skripnik einen besseren Fußball spielen (besser, aber noch lange nicht wirklich gut) und auch defensiv eindeutig gefestigter dastehen. Außerdem nehme ich seit dem Hannoverspiel eine ganz eindeutige Kehrtwende war und bin deswegen auch relativ sicher, dass wir uns mit dem Restprogramm der Hinrunde auch wieder in gemütlichere Tabellenregionen aufmachen werden. Klar ist da auch Hoffnung mit im Spiel und eine nicht zu gering grün gefärbte Brille, aber ich sehe einfach im Moment noch keinen Grund, am Stuhl von Skripnik zu sägen. Das wird - sollten die nötigen Punkte ausbleiben - früher oder später ganz von alleine passieren. Und dann sicher auch zu Recht.

Für mich ist das Glas immer halb leer - das aber auch nur, weil ich dann schon die Hälfte selber getrunken habe und mir nicht nur halb eingeschenkt wurde. :D :beer:
 
Ich will auch mal was für die Diskussion einwenden: Der Unterschied zu den richtig guten Spielen und den weniger guten Spielen trägt einen Namen: Junuzovic! Letzte Saison war bei allen Gegnern Alarmstufe Rot wenn er zu einem Freistoß oder Eckball angetreten ist, gerade auch den Spielen nach der Winterpause. Dazu hatte di Santo seinen kleinen Lauf. Und heute? Heute schießt Juno die Freistöße auf die Tribüne und die Ecken ins aus. So, nun weiter zum Trainereffekt ;)
 
Ich will auch mal was für die Diskussion einwenden: Der Unterschied zu den richtig guten Spielen und den weniger guten Spielen trägt einen Namen: Junuzovic! Letzte Saison war bei allen Gegnern Alarmstufe Rot wenn er zu einem Freistoß oder Eckball angetreten ist, gerade auch den Spielen nach der Winterpause. Dazu hatte di Santo seinen kleinen Lauf. Und heute? Heute schießt Juno die Freistöße auf die Tribüne und die Ecken ins aus. So, nun weiter zum Trainereffekt ;)

Und jetzt beleg das mal statistisch, du Noob! ^^
Viel spaß bei den 8 Stunden recherche arbeiten.
 
Und jetzt beleg das mal statistisch, du Noob! ^^
Viel spaß bei den 8 Stunden recherche arbeiten.

Ha, das mach ich in 8 Sekunden^^ Juno wurde als Standard-König bezeichnet (so viele direkte Freistöße versenkt wie Calhanoglu) und kein Team war nach Standards gefährlicher als Werder. Das sagt nun natürlich einiges über die erspielten Chancen von Werder aus, aber vergleich das mal mit den Standards diese Saison. Ich glaube, "unterirdisch" fällt einem da ein, das beste kam noch von Johannsson.
 
Ha, das mach ich in 8 Sekunden^^ Juno wurde als Standard-König bezeichnet (so viele direkte Freistöße versenkt wie Calhanoglu) und kein Team war nach Standards gefährlicher als Werder. Das sagt nun natürlich einiges über die erspielten Chancen von Werder aus, aber vergleich das mal mit den Standards diese Saison. Ich glaube, "unterirdisch" fällt einem da ein, das beste kam noch von Johannsson.

Das waren aber 6 Minuten!!!! Darauf gönn ich mir ne handvoll Stadionbier.
#StopPappbecher
 
Das darf keine Entschuldigung fuer das Chaos und die spielerischen Defizite seit Saisonstart sein. Die Vorbereitung ist dafuer da Automatismen und taktische Ausrichtungen einzustudieren, die den Faehigkeiten der Mannschaft entsprechen. Ein guter Trainer zieht die richtigen Schluesse und eiert nicht monatelang herum wie VS.

Sehe ich ganz genau so. Es ist natürlich Spekulatius, aber nachdem nach den spielerisch eher dürfitgen letzten 9-10 Pariten der Vorsaison eine gute Vorbereitung hingelegt wurde, hat bei den entscheidenen Stellen einen "Löppt-ja-Eindruck" hinterlassen, so daß man keinen oder nur geringen Handlungsbedarf sah. Ein fataler Fehler.
 
...
Ihr könnt euch das natürlich mit Duttvergleichen schön rechnen, aber die, welche hier schreiben: "vergleicht das doch mit Dutt und guckt wie Toll das ist", sind auch diejenigen die damals behauptet haben Dutt sei der größte Vollidiot.

Skripnik ist jetzt als bisschen besser als der größte Vollidiot (deren eigene Aussage), aber nähert sich konstant dessen Trend an.

Noch ist es ein bisschen besser, stimmt, der Abstand schmilzt aber auch konstant...
Ganz genau, manchmal reicht es nicht, wenn ein Trainer "nur" besser als sein Vorgänger ist.
Selbst bei einem möglichen Abstieg in die 2. Liga könnte VS noch einen besseren Punkteschnitt, als Dutt haben.
Wie lange hätte Thomas Schaaf noch Trainer bleiben dürfen, bis er seinen Vorgänger F. Magath Punkte-mäßig eingeholt hätte?! Dann wäre er doch bis 2020 noch Trainer!

Thema herausgespielte Chancen:
Für kurzfristige Statistiken finde ich ein Chancen-Verhältnis sinnvoll.( z.B. über einen 5 Spiele Trend)
Über eine ganze Saison gerechnet ignoriere ich die Chancenverhältnisse, weil sich Pech und Glück größtenteils aufheben.
Viele Chancen mit hoher Chancenverwertung => viele Tore
Wenig Chancen mit niedriger Chancenverwertung => wenig Tore
Das selbe Spiel ergibt sich für die zugelassenen Chancen und findet sich im Grunde genommen in der Tabelle wider.

Ich will auch mal was für die Diskussion einwenden: Der Unterschied zu den richtig guten Spielen und den weniger guten Spielen trägt einen Namen: Junuzovic! Letzte Saison war bei allen Gegnern Alarmstufe Rot wenn er zu einem Freistoß oder Eckball angetreten ist, gerade auch den Spielen nach der Winterpause. Dazu hatte di Santo seinen kleinen Lauf. Und heute? Heute schießt Juno die Freistöße auf die Tribüne und die Ecken ins aus. So, nun weiter zum Trainereffekt ;)
Den hast Du doch gerade teils sehr gut beschrieben :ugly:
 
Bei diesen ganzen Statistiken darf man bitte einige entscheidende Faktoren nicht außer Acht lassen. Selke zB hat am 1.4.15 seinen Wechsel nach Leipzig bekanntgegeben und war danach in deutlich schwächerer Form.
Ähnliches gilt für FDS, der in den letzten Spielen der vorigen Saison auch erheblich an Leistung eingebüßt hat. In der Liga reißt er derzeit bei S04 auch keine Bäume aus. Das kommt nicht von ungefähr und war tendenziell schon Ende letzter Saison abzusehen.
Gleichzeitig wiegen die Leistungseinbrüche unserer Leistunsgträger wie Bartels und Juno schwer. Besonders diese Saison ist es augenscheinlich, dass mit der Krise von Juno auch unser Spiel mit den gefährlichen Standards quasi zum Erliegen kommt.
Ansätze wie auch am WE sind da, aber leider nur Ansätze.
Werder ist extrem abhängig von einigen wenigen Leistungsträgern. Funktionieren die gut, ist auch Werder deutlich besser und vice versa.

Um es auf diese Saison zu beschränken: die Tiefs von Juno und Bartels sind nur ein Teil des ganzen, denn auch in der Defensivarbeit hapert es gewaltig. Unsere Truppe ist der einzige Erstligist, der noch nicht Zu-Null gespielt hat, auch weil wir uns zuviel Blackouts leisten. Woher rühren diese Konzentrationschwächen? Konditionelle Defizite? Selbstüberschätzung? Mangelnde Einstellung? Fehlende Führungsspieler, die als verlängerter Arm des Coaches auf dem Platz die Konzentration der Truppe aufrecht erhalten?

Hinzu kommt, daß die taktischen und personellen Entscheidungen von VS nicht immer sinnvoll erscheinen. Warum hat VS nicht schon eher ein 5:1:3:1 bzw. 4:1:4:1 spielen lassen? Warum lässt er Piza, nachdem man kurz vor der Pause das 1:2 kassierte, so lange auf der Bank versauern, bis der BVB das entscheidende 1:3 erzielte?

Hier liegt einfach zu viel im Argen, so daß man sich ehrlich gesagt nicht wundern braucht, daß man trotz deutlich besserer Werte bei erspielten und zugelassenen Chancen genau so wenige Punkte auf dem Konto hat wie vor Jahresfrist.
 
Den hast Du doch gerade teils sehr gut beschrieben :ugly:

Ich haben wenn dann einen Juno-Effekt erklärt ;)

Ein reiner Wechseleffekt hält gerade mal 2~3 Spiele, oft genug zu bewundern beim HSV und bei anderen. Für die Spieler beginnt alles bei null und sie hängen sich voll rein, die Defizite schleichen sich aber wieder ein wenn der Wechseleffekt verpufft ist. Auch wir hatten nach dem Trainerwechsel derbe Niederlagen zu verkraften, Stichwort HSV, Frankfurt und Gladbach, da gab es defensiv die gleichen Defizite wie unter Dutt. Aber bei uns war es eben nicht nur der Trainerwechsel bzw. Wechseleffekt sondern eine vom ersten Tag an völlig andere Spielweise, die bei teils ähnlichen Defiziten defensiv, nach vorne hin Chancen erspielt hat (und seien es Standards). DIE Wende schlechthin war dann der Sieg gegen Dortmund, viel mehr noch als der Trainerwechsel, auch wenn dieser den Sieg überhaupt erst möglich gemacht hat. Denn ab dem Moment hatte man den endgültigen Stimmungsumschwung, das wurde so auch schon von Skripnik geäußert. Dieser Stimmungsumschwung (und ein wenig Glück) hat zu den folgenden vier Siegen geführt und nicht ein Monate dauernder Trainereffekt der korrekt Trainerwechseleffekt heißen müsste.
 
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