Unwort des Jahres

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Euer Unwort des Jahres


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Wie oft habe ich hier und andernorts schon geäußert, dass Gutmensch für mich ein absolutes Unwort ist. Offensichtlich stehe ich damit doch nicht ganz allein da.

Für mich ist diese Wahl eher eine Peinlichkeit. Ebenso wie das des Vorjahres. Und während die Wahl des Wortes "Lügenpresse" sich durch aktuelle Ereignisse selbst bloßstellt, erscheint die Wahl des Wortes "Gutmensch" eher als weitere, mittlerweile aber eher verzweifelt anmutende Maßnahme, die Menschen politisch zu belehren. Aber wenn einem die Felle davon schwimmen, ist einem anscheinend jede noch so sinnlose Aktion nicht nutzlos genug. Und ein weiteres Indiz für politische Indoktrinierung oder gar Unterwanderung bestimmter Organe / Gesellschaften o.ä...
 
Für mich ist diese Wahl eher eine Peinlichkeit. Ebenso wie das des Vorjahres. Und während die Wahl des Wortes "Lügenpresse" sich durch aktuelle Ereignisse selbst bloßstellt, erscheint die Wahl des Wortes "Gutmensch" eher als weitere, mittlerweile aber eher verzweifelt anmutende Maßnahme, die Menschen politisch zu belehren. Aber wenn einem die Felle davon schwimmen, ist einem anscheinend jede noch so sinnlose Aktion nicht nutzlos genug. Und ein weiteres Indiz für politische Indoktrinierung oder gar Unterwanderung bestimmter Organe / Gesellschaften o.ä...
Darf ich daraus folgern, dass Du ein Schlechtmensch bist? Ein Gutmensch willst Du ja offensichtlich nicht sein.
 
Als die Nachricht zur Wahl des Unwortes gelesen habe, musste ich sofort an Ammerland denken. :lol:

Das Wort an sich ist nicht das Problem, das beschreibt Menschen mit bestimmten Verhaltens- und Denkweisen ziemlich gut, jeder weiß sofort was gemeint ist. Problem ist vielmehr die inflationäre Verwendung und der Missbrauch des Wortes durch irgendwelche Schwachmaten.

Aus den gewählten Unwörten der letzten Jahre lässt sich jedenfalls eindeutig die politische Orientierung der Jury ableiten. Dementsprechend eigentlich keiner Rede wert.
 
Für mich ist diese Wahl eher eine Peinlichkeit. Ebenso wie das des Vorjahres. Und während die Wahl des Wortes "Lügenpresse" sich durch aktuelle Ereignisse selbst bloßstellt, erscheint die Wahl des Wortes "Gutmensch" eher als weitere, mittlerweile aber eher verzweifelt anmutende Maßnahme, die Menschen politisch zu belehren. Aber wenn einem die Felle davon schwimmen, ist einem anscheinend jede noch so sinnlose Aktion nicht nutzlos genug. Und ein weiteres Indiz für politische Indoktrinierung oder gar Unterwanderung bestimmter Organe / Gesellschaften o.ä...

:tnx::tnx:

100% d'accord
 
Für mich ist diese Wahl eher eine Peinlichkeit. Ebenso wie das des Vorjahres. Und während die Wahl des Wortes "Lügenpresse" sich durch aktuelle Ereignisse selbst bloßstellt, erscheint die Wahl des Wortes "Gutmensch" eher als weitere, mittlerweile aber eher verzweifelt anmutende Maßnahme, die Menschen politisch zu belehren. Aber wenn einem die Felle davon schwimmen, ist einem anscheinend jede noch so sinnlose Aktion nicht nutzlos genug. Und ein weiteres Indiz für politische Indoktrinierung oder gar Unterwanderung bestimmter Organe / Gesellschaften o.ä...

:tnx:
 
Als die Nachricht zur Wahl des Unwortes gelesen habe, musste ich sofort an Ammerland denken. :lol:

Das Wort an sich ist nicht das Problem, das beschreibt Menschen mit bestimmten Verhaltens- und Denkweisen ziemlich gut, jeder weiß sofort was gemeint ist. Problem ist vielmehr die inflationäre Verwendung und der Missbrauch des Wortes durch irgendwelche Schwachmaten.

Aus den gewählten Unwörten der letzten Jahre lässt sich jedenfalls eindeutig die politische Orientierung der Jury ableiten. Dementsprechend eigentlich keiner Rede wert.

Es ging der Jury, wenn ich die Begründung richtig mitbekommen habe, nicht um den Begriff, sondern um seine Verwendung.

Wenn ich das fälschlich interpretiert habe und die Benutzer dieses Wortes etwas völlig anderes damit ausrücken wollten, dann bitte ich doch hier einmal diejenigen, die diese Wahl kritisch bis lächerlich sehen, um ihre Definition des Begriffes Gutmensch.
 
Es ging der Jury, wenn ich die Begründung richtig mitbekommen habe, nicht um den Begriff, sondern um seine Verwendung.

Wenn ich das fälschlich interpretiert habe und die Benutzer dieses Wortes etwas völlig anderes damit ausrücken wollten, dann bitte ich doch hier einmal diejenigen, die diese Wahl kritisch bis lächerlich sehen, um ihre Definition des Begriffes Gutmensch.

Es geht mir persönlich bspw. nicht vorrangig darum, diesen Begriff zu definieren. Aber warum der Begriff des "Wutbürgers / besorgten Bürgers" in diesem Zusammenhang nicht genannt wird, ist mir unverständlich. Da hätte man mal ein Zeichen setzen können, in dem man schlicht beide Begriffe aburteilt. Aber nee, das eine gehört sich nicht, das andere bleibt unerwähnt. Leider nichts Neues in der Gegenwart. Politische Meinungsmache auf billigstem Niveau.
 
Gutmensch war schon 2011 Unwort des Jahres. "Besorgte Bürger" als Verharmlosung von rechtsextremen Gedankengut ist dagegen erst seit ca. einem Jahr im Umlauf und wäre wohl ein passenderes Unwort.
 
Für mich ist diese Wahl eher eine Peinlichkeit. Ebenso wie das des Vorjahres. Und während die Wahl des Wortes "Lügenpresse" sich durch aktuelle Ereignisse selbst bloßstellt, erscheint die Wahl des Wortes "Gutmensch" eher als weitere, mittlerweile aber eher verzweifelt anmutende Maßnahme, die Menschen politisch zu belehren. Aber wenn einem die Felle davon schwimmen, ist einem anscheinend jede noch so sinnlose Aktion nicht nutzlos genug. Und ein weiteres Indiz für politische Indoktrinierung oder gar Unterwanderung bestimmter Organe / Gesellschaften o.ä...

Selten so einen Hummus gelesen. Die Jury besteht nicht aus Politikern.

P.s.: Humus wird aus Kichererbsen hergestellt.
 
Und die Berichterstatter insbesondere von ARD / ZDF sind ebensowenig Politiker. Denk mal drüber nach...
Die Mitglieder der Jury sind überwiegend Sprachwissenschaftler. Denk mal drüber nach.

Die analysieren ganz genau, in welchem Kontext, wie, wie oft und mit welcher Absicht ein bestimmter Begriff verwendet wird. Diese Sprachwissenschaftler haben völlig richtigerweise festgestellt, dass der Begriff Gutmensch zu beinahe hundert Prozent abwertend, mit Herablassung und oft geradezu hasserfüllt gebraucht wird, obwohl ein guter Mensch/Gutmensch nach allgemeiner Auffassung eigentlich etwas Positives sein sollte.

Es geht hier um die Diskrepanz zwischen der eigentlichen Wortbedeutung und der Absicht, die hinter der Verwendung des Begriffs steht. Allein die Tatsache, dass mit der Zuschreibung einer positiven Eigenschaft ("guter" Mensch) etwas Negatives zum Ausdruck gebracht werden kann, qualifiziert den Begriff schon zum Unwort.

Zum X-ten Male zur Verdeutlichung: Wer den Begriff "Gutmensch" in negativem, pejorativem Sinne verwendet und sich somit deutlich von dessen eigentlichem Bedeutungsgehalt distanziert, müsste sich selbst logischerweise als das Gegenteil ansehen. Also als Schlechtmensch.
 
Genau andersrum: Humus ist Erde, die von Insekten und Mikroorganismen aus abgestorbener Pflanzenmasse erzeugt wird. Hummus ist in der Tat eine Paste aus Kichererbsen.
Ja, ich habe mich im ersten Fall verschrieben.
Zum X-ten Male zur Verdeutlichung: Wer den Begriff "Gutmensch" in negativem, pejorativem Sinne verwendet und sich somit deutlich von dessen eigentlichem Bedeutungsgehalt distanziert, müsste sich selbst logischerweise als das Gegenteil ansehen. Also als Schlechtmensch.

Die guten Menschen sind zu naiv, um die Invasion mit anschließender Machtübernahme der Aliens #ähm der Flüchtlinge zu erkennen.

Aber die schlechten Menschen wollen Alles in Bewegung setzen, um genau das zu verhindern.
Zur Zeit sind sie allerdings etwas verzweifelt; das klappt nicht so gut und deshalb werden schlechte Menschen dann zu besorgten Menschen auf Pegida Demonstrationen oder/und zu AFD Protestwählern.
 
Die analysieren ganz genau, in welchem Kontext, wie, wie oft und mit welcher Absicht ein bestimmter Begriff verwendet wird. Diese Sprachwissenschaftler haben völlig richtigerweise festgestellt, dass der Begriff Gutmensch zu beinahe hundert Prozent abwertend, mit Herablassung und oft geradezu hasserfüllt gebraucht wird, obwohl ein guter Mensch/Gutmensch nach allgemeiner Auffassung eigentlich etwas Positives sein sollte.

Es geht hier um die Diskrepanz zwischen der eigentlichen Wortbedeutung und der Absicht, die hinter der Verwendung des Begriffs steht. Allein die Tatsache, dass mit der Zuschreibung einer positiven Eigenschaft ("guter" Mensch) etwas Negatives zum Ausdruck gebracht werden kann, qualifiziert den Begriff schon zum Unwort.

Aaaah ja... Und das unterscheidet sich bspw. vom Begriff des besorgten Bürgers inwiefern??? 2011 belegte der Ausdruck "Gutmensch" bei dieser Farcewahl übrigens den 2. Platz mit der Begründung, dass dieses Wort als Kampfbegriff gegen Andersdenkende missbraucht wurde. So eindeutig diese Begründung damals war, so einseitig wirkt sie heute.

Zum X-ten Male zur Verdeutlichung: Wer den Begriff "Gutmensch" in negativem, pejorativem Sinne verwendet und sich somit deutlich von dessen eigentlichem Bedeutungsgehalt distanziert, müsste sich selbst logischerweise als das Gegenteil ansehen. Also als Schlechtmensch.

Müssen sie das? Ich für meinen Fall sehe mich generell nicht als Menschenfreund und verwende das Wort "Gutmensch" bei extremen Selbstdarstellern wie bspw. Intelligenzbestie Schweiger selbst ganz gern. Und nun?
 
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