Ich würde vorschlagen, Ende 2016 nicht das "Unwort des Jahres" zu wählen, sondern den "Unsatz des Jahres". Dann hat dieser Satz sicher sehr gute Gewinnchancen.![]()
das wäre doch was, dann gebe ich einen aus :bier:
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Ich würde vorschlagen, Ende 2016 nicht das "Unwort des Jahres" zu wählen, sondern den "Unsatz des Jahres". Dann hat dieser Satz sicher sehr gute Gewinnchancen.![]()
:grinsen:Ich würde vorschlagen, Ende 2016 nicht das "Unwort des Jahres" zu wählen, sondern den "Unsatz des Jahres". Dann hat dieser Satz sicher sehr gute Gewinnchancen.![]()
Wie oft habe ich hier und andernorts schon geäußert, dass Gutmensch für mich ein absolutes Unwort ist. Offensichtlich stehe ich damit doch nicht ganz allein da.Für 2015 hat es ja au das Lieblingswort von 69 an die Spitze geschafft.
Wie oft habe ich hier und andernorts schon geäußert, dass Gutmensch für mich ein absolutes Unwort ist. Offensichtlich stehe ich damit doch nicht ganz allein da.
Darf ich daraus folgern, dass Du ein Schlechtmensch bist? Ein Gutmensch willst Du ja offensichtlich nicht sein.Für mich ist diese Wahl eher eine Peinlichkeit. Ebenso wie das des Vorjahres. Und während die Wahl des Wortes "Lügenpresse" sich durch aktuelle Ereignisse selbst bloßstellt, erscheint die Wahl des Wortes "Gutmensch" eher als weitere, mittlerweile aber eher verzweifelt anmutende Maßnahme, die Menschen politisch zu belehren. Aber wenn einem die Felle davon schwimmen, ist einem anscheinend jede noch so sinnlose Aktion nicht nutzlos genug. Und ein weiteres Indiz für politische Indoktrinierung oder gar Unterwanderung bestimmter Organe / Gesellschaften o.ä...

Für mich ist diese Wahl eher eine Peinlichkeit. Ebenso wie das des Vorjahres. Und während die Wahl des Wortes "Lügenpresse" sich durch aktuelle Ereignisse selbst bloßstellt, erscheint die Wahl des Wortes "Gutmensch" eher als weitere, mittlerweile aber eher verzweifelt anmutende Maßnahme, die Menschen politisch zu belehren. Aber wenn einem die Felle davon schwimmen, ist einem anscheinend jede noch so sinnlose Aktion nicht nutzlos genug. Und ein weiteres Indiz für politische Indoktrinierung oder gar Unterwanderung bestimmter Organe / Gesellschaften o.ä...


Für mich ist diese Wahl eher eine Peinlichkeit. Ebenso wie das des Vorjahres. Und während die Wahl des Wortes "Lügenpresse" sich durch aktuelle Ereignisse selbst bloßstellt, erscheint die Wahl des Wortes "Gutmensch" eher als weitere, mittlerweile aber eher verzweifelt anmutende Maßnahme, die Menschen politisch zu belehren. Aber wenn einem die Felle davon schwimmen, ist einem anscheinend jede noch so sinnlose Aktion nicht nutzlos genug. Und ein weiteres Indiz für politische Indoktrinierung oder gar Unterwanderung bestimmter Organe / Gesellschaften o.ä...

Als die Nachricht zur Wahl des Unwortes gelesen habe, musste ich sofort an Ammerland denken.
Das Wort an sich ist nicht das Problem, das beschreibt Menschen mit bestimmten Verhaltens- und Denkweisen ziemlich gut, jeder weiß sofort was gemeint ist. Problem ist vielmehr die inflationäre Verwendung und der Missbrauch des Wortes durch irgendwelche Schwachmaten.
Aus den gewählten Unwörten der letzten Jahre lässt sich jedenfalls eindeutig die politische Orientierung der Jury ableiten. Dementsprechend eigentlich keiner Rede wert.
Es ging der Jury, wenn ich die Begründung richtig mitbekommen habe, nicht um den Begriff, sondern um seine Verwendung.
Wenn ich das fälschlich interpretiert habe und die Benutzer dieses Wortes etwas völlig anderes damit ausrücken wollten, dann bitte ich doch hier einmal diejenigen, die diese Wahl kritisch bis lächerlich sehen, um ihre Definition des Begriffes Gutmensch.
2011 war "Döner-Morde" das "offizielle" Unwort des Jahres.Gutmensch war schon 2011 Unwort des Jahres. "Besorgte Bürger" als Verharmlosung von rechtsextremen Gedankengut ist dagegen erst seit ca. einem Jahr im Umlauf und wäre wohl ein passenderes Unwort.
Für mich ist diese Wahl eher eine Peinlichkeit. Ebenso wie das des Vorjahres. Und während die Wahl des Wortes "Lügenpresse" sich durch aktuelle Ereignisse selbst bloßstellt, erscheint die Wahl des Wortes "Gutmensch" eher als weitere, mittlerweile aber eher verzweifelt anmutende Maßnahme, die Menschen politisch zu belehren. Aber wenn einem die Felle davon schwimmen, ist einem anscheinend jede noch so sinnlose Aktion nicht nutzlos genug. Und ein weiteres Indiz für politische Indoktrinierung oder gar Unterwanderung bestimmter Organe / Gesellschaften o.ä...
Selten so einen Hummus gelesen. Die Jury besteht nicht aus Politikern.
P.s.: Humus wird aus Kichererbsen hergestellt.
Die Jury besteht nicht aus Politikern.
Die Mitglieder der Jury sind überwiegend Sprachwissenschaftler. Denk mal drüber nach.Und die Berichterstatter insbesondere von ARD / ZDF sind ebensowenig Politiker. Denk mal drüber nach...
Ja, ich habe mich im ersten Fall verschrieben.Genau andersrum: Humus ist Erde, die von Insekten und Mikroorganismen aus abgestorbener Pflanzenmasse erzeugt wird. Hummus ist in der Tat eine Paste aus Kichererbsen.
Zum X-ten Male zur Verdeutlichung: Wer den Begriff "Gutmensch" in negativem, pejorativem Sinne verwendet und sich somit deutlich von dessen eigentlichem Bedeutungsgehalt distanziert, müsste sich selbst logischerweise als das Gegenteil ansehen. Also als Schlechtmensch.
Endlich jemand der sich dazu bekennt, ein schlechter Mensch zu sein.Aber die schlechten Menschen wollen Alles in Bewegung setzen, um genau das zu verhindern.
Zur Zeit sind sie allerdings etwas verzweifelt; das klappt nicht so gut und deshalb werden schlechte Menschen dann zu besorgten Menschen auf Pegida Demonstrationen oder/und zu AFD Protestwählern.

Endlich jemand der sich dazu bekennt, ein schlechter Mensch zu sein.![]()
Die analysieren ganz genau, in welchem Kontext, wie, wie oft und mit welcher Absicht ein bestimmter Begriff verwendet wird. Diese Sprachwissenschaftler haben völlig richtigerweise festgestellt, dass der Begriff Gutmensch zu beinahe hundert Prozent abwertend, mit Herablassung und oft geradezu hasserfüllt gebraucht wird, obwohl ein guter Mensch/Gutmensch nach allgemeiner Auffassung eigentlich etwas Positives sein sollte.
Es geht hier um die Diskrepanz zwischen der eigentlichen Wortbedeutung und der Absicht, die hinter der Verwendung des Begriffs steht. Allein die Tatsache, dass mit der Zuschreibung einer positiven Eigenschaft ("guter" Mensch) etwas Negatives zum Ausdruck gebracht werden kann, qualifiziert den Begriff schon zum Unwort.
Zum X-ten Male zur Verdeutlichung: Wer den Begriff "Gutmensch" in negativem, pejorativem Sinne verwendet und sich somit deutlich von dessen eigentlichem Bedeutungsgehalt distanziert, müsste sich selbst logischerweise als das Gegenteil ansehen. Also als Schlechtmensch.