Wenn ich diese Langzeitstudenten sehe, die zur AstA-Kandidatur oder für's StuPa mit zwanzig- bis dreißigsemestrigen Viten hausieren, sind sie unwählbar, weil sie mir verdeutlichen, dass sie Menschen sind, die nur fordern statt zu bieten (somit brilliante Oppositionelle, aber schlechte Konsensfinder sind) und nicht bereit sind Verantwortung zu übernehmen, wenn es für sie unbequem wird.
Ach was - die haben Lebenserfahrung.
Zudem kennen sie sich top in der Uni und der dazugehörigen Bürokratie

Bei uns muss alles was in die Note einfließt 100%ig anonym sein (obwohl ich das ja bei Hausarbeiten total dämlich finde, der Dozent weiß doch genau, dass ich diejenige bin, die über Thema X schreibt, wenn ich das vorher mit ihm besprochen habe 

Aber wenigstens hatte ich in dem Monat zwischen der Klausur und der Veröffentlichung der Note ein besseres Gefühl.