TSG 1899 Hoffenheim

Zitat von bild.de:
jetzt hat ein hoffenheimer mitarbeiter die lärm-attacke auf die dortmunder fans gestanden! In einer pressemitteilung teilte der bundesligist mit, der mitarbeiter „wollte damit nach eigener aussage 'ein gegenmittel' gegen die aus seiner sicht nicht mehr erträglichen beleidigungen gegenüber herrn dietmar hopp einsetzen”. Weiter habe er erklärt, dass er sich der tragweite seiner handlung nicht bewusst war und die aktion auch einen eher scherzhaften charakter haben sollte.

lol
 
Damit begeht die TSG erstmal Körperverletzung gegenüber der BVB-Fans, sowie Rufmord gegenüber dem Angestellten, der sich jetzt wohl auf Druck der Vereinsführung gestellt hat.


Passt herrlich zu diesem asozialen Verein. Man erinnere sich nur an die Äußerungen über Hertha, die von den Hoffenheim-Scouts letztes Jahr geäußert wurden.


Hopp selbst hat sich doch im Grunde schon verraten, mit seiner Aussage, die BVB-Fans sollen sich "doch nicht so anstellen".
 
Das Schlimme ist, dass Hopp und die TSG damit sicherlich davon kommen werden, da ich leider auch nicht erwartet, dass andere Bundesligisten sich mit den Fans solidarisieren werden, um irgendetwas gegen solche Machenschaften zu unternehmen.
 
Das Schlimme ist, dass Hopp und die TSG damit sicherlich davon kommen werden, da ich leider auch nicht erwartet, dass andere Bundesligisten sich mit den Fans solidarisieren werden, um irgendetwas gegen solche Machenschaften zu unternehmen.

Naja, warten wir erst einmal ab was nun da vor Gericht passieren wird. Anzeige soll ja erstattet worden sein, und dann muss zwangsläufig auch ermittelt werden. Und wenn dann dort raus kommt was wirklich passiert ist kann sich das noch immer zu einem Boomerang für die Vereinsspitze der TSG auswirken. :)
 
Im Laufe des heutigen Tages hat sich auch unter dem Eindruck der Medienreaktion ein Mitarbeiter der TSG 1899 Hoffenheim dazu bekannt, am Samstag während des Spiels gegen Borussia Dortmund eine entsprechende Apparatur eigenmächtig zum Einsatz gebracht zu haben. Der Mitarbeiter wollte damit nach eigener Aussage „ein Gegenmittel“ gegen die aus seiner Sicht nicht mehr erträglichen Beleidigungen gegenüber Herrn Dietmar Hopp einsetzen. Weiter hat der Mitarbeiter eingeräumt, dass er sich der Tragweite seiner Handlung nicht bewusst war und die Aktion auch einen eher scherzhaften Charakter haben sollte. Als Reaktion hat die TSG 1899 Hoffenheim entsprechende arbeitsrechtliche und disziplinarische Schritte gegen den Mitarbeiter eingeleitet. Des Weiteren wurde laut Auskunft der Polizeidirektion Heidelberg Strafanzeige gestellt.

http://www.achtzehn99.de/stellungna...vorwurf-des-einsatzes-von-hochfrequenztoenen/
 
so ganz allmählich finde ich es gefährlich, wie mit dem Mann umgegangen wird. Damit meine ich ausdrücklich nicht dieses Forum. Es gibt für meinen Geschmack zu viele Leute, die erst dann zufrieden zu sein scheinen, wenn Dietmar Hopp tot auf dem Boden liegt. Mir geht das entschieden zu weit!
 
richtig

so beschissen die aktion von den hoffenheimern auch ist muss man auch einfach gestehen dass viele fans, vor allem aber die der schwarzgelben zecken, einfach nur assozial sind was hoffenheim angeht.
ich finde den verein auch Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;), ich finds auch Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) dass n dorf in liga 1 kommt durch nen sponsor der da kohle reinkloppt, aber was hopp teilweise einstecken muss ist einfach nur assozial.
da kann ichs teilweise sogar verstehen wenn leute ausm verein, die den verein mögen und vielleicht auch dem hopp mögen oder nahestehen, etwas dagegen zu unternehmen versuchen.

ändert aber wie gesagt nix daran dass die gesamte aktion und die außendarstellung zur aktion recht lächerlich und peinlich ist
 
Mal davon abgesehen, dass ich das Verhalten der Dortmunder (damals das Fadenkreut mit den Gesicht von Hopp) auch reichlich daneben finde. Aber man sollte eben auch einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Das ist Fussball und da gehören Schmähungen dazu. Und ich sehe es nicht, dass man ihn tot am Boden sehen will.

Zudem muss sich auch ein Dietmar Hopp hinterfragen, ob sein auftreten in der Öffentlichkeit und der Umgang auch mit konkurrierenden Fangruppen so clever ist. Hinzu kommt seine offensichtliche Nähe zum DFB. Wer nach der Geschichte allen ernstes mit dem Satz reagiert: "Wer mich 90 Minuten lang permanent beleidigt, sollte nicht so empfindlich reagieren." dem ist in meinen Augen dann auch nicht mehr zu helfen. Er gießt da permanent Öl ins Feuer und beschwert sich dann wegen Schmähungen. Ist ja nicht das erste mal, dass er sich selbst als Übermenschen darstellt, den andere weder kritisieren noch verbal angreifen dürfen. Hoenß mag auch arrogant sein und manchmal provozierend, aber so dämlich hat selbt UH nie aufgeführt.

Was das Konstrukt Hoffenheim angeht, so kann da jeder seine eigene Meinung drüber haben. Grundsätzlich finde ich es ganz sympathisch, wenn ein ehemaliger Spieler und Fan eines Vereins, der durch eigene Arbeit zu viel Geld gekommen ist, bereit ist diesen Verein zu unterstützen. Die Frage ist wie man dabei auftritt. Und das haben Hopp und die TSG völlig falsch angestellt. Man hört immer wieder negatives im Umgang mit dem konkurrierenden Fangruppen und Vereinen. Dazu diese Geschichte mit den Hoffenheim Scouts bei der Hertha, die bei leibe kein Einzelfall sein sollen.
 
so ganz allmählich finde ich es gefährlich, wie mit dem Mann umgegangen wird. Damit meine ich ausdrücklich nicht dieses Forum. Es gibt für meinen Geschmack zu viele Leute, die erst dann zufrieden zu sein scheinen, wenn Dietmar Hopp tot auf dem Boden liegt. Mir geht das entschieden zu weit!

Das Diermar Hopp tot auf dem Boden liegt, wird sich wohl kaum jemand wünschen, aber das Sprichwort "Jeder ist seins Glückes Schmied" gilt auch und gerade für Dietmar Hopp. Denn wer auch nur einen Funken Ahnnung von der Emotionalität des Fußballs hat - und dieses wird wohl auch ein Dietmar Hopp besitzen, denn abgesehen davon, daß er aus diesem Grund seinen Verein finanziell sehr starkt unterstützt (hat), ist er ein intelligenter Mensch - der sollte wissen, welche unangenehme "Nebenwirkungen" ein solches Engagement haben kann.
 
Der einzelne Mitarbeiter, der jetzt in der Presse vorgeschoben wird, dürfte nur ein Bauernopfer sein. Klopp selbst hat hat ja schon Stellung dazu genommen und fand es unangebracht, dass sich die Dortmunder beschweren oder gar Anzeige erstatten - da weiß man dann auch, wie "aufrichtig" dieses Entschuldigung ist. Auch wenn man berücksichtigt, dass die Anlage wiederholt zu Einsatz kam (und insbesondere wenn die Anlage wirklich schon vor spielbeginn "kalibriert" wurde) ist die Erklärung vom übermotivierten Einzeltäter kaum glaubwürdig.

Eine Platzsperre wäre hier das mindeste - die Fans kann man immer nur bis zu einem gewissen Grad kontrollieren, da reicht aber mitunter schon ein Einzeltäter, der den Schiedsrichter mit einem harmlosen Bierbecher trifft und in erster Linie dessen Stolz verletzt. Dass es hier keine ansatzweise als solche anzusehende Strafe geben wird (und machen wir uns nichts vor, nicht mal eine Geldstrafe im vierstelligen Bereich wird es geben) obwohl diese Aktion potenziell gefährlicher ist, mehr Leute trifft und vor allem wiederholt und von den Mitarbeitern des Vereins durchgeführt wurde, die der Verein auch wirklich gezielt sanktionieren *könnte* (aber wohl nicht wird, da mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hier nicht ohne Rückendeckung oder zumindest zugedrückten Augen von Vorgesetzten agiert wurde) kann einen schon mal gepflegt ankotzen. Dass dies bei einem durch und durch unsympathischen Verein wie Hoffenheim passiert macht da eigentlich keinen Unterschied, das wäre ebenso zum Kotzen wenn sich Freiburg oder Mainz sowas erlauben würden.
 
Bei der ganzen Diskussion um Dietmar Hopp wird meistens außer Acht gelassen, dass der Typ in der Region ziemlich beliebt ist, was seine Engagements für den Breitensport angeht. Da wird recht viel von seinem Geld für die sportliche Infrastruktur (sprich Jugendsport usw) getan. Ein anderes Beispiel ist die Unterstützung des Traditionsvereins Waldhof Mannheim. Ich habe mich mit einigen Fans von Waldhof unterhalten, sie stehen ihm skeptisch gegenüber, aber erkennen es auch an, dass er sehr viel zur Rettung ihres Vereins beigetragen hat.

Ich bin kein Fan von Hoffenheim oder ich sympathisiere mich überhaupt nicht damit. Ich bin Werder-Fan, weil Werder ein geiler Verein ist.

Ich finde, bei Hoffenheim im Stadion wirkt alles ziemlich elitär. Auf einer Geraden gibt es Logen und VIP-Plätze, das wirkt nicht besonders sympathisch, weil es keine Durchmischung der normalen Plätzen mit den VIP-Plätzen erreicht werden kann. Hinzu kommt, dass die Außendarstellung des Herrn Hopp ziemlich schlecht ist, aber das ist sein Problem.
 
Wobei in Leipzig auf langfristiger Ebene geplant wird. Hoffenheim ohne Hopp wird dann mit einer gewissen Zeit und Wahrscheinlichkeit eher den Weg von Bayer Uerdingen, Fortuna Köln oder der SG Wattenscheid 09 beschreiten.
 
Back
Top