Torsten Frings

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Mir ist jegliches Gesicht egal, da die Sympathiewerte für mich bestennfalls zweitrangig sind. Einem Personenkult, wie er hier teilweise bei Diego stattfand, kann ich ohnehin nichts abgewinnen. Diese Neigungen habe ich ca. Mitte der Neunziger abgelegt. Mittlerweile sind Spieler für mich in der Regel durchlaufende Posten bzw. Angestellte, von denen ich im Grunde nur eines erwarte und das ist angemessene Leistung gegen sehr gute Bezahlung. Pathetische Liebesbekundungen zum Verein langweilen mich nur noch und ringen mir höchstens ein müdes Lächeln ab.
Mir ist ein Typ Kotzbrocken allemal lieber, der sich die Lunge aus dem Hals rennt, als ein Liebling-Schwiegersohn-Typ, der nur alle Monate bereit ist, sich sein Trikot schmutzig zu machen.
Der Verein als solches interessiert mich, nicht mehr, nicht weniger.

Ich gebe dir hier uneingeschränkt recht. Im Grunde genommen wird das doch auch ständig praktiziert. Da findet einerseits ein, wie du schreibst, Personenkult um Diego statt, um dann bei der erstbesten Gelegenheit das Argument "Werder ist größer als jeder Spieler" zu bringen.

Wie sympathisch ein Fußballer auf jemanden wirkt, hängt eben mehr oder weniger vom Wappen ab, das dieser trägt. Am Beispiel Wiese kann man das doch ganz gut sehen. Wenn eben dieser nicht bei Werder, sondern bei den Bauern kicken würde, würden die Pfiffe aus unserer Kurve genauso kommen, wie das derzeit eben in allen anderen Fankurven der Fall ist.
 
Kreuzband im Sprunggelenk? Dass der Lutscher was Besonderes ist, war mir ja klar. Aber gleich ein anatomisches Weltwunder... :p
 
Bevor sich 5 vor 12 wieder aufregt. Nein, ich bin nicht hier ihn zu bashen oder ihm die Schuld für etwas zu geben, sondern lediglich auf Schwächen im Defensivverhaalten aufmerksam zu machen, die im Verbund MIT Borowski heute offensichtlich wurden.

In der 1. HZ und teilweise auch in der 2. Halbzeit konnte man gut sehen, dass ihm und leider auch Borowski inzwischen leider klare Schnelligkeitsdefizite anzumerken sind. Das könnte man ausgleichen, in dem man sich mehr auf die Defensive konzentrieren würde und nicht zu oft mit Aufbauaufgaben beschäftigt wäre. Er MUSs nicht das Spiel zwangsläufig antreiben. Das können andere und sollten andere tun.

In der 2. Hälfte hat er die Aufgabe besser, wenn auch immernoch nicht ganz optimal gelöst. Ihm wäre wirklich geholfen, wenn er einen rein defensiven Partner neben sich hätte, der ihm Arbeit abnimmt und seine Schwächen (Schnelligkeit, Organisation) ausgleicht, damit seine Stärken zu tragen kommen.

Im Moment fehlt uns die Ordnung im Mittelfeld und er als Kapitän steht in der verantwortung diese dort reinzubekommen.
 
abgesehen von seinem 2kampfverhalten und seine schnelligkeitsdefizit war sein beitrag zum spielaufbau einfach nur des grauens! oh mann....da könnt ich echt platzen!:wall:
 
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